Industrie, Handwerk und Kultur Galerie art gluchowa in Glauchau
0,5 kmzum Radweg

Galerie art gluchowe © art gluchowe
Direkt im historischen Stadtkern der über 750 Jahre alten Stadt Glauchau befindet sich die Doppelschloss - Anlage Forder - und Hinterglauchau. Einst Stammsitz der muldenländischen Schönburger beherbergt das altehrwürdige Gemäuer heute das kulturelle Zentrum der Stadt.
Gleich im Eingangsbereich finden Sie die Galerie art gluchowe, die in Trägerschaft des Kunstvereins der Stadt Glauchau weit über die Schlossmauern, Stadt - und Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Neben der "Festen Größe Galerie" wirkt der Kunstverein art gluchowe e.V. mit vielfältigen Aktivitäten.
Industrie, Handwerk und Kultur Museum und Kunstsammlung in Glauchau
0,2 kmzum Radweg

Museum & Kunstsammlung Glauchau © Tourismusregion Zwickau e.V.
Ständige Ausstellungen:
  • historische Interieurs 16. bis 19. Jh.
  • Malerei und Plastik Ende 19. / Anfang 20. Jh.
  • Ausstellung zum Leben und Werk Georgius Agricolas
  • Sakrale Kunst
  • Auf der Straße
  • Kabinettausstellung Stadt- und Schlossgeschichte
Zusätzlich gibt es regelmäßig attraktive, wechselnde Ausstellungen.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schlösser Forder- und Hinterglauchau in Glauchau
0,2 kmzum Radweg

Glauchau Schloss 4 © Tourismusregion Zwickau e.V.
Die Schlösser Forder- und Hinterglauchau, nur durch einen Wallgraben getrennt, stellen geschichtlich und architektonisch eine Besonderheit dar.
Schloss Vorderglauchau gilt als einer der frühesten Profanbauten der Renaissance in Mitteldeutschland.
Die Schlösser Glauchau entwickelten sich zunehmend zu einem Zentrum anspruchsvoller Kulturevents (historisches Schlossspektakel, Nacht der Schlösser, historischer Weihnachtsmarkt).
 
Freizeit und Erholung Sommerbad in Glauchau
2,0 kmzum Radweg

Sommerbad Glauchau © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das Glauchauer Sommerbad ist ein Freibad für Kinder und für die Familie, zur Erholung und für die Gesundheit. Besucht man das Sommerbad, so hat man eigentlich nicht den Eindruck, dass es vor mehr als 75 Jahren eingeweiht wurde.
Ein modernes 50-Meter-Schwimmbecken aus Edelstahl mit einer 53 m langen Rutsche in Form einer Acht ebenfalls aus Edelstahl. Ein Planschbecken für die Kleinsten, Liegestühle, Kinderspielplatz, eine große Liegewiese, Beachvolleyballfelder, lauschige Nischen unter schattenspendenden Baumgruppen, Blumenrabatten, das kleine uralte Kassenhäuschen mit der immer freundlichen Kassiererin - all das lädt an warmen, manchmal auch heißen Sommertagen zur Erholung und Entspannung ein.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Stadttheater in Glauchau
0,7 kmzum Radweg

Stadttheater012 © Stadtverwaltung Glauchau
Das Haus mit seinem einzigartigen Flair ist weit über die Region für seine hervorragenden nationalen und internationalen Konzerte, Ballette, Musicals, Theateraufführungen, Galas und Shows bekannt. Das halbjährlich erscheinende Programm steht als gedrucktes Exemplar und im Internet jederzeit kostenlos zur Verfügung.
Gärten, Parks und Aussichtstürme Grünfelder Park in Waldenburg
0 kmzum Radweg

