Anreise

Der optimale Einstieg für die Anreise ist der Bahnhof in Leisnig, dieser liegt 5 km östlich von Sermuth entfernt und liegt an der Zwickauer Mulde (weitere Informationen zu diesem Streckenabschnitt finden sie hier). Die Anreise kann aus den Richtungen Leipzig, Chemnitz und Dresden bequem per Bahn erfolgen, die Fahrradmitnahme ist in den Bahnen stets begrenzt möglich.
Anreise Bahnhof in Leisnig
0 kmzum Radweg

Anreise
Vom Bahnhof in Leisnig kommen Sie sowohl nach Leipzig und Grimma, als auch nach Döbeln
 
Adresse:Bahnhofstraße 31
04703 Leisnig
  
Anreise Bahnhof OT Großbothen in Grimma
1,0 kmzum Radweg

Anreise
Der Bahnhof in Großbothen liegt auf der Pendelstrecke zwischen Leipzig und Döbeln.
Adresse:Bahnhofstr. 2
04668 Großbothen
  
Anreise Oberer Bahnhof in Grimma
1,0 kmzum Radweg

Anreise
Der Bahnhof in Grimma bietet stündliche Verbindungen nach Leipzig und Chemnitz an.
Adresse:Bahnhofstr. 2
04668 Grimma
  
Anreise Bahnhof in Bennewitz
1,0 kmzum Radweg

Anreise
Der Bahnhof in Bennewitz wird halbstündlich aus Leipzig angefahren.
Adresse:Leulitzer Str. 6
04828 Bennewitz
  
Anreise Bahnhof in Wurzen
1,2 kmzum Radweg

Anreise
Der Bahnhof Wurzen liegt an der Bahnstrecke Dresden - Leipzig und wird stündlich angefahren. 
Adresse:Am Bahnhof
04808 Wurzen
  

Orte

Sermuth

Muldevereinigung © colditz.de
Sermuth besteht eigentlich aus drei Ortsteilen: Kleinsermuth, Großsermuth und Kötteritzsch.
Der Ort slawischen Ursprungs wurde als SERMUT erstmals 1286 erwähnt und wird heute von ca. 600 Menschen bewohnt. Der ehemalige Herrensitz Kötteritzsch wurde um 1900 als Neo-Renaissance-Schloss umgebaut und befindet sich derzeit erneut in der Restaurierung.

(Text und Bild: http://www.colditz.de/ot_sermuth/Ortsteil-Sermuth.html )

Grimma

Stadtpanorama © Siesing
Befragt man die über 800-jährige Geschichte Grimmas, wird man Erstaunliches feststellen: So ist die Stadt Geburtsort von Albrecht dem Beherzten, Stammvater des sächsischen Königshauses. Der berühmte Leipziger Buchhändler, Georg Joachim Göschen, siedelte 1797 mit Druckerei, Verlagshaus und Sommerresidenz in „eine der schönsten Gegenden der Welt". In Grimma verlegte er unter anderem Werke von Goethe und Schiller. An seiner Seite der Weltenbummler und Dichter, Johann Gottfried Seume, der sich von Grimma aus auf den Weg nach Syrakus machte. Werkstatt und Sommersitz sind heute Treffpunkt für Besucher aus aller Welt.

Die jüngste Geschichte zeichnet das Städtchen an der Mulde in Mitteldeutschland als Stadt mit dem schönsten Altstadtkern aus. Geschützt von der über 400 Meter langen, noch bestens erhaltenen Stadtmauer mit ihren zierlichen Mauerhäuschen und exklusivem Blick auf die Mulde mit ihrem romantischen Ufer glänzen prächtige Bauten aus zahlreichen Stilepochen - darunter das berühmte Rathaus mit dem markanten Renaissancegiebel. Streifzüge durch die Stadt machen bekannt mit alten Kirchen, wie der doppeltürmigen Frauenkirche und der ersten sächsischen Bettelordenskirche - der Klosterkirche. Aber auch das feudale Schloss, die mittelalterlichen Wohntürme, die ehemalige Landes- und Fürstenschule „St. Augustin" und die unterirdischen Gänge sind einen Besuch wert.

Besonders romantisch wird es flussaufwärts, vorbei an Sachsens längster Hängebrücke und der imposanten Gattersburg, erinnert die Klosterruine Nimbschen an Katharina von Bora, Martin Luther und die Reformation. Im Zuge der Lutherdekade präsentiert sich Grimma als besiegelte „Stätte der Reformation" mit einer Vielzahl von bedeutenden Aktivitäten in einer kulturhistorischen Form. Gegenüberliegend spricht das kleine Dorf Höfgen mehr als alle Sinne an. Im zertifizierten Urlaubsdorf klappern noch uralte Mühlenräder, lassen sich „Skulpturenschätze" entdecken oder laden Streuobstwiesen zum Duftspaziergang ein. Neben einer breiten Auswahl an Familienangeboten und kulinarischen Besonderheiten sorgen ein „klingender" Turm, eine moderne Galerie und ein geologischer Wanderweg für Kurzweil. Vor allem aber ist das Muldeufer ein idealer Ausgangspunkt für Touren auf dem Mulderadweg.

Trebsen

Trebsen © K. Lange
Glaubt man den Quellen, so war bereits im Jahre 991 Trebsen ein strategisch wichtiger Ort, den sich der slawische Gaugraf Bucelin als Sitz erkoren hat. Keramikscheiben, die bei Ausgrabungen gefunden wurden, beweisen eine Besiedlung des Burgstandortes bereits im 9. und 10. Jahrhundert. Die erste Erwähnung eines edelfreien Ritters Namens "Heinrich de Trebecin" wurde in einer Urkunde des Bischofs zu Naumburg aus dem Jahre 1161 entdeckt.

