Industrie, Handwerk und Kultur Flößerhaus in Rechenberg-Bienenmühle
0,05 kmzum Radweg

Bauerngarten am Flößerhaus im Herbst © HGV
Das Flößerhaus im Ortskern wurde vor 1700 errichtet und war Wohnhaus für sogenannte Häusler, arme Leute.
Auf ca. 44 m² lebten 2 Erwachsene mit bis zu 10 Kindern, 2 Ziegen und Hühner  im Haus.
Der Hausherr war in der saisonalen Flößerei mit speziellen Aufgaben des Flößens betraut.
Heute ist das Flößerhaus museale Einrichtung und Sitz des Heimatgeschichtsvereins.
Am Flößerhaus wurde 2007 ein Bauerngarten angelegt, der  jederzeit frei zugänglich und  Teil des Kräuterlehrpfades in Rechenberg ist.

 
Industrie, Handwerk und Kultur Öko-Bad in Rechenberg-Bienenmühle
0,05 kmzum Radweg

Öko-Bad © J. Fischer
Öffnungszeiten:
Mai – September an allen sonnenreichen Tagen 11.00 – 20.00 Uhr
 
Erst Flößerteiche, von 1934 an eine Badeanstalt, ab 1954 öffentliches Freibad und seit 2003 nach Umbauten und Umgestaltung ein Öko-Bad.
Ohne Zugabe von Chlor, dafür wird mittels Pflanzen, Bakterien, Lurchen … für klares, sauberes Wasser gesorgt – dieses Wasser verursacht keine Augenreizungen, ist hautverträglich und somit gut geeignet für Kinder und Allergiker.
 
Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Kinderbecken, Spielplatz, Liegewiese, Freilandschach, behindertengerechte Zugänge, solarbeheizte Duschen,  Imbissversorgung  „Waldapotheke“
 
Industrie, Handwerk und Kultur Sächsisches Brauereimuseum in Rechenberg-Bienenmühle
0,1 kmzum Radweg

Sudhaus 2 © Sächsisches Brauereimuseum
Führungen:
Di – Fr 11:00 und 14:00 Uhr
Sa, So + feiertags 11:00, 13:00 + 15:00 Uhr
 
Anno 1558 übertrug Caspar IV. von Schönberg das Braurecht auf das Rittergut Rechenberg und heute die  Privatbrauerei  Rechenberg eine der ältesten produzierenden Brauereien Sachsens.
 
Eindrucksvoll stellt das Sächsische Brauereimuseum Rechenberg die 450-jährige Geschichte der Brauerei und den gesamten Prozess der traditionellen Bierherstellung dar. Der vollständige Erhalt der historisch wertvollen Gebäudesubstanz, angefangen vom Sudhaus anno 1780 bis hin zu den unterirdischen Gewölbekellern in Einheit mit der kompletten und voll funktionsfähigen Brautechnik, ist weithin einmalig.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirche Nassau mit Silbermannorgel in Frauenstein
3 kmzum Radweg

Nassau Silbermann Orgel © Foto Böhme Frauenstein
Die Dorfkirche in Nassau brannte am 1. November 1526, am Abend Allerheiligen, komplett ab. Sie wurde schnell an gleicher Stelle und der heutigen äußeren Form wieder aufgebaut und 1527 geweiht. Der Ostteil ist in den Berg hinein gebaut. Strebepfeiler verstärken das Mauerwerk des Chores. Die Kirche ist einschiffig und hat eine flache Holzdecke. Doppel-geschossige Emporen umgeben das Schiff von allen Seiten. Zwischen 1855 und 1858 kam es zu Um- und Reparaturbauten. Die Kanzel, die sich in der Ecke der Sakristei befunden hatte, wurde in den Kanzelaltar eingebaut. Bei diesen Renovierungen gingen Kanzeldeckel, Schnitzwerk und Altarbilder verloren. Über dem Altarplatz schwebt ein Taufengel. Er wurde 1729 von einem Freiberger Meister geschaffen. Bei Taufen wurde der Engel herabgelassen, und in dem Kranz, den er in der Hand hält, wurde die Taufschale untergebracht. Seit 1816 wird der Taufengel nicht mehr benutzt, da in diesem Jahr ein Taufstein angeschafft wurde.
 
