Alle Sehenswürdigkeiten in alphabetischer Reihenfolge

Aue

Freibad Freibad Auerhammer in Aue
2,7 kmzum Radweg

Freibad Auerhammer 2 © Stadt Aue
Reizvoll gelegen, bietet das schwimmbad mit seinem Becken von 95 m Länge und 22 m Breite nicht nur optimale Möglichkeiten zum schwimmen, sondern auch einen großen Nichtschwimmerbereich.
Rings um das Becken sind weiträumige Liegewiesenbereiche angeordnet welche zum Sonnenbaden einladen.
Das Wasser des Bades wird aus reinem Quellwasser gewonnen. Ein stetiger Zufluss ist Garant für gute Wasserqualität.
 
Treffpunkt aller sportinteressierten Badegäste ist der wettkampfgerechte Beachvolleyballplatz.
Die kleinen Besucher haben die Möglichkeit auf dem Abenteuerspielplatz "Santa Maria" ihrer Spielleidenschaft nachzugehen.
 
Ausstellung Galerie der anderen Art in Aue
0,8 kmzum Radweg

Galerie der anderen Art © Stadt Aue
Galerie der anderen Art
Kunst und Kultur gehören zum guten Ton.
Nichts prägt eine Stadt über die Jahrhunderte hinweg mehr als ihre Kultur. Architektonische und plastische Kunstwerke geben der Stadt Aue den entscheidenden Charakter.
Zu erwähnen ist besonders die „Galerie der anderen Art“,
in welcher die zeitgenössischen Künstler keinesfalls untätig geblieben sind, um regionalen und überregionalen Besuchern der stetig wechselnden Ausstellungen einen hautnahen Einblick in ihr Schaffen und Wirken zu ermöglichen.
In den nunmehr seit über 10 Jahren festen Bestand hat sich die „Galerie der anderen Art“ stark etabliert und in das Stadtbild Aue eingefügt.
Die Stadt präsentiert sich mit einer überdurchschnittlichen, ansehnlichen und anders gearteten Kunstgalerie, im wahrsten Sinne des Wortes.
Begeisterte Besucher formulierten folgende Meinungen:

"...hier müsste Außenseiter Spitzenreiter her", "...hier muss unbedingt der Fernsehsender Arte einen Bericht darüber bringen", "...selbst in den größten, verrücktesten Städten haben wir eine solch` wahnsinnig phänomenal detaillierte Galerie noch nie gesehen.
Welch eine Liebe zum Detail und so überaus vielfältig – es ist für jeden Geschmack etwas dabei!"
Zoo Tiergarten "zoo der minis" in Aue
0,8 kmzum Radweg

Affe Tiergarten © Stadt Aue
Stehen die Besucher in anderen Zoos ehrfürchtig vor tierischen Riesen wie einem Elefanten oder einer Giraffe, so sind es hier die kleinsten Vertreter aus dem Tierreich , die für Staunen und Verblüffung sorgen.
Der "Zoo der Minis“ ist als weltweit einziger Zoo auf Mini-und Zwergtiere spezialisiert. Insgesamt mehr als 400 tierische Minis in über 70 Arten, darunter viele sehr seltene Miniformen aus der Wildnis sowie alle weltweit kleinsten Haustierrassen tummeln sich auf dem Tiergartengelände. Vertreten ist dabei fast das ganze Minitieralphabet, von „A“ wie Amerikanischer Miniesel über „F“ wie Fennek, oder „O“ wie  Ouessantschaf, bis „Z“ wie dem Zwerg-Otter 
oder der Zwerg-Ginsterkatze. Und damit auch die menschlichen Zwerge sich wohlfühlen, gibt es einen Spielplatz und ein Streichelgehege.
 

Bad Düben

Mühle Bergschiffmühle in Bad Düben
0,5 kmzum Radweg

Bergschiffmühle © H. Nyari
Am Fuß der Burg Düben im ehemaligen Wallgraben liegt die Bergschiffmühle. Seit dem 17. Jahrhundert betrieben, durch Brände und Hochwasser oft beschädigt und immer wieder repariert und erneuert, war sie die letzte Schiffmühle Deutschlands. Bis 1956 klapperte die Mühle auf der rauschenden Mulde, bevor sie in den 60er Jahren in den Burggarten umgesetzt wurde. Seit dem 10. Deutschen Mühlentag am 9. Juni 2003 ist sie nach ihrer Rekonstruktion im Originalzustand von 1905 zu sehen.
Mühle Bockwindmühle in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Bockwindmühle © adhoc
Sie sieht aus wie neu, hat aber schon ein beachtliches Alter: 1840 wurde die Dübener Windmühle nördlich von Leipzig erbaut. Bockwindmühlen waren von einfacher Bauweise und konnten bei Bedarf versetzt werden. Annähernd 70 Prozent der historischen Windmühle wurden bei ihrer Rekonstruktion und Wiedererrichtung wieder verwendet. Die Mühlentechnik ist sogar vollständig erhalten und funktionstüchtig. Der Verein Museumsdorf Dübener Heide hat mit Unterstützung von öffentlichen und privaten Geldgebern der Mühle in Bad Düben eine neue Zukunft gegeben. Schon von Weitem begrüßt die ungewöhliche Windmühle ihre Gäste, was nicht nur Fahrradfahrer zu einer willkommenen Rast ermutert. Eine besichtigung beweist, was hochwertiges Mühlen-Handwerk leisten kann.
Museum Burg Düben mit Landschaftsmuseum in Bad Düben
0,3 kmzum Radweg

Burg Düben mit Landschaftsmuseum © A. Klich
Seit 1953 beherbergt die Burg Düben eine ständige Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte. Diese wurde 1999 umfassens überarbeitet und bietet den Besuchern neben der Stadtgeschichte einen interessanten Überblick zur Dübener Heide. Das Museum zeigt Bad Düben als Ackerbürger- und Handwerkerstadt, wobei besonders auf seine geographische Lage eingegangen wird. Dabei lassen sich drei große inhaltliche Linien verfolgen: Stadtgeschichte, Naturraum und Handwerk,
1000 jährige Burg mit Aussichtsturm "Lug ins Land" und Landschaftsmuseum.
Kirche und Kloster Ev. Kirche St. Nikolai in Bad Düben
0,4 kmzum Radweg

Kirche St. Nicolai © Touristinformation Bad Düben
Schon von weitem ist der 63 Meter hohe Kirchturm von St. Nikolai zu sehen. Die Kirche wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts als Sitz eines Erzpriesters des Bistums Meißen errichtet. Trotz mehrfacher Umbauten blieb sie im Kern romanisch. Im Jahre 1661 brannte die Kirche aus, erhalten blieb der Turm mit Glocken (älteste heute noch vorhandene aus dem 14.Jh.). Um 1816/17erfolgte der Umbau des Kirchenschiffs mit klassizistische Ausgestaltung des Saals durch Carlo Ignacio Pozzi aus Dessau. In reformatorischer Tradition und im Sinne der Aufklärung des Klassizismus bilden seither Altar, Kanzel und Orgel (Sakrament, Wort und Musik) das Zentrum, um welches sich die Gemeinde versammelt, die Ostung wurde somit aufgegeben.
1887erfolgte eine Erhöhung und Umgestaltung des oktogonalen Obergeschosses des Turmes der bis 1904 bewohnten Türmerwohnung. Die Kirche beherbergt 2 Figuren vom Barocken Hochaltar, stammend E. 17. Jh. A. 18. Jh., im oberen Kanzelbereich stehend:  Mose und Christus, der Salvator;  Kanzel und Altar von 1816/17, einen im Kirchsaal stehenden Taufstein von 1907, ein seltenes Altarbild: Frau am Jakobsbrunnen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.
1907 erfolgte der Einbau der 6. Orgel in der Geschichte der Stadtkirche durch Orgelbauanstalt Wilhelm Rühlmann (Zörbig) in Vorgängergehäuse der Orgel von 1819 (Johann Carl Friedrich Lochmann). Nach völliger Unspielbarkeit durch Wasserschaden bei Bauarbeiten in den 90er Jahren erfolgte 2008 die komplette Restaurierung und Rückführung in den Originalzustand von 1907 durch Orgelbaufirma Christian Scheffler Sieversdorf.
Freibad Heidebad Hammermühle in Bad Düben
3,5 kmzum Radweg

Heidebad Hammermühle © Touristinformation Bad Düben
Am nördlichen Rand von Bad Düben liegt das idylische Heidebad Hammermühle Auf etwa 19.000 m² stehen den Gästen neben Schwimmbecken, Liege- und Campingflächen auch Sportanlagen sowie Umkleidekabinen und Sanitäranlagen zur Verfügung. Auf einer Wasserfläche von mehr als 3.000 m² bietet es für jeden genügend Platz für eine Abkühlung. Die kleinen Wasserratten können sich im Babybecken und auf einem Spielplatz austoben.
Park Kurpark in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Kurpark © Touristinfo Bad Düben
Beim Spaziergang im Kurpark Bad Düben bummelt man auf historischen Wegen und kann Ruhe und Natur genießen. Der Kurpark entstand bereits 1848 als einer der ersten Bürgerparks in Deutschland. Mit seinen Brunnen, Blumen- und Rhododendrenpflanzungen, kleinen Therapieeinrichtungen, Barfußweg und dem herrlichen alten Baumbestand ist er eine idyllische Oase der Entspannung. Er umschließt das Waldkrankenhaus, ein orthopädisches Fachkrankenhaus und das Reha-Zentrum mit seinen Fachkliniken für Kardiologie, Neurologie und Orthopädie. Seit der Sanierung des Hotel & Restaurants Kurhaus lädt wieder ein traditionelles Ausflugslokal mitten im Park zum Verweilen bei kulinarischen Köstlichkeiten und zu sommerlichen Kurkonzerten ein.
Lehrpfad Moorerlebnispfad in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Moorerlebnispfad © F. Höhler
Moor mit allen Sinnen erleben - unter diesem Motto lädt der Moorerlebnisgarten zwischen HEIDE SPA und Obermühle zu einem interessanten Erkundungsgang ein. Erleben Sie auf einem Rundweg allerhand Wissenswertes über die Entstehung, den Abbau und die Aufbereitung von Mooren. Der Rundweg führt zunächst vorbei an einer Lore, die früher zum Abbau und zum Transport des Moores diente. Nur wenige Meter weiter gelangt man zur „Moortasche“, in der das in der Therapie verwendete Moor gelagert wird. Auf einem Holzsteg kann man das Moor bequem und trockenen Fußes überqueren, wobei sich die Tier- und Pflanzenwelt wunderbar beobachten lässt. Auf der anderen Seite angekommen, heißt es dann Schuhe und Strümpfe ausziehen. Im Moortretbecken können Sie sich selbst von der wohltuenden Wirkung des Moores überzeugen. 
Ausstellung Naturparkhaus in Bad Düben
0,3 kmzum Radweg

NaturparkHaus © C. Hüller
Im NaturparkHaus lädt eine multimediale Ausstellung des Naturparkes Dübener Heide rund um die Themen "Erlebnis Wildtier", "Heimat und Natur" sowie dem "Klimawandel" zu Besuch ein. Die Schau bedient sich moderner Medien, liefert grundlegende Informationen über den Naturraum Dübener Heide, der Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts umfasst.
An einer Gästeinformation erhalten Besucher weitere Tipps für Ausflüge in die Naturlandschaft sowie in die Städte und Kommunen mit ihren Natur- und Kulturangeboten.
Direkt vor der Tür beginnt auch der 30 km lange Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour. Monatliche Vorträge, Sonderausstellungen, Workshops und kulturelle Veranstaltungen bilden ein breites Angebotsspektrum für Gäste aus nah und fern.
Mühle Obermühle in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Obermühle © adhoc
Die historische Wassermühle, unmittelbar am Kurpark gelegen, wurde 1434 erstmalig urkundlich erwähnt. Ihr Wasserrad hat einst nicht nur den Mahlgang, sondern auch eine Ölmühle, Walkmühle und den Schneidegang angetrieben. Über 500 Jahre konnte die einstige "obyrmol" ihre Müller ernähren, bis sie Ende der 1940er Jahre stillgelegt wurde. Heute nutzt und betreibt der der Verein Museumsdorf Dübener Heide den grünen Mühlenhof. Das bäuerlich anmutende Gelände mit Garten, Feldscheune und alter landwirtschaftlicher Technik lässt das einstige Leben inmitten von Fachwerkbauten wieder erwachen. Ein Backofen nach historischem Vorbild liefert köstliches Brot, das man unbedingt probieren sollte.

Bad Schlema

Wellness Gesundheitsbad "ACTINON" in Bad Schlema
3 kmzum Radweg

Actinon © Kurgesellschaft Schlema mbH
Bei einer Wassertemperatur von bis zu 36°C können Sie sich im Gesundheitsbad „ACTINON“ in Bad Schlema wunderbar entspannen. Es erwartet Sie eine Badelandschaft mit radon- und solehaltigen Therapiebecken im Innen- und Außenbereich. Auch die Saunalandschaft im „ACTINON“ lässt keine Wünsche offen. Neun verschiedene Saunen (unter anderen Heusauna, Kristallsauna, Sanarium, Sole-Vitalbad) warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Infrarotkabinen, Saunabar und Saunagarten ergänzen das Angebot.
In der Wellnessoase des Gesundheitsbades werden Sie mit einem hochwertigen Behandlungsangebot aus verschiedenen Kulturkreisen verwöhnt. Hier wird Wohlbefinden und Lebensfreude vermittelt! Genießen Sie Anwendungsformen auf natürlicher Basis mit den Schätzen der Erde, des Meeres und der Pflanzen, um gesund, fit und schön zu bleiben!
Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und chronischen Schmerzzuständen helfen Radonbäder, die im Rahmen von ambulanten Badekuren und Gesundheitsurlauben im Kurmittelhaus Bad Schlema durchgeführt werden.
Eine Totes-Meer-Salzgrotte ergänzt das Angebot.
 
Park Kurpark in Bad Schlema
2 kmzum Radweg

Kurpark © I. Becher
Der im Zuge der Kurortentwicklung mit seinen 18 ha großzügig angelegte Kurpark ist nicht nur für Wanderer oder Spaziergänger ein beliebtes Ausflugsziel.
Seit 2008 ist die Anlage Schauplatz des Internationalen Kunstparcours Bad Schlema.
Schauen Sie sich um und lassen Sie sich von der Einzigartigkeit des Parkes inspirieren.
Sehenswert sind neben seiner zentral gelegenen Aussichtsplattform mit dem Sonnensegel, der Ruhe- und Duftgarten, das Damwildgehege, der erzgebirgische Heilpflanzengarten sowie eine als Felsengarten gestaltete Wasseranlage.
Eine Sonnenuhr und verschiedene Schautafeln zu historisch bedeutsamen Gebäuden und Anlagen tragen außerdem zu einer interessanten Entdeckungstour bei.
Die Größe des Kur- und Erholungsparks und sein ausgebautes Wegesystem, welches überwiegend behindertengerecht gestaltet wurde, laden zu kürzeren aber auch ausgedehnteren Spaziergängen ein. Die Parkanlage ist an verschiedene Wander- und Terrainkurwege angebunden und bietet außerdem eine 18-Loch-Minigolf-Anlage.
 
Bergbaumuseum Museum Uranbergbau in Bad Schlema
3 kmzum Radweg

Museum Urantagebau © U. Zenker
Sie wollen mehr über die Geschichte unseres Ortes und die WISMUT erfahren? Besuchen Sie das Museum Uranbergbau im Kulturhaus „Aktivist“ und gehen Sie auf eine ganz besondere Entdeckungsreise.
Eröffnet wurde das Museum Uranbergbau am 22. Juli 1996 anlässlich des 8. Deutschen Bergmannstages in Schneeberg als Traditionsstätte des sächsisch-thüringischen Uranerzbergbaus.
Viele originale Anschauungsobjekte und zahlreiche Dokumentationen geben dem Besucher interessante Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Wismutkumpel. Eine interessante Radiumbad-Ausstellung dokumentiert zudem anschaulich die traditionsreiche und schicksalhafte Geschichte des Kurbades Schlema.
Ein Rundgang durch das gesamte Museum dauert etwa 1 Stunde. Mehrmals in der Woche finden Führungen statt.
 

Bitterfeld

Industriekultur Bitterfelder Bogen in Bitterfeld
2,5 kmzum Radweg

Bitterfelder Bogen © Robert Doppelbauer
Den besten Überblick über Bitterfeld-Wolfen bietet der „Bitterfelder Bogen“, das Wahrzeichen der Stadt. Von der Aussichtsplattform der Stahlkonstruktion erschließt sich dem Betrachter eine einmalige Sicht auf Stadt und Umland.  Das 28 m hohe, 81 m lange und 14 m breite Kunstwerk erinnert an eine große Baggerschaufel aus dem Braunkohlebergbau und ist ganzjährig geöffnet.
 
Gewässer Bitterfelder Wasserfront in Bitterfeld
0 kmzum Radweg

Bitterfelder Wasserfront © Sebastian Bergner
Ob Tagesausflug oder Jahresurlaub - die Bitterfelder Wasserfront an der Goitzsche ist ein Garant für perfekte Erholung. Die hinreißend schöne Seenlandschaft ist ein El Dorado für große und kleine Wasserratten sowie für Radfahrer, Angler und Jogger. Die Uferpromenade lädt zum Bummeln und Verweilen in einer der vielen gastronomischen Einrichtungen ein.
 
Museum Industrie- und Filmmuseum in Bitterfeld
4 kmzum Radweg

Industrie- und Filmmuseum Wolfen © Kirsch
Die Wiege des modernen Farbfilms steht in Wolfen bei Bitterfeld. Hier, an der Quelle schier unerschöpflicher Rohstoffvorkommen, produzierte die weltberühmte Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation (Agfa) den ersten universell einsetzbaren Mehrschichtfarbfilm der Welt. Die Herstellung des "Agfacolor-Neu" können Sie im Industrie- und Filmmuseum Wolfen am Originalschauplatz mit Original-Maschinen verfolgen. Das ist einmalig. Tauchen Sie in die Welt schmelzender Emulsionen und gewaltiger Begießmaschinen, folgen Sie ehemaligen Mitarbeitern durch die Gänge und erleben Sie ein eigenwilliges Flair und den Hauch einer ganz besonderen Industrieromantik. Im Museum erwartet Sie mit über 800 Liebhaberstücken die größte öffentliche zugängliche Sammlung von Fotoapparaten und Filmkameras in Sachsen-Anhalt. 
Museum Kreismuseum in Bitterfeld
4 kmzum Radweg

Bernstein © E.Witt
Deutschlands einzige Bernsteinquelle von wirtschaftlicher Bedeutung lag einst unter den mächtigen Braunkohleflözen des Bitterfelder Reviers. Bis 1992 förderten Bitterfelder Bergleute das über 20 Millionen Jahre alte fossile Harz. 
Seit 2001 zeigt das Kreismuseum Bitterfeld die Geschichte der einzigen nennenswerten Bernsteinförderstätte Deutschlands in einer beeindruckenden Dauerausstellung. Die Schau informiert über die Entstehungsgeschichte des fossilen Harzes von der Jungtertiärzeit bis zu ihrer Förderung in der Moderne. Beeindruckende Einschlüsse von Pflanzen und Insekten, ein Ausflug in die Vielfalt der Formen und Arten des Bernsteins, seine Gewinnung und die Verarbeitung machen einen Besuch im dem 1892 gegründeten Museum lohnenswert. 
Weitere besondere Schwerpunkte des Bitterfelder Museum sind die Geschichte der Geologie, des Steinzeugs sowie des Braunkohlebergbaus in der Bitterfelder Region.
 
Aussichtspunkt Pegelturm in Bitterfeld
1 kmzum Radweg

Pegelturm © A.Klich
Den Pegelturm finden sie direkt neben der B100 vom Ortsausgang Bitterfeld Richtung Wittenberg. Ein kostenpflichtiger Parkplatz ist direkt in Höhe des Pegelturmes, ein kostenlosen Parkplatz finden sie direkt an der Bernstein Villa.Von dort geht es über den asphaltierten Rundwanderweg bis zum Pegelturm (etwa 5-10 min zu Fuss).Am Pegelturm finden Sie ein Restaurant mit Terrasse und Blick auf den Goitzschesee.
Lehreinrichtung Wasserzentrum in Bitterfeld
0 kmzum Radweg

Wasserzentrum © Robert Doppelbauer
Aus dem stillgelegten Wasserwerk ist ein Wissensquell der besonderen Art entstanden. Historische Anlagenteile des Werkes geben Einblick in die Geschichte der Wasseraufbereitung. In einer interaktiven Ausstellung können Besucher durch spielerische Experimente naturwisenschaftliche Phänomene des Alltags erleben. Der Klangspeier bildet eine einzigartige Kulisse für Konzerte. Im Wasserzenntrum befindet sich auch die
Tourist.- Information Goitzsche.
 

Bobritzsch-Hilbersdorf

Freibad Freibad Naundorf in Bobritzsch-Hilbersdorf
5 kmzum Radweg

Freibad © Dr. R. Maier
Das Freibad Naundorf wird liegt nahem dem Mittelpunkt Sachsen und ist  ein beliebtes Wanderziel für Urlauber geworden. Betreiber ist der Naundorfer Touristikverein. Besucher finden hier ein Becken mit Nichtschwimmerbereich, Spielplätze für Kinder, Liegewiesen,  Beachvolleyballplätze sowie Einrichtungen zur gastronomische Versorgung.   
 
Seit 2006 werden im Sommer Filmnächte für Jung und Alt veranstaltet. Kinderprogramm und anschließend Abendfilm, neben gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer und im Biergarten, haben unser Freibad neu belebt. Einmal im Sommer findet unser großes Badfest mit Spiel und Spaß für die ganze Familie statt. Am Abend ist Musik angesagt. Dazu wurde nun 2011 auch eine neue Bühne fertiggestellt. Eine Besonderheit sind unsere  Räuberhütten, die für rustikale Feiern bis ca. 50 Personen geeignet sind.

Bockau

Lehrpfad Dorferlebnispfad in Bockau
3,5 kmzum Radweg

Dorferlebnispfad Bockau
Der Erlebnispfad ist reichlich fünf Kilometer lang und erstreckt sich durch Bockau und dessen unmittelbare Umgebung. An einigen Stellen haben Sie wunderschöne Ausblicke auf den Ort und das umliegende Westerzgebirge, ohne dass dazu größere Steigungen zu überwinden sind. Der Pfad eignet sich deshalb für alle Altersgruppen. Etwa zwei Stunden müssen bei gemächlicher Gangart eingeplant werden und diese Zeit sollten Sie sich einfach nehmen. An 14 Standorten befinden sich Informationstafeln zu typischen Dorflebensräumen.
Freibad Freibad Bockau in Bockau
3,5 kmzum Radweg

Freibad © Gemeinde Bockau
Die Geschichte unseres Freibades beginnt im Jahr 1928 mit dem Bau durch den Arbeitersportverein. Im Jahr 1930 wurde das Freibad offiziell eingeweiht und steht bis heute im seinem Urzustand. Immer und immer wieder erfolgten kleinere Arbeiten am und um das Freibad, damit die Einheimischen und Erholungssuchenden in der idyllisch gelegenen Badeanstalt Ruhe und Erholung sowie sportliche Fitness erlangen konnten.