Grünfelder Park - Felsengang © Tourismusregion Zwickau e.V.
Der Grünfelder Park ist einer der frühesten und bedeutendsten englischen Parkanlagen Deutschlands und wurde ab 1780 auf 113 ha von Otto Carl Friedrich von Schönburg-Waldenburg angelegt. Das Portal „Der Stillen Naturfreunde“ symbolisiert den Eingang des Parks, dessen klassizistische Bauten - wie Badehaus, Mausoleum, Gesundheitsquelle und Kleinarchitektur - vom Zeitalter der Aufklärung zeugen.
Industrie, Handwerk und Kultur Naturalienkabinett und Stadtmuseum in Waldenburg
0,5 kmzum Radweg

Mumie © Stadt Waldenburg
Das Waldenburger Naturalienkabinett zählt zu den ältesten naturkundlichen Museen in Deutschland und umfasst eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken und Kuriositäten aus dem Nachlass der Apothekerfamilie Linck.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Waldenburg in Waldenburg
0,3 kmzum Radweg

Waldenburg Schloss 2 © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Schönburg-Waldenburg wurde 1859 erbaut und 1909-1912 unter der Bauleitung des sächsischen Hofarchitekten Gustav Fröhlich späthistoristisch ausgestattet. Zu besichtigen sind die prunkvollen Festsäle, die Bibliothek, das einzigartige Chinesische Speisezimmer, Gobelin- und Spiegelzimmer sowie eine beeindruckende Treppenhalle, die Schlosskapelle und der Schlosspark. Als besonderes Highlight werden Sonderführungen im Kanzleigebäude mit den Tresorräumen und dem Bergfried (Turm) angeboten. In den letzten Jahren diente es außerdem für einige Hollywood-Filme als Kulisse, wie z.B. für The Grand Budapest Hotel, welcher 4 Oscars gewann.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Mauritiuskirche Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,2 kmzum Radweg

Wolkenburg Kirche © Tourismusregion Zwickau e.V.
Die Mauritiuskirche Wolkenburg ist die stilreinste klassizistische Dorfkirche Sachsens. Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am 12. April 1794, fertiggestellt wurde sie im Jahr 1804. Bauherr war der damalige Eigentümer des Schlosses Wolkenburg und Finanzminister Sachsens - Detlev Carl Graf von Einsiedel.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,3 kmzum Radweg

Schloss Wolkenburg © Tourismusregion Zwickau e.V.
Malerisch thront Schloss Wolkenburg inmitten eines weiten Parks über dem Muldental. Die Anfänge der Anlage reichen ins 12. Jahrhundert zurück, wie die ältesten Bauteile bezeugen können. Zwischen 1627 und 1945 war Wolkenburg im Besitz der Grafen von Einsiedel. Detlev Carl Graf von Einsiedel (1737-1810) ließ das Hauptgebäude im Stil des Klassizismus ausbauen. Kernstück ist der reichverzierte Festsaal, der auf Entwürfe des Sächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius und des Leipziger Akademiedirektors Adam Friedrich Oeser zurückgeht. Die gleichzeitig entstandene ovale Bibliothek ist eines der frühesten Beispiele für Neugotik in Deutschland und gilt als architektonische Rarität. Die Grafen investierten aber auch weitblickend in die ererbte Eisenhütte in Lauchhammer, die durch die Entwicklung des Eisenkunstgusses europäischen Ruf erlangte. Mehrere der Eisenkunstgussfiguren sind heute noch in Schloss und Park zu bewundern.
Heute werden einige Räume des Schlosses museal genutzt. Der Festsaal dient als Außenstelle des Standesamts Limbach-Oberfrohna, in ihm finden außerdem Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen statt.
 
