Industrie, Handwerk und Kultur Bergschiffmühle in Bad Düben
0,5 kmzum Radweg

Bergschiffmühle © H. Nyari
Am Fuß der Burg Düben im ehemaligen Wallgraben liegt die Bergschiffmühle. Seit dem 17. Jahrhundert betrieben, durch Brände und Hochwasser oft beschädigt und immer wieder repariert und erneuert, war sie die letzte Schiffmühle Deutschlands. Bis 1956 klapperte die Mühle auf der rauschenden Mulde, bevor sie in den 60er Jahren in den Burggarten umgesetzt wurde. Seit dem 10. Deutschen Mühlentag am 9. Juni 2003 ist sie nach ihrer Rekonstruktion im Originalzustand von 1905 zu sehen.
Industrie, Handwerk und Kultur Bockwindmühle in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Bockwindmühle © adhoc
Sie sieht aus wie neu, hat aber schon ein beachtliches Alter: 1840 wurde die Dübener Windmühle nördlich von Leipzig erbaut. Bockwindmühlen waren von einfacher Bauweise und konnten bei Bedarf versetzt werden. Annähernd 70 Prozent der historischen Windmühle wurden bei ihrer Rekonstruktion und Wiedererrichtung wieder verwendet. Die Mühlentechnik ist sogar vollständig erhalten und funktionstüchtig. Der Verein Museumsdorf Dübener Heide hat mit Unterstützung von öffentlichen und privaten Geldgebern der Mühle in Bad Düben eine neue Zukunft gegeben. Schon von Weitem begrüßt die ungewöhliche Windmühle ihre Gäste, was nicht nur Fahrradfahrer zu einer willkommenen Rast ermutert. Eine besichtigung beweist, was hochwertiges Mühlen-Handwerk leisten kann.
Industrie, Handwerk und Kultur Burg Düben mit Landschaftsmuseum in Bad Düben
0,3 kmzum Radweg

Burg Düben mit Landschaftsmuseum © A. Klich
Seit 1953 beherbergt die Burg Düben eine ständige Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte. Diese wurde 1999 umfassens überarbeitet und bietet den Besuchern neben der Stadtgeschichte einen interessanten Überblick zur Dübener Heide. Das Museum zeigt Bad Düben als Ackerbürger- und Handwerkerstadt, wobei besonders auf seine geographische Lage eingegangen wird. Dabei lassen sich drei große inhaltliche Linien verfolgen: Stadtgeschichte, Naturraum und Handwerk,
1000 jährige Burg mit Aussichtsturm "Lug ins Land" und Landschaftsmuseum.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Ev. Kirche St. Nikolai in Bad Düben
0,4 kmzum Radweg

Kirche St. Nicolai © Touristinformation Bad Düben
Schon von weitem ist der 63 Meter hohe Kirchturm von St. Nikolai zu sehen. Die Kirche wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts als Sitz eines Erzpriesters des Bistums Meißen errichtet. Trotz mehrfacher Umbauten blieb sie im Kern romanisch. Im Jahre 1661 brannte die Kirche aus, erhalten blieb der Turm mit Glocken (älteste heute noch vorhandene aus dem 14.Jh.). Um 1816/17erfolgte der Umbau des Kirchenschiffs mit klassizistische Ausgestaltung des Saals durch Carlo Ignacio Pozzi aus Dessau. In reformatorischer Tradition und im Sinne der Aufklärung des Klassizismus bilden seither Altar, Kanzel und Orgel (Sakrament, Wort und Musik) das Zentrum, um welches sich die Gemeinde versammelt, die Ostung wurde somit aufgegeben.
1887erfolgte eine Erhöhung und Umgestaltung des oktogonalen Obergeschosses des Turmes der bis 1904 bewohnten Türmerwohnung. Die Kirche beherbergt 2 Figuren vom Barocken Hochaltar, stammend E. 17. Jh. A. 18. Jh., im oberen Kanzelbereich stehend:  Mose und Christus, der Salvator;  Kanzel und Altar von 1816/17, einen im Kirchsaal stehenden Taufstein von 1907, ein seltenes Altarbild: Frau am Jakobsbrunnen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.
1907 erfolgte der Einbau der 6. Orgel in der Geschichte der Stadtkirche durch Orgelbauanstalt Wilhelm Rühlmann (Zörbig) in Vorgängergehäuse der Orgel von 1819 (Johann Carl Friedrich Lochmann). Nach völliger Unspielbarkeit durch Wasserschaden bei Bauarbeiten in den 90er Jahren erfolgte 2008 die komplette Restaurierung und Rückführung in den Originalzustand von 1907 durch Orgelbaufirma Christian Scheffler Sieversdorf.
Freizeit und Erholung Heidebad Hammermühle in Bad Düben
3,5 kmzum Radweg

