Gärten, Parks und Aussichtstürme Klosterpark Altzella in Nossen
0,3 kmzum Radweg

Altzella 00918 © S. Dittrich
Im Kloster Altzella bei Nossen, einst bedeutendste Zisterzienserabtei Mitteldeutschlands, wurden zwischen 1190 und dem 18. Jahrhundert zahlreiche Wettiner bestattet – jenem Fürstengeschlecht, das über Jahrhunderte Sachsens Geschicke lenkte. Heute lädt ein romantischer Landschaftspark mit mittelalterlichen Ruinen und urigen Bäumen die Besucher zum gemütlichen Spaziergang mit Picknick ein.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Nossen in Nossen
0,2 kmzum Radweg

DSCF1533 © H. Boswank
Die Schlossgeschichte geht ursprünglich auf eine Burg aus dem Jahr 1150 zurück, die im Besitz der Ritter von Nuzzin war. Aus der nahe Siedlung gleichen Namens ging das heutige Nossen hervor. Heute zieht das Schloss als beliebtes Ausflugsziel mit wechselnden Ausstellungen große und kleine Besucher an. Das Schloss Nossen mit all seinen Geschichten und geheimen Gängen können Sie bei einer Führung kennen lernen.
 
Freizeit und Erholung Sport- und Freizeitzentrum "Badperle" in Nossen
0,25 kmzum Radweg

Badbereich © meißen media
Mit dem Sport- und Freizeitzentrum Badperle und seinem Volksbad bietet die Stadt
Nossen ideale Möglichkeiten, erlebnisreiche aber auch erholsame Stunden zu verbringen.
Moderne Schwimmanlagen für Klein & Groß laden in der Freibadsaison zum Entspannen
und Erfrischen ein. Die jungen Badegäste sind besonders von der großen Wasserrutsche
und vom Wasserpilz begeistert. Ein neu angelegtes Wasserbecken für Kleinkinder bietet
auch jungen Familien einen unbeschwerten Badespaß. Und die Freizeitsportler? Die
finden nicht nur im Wasser sondern auch auf der großen Beachvolleyball-Anlage
Abwechselung vom Alltag.


Zum gemütlichen Beisammensein mit Freunden & Bekannten lädt auch das Sport- und Freizeitzentrum Badperle ein. Die schöne Terrasse mit Blick auf das Schloss Nossen sowie die ruhige Lage zwischen Mulde und Kirschberg eignen sich hervorragend zum Entspannen und zum Verweilen. Sportlich geht es auf den Bowling- und Kegelbahnen zu. Neben Freizeitmannschaften trainieren auch die Kegelfreunde des SV Lok Nossen auf mehreren Bahnen. Ob ruhige oder schnelle Kugel, Spaß ist garantiert. Auch mit verschiedenen kulturellen Veranstaltungen wie dem Badperlen-Sommertanz oder Gourmet- und Weinabende zieht die „Badperle“ seine Gäste an.
 
Öffnungszeiten Sport- und FreizeitzentrumDi – Fr 12:00 - 21:00
Sa 13:00 - 21:00
So und Mo Ruhetag
  
 
Öffnungszeiten VolksbadVorsaison: 7.5.-24.6., Mo – Fr 11:00 - 18:30 Uhr, Sa und So 10:00 - 18:30 Uhr
Hauptsaison: 25.6.-28.8., Mo-So 10:00 - 20:00 
Nachsaison: so lange das Wetter mitspielt
Mo – Fr 11:00 - 18:30, Sa und So 10:00 - 18:30 
  
Industrie, Handwerk und Kultur Dampfmaschinenmuseum in Roßwein
0 kmzum Radweg

Dampfmaschinenverein Rosswein © E. Korth
Es ist Roßweins letzte Dampfmaschine. Einst trieb diese Dampfmaschine Webstühle an, welche zur Herstellung von Stoffen benötigt wurden.
Sie ist eine Einzelanfertigung und daher ein Unikat.
Diese Tandem-Verbundmaschine der Firma Hanomag Hannover wurde 1911 erbaut und brachte eine Leistung von 160 PS bei 130 U/min.
Der Dampfkessel wurde 1913 erbaut von der Firma Carl Sulzberger. Er ist noch im Originalzustand erhalten und handgenietet.
Das Ensemble aus Dampfmaschine und Dampfkessel besitzt Seltenheitswert und ist deutschlandweit einmalig.
Der Dampfmaschinenverein gründete sich 2006 mit dem Ziel, die Dampf-maschine zu erhalten und zu restaurieren.
Eine Besichtigung ist nach Rücksprache mit dem Verein möglich.
 
