Freizeit und Erholung Muldezusammenfluss in Sermuth
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Muldevereinigung © colditz.de
An dieser Stelle fließen die Zwickauer und die Freiberger Mulde zusammen und bilden die Vereinigte Mulde. Aus zwei zu Beginn kleinen Quellen entwickelt sich ein beachtlicher Fluss.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Frauenkirche in Grimma
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Frauenkirche © Siesing
Die Frauenkirche Grimma ist eine frühgotische dreischiffige Pfeilerbasilika. Der romanische Westturm (Ende 12. Jahrhundert) prägt mit den beiden markanten Türmen das Bild der Stadt. Als bedeudenstes Kunstwerk beherbergt die Kirche einen spätgotischen Schnitzaltar vom "Meister des Knauthainer Altars", der die Weihnachtsgeschichte erzählt.
Die Frauenkirche Grimma begerbergt eine Hermann Eule-Orgel.
Hermann Eule (1846 - 1929) gründete 1872 den heute noch erfolgreichen Orgelbaubetrieb in Bautzen. 1928 baute die Frima Eule die 1890 von der Firma  Jehmlich, Dresden, für die Grimmaer Frauenkirche gebaute Orgel mit 25 Registern grundlegend um. Mit pneumatischer Traktur und Taschenladen wird die Orgel als Opus 167 im Herstellungsverzeichnis der Firma Eule geführt. Unter Taschenladen versteht der Orgelbauer ein spezielles pneumatische Windladensystem.  2005 wurde das Schwellwerk um das Register Oboe 8' aus der nicht mehr erhaltenen Eule-Orgel der Maria-und Marha-Kirche Bautzen erweitert. II/30. Die Orgel erklingt immer wieder in beeindruckender Weise im Gottesdienst und in Konzerten. 
Industrie, Handwerk und Kultur Geopark Porphyrland in Grimma
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Steinbruch Lueptitz © Heß
Der Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen" liegt südöstlich von Leipzig. Er erstreckt sich über Gebiete der Landkreise Leipzig, Nordsachsen und Mittelsachsen. Elf Städte und Gemeinden arbeiten in einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft unter dem Dach des Trägervereins Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen e.V. zusammen.

Die Grenzen des Geoparks entsprechen in etwa dem Gebiet der Nordwestsächsischen Vulkanitsenke, die eine Fläche von über 900 Quadratkilometer einnimmt und eines der größten mitteleuropäischen Vulkangebiete ist. Gewaltige vulkanische Ausbrüche in der Rotliegendzeit vor ca. 300 Mio. Jahren hinterließen mächtige Ablagerungen von Lava und Glutwolken, die sich heute als wertvolle Rohstoffe darstellen (Quarz- und Granitporphyre, Porphyrtuffe, Ignimbrite etc.). Während des Tertiärs, beginnend vor 65 Mio. Jahren, mit seinem feucht-warmem Klima verwitterten die vulkanischen Gesteine tiefgründig. Es entstanden die heutigen Kaolinlagerstätten. Verwitterungsbeständige Gesteinsbereiche bilden heute die Kuppen dieser hügeligen Landschaft. Während der Elster- und Saale-Kaltzeit wurden diese Vulkanite markant überformt. Die Gletscher schliffen die Berge ab und gaben ihnen eine walrückenartige Gestalt (Rundhöcker). An der Form lässt sich die Vorstoßrichtung der Eismassen während der Saalekaltzeit rekonstruieren. Zurück blieben sichtbare Gletscher-Schliffe am Gestein.
Die Zeugnisse des Rotliegend-Vulkanismus und die am Porphyr sichtbaren Spuren der Eiszeit sind als bedeutende Geotope teils von nationalem Rang, im Geopark Porphyrland zu entdecken.