Heidebad Hammermühle © Touristinformation Bad Düben
Am nördlichen Rand von Bad Düben liegt das idylische Heidebad Hammermühle Auf etwa 19.000 m² stehen den Gästen neben Schwimmbecken, Liege- und Campingflächen auch Sportanlagen sowie Umkleidekabinen und Sanitäranlagen zur Verfügung. Auf einer Wasserfläche von mehr als 3.000 m² bietet es für jeden genügend Platz für eine Abkühlung. Die kleinen Wasserratten können sich im Babybecken und auf einem Spielplatz austoben.
Freizeit und Erholung Kurpark in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Kurpark © Touristinfo Bad Düben
Beim Spaziergang im Kurpark Bad Düben bummelt man auf historischen Wegen und kann Ruhe und Natur genießen. Der Kurpark entstand bereits 1848 als einer der ersten Bürgerparks in Deutschland. Mit seinen Brunnen, Blumen- und Rhododendrenpflanzungen, kleinen Therapieeinrichtungen, Barfußweg und dem herrlichen alten Baumbestand ist er eine idyllische Oase der Entspannung. Er umschließt das Waldkrankenhaus, ein orthopädisches Fachkrankenhaus und das Reha-Zentrum mit seinen Fachkliniken für Kardiologie, Neurologie und Orthopädie. Seit der Sanierung des Hotel & Restaurants Kurhaus lädt wieder ein traditionelles Ausflugslokal mitten im Park zum Verweilen bei kulinarischen Köstlichkeiten und zu sommerlichen Kurkonzerten ein.
Freizeit und Erholung Moorerlebnispfad in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Moorerlebnispfad © F. Höhler
Moor mit allen Sinnen erleben - unter diesem Motto lädt der Moorerlebnisgarten zwischen HEIDE SPA und Obermühle zu einem interessanten Erkundungsgang ein. Erleben Sie auf einem Rundweg allerhand Wissenswertes über die Entstehung, den Abbau und die Aufbereitung von Mooren. Der Rundweg führt zunächst vorbei an einer Lore, die früher zum Abbau und zum Transport des Moores diente. Nur wenige Meter weiter gelangt man zur „Moortasche“, in der das in der Therapie verwendete Moor gelagert wird. Auf einem Holzsteg kann man das Moor bequem und trockenen Fußes überqueren, wobei sich die Tier- und Pflanzenwelt wunderbar beobachten lässt. Auf der anderen Seite angekommen, heißt es dann Schuhe und Strümpfe ausziehen. Im Moortretbecken können Sie sich selbst von der wohltuenden Wirkung des Moores überzeugen. 
Industrie, Handwerk und Kultur Naturparkhaus in Bad Düben
0,3 kmzum Radweg

