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Klosterruine Nimbschen

Auf einen Blick

Entdeckt die Klosterruine Nimbschen bei Grimma: Geschichte erleben und Natur genießen.

Die Klosterruine Nimbschen bei Grimma ist ein Ort mit bewegter Geschichte. Hier lebte einst Katharina von Bora, die spätere Ehefrau Martin Luthers, welcher häufig in Grimma Station machte. Sein reformatorisches Gedankengut drang auch in das damalige Zisterzienserinnenkloster „Marienthron“ in Nimbschen ein, wo seit Ende des 13. Jahrhunderts rund 40 Nonnen untergebracht waren. Neun Nonnen, darunter Katharina von Bora, gelang 1523 die Flucht aus dem Kloster. Nach dem Tod der letzten Äbtissin wurde 1536 die Klosterwirtschaft aufgelöst und die Gebäude damit dem Verfall preisgegeben.

Heute sind die malerischen Klosterruinen ein beliebtes Ausflugsziel. Unweit der Klosterruine, an der südlichen Felswand, lassen sich noch Spuren des Supervulkanismus von vor 294 Millionen Jahren im Gestein erkennen. Der „Rochlitzer Quarzporphyr“ ist dort stark verwittert und zum Teil schon zu Kaolin umgebildet.

Informationstafeln vor Ort erläutern die Geschichte des Klosters und seine Bedeutung für die Region.

In den einstigen Stallungen und Speicheranlagen des alten Klostergutes findet man jetzt einen modernen Hotelkomplex. Die Gebäude wurden mit hohem Aufwand und viel Liebe zum Detail ausgebaut.

In der Umgebung laden Wander- und Radwege zu aktiven Erkundungstouren ein. Die idyllische Landschaft entlang der Mulde bietet abwechslungsreiche Strecken für jeden Geschmack. Mit der Seilfähre Nimbschen-Höfgen lässt sich hier auch die Mulde überqueren. Ein Besuch der Klosterruine lässt sich zudem gut mit einem Ausflug in die nahegelegene Stadt Grimma verbinden, die mit ihrer historischen Altstadt lockt.

Kontakt

Klosterruine Nimbschen
Nimbschener Landstraße
04668 Grimma
Deutschland

Kontakt:
Tel.: +49 3437 9779011
E-Mail:
Webseite: www.grimma.de/info/poi/klosterruine-nimbschen-900010036-27290.html

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