Gärten, Parks und Aussichtstürme Schlosspark Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,1 kmzum Radweg

Schlosspark Wolkenburg © Stadt Limbach-Oberfrohna
Das Schloss Wolkenburg ist von einem weitläufigen Park umgeben, der vermutlich auf eine Renaissance-Anlage des 17. Jahrhunderts zurückgeht. Er besteht aus einem älteren französischen und einem jüngeren englischen Teil. Detlev Carl Graf von Einsiedel ließ den Park im englischen Landschaftsstil erweitern. Zum Park gehörten u.a. eine Hauptallee, eine Einsiedelei, eine Grotte und ein Tierpark.
Industrie, Handwerk und Kultur "Der Große Topf" in Penig
0,8 kmzum Radweg

Der Große Topf zu Penig 2 © Siesing
Die Topfproduktion beruht auf uralter Tradition, denn im Mittelalter war Penig eine recht bekannte Töpferstadt. Von Sagen umwoben ist der "Große Topf zu Penig", den Bürgern der Stadt nicht unbekannt. Dieser Riesentopf, als Weltwunder bestaunt, zu dem alljährlich zahlreiche Fremde aus allen Richtungen gepilgert kamen, wurde unter Anleitung des Meisters Hans Weider von den Töpfermeistern Penigs geformt.
Gärten, Parks und Aussichtstürme Amerika in Penig
2 kmzum Radweg

Wegweiser Amerika © Stadt Penig
Amerika ist der kleinste Ortsteil von Penig. Das ehemalige Fabrikgelände mit gewerblichen Neuansiedlungen, einem Bahnhofsgebäude, dem sog. „Beamtenhaus“ und einem Wohnblock um 1900 mit 48 einstigen Betriebswohnungen, einer Einkehrstätte „Amerikas Biergarten“ und einer Kleingartenanlage liegt ca. 3 km flussabwärts von Penig und 4 km von Rochsburg entfernt, auf Arnsdorfer Flur von Wald umgeben im schönen Tal der Zwickauer Mulde.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Rathaus in Penig
0,2 kmzum Radweg

Rathaus © Siesing
Das Peniger Rathaus findet 1367 erstmals urkundliche Erwähnung.
Es ist erwiesen, dass das im 14. Jahrhundert errichtete Gebäude größtenteils aus Stein gebaut war. Vor 1545 war es so baufällig geworden, dass ein neues gebaut werden musste. In den Jahren 1545/46, durch den Chemnitzer Baumeister Caspar erbaut, entstand das heutige Rathaus im Stil der Sächsischen Frührenaissance mit einem reichen dreiteiligen Hauptportal aus Rochlitzer Porphyr mit Stadtwappen und Wappen der Burggrafen von Leisnig.
Foto: M. Lippmann
Bei einem großen Stadtbrand 1632 wurde es neben vielen anderen Gebäuden der Stadt von einem österreichischen Armeekorps niedergebrannt und danach wieder aufgebaut. Ein Seigerturm und Uhrwerk kamen dazu.
1711 wurde es abermals durch einen Stadtbrand bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
1717 war der Aufbau in der ursprünglichen Form beendet. Dachreiter und Windfahne stammen aus jener Zeit. Die Zwerchgiebel wurden erst 1922 aufgesetzt.
Zwischen 1993 und 1999 erfolgte eine umfassende Innen- und Außensanierung. Am 30.10.1999 wurde das Peniger Rathaus seiner Bestimmung als Repräsentations- und Dienstleistungshaus übergeben.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Stadtkirche "Unser Lieben Frauen..." in Penig
0,2 kmzum Radweg