Aufgrund der Lage in Nordwest- bzw. Mittelsachsen ist der Geopark zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz schnell erreichbar. Er lädt zum Wandern und Radfahren, aber auch zum Wasserwandern ein. Radfahrer können sich innerhalb des Geoparks entlang der Mulde, aber auch zwischen Mulde und Elbe, Mulde und Parthe sowie entlang der Zschopau bewegen. Der ausgeschilderte Mulderadweg durchzieht das gesamte Gebiet von Süden nach Norden und führt durch zahlreiche Städte und an mehreren Geotopen vorbei. Durch den Geopark führt ein Abschnitt des Jacobspilgerweges und der Lutherweg Sachsen, den man ebenso wie den Muldental-Wanderweg per Pedes nutzen kann. Wasserwandern ist auf der schnellen, lange für die Energiegewinnung angestauten Mulde wegen der vielen Wehre in Tagesabschnitten möglich und ein tiefes Naturerlebnis auf dem kaum veränderten Flusslauf, der als europäisches Vogelschutzgebiet komplett unter Schutz steht.
Industrie, Handwerk und Kultur Geoportal Schaddelmühle in Grimma
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Schaddelmühle © K. Lange
Das kleine Dorf Schaddel liegt idyllisch am Fluss Mulde nahe der Stadt Grimma. Anfang der 1970er Jahre siedelten sich in der alten Wassermühle des Ortes Künstlerkollegen an. Sie gründeten das Kollegium bildender Künstler „Schaddelmühle“ und errichteten Ateliers und Werkstätten, die eine sehr vielfältige Arbeit und Produktion von Unikaten aber auch von seriellen Keramiken ermöglichten.
Heute informiert die ehemalige Mühle als Geoportal „Erden der Keramik“ über die reiche Geschichte der keramischen Industrie und des keramischen Handwerks und organisiert für Künstler und Interessierte Workshops und Keramikkurse unter professioneller Begleitung.
Das Trafohäuschen am Eingang zur Schaddelmühle wurde als Info-Punkt zum Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ausgebaut. Hier erhält der Besucher allgemeine Informationen zum Geopark Porphyrland mit seinen Themen, Erklärungen zur Genese der Tone und des Kaolins aus den kristallinen Porphyren sowie eine Vorstellung zu historischen Belegen der industriellen Keramikproduktion unserer Heimat.
Industrie, Handwerk und Kultur Hängebrücke in Grimma
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Hängebrücke © Siesing
Sachsens längste Hängebrücke überspannt mit 80 Metern die Mulde bei Grimma. Sie verbindet das Stadtgebiet mit dem Stadtpark am gegenüberliegenden Muldeufer. 
Die Hängebrücke in Grimma wurde im Jahre 1924 erbaut, 1945 gesprengt und vier Jahre später als genietete Konstruktion wieder errichtet. Während der beiden Hochwasser im Jahr 2002 und 2013 wurde sie schwer beschädigt, so dass sie für mehrere Monate nicht zugänglich war. Heute ist sie aber vollständig wiederhergestellt und wird von Wanderern und Radfahrern oft passiert.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Jagdhaus Kössern in Grimma
0,3 kmzum Radweg

Jagdhaus Saal © Jagdhaus
Das im Stil eines großen Herrenhauses um 1709 errichtete Jagdhaus – oft auch als Jagdschloss bezeichnet - gilt als herausragendes Kleinod barocker Baukunst im Muldental. Architekt war Wolf Dietrich von Erdmannsdorff, Oberhofjägermeister und Ältesten-Minister im Kabinett des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. und späteren Königs von Polen August II. - genannt “August der Starke”.

Schon von weitem grüßt das hohe Mansarddach die Besucher. Die straff gegliederte, reich bemalte Fassade zeigt sich in vollendeter Harmonie. Das Foyer im Erdgeschoss wurde beidseitig von vier starken Säulen getragen, um den Ausblick in den Großen Garten zu ermöglichen. Eine im Original erhaltene weitläufige Treppe führt in das Obergeschoss mit einem überraschend herrschaftlichen Festsaal, der von üppigem Stuck und einem großen Deckengemälde gekrönt wird. 