Im Frühjahr 2010 liefen die Bauarbeiten zur Sanierung des Bockauer Freibades an und konnten auch noch in den Sommermonaten abgeschlossen werden. Im August 2010 wurde dann das Bockauer Freibad mit einem Badfest wieder eröffnet und erfreut sich seitdem wieder großer Beliebtheit. 

 
Garten Kräutergarten am Rathaus in Bockau
1 kmzum Radweg

Kräutergarten am Rathaus © Gemeinde Bockau
Die Pflanzenauswahl für den hiesigen Kräutergarten erfolgte auf der Grundlage einer Liste mit 94 Gewächsen, von der Magister Körner schrieb:"Ich will diese Wurzeln und Kräuter, so uns die Natur, zum Theile, freywillig liefert, andern Theils aber auch diejenigen, so von den hiesigen Innwohnern durch sonderbaren Fleiß gebauet werden, nach alphabetischer Ordnung verzeichnen."
Nicht alle diese Arten können wir im Garten vorstellen. (Gründe sind Standortbedingungen, Giftigkeit oder auch nur die Beschaffung.) Eine Auflistung von Laborantenpflanzen wurde am Rathaus in Form einer Informationstafel angebracht.
 
Lehrpfad Laborantenlehrpfad in Bockau
3,5 kmzum Radweg

Laborantenlehrpfad
Der Bockauer Laborantenlehrpfad zeigt entlang der Ortslage Bockau 21 Stationen früherer und teilweise noch bestehender Likörfabrikanten.
 
Garten Miniatursiedlungsanlage "Gretels Ruh" in Bockau
3 kmzum Radweg

Gretels Ruh © Gemeinde Bockau
Für viele Bockauer und Wanderfreunde ist die Gretels Ruh an der Kreuzung Dorfbachweg und Kohlweg ein viel und gern besuchter Ort in der waldreichen Umgebung unserer Gemeinde. Es sind nicht nur die wundervollen lauschigen Plätzchen zum Ausruhen, die die Gretels Ruh so beliebt machen, sondern vor allem auch die Miniaturdarstellung eines alten Pochwerks aus der Frühzeit der Erzgewinnung in unserem Gebirge und anderer historischer Gebäude unseres Ortes, die man schon seit einigen Jahrzehnten direkt am Dorfbach bewundern kann.
 
Freibad Sportzentrum am Freibad in Bockau
3,5 kmzum Radweg

Sportzentrum am Freibad © S. Unger
Im reizvoll gelegenen Sportgelände am Freibad bieten die Kleinfeld-Ballspielanlagen und ein Tennisplatz Möglichkeiten der sportlichen Betätigung. Ein Imbiss kann im „Sportlerheim“ eingenommen werden.
 
Historisches Handwerk Steinbackofen am Spirituosenmuseum in Bockau
2,5 kmzum Radweg

Backofenfeuerung © Gemeinde Bockau
Ein Brot aus einem Holzbackofen ist geschmacklich viel intensiver und besitzt eine stärkere Kruste als aus einem modernen Backofen. Dies beruht darauf, dass der Back- und Feuerraum eins sind, d. h. es wird ein Holzfeuer entfacht, welches nach Erreichen der notwendigen Hitze ausgeräumt wird. Danach werden die Brotlaibe auf diese Fläche geschoben. Das Brot nimmt somit den Geschmack und den Geruch des Holzfeuers an.
Sollten wir Ihnen Appetit gemacht haben, dann kommen Sie zur nächsten Back-Veranstaltung an die Wurzelstube der Erzgebirgischen Liqueurmanufaktur Bockau.

Colditz

Museum Dentalmuseum Zschadraß in Colditz
2 kmzum Radweg

Dentalmuseum © Dentalmuseum
Die im Jahre 2000 eröffnete Ausstellung entwickelte sich im laufe der Jahre zur größten Sammlung auf diesem Gebiet. Sie gibt einen eindrucksvollen Überblick in die Geschichte der Zahnmedizin/-technik.
Die ältesten Stücke stammen aus dem Römischen Reich (ca. 300 v.Ch.).
 
Museum Fluchtmuseum im Schloss Colditz in Colditz
0,1 kmzum Radweg

Colditz-Nachtaufnahme im Herbst © Siesing
Während des 2. Weltkrieges wurden im Schloss Colditz alliierte Gefangene mit höheren Dienstgraden untergebracht. Auf Grund seiner Lage auf einem Felsen und den baulichen Gegebenheiten wurde das unter Oflag IV C geführte Lager als "ausbruchssicher" eingestuft. Zudem wurde es nach aussen so geführt, dass es als Vorzeigeobjekt zur Einhaltung der Genfer Konvention genutzt werden sollte. Der hohe Bildungsgrad der inhaftierten Offiziere und deren Bestreben, ihre Langeweile mit Fluchtversuchen tot zu schlagen, sorgte stets für eine Art Katze und Maus Spiel zwischen Lagerinsassen und Wachpersonal. Die meisten der über 300 Fluchtversuche wurden von britischen Offizieren verübt, so die Überlieferungen, die gelungensten aber von französischen Offizieren. Der Ideenreichtum war schier unendlich, denn man hatte Zeit und bei einer Enttarnung mit keinerlei drastischen Strafen zu rechnen. So wurden bei der täglichen Zählung Puppen hochgehalten, damit das Fernbleiben eines Gefangenen nicht auffiel.
Schloss Schloss Colditz in Colditz
0,25 kmzum Radweg

Colditz Schloss 2 © Siesing
Das Schloss Colditz stellt das Wahrzeichen der Stadt Colditz dar.
Es wurde erstmals 1046 urkundlich erwähnt und steht auf einem 30 Meter hohen Felsen am Ufer der Zwickauer Mulde.
In seiner abwechslungsreichen Geschichte diente das Schloss unter anderem als Jagdschloss, Witwensitz für Kurfürstinnen, Armenhaus, Verwahranstalt für geistig Kranke, Schutzhaft-/ Kriegsgefangenenlager, Altenpflegeheim sowie als Krankenhaus. Nach dem Auszug dessen wurde es umfangreich saniert und rekonstruiert.
Heute kann das ehemalige Gefangenenlager als Kernstück, Kultur- und Kongresszentrum, Kostümwerkstatt, Mal- und Zeichenschule, Europa -Jugendherberge sowie die Landesmusikakademie Sachsen bewundert werden.
 
Schloss Wasserschloss Podelwitz in Colditz
0,5 kmzum Radweg

Podelwitz Schloss © Siesing
Das im 15. Jahrhundert erbaute, direkt am Ufer der Freiberger Mulde gelegene Schloss Podelwitz lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Im Schloss befindet sich eine Heimatstube, mit einer einzigartigen Sammlung historischer Stücke aus zwei jahrhunderten
sowie einer riesigen Porzellan Sammlung.
Zudem kann man eine Ausstellung über Heimat- und Keramikgeschichte besuchen.
 

Dessau

Theater Anhaltisches Theater Dessau in Dessau
4,3 kmzum Radweg

Anhaltinisches Theater © Welterberegion Anhalt Dessau Wittenberg / IMG Sachsen-Anhalt mbH
Adresse:
Friedensplatz 1a
06844 Dessau-Roßlau

Kontakt:
0340 25110
theaterkasse@anhaltisches-theater.de

 
Architektur Bauhaus in Dessau
3,4 kmzum Radweg

Bauhaus © Hertel
Wer an Dessau denkt, denkt an Architektur, Avantgarde und Design.
Am Bauhaus Dessau, 1926 nach Plänen von Walter Gropius als „Hochschule für Gestaltung“ eröffnet, wurden Stils und Formen geprägt, die bis heute weltweit das Verständnis von moderner Architektur, Kunst und Design beeinflussen. Das Bauhaus, heute Sitz der Stiftung Bauhaus Dessau, steht interessierten Besuchern aus aller Welt offen, ebenso wie die Wohnhäuser der Bauhausmeister Feininger, Muche/Schlemmer und Kandinsky/Klee. Mit der Wiederherstellung der Doppelhaushälfte Moholy-Nagy und des Einzelhauses für den Direktor des Bauhauses ist seit Mai 2014 der Gesamteindruck der Siedlung Meisterhäuser, die ebenso wie das Bauhaus zum UNESCO-Welterbe gehört, wieder erlebbar. Weitere zahlreiche Bauhausbauten, wie die Bauhaussiedlung Dessau Törten, das Historische Arbeitsamt und das Kornhaus, ein Ausflugsrestaurant an der Elbe, befinden sich im gesamten Stadtgebiet. Der geplante Neubau eines Bauhausmuseums, dass zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus im Jahr 2019 fertiggestellt werden soll, findet schon jetzt große internationale Aufmerksamkeit.
 
Park Landschaftspark Großkühnau in Dessau
4,3 kmzum Radweg

kuehnauerpark © E. Witt, Welterberegion Anhalt Dessau Wittenberg / IMG Sachsen-Anhalt mbH
In der großzügigen Anlage mit ihren Kleinarchitekturen bildet das Weinberghaus (1819/1820 von C.I. Pozzzi erbaut) den Mittelpunkt. Von dieser Anhöhe schaut man auf den Kühnauer See. Der Kühnauer Park und der See bilden ein idyllisches Ensemble mit der neoromanischen Kirche und dem Schloss Kühnau, dem Sitz der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz.
Architektur Meisterhäuser in Dessau
3,0 kmzum Radweg

Meisterhäuser © S. Härtel, Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Nur wenige Gehminuten vom Bauhausgebäude entfernt, befinden sich die ehemaligen Wohn- und Atelierhäuser der Bauhausmeister Kandinsky, Klee, Muche, Schlemmer, Moholy-Nagy und Feininger (Sitz des Kurt-Weill-Zentrums), die ebenfalls von Walter Gropius entworfen wurden. Im Mai 2014 wurden die Neuen Meisterhäuser im Beisein des Bundespräsidenten Joachim Gauck feierlich der Öffentlichkeit übergeben.
Mulde Mündung der Vereinigten Mulde in Dessau
ca. 2 kmzum Radweg

Mündung der Mulde © Stadtverwaltung Dessau-Roßlau, Pressestelle
Nördlich von Dessau mündet die Mulde schließlich in einem Naturschutzgebiet in die Elbe. Hinter uns liegt ein langer Weg entlang des Wassers mit vielen Erinnerungen, mit lohnenswerten Anstrengungen und dem Ausblick auf die reichhaltige Kultur Mitteldeutschlands.
Museum Museum für Naturkunde und Vorgeschichte in Dessau
1,7 kmzum Radweg

Museum für Naturkunde © E. Witt, Welterberegion Anhalt Dessau Wittenberg / IMG Sachsen-Anhalt mbH
Der unübersehbare Turm des Gebäudes, das 1748 – 1750 als Leopold-Dank-Stift errichtet wurde, entstand im Jahr 1847 nach dem Vorbild des Hospitals St. Spirito bei Rom, seit 1927 wird das Gebäude als Museum für Naturkunde und Vorgeschichte genutzt. Schwerpunkte der ständigen Ausstellungen sind: Stein- und Bronzezeit im Mittelelbegebiet, Dessauer Land zwischen Germanenzeit und Mittelalter, Auenlandschaften Mittelelbe, Kostbarkeiten aus den Mineraliensammlungen und die Erdgeschichtliche Ausstellung „Schätze aus dem Untergrund“. Fossilien kann der Besucher im 40 Meter hohen Museumsturm bewundern. In der obersten Etage hat man zudem einen ausgezeichneten Rundblick über Stadt und Umgebung.
Museum Museum für Stadtgeschichte im Johannbau in Dessau
2,1 kmzum Radweg

Johannbau © S. Hertel, Stadtarchiv Dessau- Roßlau
In diesem ehemaligen Westflügel des Dessauer Residenzschlosses, errichtet im Renaissance-Stil, befindet sich eine Ausstellung zur Kultur und Geschichte von Anhalt-Dessau, in der auch die Zeit der Reformation betrachtet wird. Erinnert wird an Fürst Georg III. (1507-1553), einen Freund Luthers und Melanchthons, der maßgeblich zur Einführung der Reformation in Anhalt beitrug.
Schloss Schloss und Park Luisium in Dessau
1 kmzum Radweg

Luisium © Stadt Dessau- Roßlau
Fürst Franz von Anhalt-Dessau ließ das kleine Landhaus »Luisium« für seine Gattin Luise als privaten Wohnsitz erbauen. Im Jahre 1780 wurden Garten und Haus nach ihr benannt. 
Das von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff entworfene klassizistische Landhaus ist äußerlich besonders schlicht und edel in der Form.
Das Bauwerk ist von einem englischen Landschaftsgarten (14 ha) umgeben. Der von einer Hauptallee zweigeteilte Garten enthält einen wirtschaftlich genutzten Teil, in dem Obst- und Gemüseanbau betrieben wurde. 
Das Luisium ist die Anlage im Gartenreich, die während des Hochwassers 2002 durch Überflutung am stärksten betroffen war. Mit Unterstützung des Bundes und des Landes konnten alle Schäden beseitigt werden.
Es ist, wie die Wörlitzer Anlagen, Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs, das auf der Liste des Welterbes der Menschheit der UNESCO steht.
 

Doberschütz

Outdoor Rubiconpark Dübener Heide - Outdoorerlebnisse in Doberschütz
2,7 kmzum Radweg

Hochseilgarten © Rubiconpark
Für ein starkes Team: Rubiconpark Dübener Heide

Stress, Zeitdruck, schlechte Stimmung: Wenn der Arbeitsalltag immer trister zu werden droht, ist es dringend Zeit für einen Tapetenwechsel – und zwar für das ganze Team. Wie wäre es denn mit einer Firmenfahrt in den Rubiconpark Dübener Heide? Dieser verspricht nicht nur Spaß und Abenteuer, er macht aus Einzelkämpfern eine Mannschaft.

Rubiconpark Dübener Heide: Hinein in die Natur

Gemeinsames Klettern in luftigen Höhen, Teamolympiaden, Bogenschießen, Geochaching und Beachvolleyball: Es könnte wohl kaum etwas Besseres geben, um das Vertrauen, die Zusammenarbeit sowie die Kommunikation unter Arbeitskollegen zu stärken. Aus diesem Grund hat es sich der Rubiconpark Dübener Heide auf seine Fahnen geschrieben, Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr Team nachhaltig zu beleben – und das weit ab von Computer, Schreibtisch und Co. Denn der Rubiconpark befindet sich inmitten der herrlichen Dübener Heide nordöstlich von Leipzig. Der Rubiconpark Dübener Heide empfängt seine Gäste bereits seit längerer Zeit, denn der rund zwei Hektar große Outdoorgelände wurde im Jahr 2004 errichtet. Hier warten neben einem Teamparcour und einem Hochseilgarten auch noch andere Trainings- und Outdoorelemente auf die Besucher. Teams oder Firmen zwischen 10 bis 200 Personen sind herzlich willkommen.

Das „Wir“ zählt im Rubiconpark Dübener Heide

Da sich der Rubiconpark Dübener Heide auf die Teambildung spezialisiert hat, setzt er vor allem auf gemeinsame Aktivitäten – von verschiedenen Klettertouren, bei denen es auf Teamwork ankommt, über Team-Parcours am Boden, im Rahmen derer knifflige Aufgaben zu lösen sind, bis hin zu speziellen Teamelementen, die zur Teambildung und -entwicklung beitragen sollen. Für Firmen und Unternehmen stellt der Rubiconpark auch sogenannte „Rundum-Sorglos-Pakete“ zur Verfügung, aus denen diese ganz nach ihren Wünschen und Vorstellungen wählen können. Dabei sind die Aktivitäten im Rubiconpark keinesfalls nur auf den Sommer beschränkt. Auch im Winter warten interessante und abenteuerliche Aufgaben auf die Teams. Neben den zahlreichen Outdooraktivitäten zur Stärkung des Teamgeistes bietet der Rubiconpark ebenfalls Motivationsseminare, Kommunikationstrainings sowie Sozialkompetenzprogramme an, welche in den Schulungsräumen auf dem Gelände stattfinden. Zudem legt der Rubiconpark einen besonderen Fokus auf die Burnout-Prävention und das Stressmanagement. Durchgeführt werden diese Maßnahmen von professionellen und speziell geschulten Coaches und Trainern.

Rubiconpark Dübener Heide: Nicht nur für Unternehmen

Natürlich können auch Privatgruppen ab 10 Personen im Rubiconpark Dübener Heide Zuflucht vom stressigen Alltag finden. Das breitgefächerte Erlebnisangebot mit Klettern im Hochseil- oder Niederseilgarten, Schlauchboottouren, GPS-Wanderungen und vielem mehr steht für Gruppen und Vereine gleichermaßen zur Verfügung. Zudem können sie als Einzelperson auch vom Seminar- und Coaching- Angebot profitieren. Der Rubiconpark Dübener Heide ermöglicht gleichfalls Besuche zu besonderen Gelegenheiten. So können Privatpersonen etwa abenteuerliche und garantiert unvergessliche Junggesellenabschiede, Geburtstage oder Jahrestage dort verleben.

Besonderheiten im Rubiconpark

Neben dem Hoch- und Niederseilgarten warten zudem noch andere Herausforderungen auf die Besucher. Zu den Specials zählen Bogenschießen im Team, Geocaching als GPS-Schatzsuche im Wald sowie der Barfußpfad durch die pure Natur. Darüber hinaus können Team-Olympiaden absolviert werden. Außerdem können die Teams gegeneinander beim Beachvolleyball antreten. Zum krönenden Abschluss haben die Besucher die Möglichkeit, den Abend ganz ruhig und entspannt beim Hüttenzauber in der Blockhütte oder am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.

Rubiconpark Dübener Heide: Angebote und Preise

Die Preise im Rubiconpark variieren je nach gewünschter Leistung. 
 
Für die „Rundum-Sorglos-Pakete“ gelten folgende Preise – jeweils pro Person:

Sommerpakete:
·      „Bogenschießen – ein Volltreffer im Team“:             72,00 Euro
·      „Teamabenteuer im Rubiconpark“:                             79,00 Euro
·      „Teamspaß im Hochseilgarten“:                                   89,00 Euro
·      „Teamchallenge beim Geocaching“:                           89,00 Euro
 
Winterpakete:
·      „Team-Parcour im Fackelschein“:                                  79,00 Euro
·      „Winterliches Bogenschießen im Fackelschein“:     79,00 Euro
·      „Team-Winter-Challenge“:                                                 84,00 Euro
·      „Geocaching im Winterwald“:                                          84,00 Euro
 
In den Paketen enthalten sind je nach Saison verschiedene Getränke sowie Speisen. Darüber hinaus können die Pakete auch unterschiedlich miteinander kombiniert werden. Für individuelle Veranstaltungen ergeben sich die Preise je nach Leistung und Dauer.
 
Unsere Leistungen:

• Teambildung & Teamentwicklung
• Motivationsseminare
• Kommunikationstrainings
• Sozialkompetenzprogramme
• Führungskräftecoaching
• Burnout-Prävention / Stressmanagement
• Personal- & Organisationsentwicklung
• Outdoorerlebnisse
• Incentives / Events
• Einzelcoaching
• Azubi-Programme
• Offene Klettertage
 
Neben unserem Hoch- und Niederseilgarten warten auch andere Herausforderungen und Angebote auf Sie.
Freuen Sie sich z. B. auf:
 
  • Geocaching - Abenteuerliche GPS-Schatzsuche
  • Natur spüren auf dem Barfußpfad
  • Spannung bei der Team-Olympiade
  • Spaß beim Beachvolleyball
  • Hüttenzauber in der Blockhütte
 

Tipps & Hinweise

Öffnungszeiten: nur nach Vereinbarung (ganzjährig)
Voraussetzungen Hochseilgarten: Mindestalter: 12 Jahre; Mindestgreifhöhe 1,50 Meter
Parkmöglichkeiten: vorhanden
Bezahlung: bar oder EC
 

Dorfchemnitz

Ausstellung Blockhausen in Dorfchemnitz
2,0 kmzum Radweg

Blockhütte © Blockhausen
Seit 2004 treffen sich in Blockhausen jährlich zu Pfingsten die besten
Kettensägenkünstler aus der ganzen Welt. Alle geschaffenen Kunstwerke verbleiben hier
und sind ständig zu besichtigen. Ob auf den Wegen zur Hütte oder im Gelände von
Blockhausen, überall finden Sie Kettensägenkunst vom Feinsten.
Industriekultur Technisches Museum Eisenhammer in Dorfchemnitz
2,0 kmzum Radweg

Eisenhammer © Gemeinde Dorfchemnitz
Der Eisenhammer ist ein historisches Hammerwerk in Dorfchemnitz und stellt ein bedeutendes Sachzeugnis der frühen industriellen Entwicklung im Erzgebirge dar.
Heute sind in ganz Sachsen neben dem Eisenhammer Dorfchemnitz nur noch drei weitere Hammerwerke funktionsfähig erhalten.
Die Geschichte des Eisenhammers Dorfchemnitz ist eng mit dem Eisenerzbergbau in Dorfchemnitz/Wolfsgrund verbunden.
Ab 1492 wurde hier Eisenerz abgebaut.
In Wolfsgrund im Übertageabbau und Dorfchemnitz an ca. 20 Stellen untertage.
Bergbauliche Spuren (Pingen, Hirschteich) sind heute noch in Wolfsgrund zu finden.
Das Eisenerz (Blaugrauer Magneteisenstein) wurde im Eisenhammer in einem sogenannten Renofen geschmolzen und mit den Hämmern weiterverarbeitet.
 
Einen ersten Nachweis für die Existenz eines Hammerwerkes im Ort gibt es aus dem Jahr 1495.

Seit 1969 kann der Eisenhammer Dorfchemnitz als Technisches Museum besichtigt werden.
 
Mit der vollständig funktionsfähigen Anlage, bestehend aus zwei Wasserädern, zwei Schwanzhämmern, einem Blasebalg zum Anfachen der Schmiedefeuer im Zusammenhang mit unserem reichen Bestand an originalem Werkzeug können die Besucher die historischen Arbeitsweisen der damaligen Hammerschmiede erleben.
 
Neben dem Hammerwerk lohnt sich ein Blick in die Heimatstube und die Stuhlfabrik mit originalem Maschinenbestand und Transmissionsantrieb, sowie einer Dauerausstellung „Bergmännisches Geleucht“.

Döbeln

Industriekultur Döbelner Pferdestraßenbahn in Döbeln
0,5 kmzum Radweg

Döbelner Pferdestraßenbahn © K. Lange
Die alte Döbelner Pferdebahn war von 1892-1926 auf einer 2,5 km langen Strecke vom Hauptbahnhof zur Innenstadt als öffentliches Nahverkehrsmittel in Betrieb. Seit Juni 2007 kann man das nostalgische Fahrgefühl von einst mit der originalgetreu restaurierten Döbelner Pferdebahn, die in der Art einzigartig in Deutschland ist, auf einer ca. 1 km langen Schienentrasse in der Döbelner Innenstadt erleben.

Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller heutigen Nahverkehrsmittel. In Deutschland hat es Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts in über 90 Städten und weltweit sogar 1.700 Pferdestraßenbahnen gegeben. Eine komplexe museale Würdigung blieb ihr bis jetzt jedoch versagt. In einigen Straßenbahnmuseen wird das Thema Pferdestraßenbahn zwar behandelt, meist aber nur am Rande und auf lokale Gegebenheiten beschränkt. Wir haben ein Museum eingerichtet, in dem nur Bildmaterial und Ausstellungsstücke zum Thema Pferdestraßenbahn gezeigt wird. Auf 50 Schautafeln ist die wechselvolle und teilweise kuriose Geschichte der Pferdebahn in Döbeln, Deutschland und der Welt dargestellt.
Ausstellung Heckelhaus in Döbeln
0,05 kmzum Radweg

Geburtshaus Erich Heckel © Stadt Döbeln
Der Maler, Expressionist und Mitbegründer der Künstlervereinigung "Brücke", Erich Heckel, wurde am 31. Juli 1883 in dem Haus Niedermarkt 15 geboren. 
Die Kreissparkasse Döbeln fühlt sich diesem wertvollen Erbe als Hauseigentümer in besonderer Weise verpflichtet. Im Heckel-Haus werden in architektonisch, anregendem Rahmen einige der herausragenden Werke Heckels präsentiert. Auch die Stadt Döbeln mit der Kleinen Galerie und der Heckel-Freundeskreis engagieren sich stark für dieses kulturelle Erbe.
Kirche und Kloster Kirche St. Nicolai in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Nicolaikirche © Siesing
Die Kirche wurde 1293 erstmals erwähnt und nach einem Großbrand 1333 im Neubau als frühgotische Basilika errichtet, deren Westportal von 1370 noch original erhalten ist. Ihren jetzigen, spätgotischen Charakter erhielt die Kirche 1479. Der mächtige, 60 m hohe Turm wurde nach Bränden von 1629 und 1733 errichtet. Bedeutendstes Ausstattungsstück ist der 12 m hohe 6-flügelige spätgotische Schnitzaltar von 1515/16, der vom sogenannten „Meister des Döbelner Hochaltars" (namentlich nicht bekannt) stammt. Weiterhin bemerkenswert sind die Kanzel von 1599, der reliefgeschmückte Sandsteintaufstein von 1603 und ein Abendmahlrelief von 1500. Auch die Eule-Orgel ist eine der bedeutendsten in Sachsen. Vor der Kirche steht seit 1902 ein Lutherdenkmal.
Museum Rathaus mit Museum, kleine Galerie in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Rathaus mit Museum © Stadt Döbeln
Hoch oben im Turm und im Dachgeschoss des Döbelner Rathauses, mitten im Herzen der Stadt, können Sie eintauchen in die über 1.000jährige Geschichte von Döbeln. Außerdem sehen wir uns als Geburtsstadt der berühmten Maler Erich Heckel und Bernhard Kretzschmar der Bildenden Kunst verpflichtet.
 
  • Stadtgeschichte Döbelns mit Altertumsausstellung
  • Wohnkultur um 1920
  • ständig wechselnde Ausstellungen
Wellness Stadtbad in Döbeln
0,03 kmzum Radweg

Stadtbad © M. Schroeder
Das neue Freibad mit 70m-Rutsche, Whirlpool, Wasserpilz, Strömungskanal, Wasserspielgarten für die Jüngsten und vielem mehr wurde am 21. Juli 1995 eingeweiht.
Das Hallenbad und die Sauna, 2002 komplett saniert, bieten beste Voraussetzungen für Sport, Spaß und Entspannung.

Eibenstock

Aussichtspunkt Aussichtsturm "Glück Auf" in Eibenstock
1 kmzum Radweg

Aussichtsturm Glück Auf © TSC Eibenstock
Der kleine Berg (Bühl) mit seiner über 600-jährigen Buche am Rande der Stadt war bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel. Schon 1886 wurde vom Erzgebirgszweigverein Eibenstock eine hölzerne Ausflugshalle errichtet; 1910 folgte der Bau des Bühlhauses als Gaststätte und Wanderheim. Im April 2008 wurde der 34 m hohe Aussichtsturm „Glück auf“ eingeweiht. Wenn Sie die 168 Stufen überwunden haben, bietet sich von der Aussichtsplattform in ca. 28 m Höhe ein herrlicher Rundblick auf Eibenstock, die Talsperre Eibenstock, den Auersberg und die umliegenden Gemeinden Sosa, Schönheide, Burkhardtsgrün und Hundshübel. Der natürlichen Aussicht nachgezeichnete Panoramatafeln bieten interessante Zusatzinformationen über Bezeichnung, Höhenlage und Entfernung der markantesten Objekte. Außerdem lädt ein Spielplatz am Fuße des Aussichtsturmes die jüngeren Besucher zum weiteren Verweilen ein.
Wellness Badegärten in Eibenstock
1,2 kmzum Radweg

Badegärten Eibenstock © studio2media
Sauna, Baden, Wellness – die Badgärten Eibenstock bieten ein breites Spektrum an Erlebnis sowie Entspannung für Körper und Geist. Begeben Sie sich auf eine Reise durch die Saunakulturen der ganzen Welt und erleben Sie die russische Banja, finnische Saunen, den japanischen Saunagarten, türkische Kräuterdampfbäder und noch vieles mehr. In der Badehalle mit angeschlossenem Familiengarten wird Badespaß für die ganze Familie geboten. Hier finden Sie u.a. ein beheiztes Außenbecken mit Sprudelliegen und Massagedüsen, ein Kleinkindbecken, Wasserspiele, eine 106 Meter lange Rutsche mit Blackhole, ein 25 Meter großes Schwimmbecken, ein Whirlpool sowie eine Textilsauna. Im Badegärten Spa können Sie sich auf eine Wellnessreise begeben und tolle Massagen, wirkungsvolle Kosmetikbehandlungen und Wellness-Rituale der besonderen Art erleben.
Gewässer Blauenthaler Wasserfall in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Blauenthaler Wasserfall © J. Leonhardt
Der Wasserfall befindet sich im Ortsteil Blauenthal.

Am Ortsrand von Blauenthal befindet sich der Blauenthaler Wasserfall, der größte Wasserfall Sachsens. Gespeist von einem vor rund 100 Jahren angelegten Kunstgraben, welcher Wasser für eine Holzschleiferei heranführte, stürzt das Wasser etwa 30 m über die Felsen in die Tiefe.
Bergbaustollen Eibenstocker Bergbaulehrpfad in Eibenstock
1,5 kmzum Radweg

Eibenstocker Bergbaulehrpfad © TSC Eibenstock
Am Nordrand der Bergstadt, unweit der Badegärten Eibenstock, befindet sich der Eibenstocker Bergbau- und Seifenlehrpfad. Zahlreiche Schautafeln weisen entlang des schmalen Pfades auf die bedeutende Bergbauhistorie der ehemals "Kurfürstlich Freien Bergstadt Eibenstock" hin. Man entdeckt kleine rekonstruierte Anlagen bergmännischer Tätigkeit und sogar Relikte jahrhundertealten Bergbaus, wie Stollenmundlöcher, Lichtlöcher, Pochschalen und Griebenherde.
Outdoor ErzWay Segway Touren in Eibenstock
2 kmzum Radweg

Segway Tour © ErzWay
Sie wollen eine Pause vom Rad und dennoch die Landschaft rund um Eibenstock genießen? Das Ganze am besten mühelos und umweltfreundlich? Dann sind Sie bei ErzWay Segway Touren genau richtig. Wir bieten Ihnen geführte Segway Touren in verschiedenen Längen und Schwierigkeiten zu den schönsten Plätzen rund um Eibenstock.
 
Buchen Sie jetzt Ihre Segway Tour und entdecken Sie gemeinsam mit Ihrem Guide die Erzgebirgswälder rund um den Auersberg. Oder lernen Sie das Fortbewegungsmittel Segway in gesichteter Umgebung in unserem Parcours kennen.
 
Outdoor Geo-Caching Tour in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Geo-Caching Tour Eibenstock 2 © TSC Eibenstock
„Wurzelrudis Schatzsuche“ ist ein Spaß für die ganze Familie. Auf einer ca. 4,5 km langen Tour (etwa 2-3 Stunden) durch die Stadt Eibenstock gilt es neun verschiedene Punkte zu finden. An jedem Punkt befindet sich eine kleine Tafel mit Fragen zu bekannten Märchen. Wer die Fragen richtig beantwortet, ermittelt auf diese Weise fehlende Koordinaten, um zum nächsten Punkt zu orientieren. Zudem gilt es mit den richtigen Antworten Buchstaben zu sammeln. Zum richtigen Lösungswort zusammengefügt, erhält man dafür am Ende der Tour eine kleine Überraschung im Tourist-Service-Center Eibenstock bzw. im Hotel „Am Bühl“. An diesen beiden Stellen kann man sich zuvor die nötigen GPS-Geräte sowie den zugehörigen Flyer mit Anleitung zur Schatzsuche ausleihen.
Rathaus Jugendstilrathaus in Eibenstock
0,1 kmzum Radweg

Rathaus © TSC Eibenstock
Das fast wie ein Schloss wirkende Eibenstocker Rathaus (1907) zeigt vor allem in seinem Inneren typische Elemente prachtvollen Jugendstils. Ornamentale Bleiglasfenster symbolisieren zum Beispiel die Bereiche Schulwesen, Krankenpflege, Wasser- und Bauwesen. Der beindruckende Ratssaal mit Tonnengewölbe bietet eine einzigartige Akustik. An der Südseite lädt ein schöner Park mit Brunnengrotte und Bänken zum Verweilen ein.
Denkmal Königlich-sächsische Postmeilensteine in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Stationsstein auf dem Kirchplatz © TSC Eibenstock
Wo heute Radfahrer auf ihre Kosten kommen, ging einst im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab. Damals saß man allerdings auf einem Pferde- und nicht auf einem Fahrradsattel und zur Orientierung dienten keine GPX-Dateien, sondern am Wegesrand aufgestellte Steine mit Orts- und Entfernungsangaben in Meilen – die Königlich-Sächsischen Postmeilensteine. In Eibenstock (Ortsmitte) und ihrer Umgebung machen diese denkmalgeschützten Zeugnisse der sächsischen Verkehrs- und Postgeschichte die Vergangenheit an Originalstandorten für die Nachwelt erfahrbar und erlebbar.
Denkmal Kurfürstlich-sächsische Postdistanzsäule in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Kurfürstlich-sächsische Postdistanzsäule © TSC Eibenstock
Seit dem 1. Juli 2005 steht auf dem Postplatz die originalgetreue Nachbildung der kursächsischen Postdistanzsäule aus dem Jahre 1727. In Postkutschen fuhren früher Reisende auf holprigen Wegen durch Sachsen. Kartenwesen, Landvermessung und Straßenbau steckten noch in den Kinderschuhen. Doch der Aufschwung in den sächsischen Manufakturen und Bergwerken verlangte nach neuen Verkehrswegen. Sachsen benötigte eine neue Infrastruktur und die erste Vermessung der Straßen wurde eingeleitet. Sie diente als Grundlage für das System der kursächsischen Postmeilensäulen. Im Rahmen des kurfürstlichen "Befehls" vom 1. November 1721 und der dazugehörigen Verordnung hatte auch die Stadt Eibenstock eine Postdistanzsäule zu setzen und selbst zu finanzieren.
Garten Märchenpark am Marktplatz in Eibenstock
0,1 kmzum Radweg

Märchenpark am Marktplatz © TSC Eibenstock
"Knusper, knusper, knäuschen,..." nein, knabbern kann man an den kleinen Märchenhäuschen leider nicht. Aber lassen Sie sich doch beim Betrachten der 15 liebevoll gestalteten Szenen aus den Märchen der Gebrüder Grimm zurück in ihre Kindheit versetzen. Hier können Rotkäppchen und der Wolf, Frau Holle, Hänsel und Gretel, Dornröschen oder auch Schneewittchen und die sieben Zwerge besucht werden. Ganz besonders spannend wird es jedes Jahr am Samstag des ersten Advent. Dann nämlich werden alle Märchenfiguren beim großen Märchenumzug zur "Eibenstocker Märchenweihnacht" lebendig und ziehen mit dem Wurzelrudi durch die Stadt.
Kirche und Kloster Neo-romanische Stadtkirche in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Stadtkirche © TSC Eibenstock
Imposant erhebt sich die stattliche Kirche mit ihrem 64,5 m hohen Turm über den Ort.  Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1862, der die alte Oswaldkirche dem Erdboden gleich machte, wurde die Eibenstocker Stadtkirche nach Plänen von Oskar Sommer von 1864 bis 1868 als dreischiffige neoromanische Hallenkirche neu errichtet. Sie ist die größte Kirche ihrer Art im Regierungsbezirk Chemnitz und eine der bedeutendsten in Sachsen. Aus der alten Kirche konnten mitten im Brand ein lebensgroßes, aus dem 16. Jahrhundert stammendes Kruzifix und die in Sachsen einmalige Darstellung des Heiligen Oswald, eine Holzskulptur aus der Zeit um 1520, gerettet werden. Bemerkenswert sind außerdem die historische Kreutzbach-Orgel, das Dreiergeläut im Turm von insgesamt 63 Zentnern sowie die mechanische Turmuhr aus der Carlsfelder Uhrenfabrik.
Industriekultur Sagenhafte „Zinngraupe“ in Eibenstock
0,1 kmzum Radweg

Zinngraupe Eibenstock © TSC Eibenstock
Auf dem unteren Markt der Stadt Eibenstock, unmittelbar neben dem Märchenpark, befindet sich eine begehbare, überdimensionierte Zinngraupe. Als gestalterisches Element des Marktplatzes soll die Skulptur zum einen an die Bergbaugeschichte der Stadt Eibenstock mit ihren reichen Zinnvorkommen erinnern. Zum anderen erwartet die Besucher im Inneren der Zinngraupe eine Erzählstimme. Über eine automatische Audioanlage sind sieben Sagen aus Eibenstock und der unmittelbaren Umgebung zu hören; u.a. die Sage vom Adlerfelsen, vom Hammerwerk in Blauenthal oder dem grauen Mann vom Auersberg.
Historisches Handwerk Stickereimuseum in Eibenstock
0,3 kmzum Radweg

Stickereimuseum Eibenstock © H. Schreiner
Im Stickereimuseum Eibenstock erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes über die Entwicklung der Eibenstocker Stickereiindustrie. Tauchen Sie ein in die filigrane Welt der Tambourierkunst und bestaunen Sie die Fertigungskunst vergangener Epochen. Unternehmen Sie eine Zeitreise in die Vergangenheit und erleben Sie, wie die Kunstwerke vom Entwurf bis zur fertigen Stickerei entstanden. Besonderes Highlight sind die Vorführungen der historischen Stickmaschinen. Die hohe sächsische Maschinenbaukunst lässt jedes „Maschinenbauerherz“ höher schlagen. Begeben Sie sich zudem auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Bergstadt Eibenstock. Sie erfahren Wissenswertes über die Besiedlung, das Aufblühen des Zinn- und Eisenerzbergbaues, über das Handwerk vergangener Zeiten sowie die Erzgebirgische Volkskunst. Als ständige Ausstellung ist die einzigartige "Trumpold'sche Sammlung" mit ca. 15.000 Einzelfiguren erzgebirgischer Volkskunst zu sehen.
Gewässer Talsperre in Eibenstock
3 kmzum Radweg

Talsperrenmauer © R. Lautenschläger
Sowohl vom Stauraum (75 Millionen m³), wie von der Höhe der Staumauer (65 m) her, ist die Talsperre Eibenstock die größte Talsperre im Freistaat Sachsen. Gestaut wird hier das Wasser der Zwickauer Mulde, welches im weiteren Flusslauf über die Elbe bis nach Hamburg und somit in die Nordsee gelangt. Die Talsperre Eibenstock dient hauptsächlich der Trinkwasserversorgung und dem Hochwasserschutz. Mit ihren Maßen ist sie die zweitgrößte Trinkwassertalsperre der neuen Bundesländer. Von ihrer begehbaren Staumauer hat man einen wunderbaren Blick auf die Staufläche sowie das Muldetal.
Gewässer Talsperre Sosa in Eibenstock
2 kmzum Radweg

Talsperre Sosa mit Auersberg © S. Unger
Die Talsperre befindet sich im Ortsteil Sosa.

Von den leicht begehbaren Felsen am Seydewitz-Blick oberhalb Sosas hat man einen herrlichen Blick über die idyllisch gelegene Trinkwassertalsperre hinüber zum Auersberg (1.018 m ü. NN). Bei der Talsperrenmauer handelt es sich um eine Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinen mit gekrümmter Achse; die letzte ihrer Bauart in Deutschland. Die Talsperre Sosa kann auf der 18 km langen beschilderten Nebenroute 2 der Karlsroute (= Talsperrenrunde Sosa) mit dem Rad umrundet werden.
Lehrpfad Wasserlehrpfad in Eibenstock
1 kmzum Radweg

Wasserlehrpfad © TSC Eibenstock
Zwischen Eibenstock und Schönheide beginnt in der Nähe des Ehrenmals an der B 283 ein ca. 4,5 km langer Wasserlehrpfad. Auf halber Strecke überquert man die Mauer der Vorsperre Schönheiderhammer. Es bietet sich ein faszinierender Blick auf die beiden Wasserflächen von Vor- und Hauptsperre der Talsperre Eibenstock. An 14 Stationen erfährt der Besucher viel zum Thema Wasser, Wald und Natur. Einige Spielelemente und Sitzgruppen laden zum Ausprobieren und Verweilen ein.

Eilenburg

Architektur Bürgerhaus in Eilenburg
0,7 kmzum Radweg

Bürgerhaus © SV Eilenburg
Das Bürgerhaus bietet moderne Räumlichkeiten mit Licht-, Ton- und Videotechnik sowie Internetanbindung für Kulturveranstaltungen, Tagungen, Schulungen, Vereins- und Familienfeiern. Der Große Saal mit absenkbarer Bühne umfasst eine Fläche von 358 m² und bietet damit bis zu 476 Zuschauern Platz. Dem vollklimatisierten Kleinen Saal ist eine zum Teil überdachte Sonnenterasse angeschlossen. Er verfügt über eine Küche zur Selbstversorgung und bis zu 100 Plätze auf 131 m². Diverse Seminar- und Konferenzräume haben Kapazitäten für 30 bis 60 Personen.

Das Bürgerhaus ist behindertengerecht und verfügt über ausreichende Parkplätze unmittelbar am Haus. Eine gastronomische Versorgung über den vorhandenen Cateringbereich mit Schankanlagen ist möglich. 
Burg Burggelände in Eilenburg
1 kmzum Radweg

Blick auf die Burg © SV Eilenburg
Der Eilenburger Burgberg (Schlossberg) darf sich auch als eine Wiege Sachsens bezeichnen. Denn im Jahre 1089 schlug hier die Geburtsstunde des wettinischen Territorialstaates, aus dem der heutige Freistaat Sachsen hervorging. Die sagenumwobenen Eilenburger Grafen, die auch in der Heinzelmännchen-Sage von Eilenburg die zentrale Rolle spielen, stehen somit am Anfang der 829 Jahre währenden Herrschaft der mächtigen Wettiner. Im 10. Jahrhundert wurde hier die Ilburg mit dem noch heute erhaltenen Sorbenturm erbaut. Der Eilenburger Burgverein rückte dieses etwa fünf Hektar große Gelände wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nach dem Sorbenturm und dem Burgtor wurden inzwischen auch der kleine Bergfried und die Burgbergmauern saniert und der Hang gesichert. Über die Hundertstüfchen (Treppe) gelangt man vom Stadtzentrum aus auf den Rundweg des Burggeländes und kreuzt dabei den sächsischen  Lutherweg und den Radrundkurs EILENBURGER SCHLEIFE. Auf dem Burggelände befindet sich auch die Pension HEINZELBERGE, welche als Herberge aus einem ehemaligen Gefängnis saniert wurde.
 
Nur einen Katzensprung vom Burgberg entfernt, befinden sich die Zugänge zur Eilenburger Unterwelt. In den weitverzweigten Bergkelleranlagen wurde seit dem Mittelalter das wohlschmeckende und haltbare Eilenburger Bier gelagert, das über Jahrhunderte wesentlich zum Wohlstand der Stadt beitrug. Später wurden die Gangsysteme anderweitig genutzt, weiter aus- und umgebaut und dienten schließlich vielen Hundert Eilenburgern als Zuflucht vor dem Artilleriebeschuss im April 1945, der fast die gesamte Stadt zerstörte.
Gewässer Kiessee in Eilenburg
1,3 kmzum Radweg

Kiessee © S. Loose
Der Kiessee Eilenburg ist ein durch den Abbau von Kies und Sand entstandenes Grundgewässer in der Nähe von Eilenburg. Auch heute ist der Kiestagebau am Nord- und Ostufer des Sees noch in Betrieb. Jedoch gilt der Kiessee Eilenburg heute als Naherholungsgebiet und wird für touristische Zwecke genutzt. Er verfügt über einen Badestrand, Camping- und Kinderspielplatz. Des weiteren werden diverse Wassersportmöglichkeiten angeboten, darunter Wasserski, Ruderregatten, Boots- und Tretbootverleih. Ein Imbiss und Volleyballfeld ergänzen das Angebot.
Kirche und Kloster Kirche St. Marien in Eilenburg
1,8 kmzum Radweg

St. Marien © SV Eilenburg
Bereits um 940 entstand an dieser Stelle, vor den Toren zum Burgward, die erste Marienkapelle. Der Ausbau zu einer dreischiffigen spätgotischen Hallenkirche erfolgte ab 1516 und endete auf dem Höhepunkt der Reformation 1522. Bei seinen zahlreichen Aufenthalten predigte Martin Luther nachweislich mehrfach - 1522, 1536 und 1545 - hier. Die Innenausstattung der Kirche stammt überwiegend aus der ersten Hälfte des 17. Jh. Erlebenswert ist auch die historisch wertvolle und beachtenswert große Conrad Geißler - Orgel, mit neugotischem Prospekt, die 1864 hier ihren Platz fand und bis heute zu Konzerten und Gottesdiensten erklingt.
Kirche und Kloster Kirche St. Nikolai in Eilenburg
0,85 kmzum Radweg

Nikolaikirche © SV Eilenburg
Die spätgotische dreischiffige Hallenkirche mit schönem roten Backsteingemäuer stammt in der heutigen Form aus dem Jahre 1444. Sie war Wirkungsstätte des Pfarrers und Liederdichters Martin Rinckart - Verfasser und Komponist des bekannten Liedes "Nun danket alle Gott". 1617 wurde der in Eilenburg geborene Martin Rinckart Archidiakonus an St. Nikolai. Er rettete 1639 die Stadt vor der Ausplünderung durch die schwedischen Truppen.
Das Lied ist heute noch fester Bestandteil des evangelischen Liedergutes und darüber hinaus wird das Lied konfessionsübergreifend in vielen Ländern der Erde gesungen. Namhafte Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Max Reger, Johannes Brahms oder Felix Mendelsohn Bartholdy gaben dem Lied oder dessen Melodie in ihren Werken Raum.
Die Nikolaikirche gehört zu den ältesten Kirchenstandorten der Umgebung. Sie ist heute das älteste Bauwerk des Stadtzentrums und befindet sich direkt am Lutherweg Sachsen. Vermutlich um 970/980 entstand an dieser Stelle der erste Kirchenbau. 1404 wurden die Kirche und der sie umgebende Friedhof neu geweiht. 1435 und 1535 wird die Kirche durch Großbrände zerstört. Immer wieder machte ihr aber auch das Hochwasser zu schaffen (1413, 1434, 1573, 1771, 1854).
Der Wiederaufbau der 1945 schwer zerstörten Kirche ist bis heute nicht abgeschlossen. 2005 wurde ein restaurierter spätgotischer Schnitzaltar (von 1506) auf den Hauptaltar aufgestellt. Dieser stammt aus der ehemaligen Hospitalkapelle des Stadtfriedhofes.
Wellness Schwimmhalle in Eilenburg
0 kmzum Radweg

Schwimmhalle © S. Prochnow
Die Schwimmhalle Eilenburg ist eine moderne und helle Sportstätte. Sie verfügt über zwei Edelstahlbecken. Ein 25 m x 12,5 m Schwimmerbecken, mit einer Wassertiefe von 1,85 m – 3,80 m im Sprungbereich. Alle fünf Schwimmbahnen sind mit Startblöcken ausgestattet. Eine Sprunganlage mit einem 1m-Brett und einer 3m-Plattform ist vorhanden. Die Wassertemperatur beträgt ca. 28°C.
Das Nichtschwimmerbecken steht mit einer Größe von 12,5 m x 6 m und einer Wassertiefe von 0,60 m – 1,30 m für Sie zur Verfügung. Hier befinden sich Massagedüsen, Bodengeysir, Nackendusche und eine kleine Kinderrutsche. Die Wassertemperatur beträgt ca. 30°C. Im Bereich des Nichtschwimmerbeckens gibt es einige Ruheliegen zur Erholung. Für den Aufenthalt im Bad stehen Ihnen verschiedene Schwimmhilfen und Schwimmmaterialien zur Verfügung.
Ein separater Zugang ermöglicht den Saunagästen den Zutritt zur Schwimmhalle. Die Schwimmhalle ist auch auf Rollstuhlfahrer eingerichtet.