Freizeit und Erholung Freibad (Wolfstal) in Roßwein
0,3 kmzum Radweg

Freibad © SV Roßwein
Im Mai 1997 konnten die Roßweiner und ihre Gäste nach dem Ausbau einer neuen Zufahrtsstrecke über Seifersdorf und der umfassenden Modernisierung der gesamten Anlage ein wunderschönes Sommerbad in Besitz nehmen. Seitdem zieht unser Freibad vor allem wegen seiner idyllischen, landschaftlich reizvollen Lage tausende Besucher aus der gesamten Region an.  Während das Schwimmerbecken (Tiefe 1,80 m) überwiegend der sportlichen Betätigung dient, finden die Badegäste im Erlebnisbereich eine Breitrutsche (4 m breit, 16 m lang) und eine Großwasserrutsche (48 m lang) vor. Dieses Becken ist außerdem mit einem Wasserpilz, 3 Wasserkanonen und 3 Bodenblubbern ausgestattet. Die Wassertiefe variiert von 0,80 m bis 1,30 m. Der Kleinkindbereich ist sicher von den übrigen Becken getrennt und erfreut sich besonders bei jungen Familien großer Beliebtheit. Hier können sich die kleinen Wasserratten unter einem Wasserpilz, auf 2 kleinen Rutschen und mit einem Spritzigel vergnügen. Eine Solaranlage ermöglicht angenehme Wassertemperaturen.

Die großzügig angelegten Liegewiesen sind über das gesamte Badgelände verteilt und bieten neben praller Sonne auch schattige und ruhige Plätze.

Ein weiterer Vorzug des Bades ist sein behindertengerechter Ausbau. Sowohl Umkleidekabinen als auch Toiletten können von Rollstuhlfahrern genutzt werden. Zum leichteren Einstieg ins Wasser stehen eine erhöhte Treppe ins Erlebnisbecken und ein mobiler Lift für das Schwimmerbecken bereit.
Industrie, Handwerk und Kultur Heimatmuseum in Roßwein
0,4 kmzum Radweg

Museumsportal Rosswein © Gemeinde Rosswein
Historisches Schriftgut und Sachzeugen aus verschiedenen Epochen bewahrt man am Besten im Museum. Hier können diese Zeugen vergangener Zeit von allen interessierten Bürgern der Stadt aber auch von den Besuchern besichtigt werden. Man weckt damit so manche Erinnerung. Auch unsere Stadt Roßwein hat eine lange wechselvolle Geschichte in Sachen Heimatmuseum erlebt. Es gab in jeder Epoche Leute, welche mit viel Herz an der Bewahrung der Heimatgeschichte hingen. Den Stein ins Rollen brachte wohl einst der Ehrenbürger der Stadt Roßwein, Herr Kammerrat Oswald Naupert, als er am 14.2.1914 dem Stadtrat zu Roßwein den Vorschlag machte ein Heimatmuseum einzurichten. Er schlug hierzu das Abthaus vor. Dieses Gebäude wurde 1537-1540 vom letzten Abt des Klosters Altzella, Andreas Schmiedewald, errichtet. Im Jahre 1544 schenkte er es seinem Bruder Antonio Schmiedewald, welcher Bürgermeister zu Roßwein war. Bereits im Jahre 1565 kaufte die Tuchmacherinnung das Abthaus für 700 Meißnische Gulden. Im Besitz der Innung blieb das Abthaus mehrere Jahrhunderte. Herrn Naupert wurde ein Raum im Abthaus bewilligt um ein kleines Museum einzurichten. Ein Aufruf an die Bürger der Stadt ergab eine große Resonanz und viele Sachzeugen wurden zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1919, genauer am 15. Dezember, hatten sich wieder Bürger gefunden, welche der Bewahrung der Heimatgeschichte zugetan waren. Es gründete sich ein Verein, der die Heimatgeschichte aufarbeitete. Den Eingang zu unserem Heimatmuseum umschließt ein wunderschönes Renaissanceportal mit Sitznischen. Im Jahre 1975 wurde das im Original aus Porphyr gefertigte Portal durch eine Kopie aus Sandstein ersetzt. An den Kosten in Höhe 120000 Mark beteiligten sich der Rat der Stadt Roßwein, die Denkmalspflege und Roßweiner Betriebe. Im Jahre 1989 gelang es durch die Renovierung einen neuen Raum für Ausstellungszwecke zu gewinnen. In diesem Raum ist noch heute der Prunkofen aus Meißner Porzellan zu sehen. Im Jahr 1998, genauer am 15. Januar gründete sich der „ Heimatverein Roßwein e. V. “ . Von Anbeginn seiner Gründung bemühte sich dieser Verein dem nur nach Voranmeldung zugänglichen Heimatmuseum wieder Leben einzuhauchen, die nun schon seit 1984 stehende Ausstellung umzugestalten und das Museum wieder regelmäßig für die Bevölkerung und die Gäste der Stadt zu öffnen. 
Industrie, Handwerk und Kultur Postmeilensäule in Roßwein
0,5 kmzum Radweg

