Industrie, Handwerk und Kultur Döbelner Pferdestraßenbahn in Döbeln
0,5 kmzum Radweg

Döbelner Pferdestraßenbahn © K. Lange
Die alte Döbelner Pferdebahn war von 1892-1926 auf einer 2,5 km langen Strecke vom Hauptbahnhof zur Innenstadt als öffentliches Nahverkehrsmittel in Betrieb. Seit Juni 2007 kann man das nostalgische Fahrgefühl von einst mit der originalgetreu restaurierten Döbelner Pferdebahn, die in der Art einzigartig in Deutschland ist, auf einer ca. 1 km langen Schienentrasse in der Döbelner Innenstadt erleben.

Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller heutigen Nahverkehrsmittel. In Deutschland hat es Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts in über 90 Städten und weltweit sogar 1.700 Pferdestraßenbahnen gegeben. Eine komplexe museale Würdigung blieb ihr bis jetzt jedoch versagt. In einigen Straßenbahnmuseen wird das Thema Pferdestraßenbahn zwar behandelt, meist aber nur am Rande und auf lokale Gegebenheiten beschränkt. Wir haben ein Museum eingerichtet, in dem nur Bildmaterial und Ausstellungsstücke zum Thema Pferdestraßenbahn gezeigt wird. Auf 50 Schautafeln ist die wechselvolle und teilweise kuriose Geschichte der Pferdebahn in Döbeln, Deutschland und der Welt dargestellt.
Industrie, Handwerk und Kultur Heckelhaus in Döbeln
0,05 kmzum Radweg

Geburtshaus Erich Heckel © Stadt Döbeln
Der Maler, Expressionist und Mitbegründer der Künstlervereinigung "Brücke", Erich Heckel, wurde am 31. Juli 1883 in dem Haus Niedermarkt 15 geboren. 
Die Kreissparkasse Döbeln fühlt sich diesem wertvollen Erbe als Hauseigentümer in besonderer Weise verpflichtet. Im Heckel-Haus werden in architektonisch, anregendem Rahmen einige der herausragenden Werke Heckels präsentiert. Auch die Stadt Döbeln mit der Kleinen Galerie und der Heckel-Freundeskreis engagieren sich stark für dieses kulturelle Erbe.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirche St. Nicolai in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Nicolaikirche © Siesing
Die Kirche wurde 1293 erstmals erwähnt und nach einem Großbrand 1333 im Neubau als frühgotische Basilika errichtet, deren Westportal von 1370 noch original erhalten ist. Ihren jetzigen, spätgotischen Charakter erhielt die Kirche 1479. Der mächtige, 60 m hohe Turm wurde nach Bränden von 1629 und 1733 errichtet. Bedeutendstes Ausstattungsstück ist der 12 m hohe 6-flügelige spätgotische Schnitzaltar von 1515/16, der vom sogenannten „Meister des Döbelner Hochaltars" (namentlich nicht bekannt) stammt. Weiterhin bemerkenswert sind die Kanzel von 1599, der reliefgeschmückte Sandsteintaufstein von 1603 und ein Abendmahlrelief von 1500. Auch die Eule-Orgel ist eine der bedeutendsten in Sachsen. Vor der Kirche steht seit 1902 ein Lutherdenkmal.
Industrie, Handwerk und Kultur Rathaus mit Museum, kleine Galerie in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Rathaus mit Museum © Stadt Döbeln
Hoch oben im Turm und im Dachgeschoss des Döbelner Rathauses, mitten im Herzen der Stadt, können Sie eintauchen in die über 1.000jährige Geschichte von Döbeln. Außerdem sehen wir uns als Geburtsstadt der berühmten Maler Erich Heckel und Bernhard Kretzschmar der Bildenden Kunst verpflichtet.
 