Sauna

Hier finden Sie eine Finnische Sauna mit ca. 90°C und ein Dampfbad mit ca. 45°C. In der Finnischen Sauna finden 12-15 Personen ganz leicht Platz, das Dampfbad ist etwas kleiner. Zu besonderen Anlässen z.B. unseren Saunanächten in den Wintermonaten bieten wir Ihnen Kräuter-Natur-Aufgüsse bei denen wir aus getrockneten Kräutern einen Sud aufkochen. Diese Aufgüsse heben uns auf ganz besondere Weise von anderen Saunen ab. Natürlich bieten wir Ihnen nach einem entspannenden Saunagang verschiedene Abkühlmöglichkeiten: ein Tauchbecken, ein Kneippschlauch sowie eine Regendusche. Wer zum Abschluss seines Besuches noch das Dampfbad nutzen möchte, für den bieten wir in unserem Shop verschiedene Peelings zur Hautpflege an. Zwischen den Saunagängen finden Sie in unserem Ruheraum die Möglichkeit sich bequem zurückzuziehen und zu entspannen. Im Saunatarif ist auch die Nutzung der Schwimmhalle enthalten. Wer gern unter sich bleiben möchte, hat die Möglichkeit dienstags zur Herrensauna oder mittwochs zur Damensauna zu saunieren.
Aussichtspunkt Sorbenturm in Eilenburg
1,8 kmzum Radweg

Sorbenturm © SV Eilenburg
Der Sorbenturm ist Teil der alten Ilburg. Diese wurde im Jahre 961 erstmalig urkundlich erwähnt, was heute als Gründungsjahr Eilenburgs gilt. Der Sorbenturm ist als das einzige massiv ausgeführte Bauwerk der Ilburg erhalten geblieben. Es wurde vermutlich im 12. Jahrhundert an der höchsten Stelle des etwa 220 mal 150 Meter großen Plateaus errichtet und diente als Ausguck und Rückzugsort. Nachdem, vermutlich im 13. Jahrhundert, zwei weitere Burgfriede entstanden, verlor der Sorbenturm seine strategische Bedeutung und zerfiel. In der Mitte des 19. Jahrhunderts sollte er deshalb abgerissen werden. Doch engagierte Bürger retteten und erhielten dieses markante Bauwerk Eilenburgs. Der heute 16 Meter hohe Turm dient seit 1863 als Aussichtsturm. Er wurde 1997/98 rekonstruiert.
Museum Stadtmuseum in Eilenburg
0,55 kmzum Radweg

Stadtmuseum © SV Eilenburg
Das Eilenburger Museum präsentiert im traditionsreichen „Roten Hirsch“ die wechselvolle über 1055-jährige Geschichte der Muldestadt. Im Obergeschoss der einstigen Nobelherberge werden Zeugnisse der Eilenburger Vergangenheit, von den ersten Siedlungsfunden bis heute, teilweise im Ambiente ihrer Zeit präsentiert. Im Dachgeschoss hat eine beeindruckende Sammlung historischer Puppen, Puppenstuben und ihrer Bewohner ihren Platz gefunden. In einem Seitenflügel ist zudem ein originales Klassenzimmer der 1920er-Jahre eingerichtet. Hier werden bei Bedarf auch Schulstunden wie anno dazumal abgehalten, die besonders für Klassentreffen und Schulklassen sehr interessant sind.

Vom Museum aus werden auch die gigantischen Bergkelleranlagen betreut. Führungen für Gruppen, ob Schulklassen, Kindergeburtstag, Erwachsene oder gemischte Gruppen, sind nach Absprache jederzeit möglich.
Lehreinrichtung Sternwarte "Juri Gagarin" in Eilenburg
2,8 kmzum Radweg

Sternwarte © Sternwarte Eilenburg
Die Eilenburger Sternwarte Juri Gagarin ist seit 1964 Anlaufpunkt der Astronomie-Freunde. Das Planetarium auf dem Mansberg besitzt einen Kuppeldurchmesser von 6 Metern und bietet insgesamt Platz für 40 Personen. Hier gibt es altersgerechte Vorträge für Schulklassen und öffentliche Familienvorstellungen. Von Oktober bis März werden zudem regelmäßig Beobachtungsabende angeboten. Das lichtstarke und computergesteuerte Spiegelteleskop ermöglicht den Zuschauern eine nahe Betrachtung des Sternenhimmels.

Auf dem Planetenwanderweg, welcher südwestlich am Eilenburger Tierpark beginnt und bis zum Bobritzscher Damm führt, werden auf 2,8 Kilometern Länge die Entfernungen und Größen unseres Planetensystems dargestellt.
Zoo Tierpark in Eilenburg
1,5 kmzum Radweg

Tierpark © S. Teuber
Klein aber fein ist der Tierpark in Eilenburg, seine jährlich über 50.000 Besucher zeugen von der Qualität des Eilenburger Kleinods. In der vier Hektar grünen Oase inmitten des Stadtparks haben 210 Tiere von 34 Tierarten ihr Zuhause. Für Kinder gibt es überall etwas zum Spielen, Streicheln und Entdecken. Darüber hinaus können Besucher einen Naturlehrpfad durch Feucht- und Waldgebiete erkunden. Über das Jahr verteilt bietet der Tierpark jede Menge tolle Veranstaltungen für die ganze Familie an, besonders beliebt ist der Gruselspaß zu Halloween oder Weihnachten im Tierpark. Für das leibliche Wohl sorgt eine Gaststätte im Eingangsbereich, in der warmen Jahreszeit lässt es sich dort prima draußen sitzen, während die Kleinen auf dem Spielplatz toben.

Kommen Sie jeder Zeit vorbei – der Tierpark hat 365 Tage im Jahr Saison!

Frauenstein

Kirche und Kloster Kirche Nassau mit Silbermannorgel in Frauenstein
3 kmzum Radweg

Nassau Silbermann Orgel © Foto Böhme Frauenstein
Die Dorfkirche in Nassau brannte am 1. November 1526, am Abend Allerheiligen, komplett ab. Sie wurde schnell an gleicher Stelle und der heutigen äußeren Form wieder aufgebaut und 1527 geweiht. Der Ostteil ist in den Berg hinein gebaut. Strebepfeiler verstärken das Mauerwerk des Chores. Die Kirche ist einschiffig und hat eine flache Holzdecke. Doppel-geschossige Emporen umgeben das Schiff von allen Seiten. Zwischen 1855 und 1858 kam es zu Um- und Reparaturbauten. Die Kanzel, die sich in der Ecke der Sakristei befunden hatte, wurde in den Kanzelaltar eingebaut. Bei diesen Renovierungen gingen Kanzeldeckel, Schnitzwerk und Altarbilder verloren. Über dem Altarplatz schwebt ein Taufengel. Er wurde 1729 von einem Freiberger Meister geschaffen. Bei Taufen wurde der Engel herabgelassen, und in dem Kranz, den er in der Hand hält, wurde die Taufschale untergebracht. Seit 1816 wird der Taufengel nicht mehr benutzt, da in diesem Jahr ein Taufstein angeschafft wurde.
 
Drei wertvolle Bronzeglocken hängen am Dachreiter.
Alle Glocken sind vor dem Einschmelzen in den Weltkriegen verschont geblieben.
Die größte Kostbarkeit der Dorfkirche stellt die Orgel dar. Sie ist die 48. und letzte Orgel, an der Gottfried Silbermann selbst die gesamte Arbeit leitete.
Durch Kriegszeiten bedingt, zog sich der Bau dieses Instruments von 1746 bis 1748 hin. 740 Taler wurden für das fertige Werk bezahlt. Die Orgel hat 1110 Pfeifen, die in 19 Registern zusammengefasst sind. Sie bestehen teils aus englischem Zinn, teils aus Holz. Eine Schiebekoppel ermöglicht das Zusammenspiel von unterem und oberem Manual. Das Pedal hat zwei Register, den Sub- und den Posaunenbass. Die Orgel steht noch immer im Chorton, d.h. sie klingt etwa 7/8 Ton höher als die jetzt gebräuchliche Stimmung. Das Instrument füllt die Höhe der Chorempore aus, als Schlussverzierung trägt sie das Silbermannmonogramm.
1928 erhielt die Orgel einen Elektroventilator.
Fachleute bescheinigen der Orgel eine ausgezeichnete Beschaffenheit. Sie wurde 1998 zum 250-jährigen
Bestehen durch die Fa. Jehmlich restauriert.
Das Gebäude erhielt 1928 eine elektrische Beleuchtung, Kronleuchter aus böhmischen Kristall und Heizung. Im Jahre 1975 wurde der kirchliche Innenraum restauriert. Dabei wurde das geschnitzte Rankenwerk am Orgelprospekt mit Blattgold aufgefrischt. Kanzelaltar und Taufengel warten noch auf eine Restaurierung. Im Sommer finden Gottesdienste in der Kirche statt, auch die Katholiken haben dann hier eine Heimstätte. Orgelkonzerte erfreuen sich in der Saison eines guten Zulaufs. Festgottesdienste werden von Kantorei und Posaunenchor kirchenmusikalisch bereichert. So erklingt aus dem schlichten Dorfkirchenraum immer wieder das SOLI DEO GLORIA.

Die Kirche befindet sich im Ortsteil Nassau.
 
Lehrpfad Trimm-Dich-Pfad Nassau in Frauenstein
3 kmzum Radweg

Trimm-Dich-Pfad © Foto Böhme Frauenstein
Am Rande der Kalkstraße besitzt Nassau mit dem Trimm-Dich-Pfad für Sportler eine Gelegenheit, seine Kraft und Ausdauer zu verbessern. Aber nicht nur für Sportler ist er einen Besuch wert.
Er kann auch von jedem, der etwas für seine körperliche Fitness tun möchte, frei genutzt werden.
Auf einer Strecke von ca. 2000 m befinden sich im Abstand von ca. 50 m insgesamt 17 Stationen zum trainieren aller Muskelgruppen. Zudem kann die Nachtloipe rund um das Forsthaus als Aufwärm- bzw. Auslaufrunde genutzt werden.

Der Trimm-Dich-Pfad befindet sich im Ortsteil Nassau.
 

Freiberg

Bergbaustollen Besucherbergwerk Freiberg in Freiberg
0,5 kmzum Radweg

Reche Zeche Freiberg © A. Funke
Auch wenn der aktive Bergbau in Freiberg 1969 eingestellt worden ist, die Bergbautradition und das damit verbundene Brauchtum sind hier tief verankert und noch heute erlebbar: Sei es bei einer der traditionellen Berg- und Hüttenparaden, bei der Hunderte uniformierte Bergleute durch die Straßen der Silberstadt ziehen oder bei einer Einfahrt in das Silberbergwerk „Reiche Zeche“. Durchqueren Sie wie ein Bergmann die engen Gänge in 150 Metern Tiefe!
Dom Freiberger Dom St. Marien in Freiberg
2,5 kmzum Radweg

Kirche und Museum Freiberg © A. Klich
Silber spielt in der Musik eine große Rolle – zumindest wenn es um die weltberühmten Gottfried-Silbermann-Orgeln geht. Mit ihrem einzigartigen Klang locken Sie nicht nur Musikfreunde, sondern auch Organisten aus der ganzen Welt nach Freiberg. Im Dom St. Marien erklingen Sie zu Führungen, Gottesdiensten und Konzerten. Goldene Pforte, Tulpenkanzel, Triumpfkreuzgruppe und die Grabstätte der Wettiner machen die spätgotische Hallenkirche zu einem Kulturdenkmal von europäischem Rang.
 
Ausstellung Schloss Freudenstein mit terra mineralia in Freiberg
3 kmzum Radweg

terra mineralia, Afrika-Saal © Jan Rieger
In der terra mineralia - einer der größten und schönsten Mineralienausstellungen der Welt - sind die Schätze der Erde eindrucksvoll in Szene gesetzt. In modernem Ambiente des restaurierten Schloss‘ Freudenstein glänzen 3.500 Mineralien, glitzernde Edelsteine und galaktische Meteoriten. Nebenan im komplett sanierten Krügerhaus ist die Ausstellung der Minerale aus Deutschland zu bestaunen. Der Innenhof von Schloss Freudenstein wird im Sommer zum kulturellen Zentrum der Silberstadt. Die Freiberger Sommernächte laden zu Theater, Kino, Partys, Konzerten, oder zum Public Viewing ein.
 
Bergbaumuseum Stadt- und Bergbaumuseum in Freiberg
2,4 kmzum Radweg

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg © R. Jungnickel
Tauchen Sie bei einem Besuch im Stadt- & Bergbaumuseum, einem der ältesten Museen Sachsens, in die Freibergs Historie ein. In dem markanten spätgotischen Gebäude führen verschiedene Präsentationen durch die Welt des berühmten Freiberger Silbererzbergbaus. Neben „Meisterwerken bergbaulicher Kunst“ krönen kostbare Goldschmiedearbeiten und eine eindrucksvolle Sammlung von Altären und Skulpturen aus der Spätgotik die Dauerausstellung.
 

Glauchau

Ausstellung Galerie art gluchowa in Glauchau
0,5 kmzum Radweg

Galerie art gluchowe © art gluchowe
Direkt im historischen Stadtkern der über 750 Jahre alten Stadt Glauchau befindet sich die Doppelschloss - Anlage Forder - und Hinterglauchau. Einst Stammsitz der muldenländischen Schönburger beherbergt das altehrwürdige Gemäuer heute das kulturelle Zentrum der Stadt.
Gleich im Eingangsbereich finden Sie die Galerie art gluchowe, die in Trägerschaft des Kunstvereins der Stadt Glauchau weit über die Schlossmauern, Stadt - und Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Neben der "Festen Größe Galerie" wirkt der Kunstverein art gluchowe e.V. mit vielfältigen Aktivitäten.
Ausstellung Museum und Kunstsammlung in Glauchau
0,2 kmzum Radweg

Museum & Kunstsammlung Glauchau © Tourismusregion Zwickau e.V.
Ständige Ausstellungen:
  • historische Interieurs 16. bis 19. Jh.
  • Malerei und Plastik Ende 19. / Anfang 20. Jh.
  • Ausstellung zum Leben und Werk Georgius Agricolas
  • Sakrale Kunst
  • Auf der Straße
  • Kabinettausstellung Stadt- und Schlossgeschichte
Zusätzlich gibt es regelmäßig attraktive, wechselnde Ausstellungen.
 
Schloss Schlösser Forder- und Hinterglauchau in Glauchau
0,2 kmzum Radweg

Glauchau Schloss 4 © Tourismusregion Zwickau e.V.
Die Schlösser Forder- und Hinterglauchau, nur durch einen Wallgraben getrennt, stellen geschichtlich und architektonisch eine Besonderheit dar.
Schloss Vorderglauchau gilt als einer der frühesten Profanbauten der Renaissance in Mitteldeutschland.
Die Schlösser Glauchau entwickelten sich zunehmend zu einem Zentrum anspruchsvoller Kulturevents (historisches Schlossspektakel, Nacht der Schlösser, historischer Weihnachtsmarkt).
 
Freibad Sommerbad in Glauchau
2,0 kmzum Radweg

Sommerbad Glauchau © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das Glauchauer Sommerbad ist ein Freibad für Kinder und für die Familie, zur Erholung und für die Gesundheit. Besucht man das Sommerbad, so hat man eigentlich nicht den Eindruck, dass es vor mehr als 75 Jahren eingeweiht wurde.
Ein modernes 50-Meter-Schwimmbecken aus Edelstahl mit einer 53 m langen Rutsche in Form einer Acht ebenfalls aus Edelstahl. Ein Planschbecken für die Kleinsten, Liegestühle, Kinderspielplatz, eine große Liegewiese, Beachvolleyballfelder, lauschige Nischen unter schattenspendenden Baumgruppen, Blumenrabatten, das kleine uralte Kassenhäuschen mit der immer freundlichen Kassiererin - all das lädt an warmen, manchmal auch heißen Sommertagen zur Erholung und Entspannung ein.
 
Theater Stadttheater in Glauchau
0,7 kmzum Radweg

Stadttheater012 © Stadtverwaltung Glauchau
Das Haus mit seinem einzigartigen Flair ist weit über die Region für seine hervorragenden nationalen und internationalen Konzerte, Ballette, Musicals, Theateraufführungen, Galas und Shows bekannt. Das halbjährlich erscheinende Programm steht als gedrucktes Exemplar und im Internet jederzeit kostenlos zur Verfügung.

Grimma

Kirche und Kloster Frauenkirche in Grimma
0,2 kmzum Radweg

Frauenkirche © Siesing
Die Frauenkirche Grimma ist eine frühgotische dreischiffige Pfeilerbasilika. Der romanische Westturm (Ende 12. Jahrhundert) prägt mit den beiden markanten Türmen das Bild der Stadt. Als bedeudenstes Kunstwerk beherbergt die Kirche einen spätgotischen Schnitzaltar vom "Meister des Knauthainer Altars", der die Weihnachtsgeschichte erzählt.
Die Frauenkirche Grimma begerbergt eine Hermann Eule-Orgel.
Hermann Eule (1846 - 1929) gründete 1872 den heute noch erfolgreichen Orgelbaubetrieb in Bautzen. 1928 baute die Frima Eule die 1890 von der Firma  Jehmlich, Dresden, für die Grimmaer Frauenkirche gebaute Orgel mit 25 Registern grundlegend um. Mit pneumatischer Traktur und Taschenladen wird die Orgel als Opus 167 im Herstellungsverzeichnis der Firma Eule geführt. Unter Taschenladen versteht der Orgelbauer ein spezielles pneumatische Windladensystem.  2005 wurde das Schwellwerk um das Register Oboe 8' aus der nicht mehr erhaltenen Eule-Orgel der Maria-und Marha-Kirche Bautzen erweitert. II/30. Die Orgel erklingt immer wieder in beeindruckender Weise im Gottesdienst und in Konzerten. 
Lehreinrichtung Geopark Porphyrland in Grimma
0 kmzum Radweg

Steinbruch Lueptitz © Heß
Der Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen" liegt südöstlich von Leipzig. Er erstreckt sich über Gebiete der Landkreise Leipzig, Nordsachsen und Mittelsachsen. Elf Städte und Gemeinden arbeiten in einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft unter dem Dach des Trägervereins Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen e.V. zusammen.

Die Grenzen des Geoparks entsprechen in etwa dem Gebiet der Nordwestsächsischen Vulkanitsenke, die eine Fläche von über 900 Quadratkilometer einnimmt und eines der größten mitteleuropäischen Vulkangebiete ist. Gewaltige vulkanische Ausbrüche in der Rotliegendzeit vor ca. 300 Mio. Jahren hinterließen mächtige Ablagerungen von Lava und Glutwolken, die sich heute als wertvolle Rohstoffe darstellen (Quarz- und Granitporphyre, Porphyrtuffe, Ignimbrite etc.). Während des Tertiärs, beginnend vor 65 Mio. Jahren, mit seinem feucht-warmem Klima verwitterten die vulkanischen Gesteine tiefgründig. Es entstanden die heutigen Kaolinlagerstätten. Verwitterungsbeständige Gesteinsbereiche bilden heute die Kuppen dieser hügeligen Landschaft. Während der Elster- und Saale-Kaltzeit wurden diese Vulkanite markant überformt. Die Gletscher schliffen die Berge ab und gaben ihnen eine walrückenartige Gestalt (Rundhöcker). An der Form lässt sich die Vorstoßrichtung der Eismassen während der Saalekaltzeit rekonstruieren. Zurück blieben sichtbare Gletscher-Schliffe am Gestein.
Die Zeugnisse des Rotliegend-Vulkanismus und die am Porphyr sichtbaren Spuren der Eiszeit sind als bedeutende Geotope teils von nationalem Rang, im Geopark Porphyrland zu entdecken.

Aufgrund der Lage in Nordwest- bzw. Mittelsachsen ist der Geopark zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz schnell erreichbar. Er lädt zum Wandern und Radfahren, aber auch zum Wasserwandern ein. Radfahrer können sich innerhalb des Geoparks entlang der Mulde, aber auch zwischen Mulde und Elbe, Mulde und Parthe sowie entlang der Zschopau bewegen. Der ausgeschilderte Mulderadweg durchzieht das gesamte Gebiet von Süden nach Norden und führt durch zahlreiche Städte und an mehreren Geotopen vorbei. Durch den Geopark führt ein Abschnitt des Jacobspilgerweges und der Lutherweg Sachsen, den man ebenso wie den Muldental-Wanderweg per Pedes nutzen kann. Wasserwandern ist auf der schnellen, lange für die Energiegewinnung angestauten Mulde wegen der vielen Wehre in Tagesabschnitten möglich und ein tiefes Naturerlebnis auf dem kaum veränderten Flusslauf, der als europäisches Vogelschutzgebiet komplett unter Schutz steht.
Mühle Geoportal Schaddelmühle in Grimma
0 kmzum Radweg

Schaddelmühle © K. Lange
Das kleine Dorf Schaddel liegt idyllisch am Fluss Mulde nahe der Stadt Grimma. Anfang der 1970er Jahre siedelten sich in der alten Wassermühle des Ortes Künstlerkollegen an. Sie gründeten das Kollegium bildender Künstler „Schaddelmühle“ und errichteten Ateliers und Werkstätten, die eine sehr vielfältige Arbeit und Produktion von Unikaten aber auch von seriellen Keramiken ermöglichten.
Heute informiert die ehemalige Mühle als Geoportal „Erden der Keramik“ über die reiche Geschichte der keramischen Industrie und des keramischen Handwerks und organisiert für Künstler und Interessierte Workshops und Keramikkurse unter professioneller Begleitung.
Das Trafohäuschen am Eingang zur Schaddelmühle wurde als Info-Punkt zum Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ausgebaut. Hier erhält der Besucher allgemeine Informationen zum Geopark Porphyrland mit seinen Themen, Erklärungen zur Genese der Tone und des Kaolins aus den kristallinen Porphyren sowie eine Vorstellung zu historischen Belegen der industriellen Keramikproduktion unserer Heimat.
Denkmal Hängebrücke in Grimma
0 kmzum Radweg

Hängebrücke © Siesing
Sachsens längste Hängebrücke überspannt mit 80 Metern die Mulde bei Grimma. Sie verbindet das Stadtgebiet mit dem Stadtpark am gegenüberliegenden Muldeufer. 
Die Hängebrücke in Grimma wurde im Jahre 1924 erbaut, 1945 gesprengt und vier Jahre später als genietete Konstruktion wieder errichtet. Während der beiden Hochwasser im Jahr 2002 und 2013 wurde sie schwer beschädigt, so dass sie für mehrere Monate nicht zugänglich war. Heute ist sie aber vollständig wiederhergestellt und wird von Wanderern und Radfahrern oft passiert.
Herrenhaus Jagdhaus Kössern in Grimma
0,3 kmzum Radweg

Jagdhaus Saal © Jagdhaus
Das im Stil eines großen Herrenhauses um 1709 errichtete Jagdhaus – oft auch als Jagdschloss bezeichnet - gilt als herausragendes Kleinod barocker Baukunst im Muldental. Architekt war Wolf Dietrich von Erdmannsdorff, Oberhofjägermeister und Ältesten-Minister im Kabinett des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. und späteren Königs von Polen August II. - genannt “August der Starke”.