Drei wertvolle Bronzeglocken hängen am Dachreiter.
Alle Glocken sind vor dem Einschmelzen in den Weltkriegen verschont geblieben.
Die größte Kostbarkeit der Dorfkirche stellt die Orgel dar. Sie ist die 48. und letzte Orgel, an der Gottfried Silbermann selbst die gesamte Arbeit leitete.
Durch Kriegszeiten bedingt, zog sich der Bau dieses Instruments von 1746 bis 1748 hin. 740 Taler wurden für das fertige Werk bezahlt. Die Orgel hat 1110 Pfeifen, die in 19 Registern zusammengefasst sind. Sie bestehen teils aus englischem Zinn, teils aus Holz. Eine Schiebekoppel ermöglicht das Zusammenspiel von unterem und oberem Manual. Das Pedal hat zwei Register, den Sub- und den Posaunenbass. Die Orgel steht noch immer im Chorton, d.h. sie klingt etwa 7/8 Ton höher als die jetzt gebräuchliche Stimmung. Das Instrument füllt die Höhe der Chorempore aus, als Schlussverzierung trägt sie das Silbermannmonogramm.
1928 erhielt die Orgel einen Elektroventilator.
Fachleute bescheinigen der Orgel eine ausgezeichnete Beschaffenheit. Sie wurde 1998 zum 250-jährigen
Bestehen durch die Fa. Jehmlich restauriert.
Das Gebäude erhielt 1928 eine elektrische Beleuchtung, Kronleuchter aus böhmischen Kristall und Heizung. Im Jahre 1975 wurde der kirchliche Innenraum restauriert. Dabei wurde das geschnitzte Rankenwerk am Orgelprospekt mit Blattgold aufgefrischt. Kanzelaltar und Taufengel warten noch auf eine Restaurierung. Im Sommer finden Gottesdienste in der Kirche statt, auch die Katholiken haben dann hier eine Heimstätte. Orgelkonzerte erfreuen sich in der Saison eines guten Zulaufs. Festgottesdienste werden von Kantorei und Posaunenchor kirchenmusikalisch bereichert. So erklingt aus dem schlichten Dorfkirchenraum immer wieder das SOLI DEO GLORIA.

Die Kirche befindet sich im Ortsteil Nassau.
 
Freizeit und Erholung Trimm-Dich-Pfad Nassau in Frauenstein
3 kmzum Radweg

Trimm-Dich-Pfad © Foto Böhme Frauenstein
Am Rande der Kalkstraße besitzt Nassau mit dem Trimm-Dich-Pfad für Sportler eine Gelegenheit, seine Kraft und Ausdauer zu verbessern. Aber nicht nur für Sportler ist er einen Besuch wert.
Er kann auch von jedem, der etwas für seine körperliche Fitness tun möchte, frei genutzt werden.
Auf einer Strecke von ca. 2000 m befinden sich im Abstand von ca. 50 m insgesamt 17 Stationen zum trainieren aller Muskelgruppen. Zudem kann die Nachtloipe rund um das Forsthaus als Aufwärm- bzw. Auslaufrunde genutzt werden.

Der Trimm-Dich-Pfad befindet sich im Ortsteil Nassau.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Blockhausen in Dorfchemnitz
2,0 kmzum Radweg

Blockhütte © Blockhausen
Seit 2004 treffen sich in Blockhausen jährlich zu Pfingsten die besten
Kettensägenkünstler aus der ganzen Welt. Alle geschaffenen Kunstwerke verbleiben hier
und sind ständig zu besichtigen. Ob auf den Wegen zur Hütte oder im Gelände von
Blockhausen, überall finden Sie Kettensägenkunst vom Feinsten.
Industrie, Handwerk und Kultur Technisches Museum Eisenhammer in Dorfchemnitz
2,0 kmzum Radweg

Eisenhammer © Gemeinde Dorfchemnitz
Der Eisenhammer ist ein historisches Hammerwerk in Dorfchemnitz und stellt ein bedeutendes Sachzeugnis der frühen industriellen Entwicklung im Erzgebirge dar.
Heute sind in ganz Sachsen neben dem Eisenhammer Dorfchemnitz nur noch drei weitere Hammerwerke funktionsfähig erhalten.
Die Geschichte des Eisenhammers Dorfchemnitz ist eng mit dem Eisenerzbergbau in Dorfchemnitz/Wolfsgrund verbunden.
Ab 1492 wurde hier Eisenerz abgebaut.
In Wolfsgrund im Übertageabbau und Dorfchemnitz an ca. 20 Stellen untertage.
Bergbauliche Spuren (Pingen, Hirschteich) sind heute noch in Wolfsgrund zu finden.
Das Eisenerz (Blaugrauer Magneteisenstein) wurde im Eisenhammer in einem sogenannten Renofen geschmolzen und mit den Hämmern weiterverarbeitet.
 