  • Stadtgeschichte Döbelns mit Altertumsausstellung
  • Wohnkultur um 1920
  • ständig wechselnde Ausstellungen
Freizeit und Erholung Stadtbad in Döbeln
0,03 kmzum Radweg

Stadtbad © M. Schroeder
Das neue Freibad mit 70m-Rutsche, Whirlpool, Wasserpilz, Strömungskanal, Wasserspielgarten für die Jüngsten und vielem mehr wurde am 21. Juli 1995 eingeweiht.
Das Hallenbad und die Sauna, 2002 komplett saniert, bieten beste Voraussetzungen für Sport, Spaß und Entspannung.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Burg Mildenstein in Leisnig
0,2 kmzum Radweg

Burg Mildenstein © K. Lange
Bereits von Weitem erblickt man – auf steil abfallenden Felsen – die wuchtigen Mauern, die sich seit 1000 Jahren über dem Tal der Freiberger Mulde erheben. Die Dauerausstellung zur Burggeschichte spricht sowohl große als auch kleine Burgenfreunde an. Der kleine dicke Turm »Frieder Berg« nimmt die Kinder mit auf Zeitreise durch die Ausstellung und erzählt ihnen auf Knopfdruck spannende Geschichten und Burggeheimnisse. Für experimentierfreudige Kinder gibt es ein Wandpuzzle und ein Holzburgmodell zum Selberbauen. Zahlreiche Veranstaltungen, wie Konzerte, Familienführungen und der „Ferienspaß für Königskinder“ laden zu Entdeckungstouren in die Burgmauern.
 
Freizeit und Erholung Freibad in Leisnig
0,14 kmzum Radweg

Freibad © Bürgerinitiative Freibad Leisnig
Das Freibad Leisnig ist im Mai 2015 nach 15-monatiger Modernisierung neu eröffnet worden.
Das Schwimmbecken wurde neu gebaut und das Gelände komplett saniert. In dem jetzigen Wasserbecken ist ein Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich integriert, getrennt durch die Wassertechnik. Die zwei 50m-Bahnen blieben erhalten, ebenso der 1m- und der 3m-Sprungturm. Als Attraktionen dienen eine Breitrutsche sowie ein großer Beachplatz sowohl zum Sporttreiben als auch zum Erholen und Genießen. 

Schwimmerbecken: 25 m x 20 m
Nichtschwimmerbecken: 19 m x 20 m
Wasserfläche gesamt: 890 m²
Liegewiese: 1,4 ha
Großer Kinderspielbereich, Planschbecken, Mutter-Kind-Bereich
gastronomische Einrichtungen
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kloster Buch in Leisnig
0 kmzum Radweg

Kloster Buch © K. Lange
Die Gründung des Zisterzienserinnenklosters geht auf das Jahr 1192 zurück. Stifter des Klosters war Burggraf Heinrich von Leisnig. Bis 1250 waren alle Gebäude errichtet und eine Mauer zum Schutz des Klosters, von der heute noch Reste erhalten sind. Das Kapitelhaus sowie das Abthaus mit Infirmerie und Krankenkapelle sind vollständig erhalten. Auch die Ruine des einstigen Brauhauses und das Neccessarium - eine Mönchstoilette - können bestaunt werden. Wie in jedem Zisterzienserinnenkloster gehörten auch hier harte Arbeit und Gehorsamkeit zum täglichen Leben, aber auch Chorgebet und Chorgesang. Heute sind die historischen Gemäuer des Klosters, gelegen in der idyllischen Muldelandschaft, Anziehungspunkt für viele Besucher.
Industrie, Handwerk und Kultur Lutherzimmer im Stadtgut in Leisnig
0,4 kmzum Radweg

Lutherzimmer im Stadtgut © P. Rehe
Im Obergeschoss des Stadtgutes finden Sie die Ausstellung zur Leisniger Kastenordnung, zur Leisniger Kirchenmusik sowie zur Stadtgeschichte Leisnigs.
Die umfangreiche Sanierung des historischen Gebäudes im Herzen der Stadt wurde 2013 abgeschlossen. Nach jahrzehntelanger Arbeit konnte die beachtenswerte Raumgestaltung restauriert bzw. rekonstruiert werden. Neben den geschichtlich wertvollen Ausstellungsstücken finden Sie auf großen Informationstafeln außerdem Wissenswertes zu den Themen: Martin Luther und die Reformation in Sachsen, Bürgerschaft und Frömmigkeit um 1500, Kloster Buch - Klosterleben und Bedeutung für die Stadt Leisnig, Leisniger Kantoren sowie Informationen zur Restaurierung des Obergeschosses.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Stadtkirche St. Matthäi in Leisnig
0,1 kmzum Radweg