Schon von weitem grüßt das hohe Mansarddach die Besucher. Die straff gegliederte, reich bemalte Fassade zeigt sich in vollendeter Harmonie. Das Foyer im Erdgeschoss wurde beidseitig von vier starken Säulen getragen, um den Ausblick in den Großen Garten zu ermöglichen. Eine im Original erhaltene weitläufige Treppe führt in das Obergeschoss mit einem überraschend herrschaftlichen Festsaal, der von üppigem Stuck und einem großen Deckengemälde gekrönt wird. 

Angeboten werden heute Führungen in historischer Kostümierung, Konzerte, Veranstaltungen und Räumlichkeiten für Hochzeiten. Zudem erwartet Sie im Jagdhaus zu Kössern, das direkt am Mulderadweg liegt, ein touristischer Informationspunkt (Außenstelle der Stadtinformation Grimma).
Kirche und Kloster Klosterruine Nimbschen in Grimma
0 kmzum Radweg

Klosterruine Nimbschen © K. Lange
Kloster Nimbschen bei Grimma wird eng mit Martin Luther verbunden. Er machte häufig in Grimma Station und wetterte gegen den Ablaßhandel. Sein reformatorisches Gedankengut drang auch in das nahe gelegene Zisterzienserinnenkloster „Marienthron“ in Nimbschen ein, wo seit Ende des 13. Jahrhunderts rund 40 Nonnen untergebracht waren. Neun Nonnen, darunter Katharina von Bora, die spätere Ehefrau Martin Luthers, gelang 1523 die Flucht aus dem Kloster. Nach dem Tod der letzten Äbtissin wurde 1536 die Klosterwirtschaft aufgelöst und die Gebäude damit dem Verfall preisgegeben.
Wer heute nach Nimbschen kommt, findet in den einstigen Stallungen und Speicheranlagen des alten Klostergutes einen modernen Hotelkomplex. Die Gebäude wurden mit hohem Aufwand und viel Liebe zum Detail ausgebaut. 
 
Museum Museum "Göschenhaus" mit Seume-Gedenkstätte in Grimma
0,85 kmzum Radweg

Göschenhaus © K. Lange
Georg Joachim Göschen erwarb im Jahre 1795 ein Pferdnergut in Hohnstädt bei Grimma. Das Wohnhaus nutzte er als Sommersitz für die Familie. Schon bald wurde das Anwesen auch zum beliebten Treffpunkt von Schriftstellern, darunter auch Friedrich Schiller, und Freunden der Familie Göschen. Bis 1934 Eigentum der Nachkommen Göschens wurde es von der nachfolgenden Besitzerin Renate Sturm-Francke nach und nach wieder im Stil der Göschenzeit ausgestaltet, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seit 1995 gehört das Göschenhaus der Stadt Grimma. Als Deutschlands einziges Verlegermuseum bereichert es seither wieder das kulturelle Leben Grimmas.

Als Museumsräume sind 4 Zimmer zu besichtigen.
Die ehemalige Gartenstube mit dem Tonofen von 1798 spiegelt den Wohn- und Lebensstil der Biedermeierzeit wider. Viele Objekte aus dem Familienbesitz der Familie Göschen sind zu sehen. Der Bücherschrank birgt eine wertvolle Sammlung von Göschendrucken, daneben Werke von und über Johann Gottfried Seume. In einem  sechseckigen Anbau von 1853 befindet sich das Seumezimmer, welches mit klassizistischen Möbeln und einigen Originalstücken aus Seumes Besitz ausgestattet ist. Daneben sind Porträts von Seume, Ansichten von Hohnstädt (wie es Göschen und Seume gesehen haben), das frühste Bild des Grabes in Teplitz (heute: Teplice/CZ) sowie Landkarten zu Seumes Reisen zu sehen. Das Kaminzimmer mit der wertvollen Deckenbemalung, alten Möbeln und sonstigen Gegenständen ist heute der beliebte Treffpunkt für die K–K–K–Nachmittage: Kultur bei Kaffee und Kuchen. Hier finden auch Hochzeiten, Konzerte, Lesungen und Tagungen statt. In einem Anbau an das Wohnhaus befindet sich eine Sammlung bäuerlichen Hausrats des 18. bis 20. Jahrhunderts.

Der sich an das Haus anschließende 4.300 m² große Göschengarten ist heute der einzige klassizistische Privatgarten aus der Zeit um 1800, den es in Sachsen noch gibt. Göschen nutzte die vorhandenen Terrassen, legte eine Theaterbühne an und ließ einen Pavillon in Form eines Tempels errichten, ein Geburtstagsgeschenk an seine Frau Henriette. 
 
Mühle Museum Schiffsmühle Höfgen in Grimma
0 kmzum Radweg

Schiffsmühle © S. Dittrich
Forschungsobjekt und technisches Museum auf der Mulde in Höfgen. Die Schiffmühle auf der Mulde bei Höfgen wird von der Denkmalschmiede Höfgen betrieben.
Hier finden ganzjährig Führungen, Tagesprojekte (Anmeldung erforderlich), Besichtigung und Fachvorführungen statt. Pauschalangebote für Bildungsträger und Reisegruppen sind ebenfalls möglich.
Seit 1992 funktioniert die Anlage, die äußerlich der historischen Schiffmühle nachempfunden wurde, als Pilotprojekt für die Wasserversorgung der Anlagen im Jutta-Park.
 
Historisches Handwerk Museum Wassermühle Höfgen in Grimma
0 kmzum Radweg

Museum Wassermühle © S. Dittrich
Im historischen Ortskern des idyllischen Dorfes Höfgen bei Grimma finden Sie die "Wassermühle", eine technische Schauanlage mit musealer Ausstellung und das dazugehörige historische Gasthaus "Zur Wassermühle". Die Wassermühle wurde 1721 erstmalig urkundlich erwähnt. Bis 1954 war sie als Getreidemühle in Benutzung.

Die Mühlentechnik wird durch ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben, bei dem das notwendige Wasser über ein Gerinne von oben zugeführt wird. Dieser Mühlenantrieb ist eine Erfindung des späten Mittelalters und in Deutschland erst seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Durch Zahnräder, Wellen und Riemen erfolgt die Kraftübertragung auf die Mahlwerke. Ende des 19. Jh. wurde die Technik u. a. durch eine Transmission, einen Walzenstuhl und Elevatoren ergänzt.

Seit 1976 ist die Mühle als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Sie vermittelt auf anschauliche Art und Weise einen Einblick in die funktionsfähige Mahltechnik und die damaligen Arbeits- und Lebensbedingungen der Müllersleute. In vier ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsräumen sieht der Besucher eine mit historischen Möbeln eingerichtete Müllerwohnung. Nicht authentisch ausgestattet, sondern nachempfunden, birgt diese Ausstellung Schätze verschiedenster Herkunft.
Kirche und Kloster Sankt Martinskirche Nerchau in Grimma
0 km zum Radweg

Kirche Nerchau © Kirchgemeinde Nerchau
Zieht man von Höfgen aus an Döben vorbei, ein Stück die Mulde abwärts, so führt der Mulderadweg direkt zur Sankt Martinskirche in den Grimmarschen Ortsteil Nerchau. Eine noch junge Lutherlinde begrüßt die Besucher am Friedhofseingang. Schaut man ins Innere des schlicht gehaltenen Kirchenraumes, so fällt der große Chorraum auf.  Von dessen Empore blicken ein alter Taufengel und ein Christkönig ins Kirchenschiff. Geht man an den beiden Figuren aus dem 13. und 17. Jahrhundert vorbei bis an den Altar, so kann man im beeindruckendem Deckengewölbe ein ganzes Sternenmeer finden.

Grünbach

Gewässer Talsperre im Ortsteil Muldenberg in Grünbach
0,5 kmzum Radweg

Talsperre Muldenberg 3 © J. Görner
Die Talsperre im Grünbacher Ortsteil Muldenberg dient zur Trinkwasserversorgung in der Region und zugleich dem Hochwasserschutz. Gestaut werden in ihr die Rote Mulde, die Weiße Mulde und der Saubach.

Sie wurde 1920 bis 1925 erbaut.  Die Talsperre hat die längste Bruchstein-Staumauer von Sachsens Talsperren. Sie ist 525 m lang, davon sind 476 m sichtbar. 25 m misst sie an ihrer höchsten Stelle, am Fuss ist sie bis zu 17 m breit. Nach dem 2. Weltkrieg mussten deutsche Kriegsgefangene Munition in der Talsperre versenken, wobei es am 15. Mai 1945 zu einem tragischen Unglück kam. Die Staumauer wurde dabei sehr stark beschädigt, 12 Menschen starben bei der Explosion. Am Parkplatz unweit der Staumauer gibt es für sie eine Grabstätte. Informationstafeln, die zwischen Staumauer und Bahnlinie stehen, erklären Technik und Geschichte der Staumauer.

2001 bis 2007 wurde die Staumauer umfassend instand gesetzt. So wurde u.a. die Wasserseite der Mauer mit Beton verstärkt und es wurden zwei neue Vorsperren gebaut. Baden und Wassersport sind nicht erlaubt. Seit 2008 ist die Mauerkrone wieder begehbar (nach 1945 war dies nicht mehr möglich).

Im Sommer können sich Groß und Klein im Badesee unterhalb der Talsperre tummeln und erfrischen.

Halsbrücke

Industriekultur Hohe Esse in Halsbrücke
0,9 kmzum Radweg

Die hohe Esse ist ein Industrieschornstein, der im Jahr 1888 erbaut wurde. Mit seiner eindrucksvollen Höhe von 140 Metern war er einst die höchste Ziegelesse Europas.
Industriekultur Lichtpunkt Rothschönberger Stollen in Halsbrücke
0,2 kmzum Radweg

Bedeutend für den Gesamtbergbau der Region war die untertägig vorhandene Anlage des Rothschönberger Stollens als Hauptentwässerung des Freiberger Bergbaureviers, welcher mit einer Gesamtlänge von 13,6 Kilometern Halsbrücke unterquert. Zeugnis geben zahlreiche Lichtlöcher und Bergbauresthalden.

Hartenstein

Burg Burg Stein in Hartenstein
0 kmzum Radweg

Burg Stein © A. Klich
Die Burg Stein befindet sich südöstlich von Zwickau im Hartensteiner Ortsteil Stein auf dem felsigen Ufer der Zwickauer Mulde. Die Schönburger waren mehr als ein halbes Jahrtausend in Hartenstein. Grund genug für Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein den großväterlichen Besitz im Jahr 1996 von der Stadt Hartenstein zurückzukaufen. Mit großem Engagement haben Prinz und Prinzessin von Schönburg-Hartenstein in den letzten Jahren zahlreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt und dadurch die Burg zu neuem Leben erweckt.
Freibad Freizeit- und Erlebnisbad in Hartenstein
1,2 kmzum Radweg

Freizeit- Erlebnisbad © Stadt Hartenstein
Badespaß für Groß und Klein im Freibad Hartenstein mit 53m langer Wasserrutsche, 3 Wasserbecken, großer Liegewiese und Sport- und Spielmöglichkeiten.
Burg Museum Burg Stein in Hartenstein
0 kmzum Radweg

Museum Burg Stein © Stadt Hartenstein
Das Burgmuseum informiert über die Geschichte der Burg im feudalen Staatswesen und die Regionalgeschichte der Hartensteiner Umgebung. In den Ausstellungsräumen werden kulturgeschichtlich wertvolle Exponate aus Mittelalter und Neuzeit gezeigt.
Bergbaustollen Prinzenhöhle in Hartenstein
0,05 kmzum Radweg

Prinzenhöhle © Stadt Hartenstein
Immer bergauf, am Forsthaus "Zur Prinzenhöhle" vorbei und über einen steinigen, aber gesicherten Pfad gelangt der Besucher an einen geschichtsträchtigen Ort mitten im Wald.
Die Prinzenhöhle, ca. 18 m lang, ist eine begehbare Höhle im nördlich von Hartenstein gelegenen Poppenwald. Vormals als Stollen von Bergleuten im Mittelalter in den Fels geschlagen, wurde 1455 Prinz Ernst von Sachsen während des Prinzenraubes darin gefangen gehalten.

Langenweißbach

Freibad Waldbad in Langenweißbach
2 kmzum Radweg

Waldbad © Gemeinde Langenweißbach
Das idyllisch gelegene Waldbad im OT Langenbach bietet:
- ein Nichtschwimmerbecken mit einer kleinen Rutsche,
- ein Schwimmbecken mit 25 m-Bahnen und Sprungbereich mit Einmeterbrett und Dreimeter-Sprungturm,
- weiträumige Liegewiese,
- ein Volleyballfeld, Tischtennisplatten und verschiedene andere Spielmöglichkeiten,
- für behinderte Menschen: Beckenlift und barrierefreie Nutzung des gesamten Badgeländes
- Imbiss-Wirtschaft in der kleinen Badgaststätte
 
Öffnungszeiten in der Badesaison: witterungsbedingt Mitte Mai bis Mitte September
Aktuelle Eintrittspreise finden Sie auf unserer Homepage unter der Rubrik Freizeit → Waldbad.

Lauter-Bernsbach

Freibad Freibad Lauter in Lauter-Bernsbach
3,7 kmzum Radweg

Freibad © GV Lauter-Bernsbach
Das Freibad liegt idyllisch im Grünen in der Nähe einer Kleingartenanlage im „Griesetal“ nahe dem Ortsausgang in Richtung Schwarzenberg und hat bei schönem Wetter täglich von 10.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet.

Neben einem 50-m-Becken für Schwimmer steht für die Jüngsten auch ein Kinderbecken zur Verfügung. Auf den weitläufigen Freiflächen bieten neben einem Kinderspielplatz auch ein Fußballplatz sowie ein Volleyballfeld sportbegeisterten Besuchern Abwechslung.
Denkmal Marktplatz in Lauter-Bernsbach
3,0 kmzum Radweg

Marktbrunnen © GV Lauter-Bernsbach
Mitten im Stadtkern liegt der im Jahre 2005 neu gestaltete Marktplatz. Von dort aus ist das Spirituosenmuseum, die Heimatstube und die Kirche schnell erreichbar.
Unmittelbar am Marktplatz befindet sich zudem eine neu gestaltet Informationstafel mit den schönsten Ausflugszielen rund um Lauter.
 
Denkmal Marktplatz in Lauter-Bernsbach
3,0 kmzum Radweg

Marktbrunnen © GV Lauter-Bernsbach
Mitten im Stadtkern liegt der im Jahre 2005 neu gestaltete Marktplatz. Von dort aus ist das Spirituosenmuseum, die Heimatstube und die Kirche schnell erreichbar.
Unmittelbar am Marktplatz befindet sich zudem eine neu gestaltet Informationstafel mit den schönsten Ausflugszielen rund um Lauter.
 
Aussichtspunkt Morgenleithe in Lauter-Bernsbach
4,0 kmzum Radweg

Morgenleithe © GV Lauter-Bernsbach
Mitten im Wald, im Naturparadies Erzgebirge gelegen, lädt dieses schöne Ausflugsziel zum Verweilen ein. Der Aussichtsturm mit seinen 18 m Höhe bietet einen herrlichen Panoramablick auf das wunderschöne Erzgebirge. In der Gasstätte mit 50 Plätzen haben Sie die Möglichkeit, gutbürgerliche und erzgebirgische Küche zu genießen.
 

Laußig

Kirche und Kloster Grunaer Radfahrerkirche in Laußig
0 km zum Radweg

Kirche in Gruna © R. Nauditt
Die Kirche liegt im Laußiger Ortsteil Gruna

Als Nikolaikirche bezeichnet wird sie 1715 auf den Resten einer Vorgängerkirche neu erbaut. Vor dem Umbau war der Kirchturm ein quadratischer Bau mit einer Laterne auf dem Zwiebeldach, der oben in einen achteckigen Teil übergeht. Oft von Hochwassern betroffen und 1945 von Granaten beschädigt, verfiel die Kirche immer mehr. Ende der 1980er Jahre fanden erste Bemühungen statt die Kirche zu retten. Allerdings wurde sie erst nach dem Muldehochwasser 2002 wieder komplett restauriert. Mittlerweile ist die Kirche in Gruna eine von zwei Radfahrerkirchen am Mulderadweg.
Bei Sanierungsarbeiten 2003 wurden Grabplatten der hier ansässigen einflussreichen Adelsfamilie “von Spiegel” geborgen, welche Kontakt mit Luther pflegte und sich mit für die Umsetzung der Reformation einsetzte.
 

Limbach-Oberfrohna

Kirche und Kloster Mauritiuskirche Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,2 kmzum Radweg

Wolkenburg Kirche © Tourismusregion Zwickau e.V.
Die Mauritiuskirche Wolkenburg ist die stilreinste klassizistische Dorfkirche Sachsens. Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am 12. April 1794, fertiggestellt wurde sie im Jahr 1804. Bauherr war der damalige Eigentümer des Schlosses Wolkenburg und Finanzminister Sachsens - Detlev Carl Graf von Einsiedel.
Schloss Schloss Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,3 kmzum Radweg

Schloss Wolkenburg © Tourismusregion Zwickau e.V.
Malerisch thront Schloss Wolkenburg inmitten eines weiten Parks über dem Muldental. Die Anfänge der Anlage reichen ins 12. Jahrhundert zurück, wie die ältesten Bauteile bezeugen können. Zwischen 1627 und 1945 war Wolkenburg im Besitz der Grafen von Einsiedel. Detlev Carl Graf von Einsiedel (1737-1810) ließ das Hauptgebäude im Stil des Klassizismus ausbauen. Kernstück ist der reichverzierte Festsaal, der auf Entwürfe des Sächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius und des Leipziger Akademiedirektors Adam Friedrich Oeser zurückgeht. Die gleichzeitig entstandene ovale Bibliothek ist eines der frühesten Beispiele für Neugotik in Deutschland und gilt als architektonische Rarität. Die Grafen investierten aber auch weitblickend in die ererbte Eisenhütte in Lauchhammer, die durch die Entwicklung des Eisenkunstgusses europäischen Ruf erlangte. Mehrere der Eisenkunstgussfiguren sind heute noch in Schloss und Park zu bewundern.
Heute werden einige Räume des Schlosses museal genutzt. Der Festsaal dient als Außenstelle des Standesamts Limbach-Oberfrohna, in ihm finden außerdem Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen statt.
 
Park Schlosspark Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,1 kmzum Radweg

Schlosspark Wolkenburg © Stadt Limbach-Oberfrohna
Das Schloss Wolkenburg ist von einem weitläufigen Park umgeben, der vermutlich auf eine Renaissance-Anlage des 17. Jahrhunderts zurückgeht. Er besteht aus einem älteren französischen und einem jüngeren englischen Teil. Detlev Carl Graf von Einsiedel ließ den Park im englischen Landschaftsstil erweitern. Zum Park gehörten u.a. eine Hauptallee, eine Einsiedelei, eine Grotte und ein Tierpark.
Bergbaustollen Wolkenburger Bergbaurevier in Limbach-Oberfrohna
0 kmzum Radweg

Wolkenburg Bergamtshaus © Wolkenburg Bergbauverein
Mit seiner 650-jährigen Geschichte ist das Wolkenburger Bergbaurevier ein bedeutendes Zeugnis der frühen Bergbautätigkeit in der Umgebung von Wolkenburg.
 
Auf einem gut ausgeschilderten Bergbaulehrpfad kann man bei einer Wanderung rund um den Ullersberg die Standorte von 26 ehemaligen Silbererzgruben besichtigen. Einen Einblick in die Welt unter Tage erhält man in den beiden von der Arbeitsgemeinschaft Altbergbau/Geologie Westsachsen e. V. liebevoll restaurierten Bergwerken "Seegen Gottes Erbstollen" zu Niederwinkel und "St.-Anna-Fundgrube" in Wolkenburg. Die St.-Anna-Fundgrube befindet sich in Wolkenburg gegenüber der ehemaligen Papierfabrik am Mulderadweg.
 
Im ehemaligen Bergamtshaus, dem heutigen Vereinshaus der Arbeitsgemeinschaft und Sitz des Vereins, Zur Papierfabrik 10, in Wolkenburg sind in einer kleinen Ausstellung zahlreiche Exponate zur Mineralogie, Geologie und Geschichte des Wolkenburger Bergbaureviers zu sehen.

Löbnitz

Kirche und Kloster Evangelische Kirche in Löbnitz
1,5 kmzum Radweg

Kirche © Gemeinde Löbnitz
Die über 700 Jahre alte Dorfkirche verfügt über eine eindrucksvolle Geschichte und beherbergt bedeutende sakrale Relikte aus unterschiedlichen Epochen. Hierzu gehören eine Vielzahl von Epithapien, einem ca. 400jährigen Flügelaltar und einer in Mitteldeutschland einzigartigen Bilderbibeldecke (Biblia pauperum 1691).  Als romanische dreischiffige Bachsteinbasilika findet die Löbnitzer Kirche im Jahre 1183 das erste Mal Erwähnung. Der Altar wurde 1629 von Georg Eckhard aus Freiberg erbaut und 1973 - 1980 von W. Pitzschler und P. Dietrich aus Crimmitzschau restauriert.
Ein erster Umbau der Kirche begann 1688 Umbau zur Saalkirche. Umfangreiche Sanierungen / Renovierungen fanden in den Jahren 1930 und 1972 statt. Seit dem Jahr 2012 erstrahlt die kulturhistorisch wertvolle Bilderdecke im neuen Glanz. Sie ist die größte Renaissance-Holzkasettendecke Mitteldeutschlands mit Bilderdarstellungen.
Im Inneren der Kirche befindet sich eine reichhaltige Ausstattung: Patronatsloge mit Säulenkapitell von 1586, Altar aus dem Jahr 1629, Taufstein von 1603, Kanzel aus dem 18.Jh., zahlreiche Epitaphien, zumeist für Angehörige derer von Schönfeldt, die 567 Jahre in Löbnitz ansässig waren. Abendmahlsrelief (1932) vom aus Löbnitz stammenden Bildhauer Otto Richter.