Trebsen entwickelte sich in Folge zu einem der größten Rittergüter in Sachsen. Mit über 1000 ha Grundbesitz und den Zinseinnahmen von 2 Städten und über 10 Dörfern dokumentiert sich der Reichtum im Bau einer neuenSchlossanlage. Um 1494 erwarb Georg von Saalhausen das Trebsener Rittergut und begann mit dem Schlossbau. Zeugnis aus dieser Bauphase sind die qualitätsvollen Zellengewölbe in den Erdgeschossräumen. Mit dem Rittergutskauf im Jahr 1521 wurde unter Hans von Minkwitz dasSchloss als vierflüglige Anlage fertig ausgebaut. Reger Besitzwechsel erzeugte weitere bauliche Veränderungen.
Im 18. Jahrhundert wurde ein Landschaftspark im englischen Stil angelegt, welcher zu großen Teilen heute noch vorhanden ist.

Bennewitz

Bennewitz © K. Lange
Bennewitz ist eine der ältesten Ansiedlung in der Muldenaue. Vor ungefähr 1200 Jahren siedelte sich der Sorbenwende Bono oder Bonislaw, der Ältere, mit Familie und Gesinde hier an, nachdem zur Zeit der Völkerwanderung die germanischen Ansiedler ihre Wohnsitze verlassen hatten. In der Ortsmitte findet der Besucher die Älteste Wehrkirche der Region. Kirche und Turm sind im spätromanischen Stil (etwa 13. Jh.) gebaut. Das alte Dorf bei der Kirche zeigt noch in seiner Anlage den sorbischen Rundling. Urkundlich wird Bennewitz 1335 erstmals erwähnt. Seit 1974 ist es selbständige politische Gemeinde, zu der heute die Ortsteile Schmölen, Pausitz, Bach, Rothersdorf, Neuweißenborn, Deuben, Grubnitz, Nepperwitz, Altenbach, Leulitz und Zeititz gehören.

Zu den Anziehungspunkten des Hauptortes zählt das 1994 erbaute Rathaus, das nicht nur Sitz des Bürgermeisters und der Gemeindeverwaltung ist, sondern auch u.a. eine Bibliothek, einen Friseursalon und ein Blumengeschäft beherbergt. Der großzügig gestaltete Rathausvorplatz mit seinem imposanten Springbrunnen ist ein beliebter Treffpunkt für Jung und Alt.

Die günstigen Verkehrsanbindungen machen Bennewitz und Umgebung sowohl für Einheimische als auch für Ausflügler attraktiv.
Große Flächen des Territoriums sind dem Landschafts- und Naturschutzgebiet "Mittlere Mulde" zugeordnet. Südwestlich erstreckt sich der wenig bekannte, aber reizvolle Planitzwald mit seinen seltenen Pflanzen und Tieren. Für Radfahrer und Wanderer bieten sich entlang der Mulde als auch durch den Planitzwald idyllische Routen an. Idealer Rastplatz mitten im Wald ist der Forsthof Waidmannsheil. An schönen Tagen bietet dessen großer Freisitz den nötigen Ausgleich zum Alltag und Kinder finden ihre Beschäftigung auf dem großzügigen Spielplatz oder dem Naturlehrpfad.

Wurzen

Wurzen Markt © K. Lange
Schon von weitem ist Wurzens Silhouette geprägt von den Türmen des Domes St. Marien, des einstigen Bischofsschlosses, der spätgotischen Stadtkirche St. Wenceslai und den neuzeitlichen, imposanten Türmen der ehemaligen Krietschmühle zu sehen. Historisch gewachsen mit einem erhaltenswerten Stadtkern hat das Zentrum Wurzens einen hohen Schauwert. Überall trifft der Besucher auf Renaissance- und Barockgebäude, die neben jüngeren Wohnbauten und Geschäftshäusern mit reichen Jugendstilfassaden ein eigenes Flair entstehen lassen. Zahlreiche Zeitzeugen wie das Kulturhistorische Museum mit seiner deutschlandweit bedeutendsten Dauerausstellung zum Leben und Werken von Joachim Ringelnatz sind noch heute dank aufwändiger Sanierungsmaßnahmen erhalten. Als einer der ältesten Orte im Freistaat Sachsen feierte die geschichtsreiche Stadt im Jahre 2011 ihr 1050-jähriges Bestehen seit ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 961.

Der Dom St. Marien, geweiht 1114, ist einer der fünf sächsischen Dome und verfügt über die älteste Bausubstanz der Dome in Sachsen. Zusammen mit dem Schloss Wurzen war er von 1497 bis 1581 die Residenz der Bischöfe zu Meißen. Der Dom St. Marien wird heute für Gottesdienste, Trauungen und Konzerte mit überregionaler Ausstrahlung genutzt. 

Durch die Muldestadt führt der "Ringelnatzpfad", der wiederbelebte ökumenische „Jakobspilgerweg" (Via Regia) und der im Jahr 2014 eingeweihte Lutherweg Sachsen. Neben diesen Wanderwegen gibt es eine Reihe von wunderschönen Radrouten, die sich durch das idyllische Wurzener Land schlängeln. Dieses ist geprägt durch sanft hügelige Naturlandschaften, ausgedehnte zum Teil geschützte Wälder und weitläufige Flussauen, in denen sich viele seltene Pflanzen- und Tierarten angesiedelt haben. Naturschützer wachen über die Lebensräume von Fischotter, Biber, Wespenbussard, Seeadler, Kammmolch oder Bachneunauge. Am Wachtelberg bei Wurzen befindet sich das älteste Pflanzenschutzgebiet Deutschlands. Hier ist die Echte Kuhschelle, eine in Mitteleuropa selten gewordene Pflanzenart zu finden.