Kirche St. Matthäi © K. Lange
Die Ursprünge der Leisniger Stadtkirche St. Matthäi reichen ins 12. Jahrhundert zurück, sie wurde von den Leisniger Burggrafen erreichtet.
Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt im 13. Jahrhundert verlagerte sich das Stadtzentrum um die Kirche, die in der Zeit zwischen 1460 und 1490 zur spätgotischen Hallenkirche erweitert wurde.
Im dreißigjährigen Krieg brannten schwedische Truppen die Kirche nieder, bereits 1637 konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Der Meißner Bildschnitzer Valentin Otte errichtete den fast elf Meter hohen Altar, der den Chor ausfüllt.
1882 begann man den Innenraum der Kirche mit neogotischen Elementen auszustatten, und den Westturm zu erhöhen. Diese Umbauten wurden 1960 aus dem Kircheninnenraum entfernt, einzig der Kirchturm zeugt von aus der Bauperiode. 
Industrie, Handwerk und Kultur Dentalmuseum Zschadraß in Colditz
2 kmzum Radweg

Dentalmuseum © Dentalmuseum
Die im Jahre 2000 eröffnete Ausstellung entwickelte sich im laufe der Jahre zur größten Sammlung auf diesem Gebiet. Sie gibt einen eindrucksvollen Überblick in die Geschichte der Zahnmedizin/-technik.
Die ältesten Stücke stammen aus dem Römischen Reich (ca. 300 v.Ch.).
 
Industrie, Handwerk und Kultur Fluchtmuseum im Schloss Colditz in Colditz
0,1 kmzum Radweg

Colditz-Nachtaufnahme im Herbst © Siesing
Während des 2. Weltkrieges wurden im Schloss Colditz alliierte Gefangene mit höheren Dienstgraden untergebracht. Auf Grund seiner Lage auf einem Felsen und den baulichen Gegebenheiten wurde das unter Oflag IV C geführte Lager als "ausbruchssicher" eingestuft. Zudem wurde es nach aussen so geführt, dass es als Vorzeigeobjekt zur Einhaltung der Genfer Konvention genutzt werden sollte. Der hohe Bildungsgrad der inhaftierten Offiziere und deren Bestreben, ihre Langeweile mit Fluchtversuchen tot zu schlagen, sorgte stets für eine Art Katze und Maus Spiel zwischen Lagerinsassen und Wachpersonal. Die meisten der über 300 Fluchtversuche wurden von britischen Offizieren verübt, so die Überlieferungen, die gelungensten aber von französischen Offizieren. Der Ideenreichtum war schier unendlich, denn man hatte Zeit und bei einer Enttarnung mit keinerlei drastischen Strafen zu rechnen. So wurden bei der täglichen Zählung Puppen hochgehalten, damit das Fernbleiben eines Gefangenen nicht auffiel.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Colditz in Colditz
0,25 kmzum Radweg

Colditz Schloss 2 © Siesing
Das Schloss Colditz stellt das Wahrzeichen der Stadt Colditz dar.
Es wurde erstmals 1046 urkundlich erwähnt und steht auf einem 30 Meter hohen Felsen am Ufer der Zwickauer Mulde.
In seiner abwechslungsreichen Geschichte diente das Schloss unter anderem als Jagdschloss, Witwensitz für Kurfürstinnen, Armenhaus, Verwahranstalt für geistig Kranke, Schutzhaft-/ Kriegsgefangenenlager, Altenpflegeheim sowie als Krankenhaus. Nach dem Auszug dessen wurde es umfangreich saniert und rekonstruiert.
Heute kann das ehemalige Gefangenenlager als Kernstück, Kultur- und Kongresszentrum, Kostümwerkstatt, Mal- und Zeichenschule, Europa -Jugendherberge sowie die Landesmusikakademie Sachsen bewundert werden.
 
Freizeit und Erholung Muldezusammenfluss in Sermuth
0,5 kmzum Radweg

Muldevereinigung © colditz.de
An dieser Stelle fließen die Zwickauer und die Freiberger Mulde zusammen und bilden die Vereinigte Mulde. Aus zwei zu Beginn kleinen Quellen entwickelt sich ein beachtlicher Fluss.