In der Kirche Löbnitz befindet sich die größte und umfangreichste Bilderdecke in Deutschland, 1691 vom Delitzscher Maler Christian Schilling gestaltet wurde. Sie setzt sich aus 250 einzelnen Kassettenfelder zusammen. 82 Felder sind mit floralen Motiven und 168 biblischen Bildern (36 aus dem Alten und 78 aus dem Neuen Testament) verziert. Weiterhin sind Einzelpersonen, wie die 16 Schriftpropheten, den 12 Aposteln und 4 Evangelisten sowie Moses, Jesus, Luther und Melanchthon in den Feldern abgebildet. Den Abschluss bilden 18 Bilder, die Engel darstellen.

Lössnitz

Denkmal Rösselturm in Lössnitz
5,6 kmzum Radweg


Der Rösselturm ist der letzte von 3 ehemaligen Wehrtürmen der alten Stadtbefestigung. Die markante Wetterfahne ist mit einem springenden Ross verziert. Heute ist der Rösselturm noch gut erhalten und in der Region der einzige seiner Art. 
Kirche und Kloster Stadtkirche St. Johannis in Lössnitz
5,7 kmzum Radweg

Die Stadtkirche St. Johannis befindet sich in der Nähe des Marktplatzes. Das im Jahre 1826 eingeweihte Gotteshaus ist einer der schönsten Sakralbauten der Umgebung und besitzt eine der größten romantischen Orgeln Sachsens.  In der Turmlaterne ist eines der ältesten, noch funktionsfähigen Bronzeglockenspiele Deutschlands untergebracht – dieses erklingt mehrere Male am Tage. 
 

Lunzenau

Industriekultur Eisenbahnmuseum "Zum Prellbock" in Lunzenau
0,3 kmzum Radweg

Eisenbahnmuseum © Foto Henning
Lunzenau hat eine besondere Attraktion zu bieten: Das wahrscheinlich kleinste Eisenbahnmuseum Deutschlands „Zum Prellbock“. Das ehemalige Bahnwärterhäuschen aus dem benachbarten Obergräfenhain wurde in einer spektakulären Aktion umgesetzt und präsentiert jetzt wechselnde Ausstellungen verschiedenster Künstler und Sammler.

 
Museum Heimatmuseum in Lunzenau
0,5 kmzum Radweg

Heimathaus Lunzenau © Foto Henning
Das Heimathaus als ältestes Haus der Stadt wurde in liebevoller Kleinarbeit durch den Heimatverein Lunzenau restauriert und beherbergt ein kleines Heimatmuseum.
Park Heinrich-Heine-Park in Lunzenau
0,3 kmzum Radweg

Heinrich Heine Park © Stadt Lunzenau
Sehr zu empfehlen ist ein Spaziergang durch den schönen Park der Stadt.
Der Heinrich-Heine-Park lockt mit seinem selten Baumbestand und der romantischen Lage am Ufer der Zwickauer Mulde.
 
Schloss Schloss Rochsburg in Lunzenau
1 kmzum Radweg

Rochsburg © Foto Henning
Die mittelalterliche Burganlage der Rochsburg, einst Wohnsitz der Grafen zu Schönburg, lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Im Museum der Burg sollte man einen Rundgang durch die Dauerausstellung „1000 Jahre Mode“ auf jeden Fall einplanen. Heiratswillige können im kleinen Festssaal der Burg im feierlichen Ambiente den Bund fürs Leben schließen.

Mulda

Freibad Erlebnisbad in Mulda
1,5 kmzum Radweg

Erlebnisbad Mulda © Gemeinde Mulda
Badespaß:
  • Erlebnisteil mit Strömungskanal, Massagedüsen, Nackenduschen und einer Breitrutsche
  • 80 m lange Riesenrutsche
  • Schwimm- und Sprungbecken
  • Erlebnis- und Planschbecken (auch für unsere kleinen Gäste)
  • Solarbeheizt
  • Kinderspielplatz
  • Trampolin und Kletterwand mit Rutsche
 

Sport, Spiel und Relaxen:
  • Volleyballplätze
  • Tischtennisplatten
  • Kinderspielplätze
  • Großräumige Liegewiesen und Terrassen
  • FKK-Bereich

Muldenhammer

Ausstellung Deutsche Raumfahrtausstellung in Muldenhammer
0,6 kmzum Radweg

Raumfahrtausstellung © C. Leithold
Die Ausstellung befindet sich im Ortsteil Morgenröthe-Rautenkranz.

Bekannt wurde Morgenröthe-Rautenkranz wegen seines „berühmten Sohnes“ Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im All. Die deutschlandweit einmalige Ausstellung zeigt sensationelle Exponate zum Thema Raumfahrt, darunter originale Raumanzüge, detailgetreue Raketen- u. Satelitenmodelle sowie das Trainingsmodul des Basisblocks MIR, dem Vorläufer der International Space Station (ISS).
Historisches Handwerk Historischer Hochofen in Muldenhammer
3 kmzum Radweg

Hochofen © R. Weisflog
Die Sehenswürdigkeit befindet sich im Ortsteil Morgenröthe-Rautenkranz.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte Morgenröthe-Rautenkranz zu einem der wenigen Orte, in denen eiserne Glocken gegossen wurden, die den Bronzeglocken in Klang und Qualität nichts nachstehen. Allein über 9.000 Kirchenglocken wurden gefertigt. Bei einem Besuch des historischen Hochofens können Urlauber diese längst vergangenen Tage nachempfinden. Die berühmteste Glocke wurde für das Urwaldhospital in Lambarene gegossen. Anlässlich des 100-jährigen Gründungsjubiläums von Lambarene wurde in der Kirche in Rautenkranz eine Sonderausstellung gestaltet.
Lehrpfad Naturschutzgebiet Muldenwiesen in Muldenhammer
0 kmzum Radweg

Moorlehrpfad 2 © C. Leithold
Herzlich willkommen auf dem ca. 2,5 km langen Moorlehrpfad Hammerbrücke in den Naturschutzgebieten "Am alten Floßgraben" und "Muldenwiesen". Beide Naturschutzgebiete sind als Flora - Fauna - Habitate (FFH) in das System "Natura 2000" als Schutzgebiete von europäischer Bedeutung integriert. In diesem botanisch und faunistisch wertvollen Gebiet haben seltene Pflanzen ihre Wurzeln geschlagen und vom Aussterben bedrohte Tiere ihren Lebensraum gefunden.

Der Mulderadweg führt direkt durch den Moorlehrpfad.
 

Muldestausee

Herrenhaus Herrenhaus Muldenstein in Muldestausee
0,5 kmzum Radweg

Herrenhaus Muldenstein © C. Stark
Das Herrenhaus – an Mulde und Steinberg gelegen – ist Teil eines Anwesens, bestehend aus Kirche (12. Jh.) und Franziskanerkloster (15. Jh.). Im Zuge der Reformation verließen 1534 die letzten Mönche den Ort. In den folgenden Jahren wurde das Kloster zu einem Rittergut bzw. Hofgut umgebaut. Ende des 19. Jh. wurden Teile des Klosters abgerissen und auf dessen Kellern das heutige Herrenhaus von Guts- und Ziegeleibesitzer Arno Meisel in der Architektur des Historismus erbaut. Vereint sind alte Baustile von der Gotik bis zum Klassizismus. Von der Eingangshalle führt eine imposante Holztreppe aus der Gründerzeit ins Obergeschoss, Kamin- und Lutherzimmer sind geschmackvoll eingerichtet. Aus dieser Zeit stammt auch das repräsentative Eingangsportal mit dem Wappen der Familie Meisel. Das Herrenhaus bietet einen idealen Rahmen für Veranstaltungen, Ausstellungen und Feiern mit etwa 80 Gästen. Auch Trauungen sind im Herrenhaus und in der Kirche möglich.
Jährlich zum Tag des offenen Denkmals öffnet das Anwesen seine Pforten für Besucher oder nach telefonischer Anmeldung.   
 
Aussichtspunkt Roter Turm in Muldestausee
1 kmzum Radweg

Roter Turm Pouch © C. Stark
Der Ort Pouch wurde im Jahre 981 erstmals erwähnt und bildete mit seiner Burg an der Mulde im 10.Jahrhundert den Mittelpunkt eines Burgwards.
Der "Rote Turm" mit einer Höhe von 30 Metern und einem Durchmesser von 10 Metern wurde im 13. Jahrhundert als Wehrturm an der Westseite des Burgplateaus erbaut. Seine jetzige Form erhielt er in der zweiten Hälfe des 15. Jahrhunderts
Im 16. Jh. verlor er als Wehr- und Schutzturm an Bedeutung und diente nun als Frontfeste und Gefängnis.
Heute ist der Rote Turm ein beliebter Aussichtspunkt für Einheimische und Gäste. Über 105 Stufen erreicht man die Aussichtsplattform. Dem Besucher bietet sich ein weit reichender Blick über die Goitzsche, die Ortschaft Pouch, dem Muldestausee und die Dübener Heide.
Bei schönem Wetter erkennt man sogar das Völkerschlachtdenkmal, die Universität von Leipzig und den Petersberg bei Halle.
 

Nossen

Park Klosterpark Altzella in Nossen
0,3 kmzum Radweg

Altzella 00918 © S. Dittrich
Im Kloster Altzella bei Nossen, einst bedeutendste Zisterzienserabtei Mitteldeutschlands, wurden zwischen 1190 und dem 18. Jahrhundert zahlreiche Wettiner bestattet – jenem Fürstengeschlecht, das über Jahrhunderte Sachsens Geschicke lenkte. Heute lädt ein romantischer Landschaftspark mit mittelalterlichen Ruinen und urigen Bäumen die Besucher zum gemütlichen Spaziergang mit Picknick ein.
 
Schloss Schloss Nossen in Nossen
0,2 kmzum Radweg

DSCF1533 © H. Boswank
Die Schlossgeschichte geht ursprünglich auf eine Burg aus dem Jahr 1150 zurück, die im Besitz der Ritter von Nuzzin war. Aus der nahe Siedlung gleichen Namens ging das heutige Nossen hervor. Heute zieht das Schloss als beliebtes Ausflugsziel mit wechselnden Ausstellungen große und kleine Besucher an. Das Schloss Nossen mit all seinen Geschichten und geheimen Gängen können Sie bei einer Führung kennen lernen.
 
Freibad Sport- und Freizeitzentrum "Badperle" in Nossen
0,25 kmzum Radweg

Badbereich © meißen media
Mit dem Sport- und Freizeitzentrum Badperle und seinem Volksbad bietet die Stadt
Nossen ideale Möglichkeiten, erlebnisreiche aber auch erholsame Stunden zu verbringen.
Moderne Schwimmanlagen für Klein & Groß laden in der Freibadsaison zum Entspannen
und Erfrischen ein. Die jungen Badegäste sind besonders von der großen Wasserrutsche
und vom Wasserpilz begeistert. Ein neu angelegtes Wasserbecken für Kleinkinder bietet
auch jungen Familien einen unbeschwerten Badespaß. Und die Freizeitsportler? Die
finden nicht nur im Wasser sondern auch auf der großen Beachvolleyball-Anlage
Abwechselung vom Alltag.


Zum gemütlichen Beisammensein mit Freunden & Bekannten lädt auch das Sport- und Freizeitzentrum Badperle ein. Die schöne Terrasse mit Blick auf das Schloss Nossen sowie die ruhige Lage zwischen Mulde und Kirschberg eignen sich hervorragend zum Entspannen und zum Verweilen. Sportlich geht es auf den Bowling- und Kegelbahnen zu. Neben Freizeitmannschaften trainieren auch die Kegelfreunde des SV Lok Nossen auf mehreren Bahnen. Ob ruhige oder schnelle Kugel, Spaß ist garantiert. Auch mit verschiedenen kulturellen Veranstaltungen wie dem Badperlen-Sommertanz oder Gourmet- und Weinabende zieht die „Badperle“ seine Gäste an.
 
Öffnungszeiten Sport- und FreizeitzentrumDi – Fr 12:00 - 21:00
Sa 13:00 - 21:00
So und Mo Ruhetag
  
 
Öffnungszeiten VolksbadVorsaison: 7.5.-24.6., Mo – Fr 11:00 - 18:30 Uhr, Sa und So 10:00 - 18:30 Uhr
Hauptsaison: 25.6.-28.8., Mo-So 10:00 - 20:00 
Nachsaison: so lange das Wetter mitspielt
Mo – Fr 11:00 - 18:30, Sa und So 10:00 - 18:30 
  

Penig

Denkmal "Großer Topf zu Penig" in Penig
0,8 kmzum Radweg

Der Große Topf zu Penig 2 © Siesing
Die Topfproduktion beruht auf uralter Tradition, denn im Mittelalter war Penig eine recht bekannte Töpferstadt. Von Sagen umwoben ist der "Große Topf zu Penig", den Bürgern der Stadt nicht unbekannt. Dieser Riesentopf, als Weltwunder bestaunt, zu dem alljährlich zahlreiche Fremde aus allen Richtungen gepilgert kamen, wurde unter Anleitung des Meisters Hans Weider von den Töpfermeistern Penigs geformt.
Industriekultur Amerika in Penig
2 kmzum Radweg

Wegweiser Amerika © Stadt Penig
Amerika ist der kleinste Ortsteil von Penig. Das ehemalige Fabrikgelände mit gewerblichen Neuansiedlungen, einem Bahnhofsgebäude, dem sog. „Beamtenhaus“ und einem Wohnblock um 1900 mit 48 einstigen Betriebswohnungen, einer Einkehrstätte „Amerikas Biergarten“ und einer Kleingartenanlage liegt ca. 3 km flussabwärts von Penig und 4 km von Rochsburg entfernt, auf Arnsdorfer Flur von Wald umgeben im schönen Tal der Zwickauer Mulde.
Historisches Handwerk Kellerberge in Penig
0,5 kmzum Radweg

Kellerberge – ein Labyrinth von 2000 Metern Länge: Auf vielen Häusern der Stadt Penig lag vor Hunderten von Jahren ein Privileg, die Brauberechtigung. Bereits 1440 ließ die
Kirche eine Braupfanne aufstellen. Um das Bier lagerfähig und andere Lebensmittel haltbar zu machen, begann man nachweislich 1511 am nördlichen Stadtrand, zwischen Uhlandstraße und Leipziger Straße, ein gangartiges Kellersystem in den Gneis-Glimmerschiefer zu hauen. Der Bau wurde um 1560 vollendet. Bei ganzjährig gleichbleibenden Temperaturen von 8 bis 10° Celsius in den unterirdischen Hohlräumen konnte das Bier vor dem Verderb bewahrt werden. Die von den Gebrüdern Wolff und Peter Rodten erbauten Kellerberge stellen noch heute ein Labyrinth von 2000 Metern Länge dar und sind in ihrer Art einzigartig.
 
Rathaus Rathaus in Penig
0,2 kmzum Radweg

Rathaus © Siesing
Das Peniger Rathaus findet 1367 erstmals urkundliche Erwähnung.
Es ist erwiesen, dass das im 14. Jahrhundert errichtete Gebäude größtenteils aus Stein gebaut war. Vor 1545 war es so baufällig geworden, dass ein neues gebaut werden musste. In den Jahren 1545/46, durch den Chemnitzer Baumeister Caspar erbaut, entstand das heutige Rathaus im Stil der Sächsischen Frührenaissance mit einem reichen dreiteiligen Hauptportal aus Rochlitzer Porphyr mit Stadtwappen und Wappen der Burggrafen von Leisnig.
Foto: M. Lippmann
Bei einem großen Stadtbrand 1632 wurde es neben vielen anderen Gebäuden der Stadt von einem österreichischen Armeekorps niedergebrannt und danach wieder aufgebaut. Ein Seigerturm und Uhrwerk kamen dazu.
1711 wurde es abermals durch einen Stadtbrand bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
1717 war der Aufbau in der ursprünglichen Form beendet. Dachreiter und Windfahne stammen aus jener Zeit. Die Zwerchgiebel wurden erst 1922 aufgesetzt.
Zwischen 1993 und 1999 erfolgte eine umfassende Innen- und Außensanierung. Am 30.10.1999 wurde das Peniger Rathaus seiner Bestimmung als Repräsentations- und Dienstleistungshaus übergeben.
Kirche und Kloster Stadtkirche "Unser Lieben Frauen..." in Penig
0,2 kmzum Radweg

Die Stadtkirche Unser Lieben Frauen Auf Dem Berge 2 © Siesing
Die Weihe vollzog Bischof Adolf Merseburg im Mai 1515, erster reformierter Gottesdienst war im August 1539. Der Turm trägt einen barocken Helm, der 1781 aufgesetzt wurde. Das Gotteshaus war ursprünglich als dreischiffige Hallenkirche geplant, Pfeiler und Gewölbe kamen nicht zur Ausführung. Im Inneren befinden sich die bekannte Felderdecke von Constantin Saytz (Schneeberg), die 1688 geschaffen wurde, mit 70 Darstellungen aus der biblischen Geschichte, ein farbig gefasster Steinaltar von Christoph Walther (Dresden) im Stil der italienischen Hochrenaissance sowie ein Taufbecken von Gabriel Eckert (1609 verstorben). Ihr inneres und äußeres Aussehen erhielt die Kirche nach den umfassenden Umbauarbeiten 1891/96. Dabei wurden das Gestühl, die Emporen und die Buntglasfenster in der Apsis eingebaut. Auch die drei Sandsteinfiguren in der Südseite, Christus, Moses und Johannes darstellend, stammen aus dieser Zeit. Seit 1896 besitzt die Kirche eine Kreuzbachorgel (Borna) mit 40 Stimmen und seit 1969 wieder ein komplettes Geläut. Bereits 1968/69 wurden innen und außen Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Umfangreiche Erneuerungsarbeiten am Turmdach begannen 1988, setzten sich mit Abputzarbeiten am Turm und Kirchenschiff fort, gelangten 1992 zum Abschluss und wurden 1993 mit der Restaurierung des Westgiebels abgeschlossen. Westlich der Kirche befinden sich Reste der alten Stadtbefestigung von 1488 mit dem Eckturm, um die Ortsmitte Grabmäler aus dem 16./17. Jahrhundert, darunter das bekannte "Stuttinger-Grabmal". Nach der These des Chronisten Dr. Herber Lang (Frankfurt/Main) befand sich am Standort der 1380 errichteten Begräbniskapelle "Zur Herrlichkeit" der Burggrafen von Leisnig (Kirchennordseite) ab 628 die Holzburg auf der Höhe "Wysseponx" (Hohenstockburg), die im Jahr 930 durch Kaiser Heinrich I. auf einem seiner Kriegszüge gegen die Slawen zerstört worden ist. Lang begründet auch das relativ zeitige Vorhandensein des ersten Peniger Schlosses damit.

Raguhn-Jeßnitz

Park Gutspark Altjeßnitz in Raguhn-Jeßnitz
0 kmzum Radweg

Barockes Gartenfest © LK ABI
Der Gutspark von Altjeßnitz liegt in der Muldeaue. Hier befindet sich Deutschlands größter und älteste barocke Irrgarten mit einer Fläche von 2.600 m². Einen eindrucksvollen Irrlauf versprechen die über zwei Meter hohen Hainbuchenhecken und enge Wege. Wird die Plattform in der Mitte erreicht, so ist ein Überblick über den gesamten Garten gegeben.
 
Park Irrgarten Altjeßnitz in Raguhn-Jeßnitz
0 kmzum Radweg

Irrgarten Altjeßnitz © LK ABI
Der Irrgarten befindet sich in einer Parkanlage, welche im  späten Barock angelegt wurde. Der Park wird durch einen beschaulichen Baumbestand, schöen Spazierwegen, Wiesen und einem ehemaligen Teich geprägt.
Der ursprüngliche Entwurf des Irrgartens stammt von Landpfarrer Johann Peschel (um 1535-1599) und wurde etwa 150 Jahre später verwirklicht. Eine bedeutende Änderung des Konzepts war die Verlegung des Eingangs von der Süd- auf die Westseite des Irrgartens zwischen 1845 und 1894, welche der heutigen Struktur des Irrgartens entspricht.
 

Rechenberg-Bienenmühle

Museum Flößerhaus in Rechenberg-Bienenmühle
0,05 kmzum Radweg

Bauerngarten am Flößerhaus im Herbst © HGV
Das Flößerhaus im Ortskern wurde vor 1700 errichtet und war Wohnhaus für sogenannte Häusler, arme Leute.
Auf ca. 44 m² lebten 2 Erwachsene mit bis zu 10 Kindern, 2 Ziegen und Hühner  im Haus.
Der Hausherr war in der saisonalen Flößerei mit speziellen Aufgaben des Flößens betraut.
Heute ist das Flößerhaus museale Einrichtung und Sitz des Heimatgeschichtsvereins.
Am Flößerhaus wurde 2007 ein Bauerngarten angelegt, der  jederzeit frei zugänglich und  Teil des Kräuterlehrpfades in Rechenberg ist.

 
Freibad Öko-Bad in Rechenberg-Bienenmühle
0,05 kmzum Radweg

Öko-Bad © J. Fischer
Öffnungszeiten:
Mai – September an allen sonnenreichen Tagen 11.00 – 20.00 Uhr
 
Erst Flößerteiche, von 1934 an eine Badeanstalt, ab 1954 öffentliches Freibad und seit 2003 nach Umbauten und Umgestaltung ein Öko-Bad.
Ohne Zugabe von Chlor, dafür wird mittels Pflanzen, Bakterien, Lurchen … für klares, sauberes Wasser gesorgt – dieses Wasser verursacht keine Augenreizungen, ist hautverträglich und somit gut geeignet für Kinder und Allergiker.
 
Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Kinderbecken, Spielplatz, Liegewiese, Freilandschach, behindertengerechte Zugänge, solarbeheizte Duschen,  Imbissversorgung  „Waldapotheke“
 
Historisches Handwerk Sächsisches Brauereimuseum in Rechenberg-Bienenmühle
0,1 kmzum Radweg

Sudhaus 2 © Sächsisches Brauereimuseum
Führungen:
Di – Fr 11:00 und 14:00 Uhr
Sa, So + feiertags 11:00, 13:00 + 15:00 Uhr
 
Anno 1558 übertrug Caspar IV. von Schönberg das Braurecht auf das Rittergut Rechenberg und heute die  Privatbrauerei  Rechenberg eine der ältesten produzierenden Brauereien Sachsens.
 
Eindrucksvoll stellt das Sächsische Brauereimuseum Rechenberg die 450-jährige Geschichte der Brauerei und den gesamten Prozess der traditionellen Bierherstellung dar. Der vollständige Erhalt der historisch wertvollen Gebäudesubstanz, angefangen vom Sudhaus anno 1780 bis hin zu den unterirdischen Gewölbekellern in Einheit mit der kompletten und voll funktionsfähigen Brautechnik, ist weithin einmalig.
 

Remse

Kirche und Kloster Kloster "Roter Stock" in Remse
0,7 kmzum Radweg

Kloster Remse © Tnemtsoni, Eigenes Werk (geändert), CC BY-SA 3.0 DE
Oberhalb des linken Ufers der Zwickauer Mulde steht ein auffälliges Gebäude. Nicht nur wegen seiner stattlichen 18 Meter Höhe und dem Satteldach sondern auch aufgrund seiner roten Farbe wird es „Roter Stock“ genannt. Es soll an die Klosteranlage Remse aus dem 12. Jahrhundert erinnern, von der heute nicht mehr viel zu sehen ist.
 