Postmeilensäule © SV Rosswein
Die Postmeilensäule übersteht den Stadtbrand 1806 und wurde beim Rathausumbau 1862 entfernt. Seit dieser Zeit war sie verschwunden. Bei der Umgestaltung des Friedhofsvorplatz 1994/95 mußte die alte Friedhofsmauer umgelegt werden, und da kamen nach 130 Jahren Teile der Säule zum Vorschein. Auf diesen Teilen waren noch Ortsangaben und Wegestundenangaben zu erkennen. Nach jahrelanger Forschungsarbeit und der Finanzierung durch Fördermittel und Spenden konnte im Juli 2000 durch den Heimatverein in Roßwein eine Nachbildung der Postmeilensäule auf dem alten Standort wieder errichtet werden. Die Postmeilensäule besteht aus Sandstein, wurde aus acht Einzelteilen zusammengefügt, ist 5,07 Meter hoch und wiegt mit Sockel 4,5 Tonnen.
Industrie, Handwerk und Kultur Roßweiner Kamelienhaus in Roßwein
0,4 kmzum Radweg

Rote Kamelienblüte © SV Roßwein
Vor den Toren der Stadt Roßwein an der Freiberger Mulde befindet sich im malerischen Wolfstal eine botanische Seltenheit, ein weiß gefüllt blühender Kamelienbaum (Camellia japonica alba plena), der seit über 200 Jahren hier seinen Standort hat. Er ist nach der berühmten ungefüllt rotblühenden Pillnitzer Kamelie der zweitälteste nördlich der Alpen in Europa. Die Kamelie weist eine Höhe und Breite von je 6.50 m auf und hat einen Stammumfang von über 70 cm. Ihre reinweißen, gefüllten Blüten erreichen eine Größe bis zu 10 cm und bieten in ihrer Blütezeit von etwa Januar bis März einen wunderschönen Anblick. Nicht umsonst nennt man sie die „ Teerose des Winters“. Wie bei der Pillnitzer Kamelie ist auch bei ihr kein genaues Pflanzjahr festzustellen. Nachgewiesen ist, dass Graf von Einsiedel auf Gersdorf bei Roßwein bereits eine Orangerie mit botanischen Seltenheiten, wie Orangen- und Myrtenbäumen, besaß und er nach dem Kauf des Wolfstalgutes im Jahre 1797 hier zwei Gewächshäuser errichten lies. Da er am Hofe Friedrich August III. verkehrt und der König, wie auch Graf von Einsiedel, ein großer Pflanzenliebhaber war, wird er aus der Pillnitzer Schlossgärtnerei so manche botanische Rarität erhalten haben. Aus einer alten Chronik ist zu ersehen, dass bereits im Jahre 1830 von einer wahren Völkerwanderung zur Kamelienblüte nach dem Wolfstal berichtet wird, also müssen die Kamelienbäumchen schon damals eine ansehnliche Größe besessen haben. 1845 kaufte der Tuchfabrikant Carl Friedrich Grafe das Wolfstalgut, erweiterte sachgemäß den Park und baute die Gärtnerei mit Blumenbinderei und Baumschule aus. Im Gärtnermeister Hartmann fand er einen hervorragenden Fachmann. Neben den Kamelien konnte Aralien, Azaleen, Philodendren, Myrten- und Orangenbäume und 1870 ein blühender baumartiger Stechapfel (Datura arborea) von vielen Besuchern bewundert werden. 1905 ging das Wolfstalgut in den Besitz der Stadt Roßwein über, die es seither verpachtete. G. Atzenrot richtete ein „Vegetarisches Erholungsheim mit Luft und Sonnenbädern“ ein. In den dreissiger Jahren schuf das Ehepaar Mehner mit der „Waldgaststätte Wolfstal“ ein beliebtes Ausflugsrestaurant. Durch Herrn Mehners Initiative wurde das Wolfstal zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, auch betreut er mit seinen Mitarbeitern aufopfernd das Kamelienhaus. 1956 übernahm das Roßweiner Schmiedewerk die Waldgaststätte und richtete ein Lehrlingswohnheim ein. Der oberhalb des Heimes wohnende Tischler Emil Heller (damals bereits 67 Jahre) wurde Hausmeister und nahm mit großer Hingabe die Kamelien in seine Obhut. 1961 musste das baufällig gewordene Gewächshaus erneuert und vergrößert werden. Es existierten damals noch drei Kamelienpflanzen. Den Neubau des Gewächshauses überstand nur der große weiß gefüllt blühende Kamelienbaum. Die Pillnitzer Schlossgärtnerei schenkte daraufhin Roßwein zwei 60 Jahre alte rot gefüllt blühende Kamelien, die heute also auch bereits über 100 Jahre alt sind.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Döbelner Pferdestraßenbahn in Döbeln
0,5 kmzum Radweg