Die Stadtkirche Unser Lieben Frauen Auf Dem Berge 2 © Siesing
Die Weihe vollzog Bischof Adolf Merseburg im Mai 1515, erster reformierter Gottesdienst war im August 1539. Der Turm trägt einen barocken Helm, der 1781 aufgesetzt wurde. Das Gotteshaus war ursprünglich als dreischiffige Hallenkirche geplant, Pfeiler und Gewölbe kamen nicht zur Ausführung. Im Inneren befinden sich die bekannte Felderdecke von Constantin Saytz (Schneeberg), die 1688 geschaffen wurde, mit 70 Darstellungen aus der biblischen Geschichte, ein farbig gefasster Steinaltar von Christoph Walther (Dresden) im Stil der italienischen Hochrenaissance sowie ein Taufbecken von Gabriel Eckert (1609 verstorben). Ihr inneres und äußeres Aussehen erhielt die Kirche nach den umfassenden Umbauarbeiten 1891/96. Dabei wurden das Gestühl, die Emporen und die Buntglasfenster in der Apsis eingebaut. Auch die drei Sandsteinfiguren in der Südseite, Christus, Moses und Johannes darstellend, stammen aus dieser Zeit. Seit 1896 besitzt die Kirche eine Kreuzbachorgel (Borna) mit 40 Stimmen und seit 1969 wieder ein komplettes Geläut. Bereits 1968/69 wurden innen und außen Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Umfangreiche Erneuerungsarbeiten am Turmdach begannen 1988, setzten sich mit Abputzarbeiten am Turm und Kirchenschiff fort, gelangten 1992 zum Abschluss und wurden 1993 mit der Restaurierung des Westgiebels abgeschlossen. Westlich der Kirche befinden sich Reste der alten Stadtbefestigung von 1488 mit dem Eckturm, um die Ortsmitte Grabmäler aus dem 16./17. Jahrhundert, darunter das bekannte "Stuttinger-Grabmal". Nach der These des Chronisten Dr. Herber Lang (Frankfurt/Main) befand sich am Standort der 1380 errichteten Begräbniskapelle "Zur Herrlichkeit" der Burggrafen von Leisnig (Kirchennordseite) ab 628 die Holzburg auf der Höhe "Wysseponx" (Hohenstockburg), die im Jahr 930 durch Kaiser Heinrich I. auf einem seiner Kriegszüge gegen die Slawen zerstört worden ist. Lang begründet auch das relativ zeitige Vorhandensein des ersten Peniger Schlosses damit.
Industrie, Handwerk und Kultur Eisenbahnmuseum "Zum Prellbock" in Lunzenau
0,3 kmzum Radweg

Eisenbahnmuseum © Foto Henning
Lunzenau hat eine besondere Attraktion zu bieten: Das wahrscheinlich kleinste Eisenbahnmuseum Deutschlands „Zum Prellbock“. Das ehemalige Bahnwärterhäuschen aus dem benachbarten Obergräfenhain wurde in einer spektakulären Aktion umgesetzt und präsentiert jetzt wechselnde Ausstellungen verschiedenster Künstler und Sammler.

 
Industrie, Handwerk und Kultur Heimatmuseum in Lunzenau
0,5 kmzum Radweg

Heimathaus Lunzenau © Foto Henning
Das Heimathaus als ältestes Haus der Stadt wurde in liebevoller Kleinarbeit durch den Heimatverein Lunzenau restauriert und beherbergt ein kleines Heimatmuseum.
Gärten, Parks und Aussichtstürme Heinrich-Heine-Park in Lunzenau
0,3 kmzum Radweg

Heinrich Heine Park © Stadt Lunzenau
Sehr zu empfehlen ist ein Spaziergang durch den schönen Park der Stadt.
Der Heinrich-Heine-Park lockt mit seinem selten Baumbestand und der romantischen Lage am Ufer der Zwickauer Mulde.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Rochsburg in Lunzenau
1 kmzum Radweg

Rochsburg © Foto Henning
Die mittelalterliche Burganlage der Rochsburg, einst Wohnsitz der Grafen zu Schönburg, lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Im Museum der Burg sollte man einen Rundgang durch die Dauerausstellung „1000 Jahre Mode“ auf jeden Fall einplanen. Heiratswillige können im kleinen Festssaal der Burg im feierlichen Ambiente den Bund fürs Leben schließen.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Basilika in Wechselburg
0,1 kmzum Radweg

Basilika © M.Lippmann
Die romanische Basilika „Heilig Kreuz“ aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten aus Rochlitzer Porphyr gestalteten Gebäuden. Baubeginn war um das Jahr 1160; 1168 wurde der östliche Teil der Kirche geweiht. Wahrscheinlich wurde die Kirche um 1180 vollendet, das Kloster etwas später.
Zu der einzigartigen Besonderheit der Kirche gehört der Lettner, eine Trennwand zwischen dem Gemeinde- und dem Chorraum. Dieser Lettner wurde erst nachträglich - wohl um das Jahr 1230/35 - in die Kirche eingebaut. Die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes unter dem Kreuz ist das markante Kennzeichen der Kirche.
Seit 1993 beherbergen die Räume neben der alten romanischen Basilika ein Benediktinerkloster, das vom bayerischen Kloster Ettal aus gegründet wurde. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Basilika und Kloster Wechselburg in Wechselburg
0,1 kmzum Radweg