Rochlitz

Freibad Freibad in Rochlitz
0 kmzum Radweg

Städtisches Freibad © J. Richter
  • Schwimmer-/Nichtschwimmerbecken 50 x 27 m, Wassertiefe: 0,60 – 3,50 m
  • separates Kleinkindbecken
  • Kinderspielplatz
  • gastronomische Versorgung
  • 120 Sitzplätze (Tischbestuhlung)
  • Liegewiese
  • Sonnenschirmverleih  
Aussichtspunkt Friedrich-August-Turm in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Friedrich August Turm © J. Richter
Weithin sichtbar, errichtet auf dem Gipfel Rochlitzer Berges, gehört der 27 Meter hohe Aussichtsturm zu den Wahrzeichen der Stadt Rochlitz. Vollständig aus heimischem roten Porphyrtuff erbaut, ist er Botschafter für das weltweit in seiner Farbe, Ausprägung und Beschaffenheit einmalig vorkommende Vulkangestein des vor 275 Millionen Jahren entstandenen Berges. Zum Gedenken an König Friedrich August II. († 1854), der zu Lebzeiten mehrfach den Bergwald aufsuchte, beschloss 1855 ein Gremium ihm ein Denkmal auf dem Rochlitzer Berg zu errichten. Die Bauzeit umfasste vier Jahre. Über dem Turmeingang ist eine Marmortafel mit folgender Inschrift angebracht:

Dem König
Friedrich August II. von Sachsen
Errichtet durch seines Volkes Liebe
MDCCCLIX

Die römischen Ziffern stehen für 1859, dem Vollendungsjahr des Friedrich-August-Turmes. Eingeweiht wurde er allerdings erst zwei Jahre später, am 18. Mai 1861, in Anwesenheit von König Johann. Mit dem Bau des Aussichtsturmes und des Bergcafés „Waldschlösschen“ nahm der Fremdenverkehr weiter deutlich zu. Bei guter Sicht ermöglicht der Turm einen umfassenden Rundblick zum Kamm des Erzgebirges bis zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal oder auch zum Collmberg in Oschatz. 
Denkmal Marktplatz in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Markt mit Rathaus © J. Richter
Der Rochlitzer Marktplatz ist das Herzstück des städtischen Lebens. Seine ungewöhnliche Ausdehnung ist wie ein Echo aus der Vergangenheit, das von den hochgesteckten Erwartungen des Stadtgründers mit Blick auf die erwartete Wirtschaftskraft zeugt. Das zentral auf dem Platz stehende Rathaus unterteilte das Areal ursprünglich in den Ober- und Untermarkt. Eine im 16. Jahrhundert baulich eingefügte Mittelzeile veränderte jedoch das Gesamtbild bis heute nachhaltig.
Im Jahr 2000 erfolgte die Sanierung des Platzes. Unter der Maßgabe der Revitalisierung der Innenstadt stellten die Planer die Weichen für eine spürbare Anhebung der Attraktivität des Stadtzentrums. Breite einladende Fußwege und über 80 gebührenfreie Parkflächen wurden kundenfreundlich angelegt. Eine Tempo-30-Zone kommt Fußgängern sowie Radfahrern entgegen und selbst Busreisende aus der Umgebung werden am Zentralhaltepunkt Marktplatz zu einem Stadtbummel animiert. Neben Handel und Kommunikation ist der Marktplatz Heimstatt für kulturelle und sportliche Höhepunkte wie Fürstentag,Oldtimerrallye, Hexenfeuer, oder auch den Weihnachtsmarkt. 
Schloss Schloss Rochlitz in Rochlitz
0,2 kmzum Radweg

Schloss © J. Richter
Hoch über der Zwickauer Mulde, malerisch auf einem schmalen, an der Nord- und Südseite steil abfallenden Ausläufer des Rochlitzer Berges, thront das Rochlitzer Schloss. Weithin sichtbar prägen die beiden markanten Schlosstürme, im Volksmund die „Lichte“ und die „Finstre Jupe“ genannt, das Bild des Rochlitzer Muldentals.
Die Ursprünge der Burg reichen weit in die Vergangenheit. Es ist davon auszugehen, das die Anlage bereits zum Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung eines Burgwards Rochilinzi im Jahre 995 bestand.
Ihre direkte Erwähnung geht auf das Jahr 1009 zurück. Als Mittelpunkt eines größeren Reichsgutkomplexes sah die Burg oft hohe Gäste, wie die verbürgten Aufenthalte von Kaisern und Königen eindrucksvoll belegen.
Die Geschichte des Schlosses ist in weiten Teilen kaum von der sächsischen Landesgeschichte zu trennen, diente es doch den Marktgrafen, Herzögen und späteren Kurfürsten von Sachsen – vor allem im 14. und 15. Jahrhundert – oft zur Hofhaltung. Viele schicksalhafte Entscheidungen und Entwicklungen nahmen vom Rochlitzer Schloss aus ihren Lauf. Das Schloss in seiner heutigen Gestalt ist das Produkt einer nahezu tausendjährigen Baugeschichte:
Jede Generation veränderte nach ihren aktuellen Bedürfnissen den vorgefundenen Bestand. Raumbedarf, Modernisierungen, bautechnische Anpassungen und die qualitative Verbesserung der Wohnbereiche boten meist Anlass für größere und kleinere Veränderungen. Der Anblick des Schlosses wird bis heute wesentlich durch die Bauaktivitäten des 14. und 15. Jahrhunderts geprägt. Die massiven Türme, aber auch die repräsentativen Räume im Inneren der Burg, die mit prachtvollen Holzdecken und Wandvertäfelungen ausgestattet sind, bieten ein weitgehend unverfälschtes Bild einer spätmittelalterlichen Schlossanlage. Viele, mitunter erst auf den zweiten Blick erkennbare Details, erlauben Rückschlüsse auf das Alltagsleben der einfachen Burgbewohner. Beim Betreten der großzügigen Burgküche vermeint man dem Duft köstlicher Speisen zu erliegen, ja selbst das Geschrei von Köchen, Mägden und Küchenjungen durchdringt scheinbar den Raum. Von nachhaltigen Eindrücken, beim Wandeln durch Gänge, Verliese und Folterkammer gibt es kein entrinnen, Geschichte begleitet einem hier auf Schritt und Tritt. Bei aller historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung ist das Schloss zu keinem Ort ehrfürchtiger Stille geworden. Aus einer dem Schloss verbundenen Tradition heraus ist die Verpflichtung erwachsen, das Haus als Ort des pulsierenden Lebens und der Kultur zu entwickeln. Schlossfeste, mystische Filmnächte, Theater und Konzerte verschiedenster Couleur erfüllen die alten Gemäuer mit Klang und Bewegung und eröffnen immer wieder bislang unbekannte Facetten und Möglichkeiten. 
Kirche und Kloster St. Kunigundenkirche in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Kunigundenkirche © J. Richter
Die Kunigundenkirche ist ein kunstgeschichtlich interessantes und wertvolles Bauwerk. Vom Vorgängerbau, einer Ende des 12. Jh. gegründeten kurzen querhauslosen Pfeilerbasilika mit Chor, ist nur das Untergeschoß der Doppelturmfront erhalten. Der Mittelturm und die beiden Hauben der seitlichen Türme sind wie die Vorhalle Hinzufügungen nach dem großen Stadtbrand von 1681. Schiff und Chor der Spätgotischen Hallenkirche entstanden in zwei architektonisch scharf getrennten Bauabschnitten. Der 1417 begonnene Chor steht mit seiner reichen Bauplastik noch in der Nachfolge der Prager Parler-Bauten. Er ist in der spätgotischen Architektur Sachsens einmalig. Das architektonisch Besondere der dreischiffigen Halle besteht in der raumvereinheitlichenden Figuration der 1476 vollendeten Gewölbe, die keine trennenden Arkaden zwischen den Schiffen mehr kennen. Die für die Statik wichtigen Arkaden zwischen den Pfeilern sind trotzdem vorhanden, sie liegen unsichtbar im Dachraum.
Die Kunigundenkirche besitzt einen riesigen Hochaltar (1513) mit dreifachen Flügeln aus der Werkstatt des Freiberger Bildschnitzers Philipp Koch. Bemerkenswert sind ein weiterer Flügelaltar (um 1521) von einem Cranach-Schüler, Reste der kurz vor 1430 entstandenen Glasmalereien und zwei farbig glassierte Tonplastiken (um 1430), die ältesten keramischen Großplastiken in Sachsen. 

Roßwein

Industriekultur Dampfmaschinenmuseum in Roßwein
0 kmzum Radweg

Dampfmaschinenverein Rosswein © E. Korth
Es ist Roßweins letzte Dampfmaschine. Einst trieb diese Dampfmaschine Webstühle an, welche zur Herstellung von Stoffen benötigt wurden.
Sie ist eine Einzelanfertigung und daher ein Unikat.
Diese Tandem-Verbundmaschine der Firma Hanomag Hannover wurde 1911 erbaut und brachte eine Leistung von 160 PS bei 130 U/min.
Der Dampfkessel wurde 1913 erbaut von der Firma Carl Sulzberger. Er ist noch im Originalzustand erhalten und handgenietet.
Das Ensemble aus Dampfmaschine und Dampfkessel besitzt Seltenheitswert und ist deutschlandweit einmalig.
Der Dampfmaschinenverein gründete sich 2006 mit dem Ziel, die Dampf-maschine zu erhalten und zu restaurieren.
Eine Besichtigung ist nach Rücksprache mit dem Verein möglich.
 
Freibad Freibad (Wolfstal) in Roßwein
0,3 kmzum Radweg

Freibad © SV Roßwein
Im Mai 1997 konnten die Roßweiner und ihre Gäste nach dem Ausbau einer neuen Zufahrtsstrecke über Seifersdorf und der umfassenden Modernisierung der gesamten Anlage ein wunderschönes Sommerbad in Besitz nehmen. Seitdem zieht unser Freibad vor allem wegen seiner idyllischen, landschaftlich reizvollen Lage tausende Besucher aus der gesamten Region an.  Während das Schwimmerbecken (Tiefe 1,80 m) überwiegend der sportlichen Betätigung dient, finden die Badegäste im Erlebnisbereich eine Breitrutsche (4 m breit, 16 m lang) und eine Großwasserrutsche (48 m lang) vor. Dieses Becken ist außerdem mit einem Wasserpilz, 3 Wasserkanonen und 3 Bodenblubbern ausgestattet. Die Wassertiefe variiert von 0,80 m bis 1,30 m. Der Kleinkindbereich ist sicher von den übrigen Becken getrennt und erfreut sich besonders bei jungen Familien großer Beliebtheit. Hier können sich die kleinen Wasserratten unter einem Wasserpilz, auf 2 kleinen Rutschen und mit einem Spritzigel vergnügen. Eine Solaranlage ermöglicht angenehme Wassertemperaturen.

Die großzügig angelegten Liegewiesen sind über das gesamte Badgelände verteilt und bieten neben praller Sonne auch schattige und ruhige Plätze.

Ein weiterer Vorzug des Bades ist sein behindertengerechter Ausbau. Sowohl Umkleidekabinen als auch Toiletten können von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Zum leichteren Einstieg ins Wasser stehen eine erhöhte Treppe ins Erlebnisbecken und ein mobiler Lift für das Schwimmerbecken bereit.
Museum Heimatmuseum in Roßwein
0,4 kmzum Radweg

Museumsportal Rosswein © Gemeinde Rosswein
Historisches Schriftgut und Sachzeugen aus verschiedenen Epochen bewahrt man am Besten im Museum. Hier können diese Zeugen vergangener Zeit von allen interessierten Bürgern der Stadt aber auch von den Besuchern besichtigt werden. Man weckt damit so manche Erinnerung. Auch unsere Stadt Roßwein hat eine lange wechselvolle Geschichte in Sachen Heimatmuseum erlebt. Es gab in jeder Epoche Leute, welche mit viel Herz an der Bewahrung der Heimatgeschichte hingen. Den Stein ins Rollen brachte wohl einst der Ehrenbürger der Stadt Roßwein, Herr Kammerrat Oswald Naupert, als er am 14.2.1914 dem Stadtrat zu Roßwein den Vorschlag machte ein Heimatmuseum einzurichten. Er schlug hierzu das Abthaus vor. Dieses Gebäude wurde 1537-1540 vom letzten Abt des Klosters Altzella, Andreas Schmiedewald, errichtet. Im Jahre 1544 schenkte er es seinem Bruder Antonio Schmiedewald, welcher Bürgermeister zu Roßwein war. Bereits im Jahre 1565 kaufte die Tuchmacherinnung das Abthaus für 700 Meißnische Gulden. Im Besitz der Innung blieb das Abthaus mehrere Jahrhunderte. Herrn Naupert wurde ein Raum im Abthaus bewilligt um ein kleines Museum einzurichten. Ein Aufruf an die Bürger der Stadt ergab eine große Resonanz und viele Sachzeugen wurden zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1919, genauer am 15. Dezember, hatten sich wieder Bürger gefunden, welche der Bewahrung der Heimatgeschichte zugetan waren. Es gründete sich ein Verein, der die Heimatgeschichte aufarbeitete. Den Eingang zu unserem Heimatmuseum umschließt ein wunderschönes Renaissanceportal mit Sitznischen. Im Jahre 1975 wurde das im Original aus Porphyr gefertigte Portal durch eine Kopie aus Sandstein ersetzt. An den Kosten in Höhe 120000 Mark beteiligten sich der Rat der Stadt Roßwein, die Denkmalspflege und Roßweiner Betriebe. Im Jahre 1989 gelang es durch die Renovierung einen neuen Raum für Ausstellungszwecke zu gewinnen. In diesem Raum ist noch heute der Prunkofen aus Meißner Porzellan zu sehen. Im Jahr 1998, genauer am 15. Januar gründete sich der „ Heimatverein Roßwein e. V. “ . Von Anbeginn seiner Gründung bemühte sich dieser Verein dem nur nach Voranmeldung zugänglichen Heimatmuseum wieder Leben einzuhauchen, die nun schon seit 1984 stehende Ausstellung umzugestalten und das Museum wieder regelmäßig für die Bevölkerung und die Gäste der Stadt zu öffnen. 
Denkmal Postmeilensäule in Roßwein
0,5 kmzum Radweg

Postmeilensäule © SV Rosswein
Die Postmeilensäule übersteht den Stadtbrand 1806 und wurde beim Rathausumbau 1862 entfernt. Seit dieser Zeit war sie verschwunden. Bei der Umgestaltung des Friedhofsvorplatz 1994/95 mußte die alte Friedhofsmauer umgelegt werden, und da kamen nach 130 Jahren Teile der Säule zum Vorschein. Auf diesen Teilen waren noch Ortsangaben und Wegestundenangaben zu erkennen. Nach jahrelanger Forschungsarbeit und der Finanzierung durch Fördermittel und Spenden konnte im Juli 2000 durch den Heimatverein in Roßwein eine Nachbildung der Postmeilensäule auf dem alten Standort wieder errichtet werden. Die Postmeilensäule besteht aus Sandstein, wurde aus acht Einzelteilen zusammengefügt, ist 5,07 Meter hoch und wiegt mit Sockel 4,5 Tonnen.
Ausstellung Roßweiner Kamelienhaus in Roßwein
0,4 kmzum Radweg

Rote Kamelienblüte © SV Roßwein
Vor den Toren der Stadt Roßwein an der Freiberger Mulde befindet sich im malerischen Wolfstal eine botanische Seltenheit, ein weiß gefüllt blühender Kamelienbaum (Camellia japonica alba plena), der seit über 200 Jahren hier seinen Standort hat. Er ist nach der berühmten ungefüllt rotblühenden Pillnitzer Kamelie der zweitälteste nördlich der Alpen in Europa. Die Kamelie weist eine Höhe und Breite von je 6.50 m auf und hat einen Stammumfang von über 70 cm. Ihre reinweißen, gefüllten Blüten erreichen eine Größe bis zu 10 cm und bieten in ihrer Blütezeit von etwa Januar bis März einen wunderschönen Anblick. Nicht umsonst nennt man sie die „ Teerose des Winters“. Wie bei der Pillnitzer Kamelie ist auch bei ihr kein genaues Pflanzjahr festzustellen. Nachgewiesen ist, dass Graf von Einsiedel auf Gersdorf bei Roßwein bereits eine Orangerie mit botanischen Seltenheiten, wie Orangen- und Myrtenbäumen, besaß und er nach dem Kauf des Wolfstalgutes im Jahre 1797 hier zwei Gewächshäuser errichten lies. Da er am Hofe Friedrich August III. verkehrt und der König, wie auch Graf von Einsiedel, ein großer Pflanzenliebhaber war, wird er aus der Pillnitzer Schlossgärtnerei so manche botanische Rarität erhalten haben. Aus einer alten Chronik ist zu ersehen, dass bereits im Jahre 1830 von einer wahren Völkerwanderung zur Kamelienblüte nach dem Wolfstal berichtet wird, also müssen die Kamelienbäumchen schon damals eine ansehnliche Größe besessen haben. 1845 kaufte der Tuchfabrikant Carl Friedrich Grafe das Wolfstalgut, erweiterte sachgemäß den Park und baute die Gärtnerei mit Blumenbinderei und Baumschule aus. Im Gärtnermeister Hartmann fand er einen hervorragenden Fachmann. Neben den Kamelien konnte Aralien, Azaleen, Philodendren, Myrten- und Orangenbäume und 1870 ein blühender baumartiger Stechapfel (Datura arborea) von vielen Besuchern bewundert werden. 1905 ging das Wolfstalgut in den Besitz der Stadt Roßwein über, die es seither verpachtete. G. Atzenrot richtete ein „Vegetarisches Erholungsheim mit Luft und Sonnenbädern“ ein. In den dreissiger Jahren schuf das Ehepaar Mehner mit der „Waldgaststätte Wolfstal“ ein beliebtes Ausflugsrestaurant. Durch Herrn Mehners Initiative wurde das Wolfstal zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, auch betreut er mit seinen Mitarbeitern aufopfernd das Kamelienhaus. 1956 übernahm das Roßweiner Schmiedewerk die Waldgaststätte und richtete ein Lehrlingswohnheim ein. Der oberhalb des Heimes wohnende Tischler Emil Heller (damals bereits 67 Jahre) wurde Hausmeister und nahm mit großer Hingabe die Kamelien in seine Obhut. 1961 musste das baufällig gewordene Gewächshaus erneuert und vergrößert werden. Es existierten damals noch drei Kamelienpflanzen. Den Neubau des Gewächshauses überstand nur der große weiß gefüllt blühende Kamelienbaum. Die Pillnitzer Schlossgärtnerei schenkte daraufhin Roßwein zwei 60 Jahre alte rot gefüllt blühende Kamelien, die heute also auch bereits über 100 Jahre alt sind.
 

Schöneck/Vogtland

Aussichtspunkt Aussichtsfelsen "Alter Söll" in Schöneck/Vogtland
2,5 kmzum Radweg

Alter Soell © Engelbrecht
Schöneck, auch „Balkon des Vogtlan­des“ genannt, ist die höchstgelegene Stadt des Vogtlandes. Die historische Ursprungsstätte dieses Ortes ist der „Alte Söll“, welcher heute als gern besuchter Aussichtsfelsen dient. Von früher Historie zeugen freigelegte Teile eines Torbogens, und am Fuße des frü­heren Berggutes zwei Bierkeller aus dem 14. Jh. Vom Felsen aus erhält man, in 734 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, einen wunderbaren Rundblick zum Elstergebirge im Süden, zum Fichtelgebirge im Westen und dem Thü­ringer Wald im Nordwesten. Bei klarer Sicht und gutem Auge soll schon einmal das Völker­schlachtdenkmal in Leipzig gesehen worden sein.
Outdoor Bikewelt in Schöneck/Vogtland
0,8 kmzum Radweg

Bikewelt Schoeneck 2 © RobTrnka
Im Jahre 2015 neu eröffnet, bietet die Bikewelt Schöneck abwechslungsreichen Mountainbikespaß für Jung und Alt. Im Übungsareal kann erst einmal an der Technik gefeilt werden, bevor es auf eine der 5 Abfahrtsstrecken den Hang hinab geht. Auch hier ist für alle Könnerstufen etwas dabei. Vom einsteigergeeigneten Flowtrail bis hin zum etwas anspruchsvolleren Jumptrail – Abwechslung und Spaß sind garantiert. Und den Hang hinauf geht es bequem mit dem Vierer-Sessellift.
Direkt am Bikepark, neben dem großen Parkhaus und dem Haltepunkt der Vogtlandbahn steht eine Bikestation mit Verleih- und Reparaturservice zur Verfügung.
Mulde Muldequelle in Schöneck in Schöneck/Vogtland
0 kmzum Radweg

Muldequelle © S.Engelbrecht
Hier beginnt unsere Reise an der Zwickauer Mulde. Genau genommen handelt es sich hierbei um die Quelle der roten Mulde, die sich ab Muldenberg mit der weißen Mulde zur Zwickauer Mulde vereinigt. An den Teichen der Meilerhütte am östlichen Stadtrand gelegen, bietet sich hier ein wunderbarer Ausgangspunkt für eine ausgedehnte Fahrradtour, immer der Spur des Wassers folgend.

Schönheide

Historisches Handwerk Bürsten- und Heimatmuseum in Schönheide
ca. 5 kmzum Radweg

Bürstenmuseum © Gemeinde Schönheide
Schönheide, als Heimatort des „Bürstenmannes“  weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt geworden, kann ein ganz besonderes Kleinod vorweisen.
Das Bürsten- und Heimatmuseum hat seinen Sitz in einem sehr schön restaurierten Fachwerkhaus, der ehemaligen „Alten Pfarre“ direkt neben der Martin-Luther-Kirche.
Das Haus selbst, 1651 als Schule gebaut und 25 Jahre später zum Pfarrhaus erweiter, gehört zu den ältesten Gebäuden des Ortes.
Liebevoll zusammengestellt werden im Museum Sammlungen historischer Bürsten, Besen und Pinsel präsentiert. Dokumente über die Entwicklung der regionalen Bürsten- und Pinselherstellung sind ebenso zu besichtigen wie auch Unterlagen zur Geschichte des örtlichen Handwerks und der Eisenindustrie. Umfangreiche Sammlungen von heimatgeschichtlichen Sachzeugen sind zum Teil zur musealen Wohnküche mit Bürsten-Heimarbeitsplatz, zu Laden und Werkstatt zusammengestellt.
Zahlreiche Ausstellungsstücke, unter ihnen wertvolle Unikate wie Gründungsurkunden, Fahnen, gusseiserne Öfen und eine um 1830 entstandene Weihnachtspyramide, verschaffen dem Besucher einen Überblick über die Ortsgeschichte von Schönheide.
Auf dem vielfältigen Programm des Heimatgeschichtsvereins, welcher für das Museum verantwortlich zeichnet, stehen Demonstrationen handwerklicher und industrieller Bürstenfertigung, zahlreiche sehenswerte Sonderausstellungen und auch die bereits traditionelle, jährlich am 1. Advent beginnende Weihnachtsschau.
Industrie, Handwerk und Kultur Museumsbahn in Schönheide
ca. 5 kmzum Radweg

Bimmelbahn Schönheide © Gemeinde Schönheide
Zwischen Schönheide und Stützengrün kann man seit einigen Jahren Fahrten wie zu Großmutters Zeiten mit der „guten alten Bimm“ erleben. Wo heute unsere Bimmelbahn von Schönheide nach Stützengrün, am Fuß des Kuhberges, durch das malerische Erzgebirge schnauft, fuhr bis 1977 Sachsens erste und längste Schmalspurbahn. Dem  historischen Fahrbetrieb stehen für eine ca. 5km lange Strecke ein rekonstruierter Länderbahnzug  mit Personenwagen, typischen Gepäck- und Güterwagen zur Verfügung. Sachsens älteste Schmalspurbahn lädt das ganze Jahr über zu öffentlichen Fahrtagen und Sonderfahrten ein. Wer das Besondere liebt, kann sich sogar das Ja-Wort für den Bund fürs Leben auf Schienen geben. Ebenfalls überaus reizvoll ist eine Fahrt mit dem Wernesgrüner Schienen-Express. Die offenen Wagen der Motor-Draisinen bieten auf einer erlebnisreichen Route durch das waldreiche Tal der oberen Zwickauer Mulde zwischen Schönheide und dem vogtländischen Hammerbrücke zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele.
 