Einen ersten Nachweis für die Existenz eines Hammerwerkes im Ort gibt es aus dem Jahr 1495.

Seit 1969 kann der Eisenhammer Dorfchemnitz als Technisches Museum besichtigt werden.
 
Mit der vollständig funktionsfähigen Anlage, bestehend aus zwei Wasserädern, zwei Schwanzhämmern, einem Blasebalg zum Anfachen der Schmiedefeuer im Zusammenhang mit unserem reichen Bestand an originalem Werkzeug können die Besucher die historischen Arbeitsweisen der damaligen Hammerschmiede erleben.
 
Neben dem Hammerwerk lohnt sich ein Blick in die Heimatstube und die Stuhlfabrik mit originalem Maschinenbestand und Transmissionsantrieb, sowie einer Dauerausstellung „Bergmännisches Geleucht“.
Freizeit und Erholung Erlebnisbad in Mulda
1,5 kmzum Radweg

Erlebnisbad Mulda © Gemeinde Mulda
Badespaß:
  • Erlebnisteil mit Strömungskanal, Massagedüsen, Nackenduschen und einer Breitrutsche
  • 80 m lange Riesenrutsche
  • Schwimm- und Sprungbecken
  • Erlebnis- und Planschbecken (auch für unsere kleinen Gäste)
  • Solarbeheizt
  • Kinderspielplatz
  • Trampolin und Kletterwand mit Rutsche
 

Sport, Spiel und Relaxen:
  • Volleyballplätze
  • Tischtennisplatten
  • Kinderspielplätze
  • Großräumige Liegewiesen und Terrassen
  • FKK-Bereich
Gärten, Parks und Aussichtstürme Burgberg in Lichtenberg
3 kmzum Radweg

Aussicht Lichtenberg © Gemeinde Lichtenberg
Von der Burgbergaussicht hat man einen sehr schönen Blick u.a. in Richtung Freiberg. Der Burgberg ist mit 617,3 m (lt. topographischer Karte 5146 Lichtenberg Erzgebirge) die höchste Erhebung Lichtenbergs. Wie es sich für einen bedeutsamen Gipfel gehört, kann man sich auch in das Gipfelbuch eintragen. Zum Burgberg existiert eine bekannte Sage.
Freizeit und Erholung Talsperre Lichtenberg in Lichtenberg
3 kmzum Radweg

Talsperre Lichtenberg © Gemeinde Lichtenberg
Der Bau der Talsperre Lichtenberg begann 1967 und dauerte 6 Jahre. Die Baukosten betrugen 120.5 Millionen Mark. Dem Staubecken mußte das ursprüngliche Oberdorf weichen, so daß im Unterdorf, in der Nähe des Bahnhofes, Ersatzwohnungen geschaffen wurden. Auch das damalige Bad fiel der Talsperre zum Opfer. Als Ersatz, und weil in der Talsperre nicht gebadet werden darf, wurde ein neues Freibad im Unterdorf errichtet.
Industrie, Handwerk und Kultur Trau-Auf-Gott-Erbstollen in Lichtenberg
3 kmzum Radweg

Erbstollen © Gemeinde Lichtenberg
Wie im gesamten Erzgebirge, hat es auch in Lichtenberg bergbauliche Aktivitäten gegeben, die hier aber nicht sonderlich erfolgreich waren. Ein noch vorhandenes Zeugnis der Bergbauvergangenheit Lichtenbergs ist der Trau-auf-Gott-Erbstollen. Das Mundloch befindet sich innerhalb des an der Dorfstraße gelegenen Schutzgebäudes. Der Stollen ist auf etwa 300 Meter befahrbar.
Er ist für kleine Besuchergruppen als Schaubergwerk zugänglich. Anmeldungen zu einer ca. einstündigen Führung tätigen Sie bitte im Rathaus.
 