Basilika © M.Lippmann
Die romanische Basilika „Heilig Kreuz“ aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten aus Rochlitzer Porphyr gestalteten Gebäuden. Baubeginn war um das Jahr 1160; 1168 wurde der östliche Teil der Kirche geweiht. Wahrscheinlich wurde die Kirche um 1180 vollendet, das Kloster etwas später.
Zu der einzigartigen Besonderheit der Kirche gehört der Lettner, eine Trennwand zwischen dem Gemeinde- und dem Chorraum. Dieser Lettner wurde erst nachträglich - wohl um das Jahr 1230/35 - in die Kirche eingebaut. Die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes unter dem Kreuz ist das markante Kennzeichen der Kirche.
Seit 1993 beherbergen die Räume neben der alten romanischen Basilika ein Benediktinerkloster, das vom bayerischen Kloster Ettal aus gegründet wurde. In Wechselburg sind damit zum ersten Mal in der Geschichte Benediktinermönche.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Göhrener Viadukt in Wechselburg
0 kmzum Radweg

Göhrener Brücke © G.Ladegast
Das Göhrener Viadukt gehört zu den imposantesten deutschen Brückenbauten aus der Frühzeit des Eisenbahnbaus.
Es verbindet den Wechselburger Ortsteil Göhren und den Lunzenauer Ortsteil Cossen miteinander. In einer Höhe von 68 m und in zwei Etagen überspannt sie heute die Zwickauer Mulde in einer Länge von 381 m. Die Grundsteinlegung erfolgt am 27. Mai 1869 und bereits zwei Jahre später die Fertigstellung. Zeitweise wurde an dem imposanten Bauwerk mit bis zu 5.000 Arbeitern und 340 Pferden gearbeitet. Bis zu der Sanierung in den Jahren 1982-86 betrug die ursprüngliche Länge sogar 512 m.
Heute führt die Bahnlinie Chemnitz-Leipzig über die Göhrener Brücke.
Gärten, Parks und Aussichtstürme Schlosspark in Wechselburg
0,1 kmzum Radweg

Schlosspark Wechselburg © G.Ladegast
Tulpenbaum, Trompetenbaum oder Kuchenbaum heißen die seltenen Bäume, die den Wechselburger Schlosspark zu einem ganz besonderen Kleinod machen. Seine verschlungenen Wege machen ihn darüber hinaus zu einem wahrhaft romantischen Flecken.
Der Wechselburger Schlosspark wurde Anfang des 19. Jahrhunderts als barocker Landschaftspark im englischen Stil von den Schönburgern angelegt und steht heute unter Natur- und Denkmalschutz.
In dem 18 Hektar großen Park sind vor allem die teilweise bis zu 200 Jahre alten und seltenen Bäume ein Blickfang. Verschlungene Wege mit Sitzgarnituren führen bis an das Muldenufer, wo die „Eulenkluft" mit dem „Crodotisch", zu den romantischsten Flecken zählt.
Freizeit und Erholung Freibad in Rochlitz
0 kmzum Radweg