Seelitz

Kirche und Kloster St. Annenkirche in Seelitz
3,7 kmzum Radweg

Die Seelitzer St. Annenkirche, welche bereits um 1200 als Wahrzeichen von Seelitz erwähnt wird, ist der Heiligen Anna geweiht.
Nachdem die Kirche von den Hussiten zerstört wurde, baute man sie im gotischen Stil im 16. Jahrhundert wieder auf. Im 18. Jahrhundert hielt im Inneren der Kirche der Barockstil Einzug.  Zu dieser Zeit wurde der historische Kirchenkomplex außerdem auch durch Pfarrhaus, Substitutenhaus und ehemalige Kirchenschule erweitert.

Sermuth

Gewässer Muldezusammenfluss in Sermuth
0,5 kmzum Radweg

Muldevereinigung © colditz.de
An dieser Stelle fließen die Zwickauer und die Freiberger Mulde zusammen und bilden die Vereinigte Mulde. Aus zwei zu Beginn kleinen Quellen entwickelt sich ein beachtlicher Fluss.

Thallwitz

Park Park Canitz in Thallwitz
0,3 kmzum Radweg

Park Canitz © FVmittlMuldegebiet
Am Ufer der Mulde - als attraktiver Rastplatz am Mulderadweg - liegt der Natur- und Geschichtspark Canitz. Erleben Sie die Natur im Einklang mit unserer Geschichte. Entdecken Sie den Alltag unserer Vorfahren von der Steinzeit bis zur Sklavenzeit.
Wissenswertes über die Lebensräume der Insekten vom Schmetterling bis zu den Bienen erfahren Sie in den Naturgärten. Zu den unterschiedlichen Jahreszeiten sind auch die Themengärten (u. a. der Duft-, Kräuter-,  Bio- und Rosengarten) immer wieder einladend.
Eine museale Einrichtung im Zentrum des „Parkes Canitz" beinhaltet Ausstellungen zur Siedlungsgeschichte im Mulde-Parthe-Gebiet, zum Wald- und Naturschutz im mittleren Muldegebiet, zum Trinkwasserschutz und zur Trinkwassergewinnung. Weiterhin ist hier eine Ausstellung des Naturschutzbundes zu sehen.
Die Nutzung der gesamten Parkanlage in Canitz eignet sich ideal für Kindergeburtstage, Familien- und Betriebsfeiern sowohl auch Seminare.

Trebsen

Schloss Rittergut Trebsen in Trebsen
0 kmzum Radweg

Rittergut Trebsen © K. Lange
Trebsen entwickelte sich zu einem der größten Rittergüter in Sachsen. Mit über 1.000 ha Grundbesitz und den Zinseinnahmen von 2 Städten und über 10 Dörfern dokumentiert sich der Reichtum im Bau einer neuen Schlossanlage. 

Um 1494 erwarb Georg von Saalhausen das Trebsener Rittergut und begann mit dem Schlossbau. Zeugnis aus dieser Bauphase sind die qualitätsvollen Zellengewölbe in den Erdgeschossräumen. Mit dem Rittergutskauf im Jahr 1521 wurde unter Hans von Minkwitz das Schloss als vierflüglige Anlage fertig ausgebaut. Reger Besitzwechsel erzeugte weitere bauliche Veränderungen.

1945 wurden über 200 Soldaten der Roten Armee in den historischen Räumen einquartiert, was u. a. die fast völlige Zerstörung des einmaligen Gerichtsarchivs zur Folge hatte. Anschließende Plünderungen der Ausstattung führten schließlich bis zum Abriss der Dachstühle über dem West- und Nordflügel. 

Zu Zeiten der DDR ging das Schloss in das Eigentum des Volkes über. Die Räumlichkeiten des Ost- und des Südflügels wurden als Wohnungen genutzt.

1992 gründete sich der Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e. V. – Schloss Trebsen und zog im Schloss ein. Hauptinhalt dieses Fördervereins war der denkmalgerechte Wiederaufbau des Schlosses und die Nutzung desselben als Bildungseinrichtung für die Denkmalpflege und als kulturelle Begegnungsstätte.  Mit der Nutzbarmachung von Räumlichkeiten im Schloss und im Rittergut Trebsen war es dem Verein möglich, seine Angebote auf kulturellen Gebiet zu erweitern. Neben Konzert- und Theateraufführungen haben sich Jazz- und Bluesveranstaltungen zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft entwickelt.
Schloss Schloss Trebsen in Trebsen
0 kmzum Radweg

Schloss Trebsen © K. Lange
Schloss Trebsen – Geschmackvolles in historischem Ambiente! Erleben Sie auf Schloss Trebsen glanzvolle Hochzeiten, unvergessliche private Feste, mittelalterlich inszenierte Tafeleyen und so kurzweilige Veranstaltungen, wie Kunst- und Handwerkermärkte, Ritterturnier und Live-Konzerte.

Nur eine halbe Stunde von Leipzig entfernt, mitten im grünen Herzen des Sächsischen Burgenlandes, erhebt sich das herrschaftliche Schloss Trebsen über das Westufer der Mulde. Schon von Weitem begrüßt die vierflügelige Schlossanlage ihre Besucher mit einer von facettenreichen Ziergiebeln durchflochtenen spätgotischen Fassade. Im Inneren von Schloss Trebsen lädt das charmante Restaurant zum Verweilen ein. Unter erhabenen Diamantgewölben verwöhnt man die Gäste mit frisch zubereiteten Speisen à la carte, süßem Naschwerk zum Kaffee, kurzweilig inszenierten Tafeleyen, stilvollen Hochzeiten, geschmackvollen Weinproben, individuell gestalteten Festen und ähnlichen Köstlichkeiten. Die Schlossküche kombiniert die Genüsse der traditionellen Landmannskost mit den Elementen höfischer Gaumenfreuden und würzt das Ganze mit einer Prise Kreativität. Alle Speisen werden frisch zubereitet und die Köche legen großen Wert auf Qualität und Herkunft der Zutaten, die man nach Möglichkeit aus der Region bezieht. Bei schönem Wetter bieten der Freisitz im Innenhof und die Schlossterrasse mit Muldenblick so manch gastliches Plätzchen. 

Waldenburg

Park Grünfelder Park in Waldenburg
0 kmzum Radweg

Grünfelder Park - Felsengang © Tourismusregion Zwickau e.V.
Der Grünfelder Park ist einer der frühesten und bedeutendsten englischen Parkanlagen Deutschlands und wurde ab 1780 auf 113 ha von Otto Carl Friedrich von Schönburg-Waldenburg angelegt. Das Portal „Der Stillen Naturfreunde“ symbolisiert den Eingang des Parks, dessen klassizistische Bauten - wie Badehaus, Mausoleum, Gesundheitsquelle und Kleinarchitektur - vom Zeitalter der Aufklärung zeugen.
Museum Naturalienkabinett und Stadtmuseum in Waldenburg
0,5 kmzum Radweg

Mumie © Stadt Waldenburg
Das Waldenburger Naturalienkabinett zählt zu den ältesten naturkundlichen Museen in Deutschland und umfasst eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken und Kuriositäten aus dem Nachlass der Apothekerfamilie Linck.
Schloss Schloss Waldenburg in Waldenburg
0,3 kmzum Radweg

Waldenburg Schloss 2 © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Schönburg-Waldenburg wurde 1859 erbaut und 1909-1912 unter der Bauleitung des sächsischen Hofarchitekten Gustav Fröhlich späthistoristisch ausgestattet. Zu besichtigen sind die prunkvollen Festsäle, die Bibliothek, das einzigartige Chinesische Speisezimmer, Gobelin- und Spiegelzimmer sowie eine beeindruckende Treppenhalle, die Schlosskapelle und der Schlosspark. Als besonderes Highlight werden Sonderführungen im Kanzleigebäude mit den Tresorräumen und dem Bergfried (Turm) angeboten. In den letzten Jahren diente es außerdem für einige Hollywood-Filme als Kulisse, wie z.B. für The Grand Budapest Hotel, welcher 4 Oscars gewann.

Weißenborn

Lehrpfad Bergbaulehrpfad Weißenborn in Weißenborn
0 kmzum Radweg

Aufgrund Weißenborns Vergangenheit als Bergbaurevier gibt es dort die Möglichkeit entlang Pfadmarkierungen und Wegweisern wandern zu gehen. Auf dem Bergbaulehrpfad gibt es viele Lehrtafeln, welche in kurzer Form auf die Stätten der einstigen bergbaulichen Tätigkeit hinweisen. Neben den Bergbauzeugnissen, gibt es außerdem noch schöne Aussichtsplätze mit tollem Blick über die Landschaft des Erzgebirges.  

Wildenfels

Schloss Schloss Wildenfels in Wildenfels
3,5 kmzum Radweg

Schloss Wildenfels © Gemeinde Wildenfels
Schloss Wildenfels erhebt sich auf einem Bergsporn über der Stadt. Im Schloss befinden sich die Schlossgalerie, der für Trauungen und Konzerte genutzte Festsaal, das Hochzeitszimmer, die ehemalige gräfliche Bibliothek und verschiedene museale Räume. In der Ausstellung „Musenhof" haben Exponate der einstigen Originalausstattung des Schlosses, unter anderem Teile der Ahnengalerie des Grafengeschlechts Solms-Wildenfels, nach mehr als 60 Jahren wieder ihren Platz gefunden.

Wurzen

Freibad "Dreibrückenbad" in Wurzen
0 kmzum Radweg

Freibad Dreibrücken © K. Lange
In den Sommermonaten ist der Besuch des Wurzener „Dreibrückenbades“, einem modernen Freizeitbad mit insgesamt sechs Becken, besonders beliebt. Das Freibad ist nicht nur verkehrtechnisch gut gelegen, es verfügt mit einem raumgreifendem Erlebnisbecken inkl. Lehrschwimmbecken, einem großem Schwimmbecken mit sechs 25m Bahnen, einem Sprungbecken mit Sprunganlage und einem Planschbecken für Kleinkinder über eine ausgezeichnete Ausstattung! Eine 66 Meter lange Großrutsche mit Rutschlandebecken lässt das Badeerlebnis zum Vergnügen werden. Verschiedene Sport- und Spielmöglichkeiten laden zu aktiver Erholung ein. Entspannung finden Sie auf den großzügig angelegten Liegewiesen unter schattenspendenden Bäumen. Auch für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Der Parkplatz am „Dreibrückenbad“ steht als CARAVANSTELLPLATZ zur Verfügung. Es ist jedoch zu beachten, dass kein Wasser- und Abwasseranschluss vorhanden ist!
Aussichtspunkt Bismarckturm Dehnitz in Wurzen
0,45 kmzum Radweg

Bismarckturm © K. Lange
Der 20 Meter hohe Aussichtsturm wurde ab 1908 auf dem 148,5 Meter hohen Wachtelberg im Naturschutzgebiet “Wachtelberg- Mühlbachtal” erbaut, am 1. April 1909 eingeweiht und bietet an klaren Tagen von der Aussichtsplattform einen bis zu 40 Kilometer reichenden Panoramablick über das wunderschöne Muldental. Im Inneren des Turmes können die Besucher eine Ausstellung zu seiner 100-jährigen Geschichte und zur Flora des Landschaftsschutzgebietes 'Mittlere Mulde' besichtigen. Führungen durch das Naturschutzgebiet und Besichtigung der Ausstellung außerhalb der Turmöffnungszeiten sind nach Vereinbarung mit dem Naturschutzbeauftragten möglich.
Dom Dom "St. Marien" in Wurzen
1,0 kmzum Radweg

Dom St. Marien © Siesing
1114 wurde der Dom zu Ehren der Jungfrau Maria geweiht. 1260 erfolgte die Erweiterung des Ostchores. Nach Einführung der Reformation wurden ab 1542 im Dom evangelische Gottesdienste gehalten. In dieser Zeit wurde die Innenausstattung umgestaltet. Auf der Nord- und Südseite wurden 1555 und 1593 Emporen eingebaut, die aber später wieder entfernt wurden. 1817 erfolgte eine erneute Umgestaltung im Stil der Neugotik. Der jetzige Eindruck ist geprägt durch die expressionistischen Bronzearbeiten von Georg Wrba, 1931/32. An der Westseite des Langhauses die Jehmlich-Orgel von 1931/32.

Das älteste Vorgängerinstrument in St.Marien ist 1503 nachweisbar. Weitere Instrumente in unterschiedlicher Größe sind belegt, bis 1931/32 im Zusammenhang mit der historisierenden Neugestaltung des Innenraums die Firma Gebr.Jehmlich, Dresden, eine neue Orgel mit elektropneumatischer Steuerung und fahrbarem Spieltisch baute. III/44. Der Freipfeifenprospekt entspricht ganz dem Konzept der neuen Innenraumgestaltung. 1998 - 2001/2007 erfolgte eine  Generalinstandsetzung durch die Firma Christian Reinhold, Bernsdorf. Dabei wurde die Disposition zum Teil geändert, bzw. erweitert. Die Orgel hat z.Z. auf drei Manualen 48 Register und 7 Transmissionen/Auszüge.
 
Museum Kulturhistorisches Museum mit Ringelnatz-Sammlung in Wurzen
1,1 kmzum Radweg

Arkadenhof © Museum Wurzen
Dieses Renaissancegebäude aus der Mitte des 16.Jh. erhielt in den Jahren 1666-1668 sein heutiges Aussehen. Teile der Innenausstattung, wie die Wendeltreppe aus Eichenholz und barocke Stuckdecken sind heute noch erhalten und eine Besucherattraktion. Im vierseitig umschlossenen Arkadenhof finden Konzerte und Lesungen statt. Sie finden ein reichhaltiges Angebot aus Ur- und Frühgeschichte, Stadt- und Kulturgeschichte, Städtisches Handwerk und Volkskunde. Bemerkenswert sind ein Pestkarren anno 1607, Napoleons Tasse von 1813, das Polymobil von 1907 und der originale Seesack von Ringelnatz. Der Dichter Joachim Ringelnatz (eigentlicher Name Hans Böttiger) wurde 1883 in Wurzen/Sachsen geboren und starb 1934 in Berlin. Sehr bekannt sind noch heute seine Gedichtsammlungen Die Schnupftabakdose (1912) sowie Kuttel Daddeldu (1920).
Kirche und Kloster Stadtkirche "St. Wenceslai in Wurzen
0,9 kmzum Radweg

Stadtkirche St. Wenceslai © Siesing
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 961, Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sie als Wenceslaikirche geweiht. Die jetzige spätgotische Hallenkirche stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige, quadratische Westturm trug noch 1628 ein Satteldach. In der Kreuz- und Marterwoche 1637 wurde die Kirche fast vollständig zerstört. Von 1663 bis 1673 erfolgte der Wiederaufbau. Seine barocke Haube erhielt der Kirchturm dann im Jahre 1689. Sehenswert ist die 1673 angebrachte Kassettendecke der Kirche, welche im Jahre 1926 restauriert wurde. Jedoch durch Fäulnis und Schwammbefall verursacht brach diese Kassettendecke 1975 zum Teil ein. Durch die Abtrennung des Altarraumes vom Kirchenschiff Ende der 80-er  Jahre konnte eine Winterkirche geschaffen werden, die auch eher der gegenwärtigen Gemeindegröße entsprach. Dort steht seit 1999 die neue Orgel. 
Die Kirche begerbergt eine Jehmlich-Orgel und eine neue Eule-Orgel aus der Orgelwerkstatt Hermann Eule.

Zschepplin

Park Schlosspark Zschepplin in Zschepplin
0,2 kmzum Radweg

Schlosspark © Gmeinde Zschepplin
Das Schloss in Zschepplin ist eines der ältesten im Raum Nordsachsen. Es ist ein Renaissancebau mit drei Geschossen sowie vier Flügeln, welche über einem Kernbau aus dem Mittelalter errichtet wurden. Verziert mit vielen Giebeln, Erkern und Treppentürmen bildet die äußere Fassade einen Kontrast zu dem eher schlicht gehaltenen Innenleben des Schlosses.

Zschorlau

Denkmal Förderturm des Türkschachtes in Zschorlau
4,2 kmzum Radweg

Der Türkschacht entstand 1887 - damals wurden in sechs Stunden ca.  20 Tonnen Gestein getrieben. Das Eisenfördergerüst des Schachtes ist das älteste aller in Deutschland noch existierenden Fördertürme. Die Höhe beläuft sich auf 18 Meter und es ist von einer Schachttiefe von 330 Metern auszugehen. Nachdem der Förderturm zum Denkmal erklärt wurde, findet man ihn in restauriertem Zustand bei Zschorlau. 
 

Zwickau

Museum August Horch Museum in Zwickau
1,1 kmzum Radweg

Horch Museum IV © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das August Horch Museum lässt im Gebäude des früheren Audi Werks auf 3.000 m² Geschichte und Geschichten wach werden. Reiche Traditionen und gewachsene automobile Identität verbinden sich in eindrucksvoller Weise. So bieten eine Tankstelle der 20er Jahre und der Stand der Auto Union auf einer Ausstellung der 30er Jahre den Rahmen für Horchwagen, Audifahrzeuge sowie Modelle von Wanderer in Chemnitz, durch den Verbund der Auto Union eng mit der Zwickauer Historie verknüpft.
Museum AUTOmobile Trabantausstellung in Zwickau
0,06 kmzum Radweg

Trabantausstellung © KULTOUR Z
Im Museum sind Fahrzeuge aller Bauphasen von P70 bis Trabant 1.1 sowie Prototypen und die Duroplastanlage ausgestellt. Um das Thema Trabant und seine Entwicklungsgeschichte in Zwickau präsentieren zu können, werden seit 2015 besondere Ausstellungsstücke aus dem Fundus des August Horch Museums gezeigt. Für die Besucher beider Ausstellungen gibt es ein Kombinationsticket.
Ausstellung Galerie am Domhof in Zwickau
0,5 kmzum Radweg

Galerie am Domhof © KULTOUR Z
Die 1977 eröffnete Galerie am Domhof befindet sich in einem neoklassizistischen Gebäude, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Ausstellungslokal des Zwickauer Kunstvereins errichtet wurde. Es steht zum Teil auf mittelalterlichen Grundmauern der ehemaligen Lateinschule. Gemeinsam mit den restaurierten Priesterhäusern und der Kirche St. Marien bildet es mit seiner Architektur ein besonderes städtebauliches Ensemble im Zentrum von Zwickau.
Wellness Johannisbad in Zwickau
0,05 kmzum Radweg

Johannisbad © Kultour Z
Idyllisch an der Zwickauer Mulde liegt das Johannisbad - ein Ort zum Wohlfühlen und Entspannen. Das Kulturdenkmal im Jugendstil wurde 1869 erbaut und im Jahre 2000 saniert. Das Bad bietet seinen Besuchern ein einzigartiges Flair.
Theater Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" in Zwickau
0,2 kmzum Radweg

Ballhaus neue Welt © KULTOUR Z
In der Blüte des Jugendstils (1903) wurde dieser wunderschöne Saal des Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ errichtet. Die Liebe zum Detail und die architektonische Umsetzung beeindruckt die Besucher immer wieder aufs Neue. Der wohl schönste und größte Terrassensaal Westsachsens empfing im Laufe seiner Geschichte viele namhafte Künstler und ist auch heute noch ein beliebter Veranstaltungsort.
Museum Max-Pechstein-Museum in Zwickau
0,75 kmzum Radweg

Kunstsammlungen Pechstein © KULTOUR Z
Im denkmalgeschützten Museumsgebäude, das der Zittauer Architekt Richard Schiffner (1912-14) mit einem repräsentativen Kuppelsaal als König-Albert-Museum errichtete befinden sich die Kunstsammlungen. Sie präsentieren ihre wertvollen Bestände in ständigen und wechselnden Ausstellungen. Zu den Schwerpunkten gehört das Werk des in Zwickau geborenen Expressionisten Max Pechstein.
Museum Priesterhäuser in Zwickau
0,5 kmzum Radweg

Priesterhäuser © KULTOUR Z
Die Priesterhäuser am Domhof gehören zu den ältesten erhaltenen Wohngebäuden in Sachsen, die dem Besucher heute erlauben, in die Lebenswelt des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit abzutauchen. Noch vor einem Jahrzehnt dem Verfall preisgegeben, zählen sie heute nach aufwändiger, detailgetreuer Restaurierung zu den Schmuckstücken mittelalterlicher Baukunst und musealer Präsentation in Deutschland. Als Museum für Stadt- und Kulturgeschichte bieten sie Ihren Besuchern vielseitige Einblicke in die spätmittelalterliche Lebens- und Alltagswirklichkeit. Besonders sehenswert sind die behutsame restaurierten Stuben, Kammern und Rußküchen.
Architektur Ratsschulbibliothek in Zwickau
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Ratsschulbibliothek © KULTOUR Z
Mit ihrer Ersterwähnung im Jahre 1498 zählt die Ratsschulbibliothek Zwickau zu den ältesten öffentlich-wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Gegründet als Bibliothek der städtischen Lateinschule, entwickelte sie sich im 16. und 17. Jahrhundert mit der Übernahme umfangreicher Gelehrtennachlässe zur universalen Büchersammlung. Auch in den folgenden Jahrhunderten wurde dieser Grundstock an Handschriften und Drucken um Bestände aus nahezu allen geisteswissenschaftlichen Fachgebieten ergänzt und bis in die Gegenwart stetig erweitert.
Museum Robert-Schumann-Haus in Zwickau
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Robert-Schumann-Haus Zwickau © Stadt Zwickau
Mit mehr als 4000 Originalhandschriften Robert Schumanns und seiner Gattin, der Pianistin Clara geb. Wieck (1819-1896) beherbergt es heute die weltweit größte Schumann-Sammlung und gilt als eines der schönsten deutschen Musikermuseen. In acht Räumen werden Leben und Werk Robert und Clara Schumanns in Portraits, Musikinstrumenten, Handschriften, Drucken, Programmzettel und Erinnerungsstücken anschaulich.
Schloss Schloss Osterstein in Zwickau
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Schloss Osterstein © KULTOUR Z
Das ehemalige kurfürstliche Stadtschloss von Zwickau gilt als eines der ältesten und schönsten Baudenkmäler Sachsens. Nachdem es 1403 beim Stadtbrand stark beschädtigt worden war, wurde es abgerissen. Es wurde wieder errichtet, zum Renaissance-Schloss umgebaut und, mit Unterbrechungen, bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als Strafanstalt genutzt. Hier saßen zahlreiche prominente Häftlinge ein, darunter Karl May und August Bebel. Nach aufwändiger Rekonstruktion dient es seit 2008 als Seniorenwohnanlage.