Freizeit und Erholung Freibad Naundorf in Bobritzsch-Hilbersdorf
5 kmzum Radweg

Freibad © Dr. R. Maier
Das Freibad Naundorf wird liegt nahem dem Mittelpunkt Sachsen und ist  ein beliebtes Wanderziel für Urlauber geworden. Betreiber ist der Naundorfer Touristikverein. Besucher finden hier ein Becken mit Nichtschwimmerbereich, Spielplätze für Kinder, Liegewiesen,  Beachvolleyballplätze sowie Einrichtungen zur gastronomische Versorgung.   
 
Seit 2006 werden im Sommer Filmnächte für Jung und Alt veranstaltet. Kinderprogramm und anschließend Abendfilm, neben gemütlichem Beisammensein am Lagerfeuer und im Biergarten, haben unser Freibad neu belebt. Einmal im Sommer findet unser großes Badfest mit Spiel und Spaß für die ganze Familie statt. Am Abend ist Musik angesagt. Dazu wurde nun 2011 auch eine neue Bühne fertiggestellt. Eine Besonderheit sind unsere  Räuberhütten, die für rustikale Feiern bis ca. 50 Personen geeignet sind.
Industrie, Handwerk und Kultur Besucherbergwerk Freiberg in Freiberg
0,5 kmzum Radweg

Reche Zeche Freiberg © A. Funke
Auch wenn der aktive Bergbau in Freiberg 1969 eingestellt worden ist, die Bergbautradition und das damit verbundene Brauchtum sind hier tief verankert und noch heute erlebbar: Sei es bei einer der traditionellen Berg- und Hüttenparaden, bei der Hunderte uniformierte Bergleute durch die Straßen der Silberstadt ziehen oder bei einer Einfahrt in das Silberbergwerk „Reiche Zeche“. Durchqueren Sie wie ein Bergmann die engen Gänge in 150 Metern Tiefe!
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Freiberger Dom St. Marien in Freiberg
2,5 kmzum Radweg

Kirche und Museum Freiberg © A. Klich
Silber spielt in der Musik eine große Rolle – zumindest wenn es um die weltberühmten Gottfried-Silbermann-Orgeln geht. Mit ihrem einzigartigen Klang locken Sie nicht nur Musikfreunde, sondern auch Organisten aus der ganzen Welt nach Freiberg. Im Dom St. Marien erklingen Sie zu Führungen, Gottesdiensten und Konzerten. Goldene Pforte, Tulpenkanzel, Triumpfkreuzgruppe und die Grabstätte der Wettiner machen die spätgotische Hallenkirche zu einem Kulturdenkmal von europäischem Rang.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Freudenstein mit terra mineralia in Freiberg
3 kmzum Radweg

Schloss Freudenstein © R. Menzel
In der terra mineralia - einer der größten und schönsten Mineralienausstellungen der Welt - sind die Schätze der Erde eindrucksvoll in Szene gesetzt. In modernem Ambiente des restaurierten Schloss‘ Freudenstein glänzen 3.500 Mineralien, glitzernde Edelsteine und galaktische Meteoriten. Nebenan im komplett sanierten Krügerhaus ist die Ausstellung der Minerale aus Deutschland zu bestaunen. Der Innenhof von Schloss Freudenstein wird im Sommer zum kulturellen Zentrum der Silberstadt. Die Freiberger Sommernächte laden zu Theater, Kino, Partys, Konzerten, oder zum Public Viewing ein.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Stadt- und Bergbaumuseum in Freiberg
2,4 kmzum Radweg

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg © R. Jungnickel
Tauchen Sie bei einem Besuch im Stadt- & Bergbaumuseum, einem der ältesten Museen Sachsens, in die Freibergs Historie ein. In dem markanten spätgotischen Gebäude führen verschiedene Präsentationen durch die Welt des berühmten Freiberger Silbererzbergbaus. Neben „Meisterwerken bergbaulicher Kunst“ krönen kostbare Goldschmiedearbeiten und eine eindrucksvolle Sammlung von Altären und Skulpturen aus der Spätgotik die Dauerausstellung.