Städtisches Freibad © J. Richter
  • Schwimmer-/Nichtschwimmerbecken 50 x 27 m, Wassertiefe: 0,60 – 3,50 m
  • separates Kleinkindbecken
  • Kinderspielplatz
  • gastronomische Versorgung
  • 120 Sitzplätze (Tischbestuhlung)
  • Liegewiese
  • Sonnenschirmverleih  
Gärten, Parks und Aussichtstürme Friedrich-August-Turm in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Friedrich August Turm © J. Richter
Weithin sichtbar, errichtet auf dem Gipfel Rochlitzer Berges, gehört der 27 Meter hohe Aussichtsturm zu den Wahrzeichen der Stadt Rochlitz. Vollständig aus heimischem roten Porphyrtuff erbaut, ist er Botschafter für das weltweit in seiner Farbe, Ausprägung und Beschaffenheit einmalig vorkommende Vulkangestein des vor 275 Millionen Jahren entstandenen Berges. Zum Gedenken an König Friedrich August II. († 1854), der zu Lebzeiten mehrfach den Bergwald aufsuchte, beschloss 1855 ein Gremium ihm ein Denkmal auf dem Rochlitzer Berg zu errichten. Die Bauzeit umfasste vier Jahre. Über dem Turmeingang ist eine Marmortafel mit folgender Inschrift angebracht:

Dem König
Friedrich August II. von Sachsen
Errichtet durch seines Volkes Liebe
MDCCCLIX

Die römischen Ziffern stehen für 1859, dem Vollendungsjahr des Friedrich-August-Turmes. Eingeweiht wurde er allerdings erst zwei Jahre später, am 18. Mai 1861, in Anwesenheit von König Johann. Mit dem Bau des Aussichtsturmes und des Bergcafés „Waldschlösschen“ nahm der Fremdenverkehr weiter deutlich zu. Bei guter Sicht ermöglicht der Turm einen umfassenden Rundblick zum Kamm des Erzgebirges bis zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal oder auch zum Collmberg in Oschatz. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Marktplatz in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Markt mit Rathaus © J. Richter
Der Rochlitzer Marktplatz ist das Herzstück des städtischen Lebens. Seine ungewöhnliche Ausdehnung ist wie ein Echo aus der Vergangenheit, das von den hochgesteckten Erwartungen des Stadtgründers mit Blick auf die erwartete Wirtschaftskraft zeugt. Das zentral auf dem Platz stehende Rathaus unterteilte das Areal ursprünglich in den Ober- und Untermarkt. Eine im 16. Jahrhundert baulich eingefügte Mittelzeile veränderte jedoch das Gesamtbild bis heute nachhaltig.
Im Jahr 2000 erfolgte die Sanierung des Platzes. Unter der Maßgabe der Revitalisierung der Innenstadt stellten die Planer die Weichen für eine spürbare Anhebung der Attraktivität des Stadtzentrums. Breite einladende Fußwege und über 80 gebührenfreie Parkflächen wurden kundenfreundlich angelegt. Eine Tempo-30-Zone kommt Fußgängern sowie Radfahrern entgegen und selbst Busreisende aus der Umgebung werden am Zentralhaltepunkt Marktplatz zu einem Stadtbummel animiert. Neben Handel und Kommunikation ist der Marktplatz Heimstatt für kulturelle und sportliche Höhepunkte wie Fürstentag,Oldtimerrallye, Hexenfeuer, oder auch den Weihnachtsmarkt. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Rochlitz in Rochlitz
0,2 kmzum Radweg