NaturparkHaus © C. Hüller
Im NaturparkHaus lädt eine multimediale Ausstellung des Naturparkes Dübener Heide rund um die Themen "Erlebnis Wildtier", "Heimat und Natur" sowie dem "Klimawandel" zu Besuch ein. Die Schau bedient sich moderner Medien, liefert grundlegende Informationen über den Naturraum Dübener Heide, der Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts umfasst.
An einer Gästeinformation erhalten Besucher weitere Tipps für Ausflüge in die Naturlandschaft sowie in die Städte und Kommunen mit ihren Natur- und Kulturangeboten.
Direkt vor der Tür beginnt auch der 30 km lange Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour. Monatliche Vorträge, Sonderausstellungen, Workshops und kulturelle Veranstaltungen bilden ein breites Angebotsspektrum für Gäste aus nah und fern.
Industrie, Handwerk und Kultur Obermühle in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Obermühle © adhoc
Die historische Wassermühle, unmittelbar am Kurpark gelegen, wurde 1434 erstmalig urkundlich erwähnt. Ihr Wasserrad hat einst nicht nur den Mahlgang, sondern auch eine Ölmühle, Walkmühle und den Schneidegang angetrieben. Über 500 Jahre konnte die einstige "obyrmol" ihre Müller ernähren, bis sie Ende der 1940er Jahre stillgelegt wurde. Heute nutzt und betreibt der der Verein Museumsdorf Dübener Heide den grünen Mühlenhof. Das bäuerlich anmutende Gelände mit Garten, Feldscheune und alter landwirtschaftlicher Technik lässt das einstige Leben inmitten von Fachwerkbauten wieder erwachen. Ein Backofen nach historischem Vorbild liefert köstliches Brot, das man unbedingt probieren sollte.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Evangelische Kirche in Löbnitz
1,5 kmzum Radweg

Kirche © Gemeinde Löbnitz
Die über 700 Jahre alte Dorfkirche verfügt über eine eindrucksvolle Geschichte und beherbergt bedeutende sakrale Relikte aus unterschiedlichen Epochen. Hierzu gehören eine Vielzahl von Epithapien, einem ca. 400jährigen Flügelaltar und einer in Mitteldeutschland einzigartigen Bilderbibeldecke (Biblia pauperum 1691).  Als romanische dreischiffige Bachsteinbasilika findet die Löbnitzer Kirche im Jahre 1183 das erste Mal Erwähnung. Der Altar wurde 1629 von Georg Eckhard aus Freiberg erbaut und 1973 - 1980 von W. Pitzschler und P. Dietrich aus Crimmitzschau restauriert.
Ein erster Umbau der Kirche begann 1688 Umbau zur Saalkirche. Umfangreiche Sanierungen / Renovierungen fanden in den Jahren 1930 und 1972 statt. Seit dem Jahr 2012 erstrahlt die kulturhistorisch wertvolle Bilderdecke im neuen Glanz. Sie ist die größte Renaissance-Holzkasettendecke Mitteldeutschlands mit Bilderdarstellungen.
Im Inneren der Kirche befindet sich eine reichhaltige Ausstattung: Patronatsloge mit Säulenkapitell von 1586, Altar aus dem Jahr 1629, Taufstein von 1603, Kanzel aus dem 18.Jh., zahlreiche Epitaphien, zumeist für Angehörige derer von Schönfeldt, die 567 Jahre in Löbnitz ansässig waren. Abendmahlsrelief (1932) vom aus Löbnitz stammenden Bildhauer Otto Richter.

In der Kirche Löbnitz befindet sich die größte und umfangreichste Bilderdecke in Deutschland, 1691 vom Delitzscher Maler Christian Schilling gestaltet wurde. Sie setzt sich aus 250 einzelnen Kassettenfelder zusammen. 82 Felder sind mit floralen Motiven und 168 biblischen Bildern (36 aus dem Alten und 78 aus dem Neuen Testament) verziert. Weiterhin sind Einzelpersonen, wie die 16 Schriftpropheten, den 12 Aposteln und 4 Evangelisten sowie Moses, Jesus, Luther und Melanchthon in den Feldern abgebildet. Den Abschluss bilden 18 Bilder, die Engel darstellen.
Industrie, Handwerk und Kultur Bitterfelder Bogen in Bitterfeld
2,5 kmzum Radweg

Bitterfelder Bogen © Robert Doppelbauer
Den besten Überblick über Bitterfeld-Wolfen bietet der „Bitterfelder Bogen“, das Wahrzeichen der Stadt. Von der Aussichtsplattform der Stahlkonstruktion erschließt sich dem Betrachter eine einmalige Sicht auf Stadt und Umland.  Das 28 m hohe, 81 m lange und 14 m breite Kunstwerk erinnert an eine große Baggerschaufel aus dem Braunkohlebergbau und ist ganzjährig geöffnet.
 