Döbelner Pferdestraßenbahn © K. Lange
Die alte Döbelner Pferdebahn war von 1892-1926 auf einer 2,5 km langen Strecke vom Hauptbahnhof zur Innenstadt als öffentliches Nahverkehrsmittel in Betrieb. Seit Juni 2007 kann man das nostalgische Fahrgefühl von einst mit der originalgetreu restaurierten Döbelner Pferdebahn, die in der Art einzigartig in Deutschland ist, auf einer ca. 1 km langen Schienentrasse in der Döbelner Innenstadt erleben.

Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller heutigen Nahverkehrsmittel. In Deutschland hat es Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts in über 90 Städten und weltweit sogar 1.700 Pferdestraßenbahnen gegeben. Eine komplexe museale Würdigung blieb ihr bis jetzt jedoch versagt. In einigen Straßenbahnmuseen wird das Thema Pferdestraßenbahn zwar behandelt, meist aber nur am Rande und auf lokale Gegebenheiten beschränkt. Wir haben ein Museum eingerichtet, in dem nur Bildmaterial und Ausstellungsstücke zum Thema Pferdestraßenbahn gezeigt wird. Auf 50 Schautafeln ist die wechselvolle und teilweise kuriose Geschichte der Pferdebahn in Döbeln, Deutschland und der Welt dargestellt.
Industrie, Handwerk und Kultur Heckelhaus in Döbeln
0,05 kmzum Radweg

Geburtshaus Erich Heckel © Stadt Döbeln
Der Maler, Expressionist und Mitbegründer der Künstlervereinigung "Brücke", Erich Heckel, wurde am 31. Juli 1883 in dem Haus Niedermarkt 15 geboren. 
Die Kreissparkasse Döbeln fühlt sich diesem wertvollen Erbe als Hauseigentümer in besonderer Weise verpflichtet. Im Heckel-Haus werden in architektonisch, anregendem Rahmen einige der herausragenden Werke Heckels präsentiert. Auch die Stadt Döbeln mit der Kleinen Galerie und der Heckel-Freundeskreis engagieren sich stark für dieses kulturelle Erbe.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirche St. Nicolai in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Nicolaikirche © Siesing
Die Kirche wurde 1293 erstmals erwähnt und nach einem Großbrand 1333 im Neubau als frühgotische Basilika errichtet, deren Westportal von 1370 noch original erhalten ist. Ihren jetzigen, spätgotischen Charakter erhielt die Kirche 1479. Der mächtige, 60 m hohe Turm wurde nach Bränden von 1629 und 1733 errichtet. Bedeutendstes Ausstattungsstück ist der 12 m hohe 6-flügelige spätgotische Schnitzaltar von 1515/16, der vom sogenannten „Meister des Döbelner Hochaltars" (namentlich nicht bekannt) stammt. Weiterhin bemerkenswert sind die Kanzel von 1599, der reliefgeschmückte Sandsteintaufstein von 1603 und ein Abendmahlrelief von 1500. Auch die Eule-Orgel ist eine der bedeutendsten in Sachsen. Vor der Kirche steht seit 1902 ein Lutherdenkmal.
Industrie, Handwerk und Kultur Rathaus mit Museum, kleine Galerie in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Rathaus mit Museum © Stadt Döbeln
Hoch oben im Turm und im Dachgeschoss des Döbelner Rathauses, mitten im Herzen der Stadt, können Sie eintauchen in die über 1.000jährige Geschichte von Döbeln. Außerdem sehen wir uns als Geburtsstadt der berühmten Maler Erich Heckel und Bernhard Kretzschmar der Bildenden Kunst verpflichtet.
 
  • Stadtgeschichte Döbelns mit Altertumsausstellung
  • Wohnkultur um 1920
  • ständig wechselnde Ausstellungen
Freizeit und Erholung Stadtbad in Döbeln
0,03 kmzum Radweg

Stadtbad © M. Schroeder
Das neue Freibad mit 70m-Rutsche, Whirlpool, Wasserpilz, Strömungskanal, Wasserspielgarten für die Jüngsten und vielem mehr wurde am 21. Juli 1995 eingeweiht.
Das Hallenbad und die Sauna, 2002 komplett saniert, bieten beste Voraussetzungen für Sport, Spaß und Entspannung.