Angeboten werden heute Führungen in historischer Kostümierung, Konzerte, Veranstaltungen und Räumlichkeiten für Hochzeiten. Zudem erwartet Sie im Jagdhaus zu Kössern, das direkt am Mulderadweg liegt, ein touristischer Informationspunkt (Außenstelle der Stadtinformation Grimma).
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Klosterruine Nimbschen in Grimma
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Klosterruine Nimbschen © K. Lange
Kloster Nimbschen bei Grimma wird eng mit Martin Luther verbunden. Er machte häufig in Grimma Station und wetterte gegen den Ablaßhandel. Sein reformatorisches Gedankengut drang auch in das nahe gelegene Zisterzienserinnenkloster „Marienthron“ in Nimbschen ein, wo seit Ende des 13. Jahrhunderts rund 40 Nonnen untergebracht waren. Neun Nonnen, darunter Katharina von Bora, die spätere Ehefrau Martin Luthers, gelang 1523 die Flucht aus dem Kloster. Nach dem Tod der letzten Äbtissin wurde 1536 die Klosterwirtschaft aufgelöst und die Gebäude damit dem Verfall preisgegeben.
Wer heute nach Nimbschen kommt, findet in den einstigen Stallungen und Speicheranlagen des alten Klostergutes einen modernen Hotelkomplex. Die Gebäude wurden mit hohem Aufwand und viel Liebe zum Detail ausgebaut. 
 
Industrie, Handwerk und Kultur Museum "Göschenhaus" mit Seume-Gedenkstätte in Grimma
0,85 kmzum Radweg

Göschenhaus © K. Lange
Georg Joachim Göschen erwarb im Jahre 1795 ein Pferdnergut in Hohnstädt bei Grimma. Das Wohnhaus nutzte er als Sommersitz für die Familie. Schon bald wurde das Anwesen auch zum beliebten Treffpunkt von Schriftstellern, darunter auch Friedrich Schiller, und Freunden der Familie Göschen. Bis 1934 Eigentum der Nachkommen Göschens wurde es von der nachfolgenden Besitzerin Renate Sturm-Francke nach und nach wieder im Stil der Göschenzeit ausgestaltet, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seit 1995 gehört das Göschenhaus der Stadt Grimma. Als Deutschlands einziges Verlegermuseum bereichert es seither wieder das kulturelle Leben Grimmas.

Als Museumsräume sind 4 Zimmer zu besichtigen.
Die ehemalige Gartenstube mit dem Tonofen von 1798 spiegelt den Wohn- und Lebensstil der Biedermeierzeit wider. Viele Objekte aus dem Familienbesitz der Familie Göschen sind zu sehen. Der Bücherschrank birgt eine wertvolle Sammlung von Göschendrucken, daneben Werke von und über Johann Gottfried Seume. In einem  sechseckigen Anbau von 1853 befindet sich das Seumezimmer, welches mit klassizistischen Möbeln und einigen Originalstücken aus Seumes Besitz ausgestattet ist. Daneben sind Porträts von Seume, Ansichten von Hohnstädt (wie es Göschen und Seume gesehen haben), das frühste Bild des Grabes in Teplitz (heute: Teplice/CZ) sowie Landkarten zu Seumes Reisen zu sehen. Das Kaminzimmer mit der wertvollen Deckenbemalung, alten Möbeln und sonstigen Gegenständen ist heute der beliebte Treffpunkt für die K–K–K–Nachmittage: Kultur bei Kaffee und Kuchen. Hier finden auch Hochzeiten, Konzerte, Lesungen und Tagungen statt. In einem Anbau an das Wohnhaus befindet sich eine Sammlung bäuerlichen Hausrats des 18. bis 20. Jahrhunderts.

Der sich an das Haus anschließende 4.300 m² große Göschengarten ist heute der einzige klassizistische Privatgarten aus der Zeit um 1800, den es in Sachsen noch gibt. Göschen nutzte die vorhandenen Terrassen, legte eine Theaterbühne an und ließ einen Pavillon in Form eines Tempels errichten, ein Geburtstagsgeschenk an seine Frau Henriette. 
 