Freizeit und Erholung Bitterfelder Wasserfront in Bitterfeld
0 kmzum Radweg

Bitterfelder Wasserfront © Sebastian Bergner
Ob Tagesausflug oder Jahresurlaub - die Bitterfelder Wasserfront an der Goitzsche ist ein Garant für perfekte Erholung. Die hinreißend schöne Seenlandschaft ist ein El Dorado für große und kleine Wasserratten sowie für Radfahrer, Angler und Jogger. Die Uferpromenade lädt zum Bummeln und Verweilen in einer der vielen gastronomischen Einrichtungen ein.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Industrie- und Filmmuseum in Bitterfeld
4 kmzum Radweg

Industrie- und Filmmuseum Wolfen © Kirsch
Die Wiege des modernen Farbfilms steht in Wolfen bei Bitterfeld. Hier, an der Quelle schier unerschöpflicher Rohstoffvorkommen, produzierte die weltberühmte Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation (Agfa) den ersten universell einsetzbaren Mehrschichtfarbfilm der Welt. Die Herstellung des "Agfacolor-Neu" können Sie im Industrie- und Filmmuseum Wolfen am Originalschauplatz mit Original-Maschinen verfolgen. Das ist einmalig. Tauchen Sie in die Welt schmelzender Emulsionen und gewaltiger Begießmaschinen, folgen Sie ehemaligen Mitarbeitern durch die Gänge und erleben Sie ein eigenwilliges Flair und den Hauch einer ganz besonderen Industrieromantik. Im Museum erwartet Sie mit über 800 Liebhaberstücken die größte öffentliche zugängliche Sammlung von Fotoapparaten und Filmkameras in Sachsen-Anhalt. 
Industrie, Handwerk und Kultur Kreismuseum in Bitterfeld
4 kmzum Radweg

Bernstein © E.Witt
Deutschlands einzige Bernsteinquelle von wirtschaftlicher Bedeutung lag einst unter den mächtigen Braunkohleflözen des Bitterfelder Reviers. Bis 1992 förderten Bitterfelder Bergleute das über 20 Millionen Jahre alte fossile Harz. 
Seit 2001 zeigt das Kreismuseum Bitterfeld die Geschichte der einzigen nennenswerten Bernsteinförderstätte Deutschlands in einer beeindruckenden Dauerausstellung. Die Schau informiert über die Entstehungsgeschichte des fossilen Harzes von der Jungtertiärzeit bis zu ihrer Förderung in der Moderne. Beeindruckende Einschlüsse von Pflanzen und Insekten, ein Ausflug in die Vielfalt der Formen und Arten des Bernsteins, seine Gewinnung und die Verarbeitung machen einen Besuch im dem 1892 gegründeten Museum lohnenswert. 
Weitere besondere Schwerpunkte des Bitterfelder Museum sind die Geschichte der Geologie, des Steinzeugs sowie des Braunkohlebergbaus in der Bitterfelder Region.
 
Gärten, Parks und Aussichtstürme Pegelturm in Bitterfeld
1 kmzum Radweg

Pegelturm © A.Klich
Den Pegelturm finden sie direkt neben der B100 vom Ortsausgang Bitterfeld Richtung Wittenberg. Ein kostenpflichtiger Parkplatz ist direkt in Höhe des Pegelturmes, ein kostenlosen Parkplatz finden sie direkt an der Bernstein Villa.Von dort geht es über den asphaltierten Rundwanderweg bis zum Pegelturm (etwa 5-10 min zu Fuss).Am Pegelturm finden Sie ein Restaurant mit Terrasse und Blick auf den Goitzschesee.
Industrie, Handwerk und Kultur Wasserzentrum in Bitterfeld
0 kmzum Radweg

Wasserzentrum © Robert Doppelbauer
Aus dem stillgelegten Wasserwerk ist ein Wissensquell der besonderen Art entstanden. Historische Anlagenteile des Werkes geben Einblick in die Geschichte der Wasseraufbereitung. In einer interaktiven Ausstellung können Besucher durch spielerische Experimente naturwisenschaftliche Phänomene des Alltags erleben. Der Klangspeier bildet eine einzigartige Kulisse für Konzerte. Im Wasserzenntrum befindet sich auch die
Tourist.- Information Goitzsche.