Schloss © J. Richter
Hoch über der Zwickauer Mulde, malerisch auf einem schmalen, an der Nord- und Südseite steil abfallenden Ausläufer des Rochlitzer Berges, thront das Rochlitzer Schloss. Weithin sichtbar prägen die beiden markanten Schlosstürme, im Volksmund die „Lichte“ und die „Finstre Jupe“ genannt, das Bild des Rochlitzer Muldentals.
Die Ursprünge der Burg reichen weit in die Vergangenheit. Es ist davon auszugehen, das die Anlage bereits zum Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung eines Burgwards Rochilinzi im Jahre 995 bestand.
Ihre direkte Erwähnung geht auf das Jahr 1009 zurück. Als Mittelpunkt eines größeren Reichsgutkomplexes sah die Burg oft hohe Gäste, wie die verbürgten Aufenthalte von Kaisern und Königen eindrucksvoll belegen.
Die Geschichte des Schlosses ist in weiten Teilen kaum von der sächsischen Landesgeschichte zu trennen, diente es doch den Marktgrafen, Herzögen und späteren Kurfürsten von Sachsen – vor allem im 14. und 15. Jahrhundert – oft zur Hofhaltung. Viele schicksalhafte Entscheidungen und Entwicklungen nahmen vom Rochlitzer Schloss aus ihren Lauf. Das Schloss in seiner heutigen Gestalt ist das Produkt einer nahezu tausendjährigen Baugeschichte:
Jede Generation veränderte nach ihren aktuellen Bedürfnissen den vorgefundenen Bestand. Raumbedarf, Modernisierungen, bautechnische Anpassungen und die qualitative Verbesserung der Wohnbereiche boten meist Anlass für größere und kleinere Veränderungen. Der Anblick des Schlosses wird bis heute wesentlich durch die Bauaktivitäten des 14. und 15. Jahrhunderts geprägt. Die massiven Türme, aber auch die repräsentativen Räume im Inneren der Burg, die mit prachtvollen Holzdecken und Wandvertäfelungen ausgestattet sind, bieten ein weitgehend unverfälschtes Bild einer spätmittelalterlichen Schlossanlage. Viele, mitunter erst auf den zweiten Blick erkennbare Details, erlauben Rückschlüsse auf das Alltagsleben der einfachen Burgbewohner. Beim Betreten der großzügigen Burgküche vermeint man dem Duft köstlicher Speisen zu erliegen, ja selbst das Geschrei von Köchen, Mägden und Küchenjungen durchdringt scheinbar den Raum. Von nachhaltigen Eindrücken, beim Wandeln durch Gänge, Verliese und Folterkammer gibt es kein entrinnen, Geschichte begleitet einem hier auf Schritt und Tritt. Bei aller historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung ist das Schloss zu keinem Ort ehrfürchtiger Stille geworden. Aus einer dem Schloss verbundenen Tradition heraus ist die Verpflichtung erwachsen, das Haus als Ort des pulsierenden Lebens und der Kultur zu entwickeln. Schlossfeste, mystische Filmnächte, Theater und Konzerte verschiedenster Couleur erfüllen die alten Gemäuer mit Klang und Bewegung und eröffnen immer wieder bislang unbekannte Facetten und Möglichkeiten. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches St. Kunigundenkirche in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Kunigundenkirche © J. Richter
Die Kunigundenkirche ist ein kunstgeschichtlich interessantes und wertvolles Bauwerk. Vom Vorgängerbau, einer Ende des 12. Jh. gegründeten kurzen querhauslosen Pfeilerbasilika mit Chor, ist nur das Untergeschoß der Doppelturmfront erhalten. Der Mittelturm und die beiden Hauben der seitlichen Türme sind wie die Vorhalle Hinzufügungen nach dem großen Stadtbrand von 1681. Schiff und Chor der Spätgotischen Hallenkirche entstanden in zwei architektonisch scharf getrennten Bauabschnitten. Der 1417 begonnene Chor steht mit seiner reichen Bauplastik noch in der Nachfolge der Prager Parler-Bauten. Er ist in der spätgotischen Architektur Sachsens einmalig. Das architektonisch Besondere der dreischiffigen Halle besteht in der raumvereinheitlichenden Figuration der 1476 vollendeten Gewölbe, die keine trennenden Arkaden zwischen den Schiffen mehr kennen. Die für die Statik wichtigen Arkaden zwischen den Pfeilern sind trotzdem vorhanden, sie liegen unsichtbar im Dachraum.
Die Kunigundenkirche besitzt einen riesigen Hochaltar (1513) mit dreifachen Flügeln aus der Werkstatt des Freiberger Bildschnitzers Philipp Koch. Bemerkenswert sind ein weiterer Flügelaltar (um 1521) von einem Cranach-Schüler, Reste der kurz vor 1430 entstandenen Glasmalereien und zwei farbig glassierte Tonplastiken (um 1430), die ältesten keramischen Großplastiken in Sachsen.