Industrie, Handwerk und Kultur Museum Schiffsmühle Höfgen in Grimma
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Schiffsmühle © S. Dittrich
Forschungsobjekt und technisches Museum auf der Mulde in Höfgen. Die Schiffmühle auf der Mulde bei Höfgen wird von der Denkmalschmiede Höfgen betrieben.
Hier finden ganzjährig Führungen, Tagesprojekte (Anmeldung erforderlich), Besichtigung und Fachvorführungen statt. Pauschalangebote für Bildungsträger und Reisegruppen sind ebenfalls möglich.
Seit 1992 funktioniert die Anlage, die äußerlich der historischen Schiffmühle nachempfunden wurde, als Pilotprojekt für die Wasserversorgung der Anlagen im Jutta-Park.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Museum Wassermühle Höfgen in Grimma
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Museum Wassermühle © S. Dittrich
Im historischen Ortskern des idyllischen Dorfes Höfgen bei Grimma finden Sie die "Wassermühle", eine technische Schauanlage mit musealer Ausstellung und das dazugehörige historische Gasthaus "Zur Wassermühle". Die Wassermühle wurde 1721 erstmalig urkundlich erwähnt. Bis 1954 war sie als Getreidemühle in Benutzung.

Die Mühlentechnik wird durch ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben, bei dem das notwendige Wasser über ein Gerinne von oben zugeführt wird. Dieser Mühlenantrieb ist eine Erfindung des späten Mittelalters und in Deutschland erst seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Durch Zahnräder, Wellen und Riemen erfolgt die Kraftübertragung auf die Mahlwerke. Ende des 19. Jh. wurde die Technik u. a. durch eine Transmission, einen Walzenstuhl und Elevatoren ergänzt.

Seit 1976 ist die Mühle als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Sie vermittelt auf anschauliche Art und Weise einen Einblick in die funktionsfähige Mahltechnik und die damaligen Arbeits- und Lebensbedingungen der Müllersleute. In vier ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsräumen sieht der Besucher eine mit historischen Möbeln eingerichtete Müllerwohnung. Nicht authentisch ausgestattet, sondern nachempfunden, birgt diese Ausstellung Schätze verschiedenster Herkunft.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Sankt Martinskirche Nerchau in Grimma
0 km zum Radweg

Kirche Nerchau © Kirchgemeinde Nerchau
Zieht man von Höfgen aus an Döben vorbei, ein Stück die Mulde abwärts, so führt der Mulderadweg direkt zur Sankt Martinskirche in den Grimmarschen Ortsteil Nerchau. Eine noch junge Lutherlinde begrüßt die Besucher am Friedhofseingang. Schaut man ins Innere des schlicht gehaltenen Kirchenraumes, so fällt der große Chorraum auf.  Von dessen Empore blicken ein alter Taufengel und ein Christkönig ins Kirchenschiff. Geht man an den beiden Figuren aus dem 13. und 17. Jahrhundert vorbei bis an den Altar, so kann man im beeindruckendem Deckengewölbe ein ganzes Sternenmeer finden.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Rittergut Trebsen in Trebsen
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Rittergut Trebsen © K. Lange
Trebsen entwickelte sich zu einem der größten Rittergüter in Sachsen. Mit über 1.000 ha Grundbesitz und den Zinseinnahmen von 2 Städten und über 10 Dörfern dokumentiert sich der Reichtum im Bau einer neuen Schlossanlage. 

Um 1494 erwarb Georg von Saalhausen das Trebsener Rittergut und begann mit dem Schlossbau. Zeugnis aus dieser Bauphase sind die qualitätsvollen Zellengewölbe in den Erdgeschossräumen. Mit dem Rittergutskauf im Jahr 1521 wurde unter Hans von Minkwitz das Schloss als vierflüglige Anlage fertig ausgebaut. Reger Besitzwechsel erzeugte weitere bauliche Veränderungen.

1945 wurden über 200 Soldaten der Roten Armee in den historischen Räumen einquartiert, was u. a. die fast völlige Zerstörung des einmaligen Gerichtsarchivs zur Folge hatte. Anschließende Plünderungen der Ausstattung führten schließlich bis zum Abriss der Dachstühle über dem West- und Nordflügel. 

Zu Zeiten der DDR ging das Schloss in das Eigentum des Volkes über. Die Räumlichkeiten des Ost- und des Südflügels wurden als Wohnungen genutzt.

1992 gründete sich der Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e. V. – Schloss Trebsen und zog im Schloss ein. Hauptinhalt dieses Fördervereins war der denkmalgerechte Wiederaufbau des Schlosses und die Nutzung desselben als Bildungseinrichtung für die Denkmalpflege und als kulturelle Begegnungsstätte.  Mit der Nutzbarmachung von Räumlichkeiten im Schloss und im Rittergut Trebsen war es dem Verein möglich, seine Angebote auf kulturellen Gebiet zu erweitern. Neben Konzert- und Theateraufführungen haben sich Jazz- und Bluesveranstaltungen zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft entwickelt.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Trebsen in Trebsen
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Schloss Trebsen © K. Lange
Schloss Trebsen – Geschmackvolles in historischem Ambiente! Erleben Sie auf Schloss Trebsen glanzvolle Hochzeiten, unvergessliche private Feste, mittelalterlich inszenierte Tafeleyen und so kurzweilige Veranstaltungen, wie Kunst- und Handwerkermärkte, Ritterturnier und Live-Konzerte.

Nur eine halbe Stunde von Leipzig entfernt, mitten im grünen Herzen des Sächsischen Burgenlandes, erhebt sich das herrschaftliche Schloss Trebsen über das Westufer der Mulde. Schon von Weitem begrüßt die vierflügelige Schlossanlage ihre Besucher mit einer von facettenreichen Ziergiebeln durchflochtenen spätgotischen Fassade. Im Inneren von Schloss Trebsen lädt das charmante Restaurant zum Verweilen ein. Unter erhabenen Diamantgewölben verwöhnt man die Gäste mit frisch zubereiteten Speisen à la carte, süßem Naschwerk zum Kaffee, kurzweilig inszenierten Tafeleyen, stilvollen Hochzeiten, geschmackvollen Weinproben, individuell gestalteten Festen und ähnlichen Köstlichkeiten. Die Schlossküche kombiniert die Genüsse der traditionellen Landmannskost mit den Elementen höfischer Gaumenfreuden und würzt das Ganze mit einer Prise Kreativität. Alle Speisen werden frisch zubereitet und die Köche legen großen Wert auf Qualität und Herkunft der Zutaten, die man nach Möglichkeit aus der Region bezieht. Bei schönem Wetter bieten der Freisitz im Innenhof und die Schlossterrasse mit Muldenblick so manch gastliches Plätzchen. 
Freizeit und Erholung "Dreibrückenbad" in Wurzen
0 kmzum Radweg

Freibad Dreibrücken © K. Lange
In den Sommermonaten ist der Besuch des Wurzener „Dreibrückenbades“, einem modernen Freizeitbad mit insgesamt sechs Becken, besonders beliebt. Das Freibad ist nicht nur verkehrtechnisch gut gelegen, es verfügt mit einem raumgreifendem Erlebnisbecken inkl. Lehrschwimmbecken, einem großem Schwimmbecken mit sechs 25m Bahnen, einem Sprungbecken mit Sprunganlage und einem Planschbecken für Kleinkinder über eine ausgezeichnete Ausstattung! Eine 66 Meter lange Großrutsche mit Rutschlandebecken lässt das Badeerlebnis zum Vergnügen werden. Verschiedene Sport- und Spielmöglichkeiten laden zu aktiver Erholung ein. Entspannung finden Sie auf den großzügig angelegten Liegewiesen unter schattenspendenden Bäumen. Auch für Ihr leibliches Wohl ist gesorgt. Parkplätze stehen ausreichend zur Verfügung. Der Parkplatz am „Dreibrückenbad“ steht als CARAVANSTELLPLATZ zur Verfügung. Es ist jedoch zu beachten, dass kein Wasser- und Abwasseranschluss vorhanden ist!
Gärten, Parks und Aussichtstürme Bismarckturm Dehnitz in Wurzen
0,45 kmzum Radweg

Bismarckturm © K. Lange
Der 20 Meter hohe Aussichtsturm wurde ab 1908 auf dem 148,5 Meter hohen Wachtelberg im Naturschutzgebiet “Wachtelberg- Mühlbachtal” erbaut, am 1. April 1909 eingeweiht und bietet an klaren Tagen von der Aussichtsplattform einen bis zu 40 Kilometer reichenden Panoramablick über das wunderschöne Muldental. Im Inneren des Turmes können die Besucher eine Ausstellung zu seiner 100-jährigen Geschichte und zur Flora des Landschaftsschutzgebietes 'Mittlere Mulde' besichtigen. Führungen durch das Naturschutzgebiet und Besichtigung der Ausstellung außerhalb der Turmöffnungszeiten sind nach Vereinbarung mit dem Naturschutzbeauftragten möglich.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Dom "St. Marien" in Wurzen
1,0 kmzum Radweg

Dom St. Marien © Siesing
1114 wurde der Dom zu Ehren der Jungfrau Maria geweiht. 1260 erfolgte die Erweiterung des Ostchores. Nach Einführung der Reformation wurden ab 1542 im Dom evangelische Gottesdienste gehalten. In dieser Zeit wurde die Innenausstattung umgestaltet. Auf der Nord- und Südseite wurden 1555 und 1593 Emporen eingebaut, die aber später wieder entfernt wurden. 1817 erfolgte eine erneute Umgestaltung im Stil der Neugotik. Der jetzige Eindruck ist geprägt durch die expressionistischen Bronzearbeiten von Georg Wrba, 1931/32. An der Westseite des Langhauses die Jehmlich-Orgel von 1931/32.

Das älteste Vorgängerinstrument in St.Marien ist 1503 nachweisbar. Weitere Instrumente in unterschiedlicher Größe sind belegt, bis 1931/32 im Zusammenhang mit der historisierenden Neugestaltung des Innenraums die Firma Gebr.Jehmlich, Dresden, eine neue Orgel mit elektropneumatischer Steuerung und fahrbarem Spieltisch baute. III/44. Der Freipfeifenprospekt entspricht ganz dem Konzept der neuen Innenraumgestaltung. 1998 - 2001/2007 erfolgte eine  Generalinstandsetzung durch die Firma Christian Reinhold, Bernsdorf. Dabei wurde die Disposition zum Teil geändert, bzw. erweitert. Die Orgel hat z.Z. auf drei Manualen 48 Register und 7 Transmissionen/Auszüge.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Kulturhistorisches Museum mit Ringelnatz-Sammlung in Wurzen
1,1 kmzum Radweg

Arkadenhof © Museum Wurzen
Dieses Renaissancegebäude aus der Mitte des 16.Jh. erhielt in den Jahren 1666-1668 sein heutiges Aussehen. Teile der Innenausstattung, wie die Wendeltreppe aus Eichenholz und barocke Stuckdecken sind heute noch erhalten und eine Besucherattraktion. Im vierseitig umschlossenen Arkadenhof finden Konzerte und Lesungen statt. Sie finden ein reichhaltiges Angebot aus Ur- und Frühgeschichte, Stadt- und Kulturgeschichte, Städtisches Handwerk und Volkskunde. Bemerkenswert sind ein Pestkarren anno 1607, Napoleons Tasse von 1813, das Polymobil von 1907 und der originale Seesack von Ringelnatz. Der Dichter Joachim Ringelnatz (eigentlicher Name Hans Böttiger) wurde 1883 in Wurzen/Sachsen geboren und starb 1934 in Berlin. Sehr bekannt sind noch heute seine Gedichtsammlungen Die Schnupftabakdose (1912) sowie Kuttel Daddeldu (1920).
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Stadtkirche "St. Wenceslai in Wurzen
0,9 kmzum Radweg

Stadtkirche St. Wenceslai © Siesing
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 961, Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sie als Wenceslaikirche geweiht. Die jetzige spätgotische Hallenkirche stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige, quadratische Westturm trug noch 1628 ein Satteldach. In der Kreuz- und Marterwoche 1637 wurde die Kirche fast vollständig zerstört. Von 1663 bis 1673 erfolgte der Wiederaufbau. Seine barocke Haube erhielt der Kirchturm dann im Jahre 1689. Sehenswert ist die 1673 angebrachte Kassettendecke der Kirche, welche im Jahre 1926 restauriert wurde. Jedoch durch Fäulnis und Schwammbefall verursacht brach diese Kassettendecke 1975 zum Teil ein. Durch die Abtrennung des Altarraumes vom Kirchenschiff Ende der 80-er  Jahre konnte eine Winterkirche geschaffen werden, die auch eher der gegenwärtigen Gemeindegröße entsprach. Dort steht seit 1999 die neue Orgel. 
Die Kirche begerbergt eine Jehmlich-Orgel und eine neue Eule-Orgel aus der Orgelwerkstatt Hermann Eule.