Anreise

Wurzen liegt direkt an der Bahnstrecke zwischen Leipzig und Dresden und ist aus der Richtung Chemnitz ebenfalls gut zu erreichen. Der Bahnhof in Wurzen ist lediglich einen guten Kilometer vom Mulderadweg entfernt.
Anreise Bahnhof in Wurzen
1,2 kmzum Radweg

Anreise
Der Bahnhof Wurzen liegt an der Bahnstrecke Dresden - Leipzig und wird stündlich angefahren. 
Adresse:Am Bahnhof
04808 Wurzen
  
Anreise Bahnhof in Eilenburg
1,7 kmzum Radweg

Anreise
Eilenburg ist verkehrstechnisch günstig gelegen, sodass Cottbus, Halle/ Saale, sowie Leipzig bequem mit der Bahn erreicht werden können.
 
Adresse:Bahnhofstr. 21
04838 Eilenburg
  

Orte

Wurzen

Wurzen Markt © K. Lange
Schon von weitem ist Wurzens Silhouette geprägt von den Türmen des Domes St. Marien, des einstigen Bischofsschlosses, der spätgotischen Stadtkirche St. Wenceslai und den neuzeitlichen, imposanten Türmen der ehemaligen Krietschmühle zu sehen. Historisch gewachsen mit einem erhaltenswerten Stadtkern hat das Zentrum Wurzens einen hohen Schauwert. Überall trifft der Besucher auf Renaissance- und Barockgebäude, die neben jüngeren Wohnbauten und Geschäftshäusern mit reichen Jugendstilfassaden ein eigenes Flair entstehen lassen. Zahlreiche Zeitzeugen wie das Kulturhistorische Museum mit seiner deutschlandweit bedeutendsten Dauerausstellung zum Leben und Werken von Joachim Ringelnatz sind noch heute dank aufwändiger Sanierungsmaßnahmen erhalten. Als einer der ältesten Orte im Freistaat Sachsen feierte die geschichtsreiche Stadt im Jahre 2011 ihr 1050-jähriges Bestehen seit ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 961.

Der Dom St. Marien, geweiht 1114, ist einer der fünf sächsischen Dome und verfügt über die älteste Bausubstanz der Dome in Sachsen. Zusammen mit dem Schloss Wurzen war er von 1497 bis 1581 die Residenz der Bischöfe zu Meißen. Der Dom St. Marien wird heute für Gottesdienste, Trauungen und Konzerte mit überregionaler Ausstrahlung genutzt. 

Durch die Muldestadt führt der "Ringelnatzpfad", der wiederbelebte ökumenische „Jakobspilgerweg" (Via Regia) und der im Jahr 2014 eingeweihte Lutherweg Sachsen. Neben diesen Wanderwegen gibt es eine Reihe von wunderschönen Radrouten, die sich durch das idyllische Wurzener Land schlängeln. Dieses ist geprägt durch sanft hügelige Naturlandschaften, ausgedehnte zum Teil geschützte Wälder und weitläufige Flussauen, in denen sich viele seltene Pflanzen- und Tierarten angesiedelt haben. Naturschützer wachen über die Lebensräume von Fischotter, Biber, Wespenbussard, Seeadler, Kammmolch oder Bachneunauge. Am Wachtelberg bei Wurzen befindet sich das älteste Pflanzenschutzgebiet Deutschlands. Hier ist die Echte Kuhschelle, eine in Mitteleuropa selten gewordene Pflanzenart zu finden.
 

Thallwitz

Thallwitz © K. Lange
Die Gemeinde Thallwitz liegt in der nördlichsten Spitze des Sächsischen Burgenlandes. Sie wird im Westen von der Mulde und im Osten von den Hohburger Bergen begrenzt. Die höchste Erhebung ist der Gaudlitzberg mit 223 m ü. NN. Mitten durch das Gebiet schlängelt sich der kleine Fluss Lossa. Auf zahlreichen ausgeschilderten Rad- und Wanderwegen können Sie die Gemeinde erkunden.

Mitten in der Ortschaft Thallwitz befindet sich das KulturGUT. Es gehört zum Ensemble des ehemaligen Rittergutes Thallwitz, welches im Jahr 2000 umfassend saniert wurde. Die altertümlichen, rustikalen Gemäuer dienen als Festsaal für vielseitige Veranstaltungen und stehen auch zur Vermietung für individuelle Festlichkeiten zur Verfügung. Geignet ist es für 100 - 200 Personen. Als reizvolles Kleinod bietet sich ebenfalls das Herrenhaus Röcknitz für Veranstaltungen bis 80 Personen an. In mehreren Räumen können hier ebenfalls ganz individuelle Feierlichkeiten veranstaltet werden. Das Herrenhaus ist zudem eines von vier Geoportalen des Geoparks Porphyrland, die über die umliegende Region mit ihren geologischen, kulturhistorischen und archäologischen Besonderheiten von regionaler und nationaler Bedeutung, Seltenheit und Schönheit informieren.

Der Park Canitz erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von ca. 4 ha. Hier wurden ehemals landwirtschaftlich genutzte Gebäude umfassend denkmalgerecht instandsetzt und gleichzeitig entstanden weitere Nachbildungen von Unterkünften der Slawen und Germanen, ein Langhaus aus der Jungsteinzeit sowie die dazugehörigen Feldwirtschaften, die Themengärten, Naturgärten und ein Garten der Kinder. Durch neue Nutzungsinhalte entstanden natur- und landschaftsbezogene Gärten und Anlagen, wo altes Kulturerbe übernommen und zu neuem Leben erweckt wurde. Im Zentrum des Parks befindet sich eine museale Einrichtung. Das Gebäude beinhaltet in 3 Etagen auf 470 m² unter anderen Ausstellungen zur Siedlungsgeschichte im Mulde-Parthe-Gebiet, zum Wald- und Naturschutz im mittleren Muldegebiet, zum Trinkwasserschutz zur Trinkwassergewinnung sowie eine Ausstellung des Naturschutzbundes Sachsen.

Eilenburg

Blick auf die Burg © SV Eilenburg
Eilenburg liegt am Rande der Dübener Heide und ist nur 25 Kilometer vom Messestandort Leipzig entfernt. Die „Muldestadt mit grünem Herzen“ blickt auf eine über 1.050-jährige Geschichte zurück und gilt als eine der Wiegen Sachsens.

Für Gäste hat Eilenburg zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, wie z.B. den Burgberg mit Rundweg und Sorbenturm, dem ältesten Backsteinbau Sachsens; die historischen Bergkeller mit ihrem zum Teil bis heute unerforschten unterirdischem Gängesystem; Sachsens einzige Flachland-Skisprungschanze; die  Stelen „Camera Historica“, die einen Blick in die Stadtgeschichte ermöglichen; die Sternwarte und den erlebnisreichen Tierpark. Mit dem Fahrrad können Besucher eine Tour auf der EILENBURGER SCHLEIFE entlang der attraktivsten Ausflugsziele unternehmen. Der Lutherweg Sachsen und der Jakobsweg führen ebenfalls  durch Eilenburg und an der Burg vorbei und bieten für Wanderer auch ein schönes Ausflugsziel. Alle Wasserfans genießen oder mit dem Boot auf der Mulde durch die Bootseinstiegsstelle in Eilenburg einsetzen.

Regelmäßige Veranstaltungen in der Stadt der Heinzelmännchen sind unter anderem der Rosenmontagsumzug, die Walpurgisnacht, das Stadtfest am zweiten Juni-Wochenende, das Reginenfest, Halloween im Tierpark, Frühlings- und Herbstfeste in der Innenstadt und der Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende.