Industrie, Handwerk und Kultur

So vielfältig wie die Landschaften entlang der Mulde ist hier auch die Kultur. Nehmen Sie sich Zeit und werfen Sie einen Blick in die Vergangenheit, denn nahe der Mulde gibt es viele Kulturschätze, die ihre alten, außergewöhnlichen Geschichten erzählen.
 
Viele Museen und andere Sehenswürdigkeiten geben einen Einblick in die sächsische Industriekultur und offenbaren handwerkliche und künstlerische Meisterwerke der Region. Beeindruckende Architektur, historische Stätten und lebendige Museen – ein Abstecher vom Radweg lohnt sich in jedem Fall.
Industrie, Handwerk und Kultur "Der Große Topf" in Penig
0,8 kmzum Radweg

Der Große Topf zu Penig 2 © Siesing
Die Topfproduktion beruht auf uralter Tradition, denn im Mittelalter war Penig eine recht bekannte Töpferstadt. Von Sagen umwoben ist der "Große Topf zu Penig", den Bürgern der Stadt nicht unbekannt. Dieser Riesentopf, als Weltwunder bestaunt, zu dem alljährlich zahlreiche Fremde aus allen Richtungen gepilgert kamen, wurde unter Anleitung des Meisters Hans Weider von den Töpfermeistern Penigs geformt.
Industrie, Handwerk und Kultur Amalie-Dietrich Gedenkstätte in Großschirma
3 kmzum Radweg

Amalie-Dietrich Gedenkstätte © Gemeinde Großschirma
Amalie Dietrich war wohl die bekannteste und bedeutendste Einwohnerin von Siebenlehn, einem Großschirmaer Ortsteil. Sie unternahm Forschungsreisen, welche sie vor allem nach Australien führten. Das Museum in Siebenlehn wird ehrenamtlich betrieben und kann nach Vereinbarung oder in der Regel an den Sonntagen besichtigt werden. Es zeigt Bilder und Stationen aus dem Leben Amalie Dietrichs sowie einige Ihrer Mitbringsel aus fernen Welten.
Industrie, Handwerk und Kultur Anhaltisches Theater Dessau in Dessau
4,3 kmzum Radweg

Anhaltinisches Theater © Welterberegion Anhalt Dessau Wittenberg / IMG Sachsen-Anhalt mbH
Adresse:
Friedensplatz 1a
06844 Dessau-Roßlau

Kontakt:
0340 25110
theaterkasse@anhaltisches-theater.de

 
Industrie, Handwerk und Kultur August Horch Museum in Zwickau
1,1 kmzum Radweg

Horch Museum IV © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das August Horch Museum lässt im Gebäude des früheren Audi Werks auf 3.000 m² Geschichte und Geschichten wach werden. Reiche Traditionen und gewachsene automobile Identität verbinden sich in eindrucksvoller Weise. So bieten eine Tankstelle der 20er Jahre und der Stand der Auto Union auf einer Ausstellung der 30er Jahre den Rahmen für Horchwagen, Audifahrzeuge sowie Modelle von Wanderer in Chemnitz, durch den Verbund der Auto Union eng mit der Zwickauer Historie verknüpft.
Industrie, Handwerk und Kultur AUTOmobile Trabantausstellung in Zwickau
0,06 kmzum Radweg

Trabantausstellung © KULTOUR Z
Im Museum sind Fahrzeuge aller Bauphasen von P70 bis Trabant 1.1 sowie Prototypen und die Duroplastanlage ausgestellt. Um das Thema Trabant und seine Entwicklungsgeschichte in Zwickau präsentieren zu können, werden seit 2015 besondere Ausstellungsstücke aus dem Fundus des August Horch Museums gezeigt. Für die Besucher beider Ausstellungen gibt es ein Kombinationsticket.
Industrie, Handwerk und Kultur Bauhaus in Dessau
3,4 kmzum Radweg

Bauhaus © Hertel
Wer an Dessau denkt, denkt an Architektur, Avantgarde und Design.
Am Bauhaus Dessau, 1926 nach Plänen von Walter Gropius als „Hochschule für Gestaltung“ eröffnet, wurden Stils und Formen geprägt, die bis heute weltweit das Verständnis von moderner Architektur, Kunst und Design beeinflussen. Das Bauhaus, heute Sitz der Stiftung Bauhaus Dessau, steht interessierten Besuchern aus aller Welt offen, ebenso wie die Wohnhäuser der Bauhausmeister Feininger, Muche/Schlemmer und Kandinsky/Klee. Mit der Wiederherstellung der Doppelhaushälfte Moholy-Nagy und des Einzelhauses für den Direktor des Bauhauses ist seit Mai 2014 der Gesamteindruck der Siedlung Meisterhäuser, die ebenso wie das Bauhaus zum UNESCO-Welterbe gehört, wieder erlebbar. Weitere zahlreiche Bauhausbauten, wie die Bauhaussiedlung Dessau Törten, das Historische Arbeitsamt und das Kornhaus, ein Ausflugsrestaurant an der Elbe, befinden sich im gesamten Stadtgebiet. Der geplante Neubau eines Bauhausmuseums, dass zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus im Jahr 2019 fertiggestellt werden soll, findet schon jetzt große internationale Aufmerksamkeit.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Bergschiffmühle in Bad Düben
0,5 kmzum Radweg

Bergschiffmühle © H. Nyari
Am Fuß der Burg Düben im ehemaligen Wallgraben liegt die Bergschiffmühle. Seit dem 17. Jahrhundert betrieben, durch Brände und Hochwasser oft beschädigt und immer wieder repariert und erneuert, war sie die letzte Schiffmühle Deutschlands. Bis 1956 klapperte die Mühle auf der rauschenden Mulde, bevor sie in den 60er Jahren in den Burggarten umgesetzt wurde. Seit dem 10. Deutschen Mühlentag am 9. Juni 2003 ist sie nach ihrer Rekonstruktion im Originalzustand von 1905 zu sehen.
Industrie, Handwerk und Kultur Besucherbergwerk Freiberg in Freiberg
0,5 kmzum Radweg

Reche Zeche Freiberg © A. Funke
Auch wenn der aktive Bergbau in Freiberg 1969 eingestellt worden ist, die Bergbautradition und das damit verbundene Brauchtum sind hier tief verankert und noch heute erlebbar: Sei es bei einer der traditionellen Berg- und Hüttenparaden, bei der Hunderte uniformierte Bergleute durch die Straßen der Silberstadt ziehen oder bei einer Einfahrt in das Silberbergwerk „Reiche Zeche“. Durchqueren Sie wie ein Bergmann die engen Gänge in 150 Metern Tiefe!
Industrie, Handwerk und Kultur Bitterfelder Bogen in Bitterfeld
2,5 kmzum Radweg

Bitterfelder Bogen © Robert Doppelbauer
Den besten Überblick über Bitterfeld-Wolfen bietet der „Bitterfelder Bogen“, das Wahrzeichen der Stadt. Von der Aussichtsplattform der Stahlkonstruktion erschließt sich dem Betrachter eine einmalige Sicht auf Stadt und Umland.  Das 28 m hohe, 81 m lange und 14 m breite Kunstwerk erinnert an eine große Baggerschaufel aus dem Braunkohlebergbau und ist ganzjährig geöffnet.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Blockhausen in Dorfchemnitz
2,0 kmzum Radweg

Blockhütte © Blockhausen
Seit 2004 treffen sich in Blockhausen jährlich zu Pfingsten die besten
Kettensägenkünstler aus der ganzen Welt. Alle geschaffenen Kunstwerke verbleiben hier
und sind ständig zu besichtigen. Ob auf den Wegen zur Hütte oder im Gelände von
Blockhausen, überall finden Sie Kettensägenkunst vom Feinsten.
Industrie, Handwerk und Kultur Bockwindmühle in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Bockwindmühle © adhoc
Sie sieht aus wie neu, hat aber schon ein beachtliches Alter: 1840 wurde die Dübener Windmühle nördlich von Leipzig erbaut. Bockwindmühlen waren von einfacher Bauweise und konnten bei Bedarf versetzt werden. Annähernd 70 Prozent der historischen Windmühle wurden bei ihrer Rekonstruktion und Wiedererrichtung wieder verwendet. Die Mühlentechnik ist sogar vollständig erhalten und funktionstüchtig. Der Verein Museumsdorf Dübener Heide hat mit Unterstützung von öffentlichen und privaten Geldgebern der Mühle in Bad Düben eine neue Zukunft gegeben. Schon von Weitem begrüßt die ungewöhliche Windmühle ihre Gäste, was nicht nur Fahrradfahrer zu einer willkommenen Rast ermutert. Eine besichtigung beweist, was hochwertiges Mühlen-Handwerk leisten kann.
Industrie, Handwerk und Kultur Burg Düben mit Landschaftsmuseum in Bad Düben
0,3 kmzum Radweg

Burg Düben mit Landschaftsmuseum © A. Klich
Seit 1953 beherbergt die Burg Düben eine ständige Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte. Diese wurde 1999 umfassens überarbeitet und bietet den Besuchern neben der Stadtgeschichte einen interessanten Überblick zur Dübener Heide. Das Museum zeigt Bad Düben als Ackerbürger- und Handwerkerstadt, wobei besonders auf seine geographische Lage eingegangen wird. Dabei lassen sich drei große inhaltliche Linien verfolgen: Stadtgeschichte, Naturraum und Handwerk,
1000 jährige Burg mit Aussichtsturm "Lug ins Land" und Landschaftsmuseum.
Industrie, Handwerk und Kultur Bürgerhaus in Eilenburg
0,7 kmzum Radweg

Bürgerhaus © SV Eilenburg
Das Bürgerhaus bietet moderne Räumlichkeiten mit Licht-, Ton- und Videotechnik sowie Internetanbindung für Kulturveranstaltungen, Tagungen, Schulungen, Vereins- und Familienfeiern. Der Große Saal mit absenkbarer Bühne umfasst eine Fläche von 358 m² und bietet damit bis zu 476 Zuschauern Platz. Dem vollklimatisierten Kleinen Saal ist eine zum Teil überdachte Sonnenterasse angeschlossen. Er verfügt über eine Küche zur Selbstversorgung und bis zu 100 Plätze auf 131 m². Diverse Seminar- und Konferenzräume haben Kapazitäten für 30 bis 60 Personen.

Das Bürgerhaus ist behindertengerecht und verfügt über ausreichende Parkplätze unmittelbar am Haus. Eine gastronomische Versorgung über den vorhandenen Cateringbereich mit Schankanlagen ist möglich. 
Industrie, Handwerk und Kultur Bürsten- und Heimatmuseum in Schönheide
ca. 5 kmzum Radweg

Bürstenmuseum © Gemeinde Schönheide
Schönheide, als Heimatort des „Bürstenmannes“  weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt geworden, kann ein ganz besonderes Kleinod vorweisen.
Das Bürsten- und Heimatmuseum hat seinen Sitz in einem sehr schön restaurierten Fachwerkhaus, der ehemaligen „Alten Pfarre“ direkt neben der Martin-Luther-Kirche.
Das Haus selbst, 1651 als Schule gebaut und 25 Jahre später zum Pfarrhaus erweiter, gehört zu den ältesten Gebäuden des Ortes.
Liebevoll zusammengestellt werden im Museum Sammlungen historischer Bürsten, Besen und Pinsel präsentiert. Dokumente über die Entwicklung der regionalen Bürsten- und Pinselherstellung sind ebenso zu besichtigen wie auch Unterlagen zur Geschichte des örtlichen Handwerks und der Eisenindustrie. Umfangreiche Sammlungen von heimatgeschichtlichen Sachzeugen sind zum Teil zur musealen Wohnküche mit Bürsten-Heimarbeitsplatz, zu Laden und Werkstatt zusammengestellt.
Zahlreiche Ausstellungsstücke, unter ihnen wertvolle Unikate wie Gründungsurkunden, Fahnen, gusseiserne Öfen und eine um 1830 entstandene Weihnachtspyramide, verschaffen dem Besucher einen Überblick über die Ortsgeschichte von Schönheide.
Auf dem vielfältigen Programm des Heimatgeschichtsvereins, welcher für das Museum verantwortlich zeichnet, stehen Demonstrationen handwerklicher und industrieller Bürstenfertigung, zahlreiche sehenswerte Sonderausstellungen und auch die bereits traditionelle, jährlich am 1. Advent beginnende Weihnachtsschau.
Industrie, Handwerk und Kultur Dampfmaschinenmuseum in Roßwein
0 kmzum Radweg

Dampfmaschinenverein Rosswein © E. Korth
Es ist Roßweins letzte Dampfmaschine. Einst trieb diese Dampfmaschine Webstühle an, welche zur Herstellung von Stoffen benötigt wurden.
Sie ist eine Einzelanfertigung und daher ein Unikat.
Diese Tandem-Verbundmaschine der Firma Hanomag Hannover wurde 1911 erbaut und brachte eine Leistung von 160 PS bei 130 U/min.
Der Dampfkessel wurde 1913 erbaut von der Firma Carl Sulzberger. Er ist noch im Originalzustand erhalten und handgenietet.
Das Ensemble aus Dampfmaschine und Dampfkessel besitzt Seltenheitswert und ist deutschlandweit einmalig.
Der Dampfmaschinenverein gründete sich 2006 mit dem Ziel, die Dampf-maschine zu erhalten und zu restaurieren.
Eine Besichtigung ist nach Rücksprache mit dem Verein möglich.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Dentalmuseum Zschadraß in Colditz
2 kmzum Radweg

Dentalmuseum © Dentalmuseum
Die im Jahre 2000 eröffnete Ausstellung entwickelte sich im laufe der Jahre zur größten Sammlung auf diesem Gebiet. Sie gibt einen eindrucksvollen Überblick in die Geschichte der Zahnmedizin/-technik.
Die ältesten Stücke stammen aus dem Römischen Reich (ca. 300 v.Ch.).
 
Industrie, Handwerk und Kultur Deutsche Raumfahrtausstellung in Muldenhammer
0,6 kmzum Radweg

Raumfahrtausstellung © C. Leithold
Die Ausstellung befindet sich im Ortsteil Morgenröthe-Rautenkranz.

Bekannt wurde Morgenröthe-Rautenkranz wegen seines „berühmten Sohnes“ Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im All. Die deutschlandweit einmalige Ausstellung zeigt sensationelle Exponate zum Thema Raumfahrt, darunter originale Raumanzüge, detailgetreue Raketen- u. Satelitenmodelle sowie das Trainingsmodul des Basisblocks MIR, dem Vorläufer der International Space Station (ISS).
Industrie, Handwerk und Kultur Döbelner Pferdestraßenbahn in Döbeln
0,5 kmzum Radweg

Döbelner Pferdestraßenbahn © K. Lange
Die alte Döbelner Pferdebahn war von 1892-1926 auf einer 2,5 km langen Strecke vom Hauptbahnhof zur Innenstadt als öffentliches Nahverkehrsmittel in Betrieb. Seit Juni 2007 kann man das nostalgische Fahrgefühl von einst mit der originalgetreu restaurierten Döbelner Pferdebahn, die in der Art einzigartig in Deutschland ist, auf einer ca. 1 km langen Schienentrasse in der Döbelner Innenstadt erleben.

Die Pferdestraßenbahn ist der Ursprung aller heutigen Nahverkehrsmittel. In Deutschland hat es Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts in über 90 Städten und weltweit sogar 1.700 Pferdestraßenbahnen gegeben. Eine komplexe museale Würdigung blieb ihr bis jetzt jedoch versagt. In einigen Straßenbahnmuseen wird das Thema Pferdestraßenbahn zwar behandelt, meist aber nur am Rande und auf lokale Gegebenheiten beschränkt. Wir haben ein Museum eingerichtet, in dem nur Bildmaterial und Ausstellungsstücke zum Thema Pferdestraßenbahn gezeigt wird. Auf 50 Schautafeln ist die wechselvolle und teilweise kuriose Geschichte der Pferdebahn in Döbeln, Deutschland und der Welt dargestellt.
Industrie, Handwerk und Kultur Eibenstocker Bergbaulehrpfad in Eibenstock
1,5 kmzum Radweg

Eibenstocker Bergbaulehrpfad © TSC Eibenstock
Am Nordrand der Bergstadt, unweit der Badegärten Eibenstock, befindet sich der Eibenstocker Bergbau- und Seifenlehrpfad. Zahlreiche Schautafeln weisen entlang des schmalen Pfades auf die bedeutende Bergbauhistorie der ehemals "Kurfürstlich Freien Bergstadt Eibenstock" hin. Man entdeckt kleine rekonstruierte Anlagen bergmännischer Tätigkeit und sogar Relikte jahrhundertealten Bergbaus, wie Stollenmundlöcher, Lichtlöcher, Pochschalen und Griebenherde.
Industrie, Handwerk und Kultur Eisenbahnmuseum "Zum Prellbock" in Lunzenau
0,3 kmzum Radweg

Eisenbahnmuseum © Foto Henning
Lunzenau hat eine besondere Attraktion zu bieten: Das wahrscheinlich kleinste Eisenbahnmuseum Deutschlands „Zum Prellbock“. Das ehemalige Bahnwärterhäuschen aus dem benachbarten Obergräfenhain wurde in einer spektakulären Aktion umgesetzt und präsentiert jetzt wechselnde Ausstellungen verschiedenster Künstler und Sammler.

 
Industrie, Handwerk und Kultur Flößerhaus in Rechenberg-Bienenmühle
0,05 kmzum Radweg

Bauerngarten am Flößerhaus im Herbst © HGV
Das Flößerhaus im Ortskern wurde vor 1700 errichtet und war Wohnhaus für sogenannte Häusler, arme Leute.
Auf ca. 44 m² lebten 2 Erwachsene mit bis zu 10 Kindern, 2 Ziegen und Hühner  im Haus.
Der Hausherr war in der saisonalen Flößerei mit speziellen Aufgaben des Flößens betraut.
Heute ist das Flößerhaus museale Einrichtung und Sitz des Heimatgeschichtsvereins.
Am Flößerhaus wurde 2007 ein Bauerngarten angelegt, der  jederzeit frei zugänglich und  Teil des Kräuterlehrpfades in Rechenberg ist.

 
Industrie, Handwerk und Kultur Fluchtmuseum im Schloss Colditz in Colditz
0,1 kmzum Radweg

Colditz-Nachtaufnahme im Herbst © Siesing
Während des 2. Weltkrieges wurden im Schloss Colditz alliierte Gefangene mit höheren Dienstgraden untergebracht. Auf Grund seiner Lage auf einem Felsen und den baulichen Gegebenheiten wurde das unter Oflag IV C geführte Lager als "ausbruchssicher" eingestuft. Zudem wurde es nach aussen so geführt, dass es als Vorzeigeobjekt zur Einhaltung der Genfer Konvention genutzt werden sollte. Der hohe Bildungsgrad der inhaftierten Offiziere und deren Bestreben, ihre Langeweile mit Fluchtversuchen tot zu schlagen, sorgte stets für eine Art Katze und Maus Spiel zwischen Lagerinsassen und Wachpersonal. Die meisten der über 300 Fluchtversuche wurden von britischen Offizieren verübt, so die Überlieferungen, die gelungensten aber von französischen Offizieren. Der Ideenreichtum war schier unendlich, denn man hatte Zeit und bei einer Enttarnung mit keinerlei drastischen Strafen zu rechnen. So wurden bei der täglichen Zählung Puppen hochgehalten, damit das Fernbleiben eines Gefangenen nicht auffiel.
Industrie, Handwerk und Kultur Galerie am Domhof in Zwickau
0,5 kmzum Radweg

Galerie am Domhof © KULTOUR Z
Die 1977 eröffnete Galerie am Domhof befindet sich in einem neoklassizistischen Gebäude, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Ausstellungslokal des Zwickauer Kunstvereins errichtet wurde. Es steht zum Teil auf mittelalterlichen Grundmauern der ehemaligen Lateinschule. Gemeinsam mit den restaurierten Priesterhäusern und der Kirche St. Marien bildet es mit seiner Architektur ein besonderes städtebauliches Ensemble im Zentrum von Zwickau.
Industrie, Handwerk und Kultur Galerie art gluchowa in Glauchau
0,5 kmzum Radweg

Galerie art gluchowe © art gluchowe
Direkt im historischen Stadtkern der über 750 Jahre alten Stadt Glauchau befindet sich die Doppelschloss - Anlage Forder - und Hinterglauchau. Einst Stammsitz der muldenländischen Schönburger beherbergt das altehrwürdige Gemäuer heute das kulturelle Zentrum der Stadt.
Gleich im Eingangsbereich finden Sie die Galerie art gluchowe, die in Trägerschaft des Kunstvereins der Stadt Glauchau weit über die Schlossmauern, Stadt - und Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Neben der "Festen Größe Galerie" wirkt der Kunstverein art gluchowe e.V. mit vielfältigen Aktivitäten.
Industrie, Handwerk und Kultur Galerie der anderen Art in Aue
0,8 kmzum Radweg

Galerie der anderen Art © Stadt Aue
Galerie der anderen Art
Kunst und Kultur gehören zum guten Ton.
Nichts prägt eine Stadt über die Jahrhunderte hinweg mehr als ihre Kultur. Architektonische und plastische Kunstwerke geben der Stadt Aue den entscheidenden Charakter.
Zu erwähnen ist besonders die „Galerie der anderen Art“,
in welcher die zeitgenössischen Künstler keinesfalls untätig geblieben sind, um regionalen und überregionalen Besuchern der stetig wechselnden Ausstellungen einen hautnahen Einblick in ihr Schaffen und Wirken zu ermöglichen.
In den nunmehr seit über 10 Jahren festen Bestand hat sich die „Galerie der anderen Art“ stark etabliert und in das Stadtbild Aue eingefügt.
Die Stadt präsentiert sich mit einer überdurchschnittlichen, ansehnlichen und anders gearteten Kunstgalerie, im wahrsten Sinne des Wortes.
Begeisterte Besucher formulierten folgende Meinungen:

"...hier müsste Außenseiter Spitzenreiter her", "...hier muss unbedingt der Fernsehsender Arte einen Bericht darüber bringen", "...selbst in den größten, verrücktesten Städten haben wir eine solch` wahnsinnig phänomenal detaillierte Galerie noch nie gesehen.
Welch eine Liebe zum Detail und so überaus vielfältig – es ist für jeden Geschmack etwas dabei!"
Industrie, Handwerk und Kultur Geopark Porphyrland in Grimma
0 kmzum Radweg

Steinbruch Lueptitz © Heß
Der Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen" liegt südöstlich von Leipzig. Er erstreckt sich über Gebiete der Landkreise Leipzig, Nordsachsen und Mittelsachsen. Elf Städte und Gemeinden arbeiten in einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft unter dem Dach des Trägervereins Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen e.V. zusammen.

Die Grenzen des Geoparks entsprechen in etwa dem Gebiet der Nordwestsächsischen Vulkanitsenke, die eine Fläche von über 900 Quadratkilometer einnimmt und eines der größten mitteleuropäischen Vulkangebiete ist. Gewaltige vulkanische Ausbrüche in der Rotliegendzeit vor ca. 300 Mio. Jahren hinterließen mächtige Ablagerungen von Lava und Glutwolken, die sich heute als wertvolle Rohstoffe darstellen (Quarz- und Granitporphyre, Porphyrtuffe, Ignimbrite etc.). Während des Tertiärs, beginnend vor 65 Mio. Jahren, mit seinem feucht-warmem Klima verwitterten die vulkanischen Gesteine tiefgründig. Es entstanden die heutigen Kaolinlagerstätten. Verwitterungsbeständige Gesteinsbereiche bilden heute die Kuppen dieser hügeligen Landschaft. Während der Elster- und Saale-Kaltzeit wurden diese Vulkanite markant überformt. Die Gletscher schliffen die Berge ab und gaben ihnen eine walrückenartige Gestalt (Rundhöcker). An der Form lässt sich die Vorstoßrichtung der Eismassen während der Saalekaltzeit rekonstruieren. Zurück blieben sichtbare Gletscher-Schliffe am Gestein.
Die Zeugnisse des Rotliegend-Vulkanismus und die am Porphyr sichtbaren Spuren der Eiszeit sind als bedeutende Geotope teils von nationalem Rang, im Geopark Porphyrland zu entdecken.

Aufgrund der Lage in Nordwest- bzw. Mittelsachsen ist der Geopark zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz schnell erreichbar. Er lädt zum Wandern und Radfahren, aber auch zum Wasserwandern ein. Radfahrer können sich innerhalb des Geoparks entlang der Mulde, aber auch zwischen Mulde und Elbe, Mulde und Parthe sowie entlang der Zschopau bewegen. Der ausgeschilderte Mulderadweg durchzieht das gesamte Gebiet von Süden nach Norden und führt durch zahlreiche Städte und an mehreren Geotopen vorbei. Durch den Geopark führt ein Abschnitt des Jacobspilgerweges und der Lutherweg Sachsen, den man ebenso wie den Muldental-Wanderweg per Pedes nutzen kann. Wasserwandern ist auf der schnellen, lange für die Energiegewinnung angestauten Mulde wegen der vielen Wehre in Tagesabschnitten möglich und ein tiefes Naturerlebnis auf dem kaum veränderten Flusslauf, der als europäisches Vogelschutzgebiet komplett unter Schutz steht.
Industrie, Handwerk und Kultur Geoportal Schaddelmühle in Grimma
0 kmzum Radweg

Schaddelmühle © K. Lange
Das kleine Dorf Schaddel liegt idyllisch am Fluss Mulde nahe der Stadt Grimma. Anfang der 1970er Jahre siedelten sich in der alten Wassermühle des Ortes Künstlerkollegen an. Sie gründeten das Kollegium bildender Künstler „Schaddelmühle“ und errichteten Ateliers und Werkstätten, die eine sehr vielfältige Arbeit und Produktion von Unikaten aber auch von seriellen Keramiken ermöglichten.
Heute informiert die ehemalige Mühle als Geoportal „Erden der Keramik“ über die reiche Geschichte der keramischen Industrie und des keramischen Handwerks und organisiert für Künstler und Interessierte Workshops und Keramikkurse unter professioneller Begleitung.
Das Trafohäuschen am Eingang zur Schaddelmühle wurde als Info-Punkt zum Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen“ ausgebaut. Hier erhält der Besucher allgemeine Informationen zum Geopark Porphyrland mit seinen Themen, Erklärungen zur Genese der Tone und des Kaolins aus den kristallinen Porphyren sowie eine Vorstellung zu historischen Belegen der industriellen Keramikproduktion unserer Heimat.
Industrie, Handwerk und Kultur Göhrener Viadukt in Wechselburg
0 kmzum Radweg

Göhrener Brücke © G.Ladegast
Das Göhrener Viadukt gehört zu den imposantesten deutschen Brückenbauten aus der Frühzeit des Eisenbahnbaus.
Es verbindet den Wechselburger Ortsteil Göhren und den Lunzenauer Ortsteil Cossen miteinander. In einer Höhe von 68 m und in zwei Etagen überspannt sie heute die Zwickauer Mulde in einer Länge von 381 m. Die Grundsteinlegung erfolgt am 27. Mai 1869 und bereits zwei Jahre später die Fertigstellung. Zeitweise wurde an dem imposanten Bauwerk mit bis zu 5.000 Arbeitern und 340 Pferden gearbeitet. Bis zu der Sanierung in den Jahren 1982-86 betrug die ursprüngliche Länge sogar 512 m.
Heute führt die Bahnlinie Chemnitz-Leipzig über die Göhrener Brücke.
Industrie, Handwerk und Kultur Hängebrücke in Grimma
0 kmzum Radweg

Hängebrücke © Siesing
Sachsens längste Hängebrücke überspannt mit 80 Metern die Mulde bei Grimma. Sie verbindet das Stadtgebiet mit dem Stadtpark am gegenüberliegenden Muldeufer. 
Die Hängebrücke in Grimma wurde im Jahre 1924 erbaut, 1945 gesprengt und vier Jahre später als genietete Konstruktion wieder errichtet. Während der beiden Hochwasser im Jahr 2002 und 2013 wurde sie schwer beschädigt, so dass sie für mehrere Monate nicht zugänglich war. Heute ist sie aber vollständig wiederhergestellt und wird von Wanderern und Radfahrern oft passiert.
Industrie, Handwerk und Kultur Heckelhaus in Döbeln
0,05 kmzum Radweg

Geburtshaus Erich Heckel © Stadt Döbeln
Der Maler, Expressionist und Mitbegründer der Künstlervereinigung "Brücke", Erich Heckel, wurde am 31. Juli 1883 in dem Haus Niedermarkt 15 geboren. 
Die Kreissparkasse Döbeln fühlt sich diesem wertvollen Erbe als Hauseigentümer in besonderer Weise verpflichtet. Im Heckel-Haus werden in architektonisch, anregendem Rahmen einige der herausragenden Werke Heckels präsentiert. Auch die Stadt Döbeln mit der Kleinen Galerie und der Heckel-Freundeskreis engagieren sich stark für dieses kulturelle Erbe.
Industrie, Handwerk und Kultur Heimatmuseum in Roßwein
0,4 kmzum Radweg

Museumsportal Rosswein © Gemeinde Rosswein
Historisches Schriftgut und Sachzeugen aus verschiedenen Epochen bewahrt man am Besten im Museum. Hier können diese Zeugen vergangener Zeit von allen interessierten Bürgern der Stadt aber auch von den Besuchern besichtigt werden. Man weckt damit so manche Erinnerung. Auch unsere Stadt Roßwein hat eine lange wechselvolle Geschichte in Sachen Heimatmuseum erlebt. Es gab in jeder Epoche Leute, welche mit viel Herz an der Bewahrung der Heimatgeschichte hingen. Den Stein ins Rollen brachte wohl einst der Ehrenbürger der Stadt Roßwein, Herr Kammerrat Oswald Naupert, als er am 14.2.1914 dem Stadtrat zu Roßwein den Vorschlag machte ein Heimatmuseum einzurichten. Er schlug hierzu das Abthaus vor. Dieses Gebäude wurde 1537-1540 vom letzten Abt des Klosters Altzella, Andreas Schmiedewald, errichtet. Im Jahre 1544 schenkte er es seinem Bruder Antonio Schmiedewald, welcher Bürgermeister zu Roßwein war. Bereits im Jahre 1565 kaufte die Tuchmacherinnung das Abthaus für 700 Meißnische Gulden. Im Besitz der Innung blieb das Abthaus mehrere Jahrhunderte. Herrn Naupert wurde ein Raum im Abthaus bewilligt um ein kleines Museum einzurichten. Ein Aufruf an die Bürger der Stadt ergab eine große Resonanz und viele Sachzeugen wurden zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1919, genauer am 15. Dezember, hatten sich wieder Bürger gefunden, welche der Bewahrung der Heimatgeschichte zugetan waren. Es gründete sich ein Verein, der die Heimatgeschichte aufarbeitete. Den Eingang zu unserem Heimatmuseum umschließt ein wunderschönes Renaissanceportal mit Sitznischen. Im Jahre 1975 wurde das im Original aus Porphyr gefertigte Portal durch eine Kopie aus Sandstein ersetzt. An den Kosten in Höhe 120000 Mark beteiligten sich der Rat der Stadt Roßwein, die Denkmalspflege und Roßweiner Betriebe. Im Jahre 1989 gelang es durch die Renovierung einen neuen Raum für Ausstellungszwecke zu gewinnen. In diesem Raum ist noch heute der Prunkofen aus Meißner Porzellan zu sehen. Im Jahr 1998, genauer am 15. Januar gründete sich der „ Heimatverein Roßwein e. V. “ . Von Anbeginn seiner Gründung bemühte sich dieser Verein dem nur nach Voranmeldung zugänglichen Heimatmuseum wieder Leben einzuhauchen, die nun schon seit 1984 stehende Ausstellung umzugestalten und das Museum wieder regelmäßig für die Bevölkerung und die Gäste der Stadt zu öffnen. 
Industrie, Handwerk und Kultur Heimatmuseum in Lunzenau
0,5 kmzum Radweg

Heimathaus Lunzenau © Foto Henning
Das Heimathaus als ältestes Haus der Stadt wurde in liebevoller Kleinarbeit durch den Heimatverein Lunzenau restauriert und beherbergt ein kleines Heimatmuseum.
Industrie, Handwerk und Kultur Historischer Hochofen in Muldenhammer
3 kmzum Radweg

Hochofen © R. Weisflog
Die Sehenswürdigkeit befindet sich im Ortsteil Morgenröthe-Rautenkranz.

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte Morgenröthe-Rautenkranz zu einem der wenigen Orte, in denen eiserne Glocken gegossen wurden. Alleinüber 9.000 Kirchenglocken wurden hier gefertigt. Bei einem Besuch des historischen Hochofens können Urlauber diese längst vergangenen Tage nachempfinden.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Industrie- und Filmmuseum in Bitterfeld
4 kmzum Radweg

Industrie- und Filmmuseum Wolfen © Kirsch
Die Wiege des modernen Farbfilms steht in Wolfen bei Bitterfeld. Hier, an der Quelle schier unerschöpflicher Rohstoffvorkommen, produzierte die weltberühmte Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation (Agfa) den ersten universell einsetzbaren Mehrschichtfarbfilm der Welt. Die Herstellung des "Agfacolor-Neu" können Sie im Industrie- und Filmmuseum Wolfen am Originalschauplatz mit Original-Maschinen verfolgen. Das ist einmalig. Tauchen Sie in die Welt schmelzender Emulsionen und gewaltiger Begießmaschinen, folgen Sie ehemaligen Mitarbeitern durch die Gänge und erleben Sie ein eigenwilliges Flair und den Hauch einer ganz besonderen Industrieromantik. Im Museum erwartet Sie mit über 800 Liebhaberstücken die größte öffentliche zugängliche Sammlung von Fotoapparaten und Filmkameras in Sachsen-Anhalt. 
Industrie, Handwerk und Kultur Jugendstilrathaus in Eibenstock
0,1 kmzum Radweg

Rathaus © TSC Eibenstock
Das fast wie ein Schloss wirkende Eibenstocker Rathaus (1907) zeigt vor allem in seinem Inneren typische Elemente prachtvollen Jugendstils. Ornamentale Bleiglasfenster symbolisieren zum Beispiel die Bereiche Schulwesen, Krankenpflege, Wasser- und Bauwesen. Der beindruckende Ratssaal mit Tonnengewölbe bietet eine einzigartige Akustik. An der Südseite lädt ein schöner Park mit Brunnengrotte und Bänken zum Verweilen ein.
Industrie, Handwerk und Kultur Königlich-sächsische Postmeilensteine in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Stationsstein auf dem Kirchplatz © TSC Eibenstock
Wo heute Radfahrer auf ihre Kosten kommen, ging einst im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab. Damals saß man allerdings auf einem Pferde- und nicht auf einem Fahrradsattel und zur Orientierung dienten keine GPX-Dateien, sondern am Wegesrand aufgestellte Steine mit Orts- und Entfernungsangaben in Meilen – die Königlich-Sächsischen Postmeilensteine. In Eibenstock (Ortsmitte) und ihrer Umgebung machen diese denkmalgeschützten Zeugnisse der sächsischen Verkehrs- und Postgeschichte die Vergangenheit an Originalstandorten für die Nachwelt erfahrbar und erlebbar.
Industrie, Handwerk und Kultur Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" in Zwickau
0,2 kmzum Radweg

Ballhaus neue Welt © KULTOUR Z
In der Blüte des Jugendstils (1903) wurde dieser wunderschöne Saal des Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ errichtet. Die Liebe zum Detail und die architektonische Umsetzung beeindruckt die Besucher immer wieder aufs Neue. Der wohl schönste und größte Terrassensaal Westsachsens empfing im Laufe seiner Geschichte viele namhafte Künstler und ist auch heute noch ein beliebter Veranstaltungsort.
Industrie, Handwerk und Kultur Kreismuseum in Bitterfeld
4 kmzum Radweg

Bernstein © E.Witt
Deutschlands einzige Bernsteinquelle von wirtschaftlicher Bedeutung lag einst unter den mächtigen Braunkohleflözen des Bitterfelder Reviers. Bis 1992 förderten Bitterfelder Bergleute das über 20 Millionen Jahre alte fossile Harz. 
Seit 2001 zeigt das Kreismuseum Bitterfeld die Geschichte der einzigen nennenswerten Bernsteinförderstätte Deutschlands in einer beeindruckenden Dauerausstellung. Die Schau informiert über die Entstehungsgeschichte des fossilen Harzes von der Jungtertiärzeit bis zu ihrer Förderung in der Moderne. Beeindruckende Einschlüsse von Pflanzen und Insekten, ein Ausflug in die Vielfalt der Formen und Arten des Bernsteins, seine Gewinnung und die Verarbeitung machen einen Besuch im dem 1892 gegründeten Museum lohnenswert. 
Weitere besondere Schwerpunkte des Bitterfelder Museum sind die Geschichte der Geologie, des Steinzeugs sowie des Braunkohlebergbaus in der Bitterfelder Region.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Kulturhistorisches Museum mit Ringelnatz-Sammlung in Wurzen
1,1 kmzum Radweg

Arkadenhof © Museum Wurzen
Dieses Renaissancegebäude aus der Mitte des 16.Jh. erhielt in den Jahren 1666-1668 sein heutiges Aussehen. Teile der Innenausstattung, wie die Wendeltreppe aus Eichenholz und barocke Stuckdecken sind heute noch erhalten und eine Besucherattraktion. Im vierseitig umschlossenen Arkadenhof finden Konzerte und Lesungen statt. Sie finden ein reichhaltiges Angebot aus Ur- und Frühgeschichte, Stadt- und Kulturgeschichte, Städtisches Handwerk und Volkskunde. Bemerkenswert sind ein Pestkarren anno 1607, Napoleons Tasse von 1813, das Polymobil von 1907 und der originale Seesack von Ringelnatz. Der Dichter Joachim Ringelnatz (eigentlicher Name Hans Böttiger) wurde 1883 in Wurzen/Sachsen geboren und starb 1934 in Berlin. Sehr bekannt sind noch heute seine Gedichtsammlungen Die Schnupftabakdose (1912) sowie Kuttel Daddeldu (1920).
Industrie, Handwerk und Kultur Kurfürstlich-sächsische Postdistanzsäule in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Kurfürstlich-sächsische Postdistanzsäule © TSC Eibenstock
Seit dem 1. Juli 2005 steht auf dem Postplatz die originalgetreue Nachbildung der kursächsischen Postdistanzsäule aus dem Jahre 1727. In Postkutschen fuhren früher Reisende auf holprigen Wegen durch Sachsen. Kartenwesen, Landvermessung und Straßenbau steckten noch in den Kinderschuhen. Doch der Aufschwung in den sächsischen Manufakturen und Bergwerken verlangte nach neuen Verkehrswegen. Sachsen benötigte eine neue Infrastruktur und die erste Vermessung der Straßen wurde eingeleitet. Sie diente als Grundlage für das System der kursächsischen Postmeilensäulen. Im Rahmen des kurfürstlichen "Befehls" vom 1. November 1721 und der dazugehörigen Verordnung hatte auch die Stadt Eibenstock eine Postdistanzsäule zu setzen und selbst zu finanzieren.
Industrie, Handwerk und Kultur Lutherzimmer im Stadtgut in Leisnig
0,4 kmzum Radweg

Lutherzimmer im Stadtgut © P. Rehe
Im Obergeschoss des Stadtgutes finden Sie die Ausstellung zur Leisniger Kastenordnung, zur Leisniger Kirchenmusik sowie zur Stadtgeschichte Leisnigs.
Die umfangreiche Sanierung des historischen Gebäudes im Herzen der Stadt wurde 2013 abgeschlossen. Nach jahrzehntelanger Arbeit konnte die beachtenswerte Raumgestaltung restauriert bzw. rekonstruiert werden. Neben den geschichtlich wertvollen Ausstellungsstücken finden Sie auf großen Informationstafeln außerdem Wissenswertes zu den Themen: Martin Luther und die Reformation in Sachsen, Bürgerschaft und Frömmigkeit um 1500, Kloster Buch - Klosterleben und Bedeutung für die Stadt Leisnig, Leisniger Kantoren sowie Informationen zur Restaurierung des Obergeschosses.
Industrie, Handwerk und Kultur Marktplatz in Lauter-Bernsbach
3,0 kmzum Radweg

Marktbrunnen © GV Lauter-Bernsbach
Mitten im Stadtkern liegt der im Jahre 2005 neu gestaltete Marktplatz. Von dort aus ist das Spirituosenmuseum, die Heimatstube und die Kirche schnell erreichbar.
Unmittelbar am Marktplatz befindet sich zudem eine neu gestaltet Informationstafel mit den schönsten Ausflugszielen rund um Lauter.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Max-Pechstein-Museum in Zwickau
0,75 kmzum Radweg

Kunstsammlungen Pechstein © KULTOUR Z
Im denkmalgeschützten Museumsgebäude, das der Zittauer Architekt Richard Schiffner (1912-14) mit einem repräsentativen Kuppelsaal als König-Albert-Museum errichtete befinden sich die Kunstsammlungen. Sie präsentieren ihre wertvollen Bestände in ständigen und wechselnden Ausstellungen. Zu den Schwerpunkten gehört das Werk des in Zwickau geborenen Expressionisten Max Pechstein.
Industrie, Handwerk und Kultur Meisterhäuser in Dessau
3,0 kmzum Radweg

Meisterhäuser © S. Härtel, Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Nur wenige Gehminuten vom Bauhausgebäude entfernt, befinden sich die ehemaligen Wohn- und Atelierhäuser der Bauhausmeister Kandinsky, Klee, Muche, Schlemmer, Moholy-Nagy und Feininger (Sitz des Kurt-Weill-Zentrums), die ebenfalls von Walter Gropius entworfen wurden. Im Mai 2014 wurden die Neuen Meisterhäuser im Beisein des Bundespräsidenten Joachim Gauck feierlich der Öffentlichkeit übergeben.
Industrie, Handwerk und Kultur Museum "Göschenhaus" mit Seume-Gedenkstätte in Grimma
0,85 kmzum Radweg

Göschenhaus © K. Lange
Georg Joachim Göschen erwarb im Jahre 1795 ein Pferdnergut in Hohnstädt bei Grimma. Das Wohnhaus nutzte er als Sommersitz für die Familie. Schon bald wurde das Anwesen auch zum beliebten Treffpunkt von Schriftstellern, darunter auch Friedrich Schiller, und Freunden der Familie Göschen. Bis 1934 Eigentum der Nachkommen Göschens wurde es von der nachfolgenden Besitzerin Renate Sturm-Francke nach und nach wieder im Stil der Göschenzeit ausgestaltet, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seit 1995 gehört das Göschenhaus der Stadt Grimma. Als Deutschlands einziges Verlegermuseum bereichert es seither wieder das kulturelle Leben Grimmas.

Als Museumsräume sind 4 Zimmer zu besichtigen.
Die ehemalige Gartenstube mit dem Tonofen von 1798 spiegelt den Wohn- und Lebensstil der Biedermeierzeit wider. Viele Objekte aus dem Familienbesitz der Familie Göschen sind zu sehen. Der Bücherschrank birgt eine wertvolle Sammlung von Göschendrucken, daneben Werke von und über Johann Gottfried Seume. In einem  sechseckigen Anbau von 1853 befindet sich das Seumezimmer, welches mit klassizistischen Möbeln und einigen Originalstücken aus Seumes Besitz ausgestattet ist. Daneben sind Porträts von Seume, Ansichten von Hohnstädt (wie es Göschen und Seume gesehen haben), das frühste Bild des Grabes in Teplitz (heute: Teplice/CZ) sowie Landkarten zu Seumes Reisen zu sehen. Das Kaminzimmer mit der wertvollen Deckenbemalung, alten Möbeln und sonstigen Gegenständen ist heute der beliebte Treffpunkt für die K–K–K–Nachmittage: Kultur bei Kaffee und Kuchen. Hier finden auch Hochzeiten, Konzerte, Lesungen und Tagungen statt. In einem Anbau an das Wohnhaus befindet sich eine Sammlung bäuerlichen Hausrats des 18. bis 20. Jahrhunderts.

Der sich an das Haus anschließende 4.300 m² große Göschengarten ist heute der einzige klassizistische Privatgarten aus der Zeit um 1800, den es in Sachsen noch gibt. Göschen nutzte die vorhandenen Terrassen, legte eine Theaterbühne an und ließ einen Pavillon in Form eines Tempels errichten, ein Geburtstagsgeschenk an seine Frau Henriette. 
 
Industrie, Handwerk und Kultur Museum für Naturkunde und Vorgeschichte in Dessau
1,7 kmzum Radweg

Museum für Naturkunde © E. Witt, Welterberegion Anhalt Dessau Wittenberg / IMG Sachsen-Anhalt mbH
Der unübersehbare Turm des Gebäudes, das 1748 – 1750 als Leopold-Dank-Stift errichtet wurde, entstand im Jahr 1847 nach dem Vorbild des Hospitals St. Spirito bei Rom, seit 1927 wird das Gebäude als Museum für Naturkunde und Vorgeschichte genutzt. Schwerpunkte der ständigen Ausstellungen sind: Stein- und Bronzezeit im Mittelelbegebiet, Dessauer Land zwischen Germanenzeit und Mittelalter, Auenlandschaften Mittelelbe, Kostbarkeiten aus den Mineraliensammlungen und die Erdgeschichtliche Ausstellung „Schätze aus dem Untergrund“. Fossilien kann der Besucher im 40 Meter hohen Museumsturm bewundern. In der obersten Etage hat man zudem einen ausgezeichneten Rundblick über Stadt und Umgebung.
Industrie, Handwerk und Kultur Museum für Stadtgeschichte im Johannbau in Dessau
2,1 kmzum Radweg

Johannbau © S. Hertel, Stadtarchiv Dessau- Roßlau
In diesem ehemaligen Westflügel des Dessauer Residenzschlosses, errichtet im Renaissance-Stil, befindet sich eine Ausstellung zur Kultur und Geschichte von Anhalt-Dessau, in der auch die Zeit der Reformation betrachtet wird. Erinnert wird an Fürst Georg III. (1507-1553), einen Freund Luthers und Melanchthons, der maßgeblich zur Einführung der Reformation in Anhalt beitrug.
Industrie, Handwerk und Kultur Museum Schiffsmühle Höfgen in Grimma
0 kmzum Radweg

Schiffsmühle © S. Dittrich
Forschungsobjekt und technisches Museum auf der Mulde in Höfgen. Die Schiffmühle auf der Mulde bei Höfgen wird von der Denkmalschmiede Höfgen betrieben.
Hier finden ganzjährig Führungen, Tagesprojekte (Anmeldung erforderlich), Besichtigung und Fachvorführungen statt. Pauschalangebote für Bildungsträger und Reisegruppen sind ebenfalls möglich.
Seit 1992 funktioniert die Anlage, die äußerlich der historischen Schiffmühle nachempfunden wurde, als Pilotprojekt für die Wasserversorgung der Anlagen im Jutta-Park.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Museum und Kunstsammlung in Glauchau
0,2 kmzum Radweg

Museum & Kunstsammlung Glauchau © Tourismusregion Zwickau e.V.
Ständige Ausstellungen:
  • historische Interieurs 16. bis 19. Jh.
  • Malerei und Plastik Ende 19. / Anfang 20. Jh.
  • Ausstellung zum Leben und Werk Georgius Agricolas
  • Sakrale Kunst
  • Auf der Straße
  • Kabinettausstellung Stadt- und Schlossgeschichte
Zusätzlich gibt es regelmäßig attraktive, wechselnde Ausstellungen.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Museum Uranbergbau in Bad Schlema
3 kmzum Radweg

Museum Urantagebau © U. Zenker
Sie wollen mehr über die Geschichte unseres Ortes und die WISMUT erfahren? Besuchen Sie das Museum Uranbergbau im Kulturhaus „Aktivist“ und gehen Sie auf eine ganz besondere Entdeckungsreise.
Eröffnet wurde das Museum Uranbergbau am 22. Juli 1996 anlässlich des 8. Deutschen Bergmannstages in Schneeberg als Traditionsstätte des sächsisch-thüringischen Uranerzbergbaus.
Viele originale Anschauungsobjekte und zahlreiche Dokumentationen geben dem Besucher interessante Einblicke in die Arbeits- und Lebensbedingungen der Wismutkumpel. Eine interessante Radiumbad-Ausstellung dokumentiert zudem anschaulich die traditionsreiche und schicksalhafte Geschichte des Kurbades Schlema.
Ein Rundgang durch das gesamte Museum dauert etwa 1 Stunde. Mehrmals in der Woche finden Führungen statt.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Museum Wassermühle Höfgen in Grimma
0 kmzum Radweg

Museum Wassermühle © S. Dittrich
Im historischen Ortskern des idyllischen Dorfes Höfgen bei Grimma finden Sie die "Wassermühle", eine technische Schauanlage mit musealer Ausstellung und das dazugehörige historische Gasthaus "Zur Wassermühle". Die Wassermühle wurde 1721 erstmalig urkundlich erwähnt. Bis 1954 war sie als Getreidemühle in Benutzung.

Die Mühlentechnik wird durch ein oberschlächtiges Wasserrad angetrieben, bei dem das notwendige Wasser über ein Gerinne von oben zugeführt wird. Dieser Mühlenantrieb ist eine Erfindung des späten Mittelalters und in Deutschland erst seit dem 14. Jahrhundert nachweisbar. Durch Zahnräder, Wellen und Riemen erfolgt die Kraftübertragung auf die Mahlwerke. Ende des 19. Jh. wurde die Technik u. a. durch eine Transmission, einen Walzenstuhl und Elevatoren ergänzt.

Seit 1976 ist die Mühle als Museum der Öffentlichkeit zugänglich. Sie vermittelt auf anschauliche Art und Weise einen Einblick in die funktionsfähige Mahltechnik und die damaligen Arbeits- und Lebensbedingungen der Müllersleute. In vier ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsräumen sieht der Besucher eine mit historischen Möbeln eingerichtete Müllerwohnung. Nicht authentisch ausgestattet, sondern nachempfunden, birgt diese Ausstellung Schätze verschiedenster Herkunft.
Industrie, Handwerk und Kultur Museumsbahnhof Großvoigtsberg in Großschirma
2 kmzum Radweg

Museumsbahnhof Großvoigtsberg © Gemeinde Großschirma
Der Bahnhof im Ortsteil Großvoigtsberg wurde von einem Verein erworben und wird auch von diesem unterhalten und betrieben. Zu einigen Festtagen im Jahr wie Ostern, Pfingsten oder in der Adventszeit finden in Zusammenarbeit mit der „Interessengemeinschaft Dampflokfreunde“ in Nossen Sonderfahrten statt, die stets gut ausgebucht sind und unter anderem den Museumsbahnhof anfahren.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Naturalienkabinett und Stadtmuseum in Waldenburg
0,5 kmzum Radweg

Mumie © Stadt Waldenburg
Das Waldenburger Naturalienkabinett zählt zu den ältesten naturkundlichen Museen in Deutschland und umfasst eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken und Kuriositäten aus dem Nachlass der Apothekerfamilie Linck.
Industrie, Handwerk und Kultur Naturparkhaus in Bad Düben
0,3 kmzum Radweg

NaturparkHaus © C. Hüller
Im NaturparkHaus lädt eine multimediale Ausstellung des Naturparkes Dübener Heide rund um die Themen "Erlebnis Wildtier", "Heimat und Natur" sowie dem "Klimawandel" zu Besuch ein. Die Schau bedient sich moderner Medien, liefert grundlegende Informationen über den Naturraum Dübener Heide, der Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts umfasst.
An einer Gästeinformation erhalten Besucher weitere Tipps für Ausflüge in die Naturlandschaft sowie in die Städte und Kommunen mit ihren Natur- und Kulturangeboten.
Direkt vor der Tür beginnt auch der 30 km lange Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour. Monatliche Vorträge, Sonderausstellungen, Workshops und kulturelle Veranstaltungen bilden ein breites Angebotsspektrum für Gäste aus nah und fern.
Industrie, Handwerk und Kultur Neo-romanische Stadtkirche in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Stadtkirche © TSC Eibenstock
Imposant erhebt sich die stattliche Kirche mit ihrem 64,5 m hohen Turm über den Ort.  Nach einem verheerenden Stadtbrand im Jahr 1862, der die alte Oswaldkirche dem Erdboden gleich machte, wurde die Eibenstocker Stadtkirche nach Plänen von Oskar Sommer von 1864 bis 1868 als dreischiffige neoromanische Hallenkirche neu errichtet. Sie ist die größte Kirche ihrer Art im Regierungsbezirk Chemnitz und eine der bedeutendsten in Sachsen. Aus der alten Kirche konnten mitten im Brand ein lebensgroßes, aus dem 16. Jahrhundert stammendes Kruzifix und die in Sachsen einmalige Darstellung des Heiligen Oswald, eine Holzskulptur aus der Zeit um 1520, gerettet werden. Bemerkenswert sind außerdem die historische Kreutzbach-Orgel, das Dreiergeläut im Turm von insgesamt 63 Zentnern sowie die mechanische Turmuhr aus der Carlsfelder Uhrenfabrik.
Industrie, Handwerk und Kultur Obermühle in Bad Düben
1,5 kmzum Radweg

Obermühle © adhoc
Die historische Wassermühle, unmittelbar am Kurpark gelegen, wurde 1434 erstmalig urkundlich erwähnt. Ihr Wasserrad hat einst nicht nur den Mahlgang, sondern auch eine Ölmühle, Walkmühle und den Schneidegang angetrieben. Über 500 Jahre konnte die einstige "obyrmol" ihre Müller ernähren, bis sie Ende der 1940er Jahre stillgelegt wurde. Heute nutzt und betreibt der der Verein Museumsdorf Dübener Heide den grünen Mühlenhof. Das bäuerlich anmutende Gelände mit Garten, Feldscheune und alter landwirtschaftlicher Technik lässt das einstige Leben inmitten von Fachwerkbauten wieder erwachen. Ein Backofen nach historischem Vorbild liefert köstliches Brot, das man unbedingt probieren sollte.
Industrie, Handwerk und Kultur Öko-Bad in Rechenberg-Bienenmühle
0,05 kmzum Radweg

Öko-Bad © J. Fischer
Öffnungszeiten:
Mai – September an allen sonnenreichen Tagen 11.00 – 20.00 Uhr
 
Erst Flößerteiche, von 1934 an eine Badeanstalt, ab 1954 öffentliches Freibad und seit 2003 nach Umbauten und Umgestaltung ein Öko-Bad.
Ohne Zugabe von Chlor, dafür wird mittels Pflanzen, Bakterien, Lurchen … für klares, sauberes Wasser gesorgt – dieses Wasser verursacht keine Augenreizungen, ist hautverträglich und somit gut geeignet für Kinder und Allergiker.
 
Schwimmer-, Nichtschwimmer- und Kinderbecken, Spielplatz, Liegewiese, Freilandschach, behindertengerechte Zugänge, solarbeheizte Duschen,  Imbissversorgung  „Waldapotheke“
 
Industrie, Handwerk und Kultur Postmeilensäule in Roßwein
0,5 kmzum Radweg

Postmeilensäule © SV Rosswein
Die Postmeilensäule übersteht den Stadtbrand 1806 und wurde beim Rathausumbau 1862 entfernt. Seit dieser Zeit war sie verschwunden. Bei der Umgestaltung des Friedhofsvorplatz 1994/95 mußte die alte Friedhofsmauer umgelegt werden, und da kamen nach 130 Jahren Teile der Säule zum Vorschein. Auf diesen Teilen waren noch Ortsangaben und Wegestundenangaben zu erkennen. Nach jahrelanger Forschungsarbeit und der Finanzierung durch Fördermittel und Spenden konnte im Juli 2000 durch den Heimatverein in Roßwein eine Nachbildung der Postmeilensäule auf dem alten Standort wieder errichtet werden. Die Postmeilensäule besteht aus Sandstein, wurde aus acht Einzelteilen zusammengefügt, ist 5,07 Meter hoch und wiegt mit Sockel 4,5 Tonnen.
Industrie, Handwerk und Kultur Priesterhäuser in Zwickau
0,5 kmzum Radweg

Priesterhäuser © KULTOUR Z
Die Priesterhäuser am Domhof gehören zu den ältesten erhaltenen Wohngebäuden in Sachsen, die dem Besucher heute erlauben, in die Lebenswelt des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit abzutauchen. Noch vor einem Jahrzehnt dem Verfall preisgegeben, zählen sie heute nach aufwändiger, detailgetreuer Restaurierung zu den Schmuckstücken mittelalterlicher Baukunst und musealer Präsentation in Deutschland. Als Museum für Stadt- und Kulturgeschichte bieten sie Ihren Besuchern vielseitige Einblicke in die spätmittelalterliche Lebens- und Alltagswirklichkeit. Besonders sehenswert sind die behutsame restaurierten Stuben, Kammern und Rußküchen.
Industrie, Handwerk und Kultur Rathaus mit Museum, kleine Galerie in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Rathaus mit Museum © Stadt Döbeln
Hoch oben im Turm und im Dachgeschoss des Döbelner Rathauses, mitten im Herzen der Stadt, können Sie eintauchen in die über 1.000jährige Geschichte von Döbeln. Außerdem sehen wir uns als Geburtsstadt der berühmten Maler Erich Heckel und Bernhard Kretzschmar der Bildenden Kunst verpflichtet.
 
  • Stadtgeschichte Döbelns mit Altertumsausstellung
  • Wohnkultur um 1920
  • ständig wechselnde Ausstellungen
Industrie, Handwerk und Kultur Ratsschulbibliothek in Zwickau
0,75 kmzum Radweg

Ratsschulbibliothek © KULTOUR Z
Mit ihrer Ersterwähnung im Jahre 1498 zählt die Ratsschulbibliothek Zwickau zu den ältesten öffentlich-wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Gegründet als Bibliothek der städtischen Lateinschule, entwickelte sie sich im 16. und 17. Jahrhundert mit der Übernahme umfangreicher Gelehrtennachlässe zur universalen Büchersammlung. Auch in den folgenden Jahrhunderten wurde dieser Grundstock an Handschriften und Drucken um Bestände aus nahezu allen geisteswissenschaftlichen Fachgebieten ergänzt und bis in die Gegenwart stetig erweitert.
Industrie, Handwerk und Kultur Robert-Schumann-Haus in Zwickau
0,4 kmzum Radweg

Robert-Schumann-Haus Zwickau © Stadt Zwickau
Mit mehr als 4000 Originalhandschriften Robert Schumanns und seiner Gattin, der Pianistin Clara geb. Wieck (1819-1896) beherbergt es heute die weltweit größte Schumann-Sammlung und gilt als eines der schönsten deutschen Musikermuseen. In acht Räumen werden Leben und Werk Robert und Clara Schumanns in Portraits, Musikinstrumenten, Handschriften, Drucken, Programmzettel und Erinnerungsstücken anschaulich.
Industrie, Handwerk und Kultur Roßweiner Kamelienhaus in Roßwein
0,4 kmzum Radweg

Rote Kamelienblüte © SV Roßwein
Vor den Toren der Stadt Roßwein an der Freiberger Mulde befindet sich im malerischen Wolfstal eine botanische Seltenheit, ein weiß gefüllt blühender Kamelienbaum (Camellia japonica alba plena), der seit über 200 Jahren hier seinen Standort hat. Er ist nach der berühmten ungefüllt rotblühenden Pillnitzer Kamelie der zweitälteste nördlich der Alpen in Europa. Die Kamelie weist eine Höhe und Breite von je 6.50 m auf und hat einen Stammumfang von über 70 cm. Ihre reinweißen, gefüllten Blüten erreichen eine Größe bis zu 10 cm und bieten in ihrer Blütezeit von etwa Januar bis März einen wunderschönen Anblick. Nicht umsonst nennt man sie die „ Teerose des Winters“. Wie bei der Pillnitzer Kamelie ist auch bei ihr kein genaues Pflanzjahr festzustellen. Nachgewiesen ist, dass Graf von Einsiedel auf Gersdorf bei Roßwein bereits eine Orangerie mit botanischen Seltenheiten, wie Orangen- und Myrtenbäumen, besaß und er nach dem Kauf des Wolfstalgutes im Jahre 1797 hier zwei Gewächshäuser errichten lies. Da er am Hofe Friedrich August III. verkehrt und der König, wie auch Graf von Einsiedel, ein großer Pflanzenliebhaber war, wird er aus der Pillnitzer Schlossgärtnerei so manche botanische Rarität erhalten haben. Aus einer alten Chronik ist zu ersehen, dass bereits im Jahre 1830 von einer wahren Völkerwanderung zur Kamelienblüte nach dem Wolfstal berichtet wird, also müssen die Kamelienbäumchen schon damals eine ansehnliche Größe besessen haben. 1845 kaufte der Tuchfabrikant Carl Friedrich Grafe das Wolfstalgut, erweiterte sachgemäß den Park und baute die Gärtnerei mit Blumenbinderei und Baumschule aus. Im Gärtnermeister Hartmann fand er einen hervorragenden Fachmann. Neben den Kamelien konnte Aralien, Azaleen, Philodendren, Myrten- und Orangenbäume und 1870 ein blühender baumartiger Stechapfel (Datura arborea) von vielen Besuchern bewundert werden. 1905 ging das Wolfstalgut in den Besitz der Stadt Roßwein über, die es seither verpachtete. G. Atzenrot richtete ein „Vegetarisches Erholungsheim mit Luft und Sonnenbädern“ ein. In den dreissiger Jahren schuf das Ehepaar Mehner mit der „Waldgaststätte Wolfstal“ ein beliebtes Ausflugsrestaurant. Durch Herrn Mehners Initiative wurde das Wolfstal zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, auch betreut er mit seinen Mitarbeitern aufopfernd das Kamelienhaus. 1956 übernahm das Roßweiner Schmiedewerk die Waldgaststätte und richtete ein Lehrlingswohnheim ein. Der oberhalb des Heimes wohnende Tischler Emil Heller (damals bereits 67 Jahre) wurde Hausmeister und nahm mit großer Hingabe die Kamelien in seine Obhut. 1961 musste das baufällig gewordene Gewächshaus erneuert und vergrößert werden. Es existierten damals noch drei Kamelienpflanzen. Den Neubau des Gewächshauses überstand nur der große weiß gefüllt blühende Kamelienbaum. Die Pillnitzer Schlossgärtnerei schenkte daraufhin Roßwein zwei 60 Jahre alte rot gefüllt blühende Kamelien, die heute also auch bereits über 100 Jahre alt sind.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Sächsisches Brauereimuseum in Rechenberg-Bienenmühle
0,1 kmzum Radweg

Sudhaus 2 © Sächsisches Brauereimuseum
Führungen:
Di – Fr 11:00 und 14:00 Uhr
Sa, So + feiertags 11:00, 13:00 + 15:00 Uhr
 
Anno 1558 übertrug Caspar IV. von Schönberg das Braurecht auf das Rittergut Rechenberg und heute die  Privatbrauerei  Rechenberg eine der ältesten produzierenden Brauereien Sachsens.
 
Eindrucksvoll stellt das Sächsische Brauereimuseum Rechenberg die 450-jährige Geschichte der Brauerei und den gesamten Prozess der traditionellen Bierherstellung dar. Der vollständige Erhalt der historisch wertvollen Gebäudesubstanz, angefangen vom Sudhaus anno 1780 bis hin zu den unterirdischen Gewölbekellern in Einheit mit der kompletten und voll funktionsfähigen Brautechnik, ist weithin einmalig.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Sagenhafte „Zinngraupe“ in Eibenstock
0,1 kmzum Radweg

Zinngraupe Eibenstock © TSC Eibenstock
Auf dem unteren Markt der Stadt Eibenstock, unmittelbar neben dem Märchenpark, befindet sich eine begehbare, überdimensionierte Zinngraupe. Als gestalterisches Element des Marktplatzes soll die Skulptur zum einen an die Bergbaugeschichte der Stadt Eibenstock mit ihren reichen Zinnvorkommen erinnern. Zum anderen erwartet die Besucher im Inneren der Zinngraupe eine Erzählstimme. Über eine automatische Audioanlage sind sieben Sagen aus Eibenstock und der unmittelbaren Umgebung zu hören; u.a. die Sage vom Adlerfelsen, vom Hammerwerk in Blauenthal oder dem grauen Mann vom Auersberg.
Industrie, Handwerk und Kultur Stadt- und Bergbaumuseum in Freiberg
2,4 kmzum Radweg

Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg © R. Jungnickel
Tauchen Sie bei einem Besuch im Stadt- & Bergbaumuseum, einem der ältesten Museen Sachsens, in die Freibergs Historie ein. In dem markanten spätgotischen Gebäude führen verschiedene Präsentationen durch die Welt des berühmten Freiberger Silbererzbergbaus. Neben „Meisterwerken bergbaulicher Kunst“ krönen kostbare Goldschmiedearbeiten und eine eindrucksvolle Sammlung von Altären und Skulpturen aus der Spätgotik die Dauerausstellung.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Stadtmuseum in Eilenburg
0,55 kmzum Radweg

Stadtmuseum © SV Eilenburg
Das Eilenburger Museum präsentiert im traditionsreichen „Roten Hirsch“ die wechselvolle über 1055-jährige Geschichte der Muldestadt. Im Obergeschoss der einstigen Nobelherberge werden Zeugnisse der Eilenburger Vergangenheit, von den ersten Siedlungsfunden bis heute, teilweise im Ambiente ihrer Zeit präsentiert. Im Dachgeschoss hat eine beeindruckende Sammlung historischer Puppen, Puppenstuben und ihrer Bewohner ihren Platz gefunden. In einem Seitenflügel ist zudem ein originales Klassenzimmer der 1920er-Jahre eingerichtet. Hier werden bei Bedarf auch Schulstunden wie anno dazumal abgehalten, die besonders für Klassentreffen und Schulklassen sehr interessant sind.

Vom Museum aus werden auch die gigantischen Bergkelleranlagen betreut. Führungen für Gruppen, ob Schulklassen, Kindergeburtstag, Erwachsene oder gemischte Gruppen, sind nach Absprache jederzeit möglich.
Industrie, Handwerk und Kultur Stadttheater in Glauchau
0,7 kmzum Radweg

Stadttheater012 © Stadtverwaltung Glauchau
Das Haus mit seinem einzigartigen Flair ist weit über die Region für seine hervorragenden nationalen und internationalen Konzerte, Ballette, Musicals, Theateraufführungen, Galas und Shows bekannt. Das halbjährlich erscheinende Programm steht als gedrucktes Exemplar und im Internet jederzeit kostenlos zur Verfügung.
Industrie, Handwerk und Kultur Steinbackofen am Spirituosenmuseum in Bockau
2,5 kmzum Radweg

Backofenfeuerung © Gemeinde Bockau
Ein Brot aus einem Holzbackofen ist geschmacklich viel intensiver und besitzt eine stärkere Kruste als aus einem modernen Backofen. Dies beruht darauf, dass der Back- und Feuerraum eins sind, d. h. es wird ein Holzfeuer entfacht, welches nach Erreichen der notwendigen Hitze ausgeräumt wird. Danach werden die Brotlaibe auf diese Fläche geschoben. Das Brot nimmt somit den Geschmack und den Geruch des Holzfeuers an.
Sollten wir Ihnen Appetit gemacht haben, dann kommen Sie zur nächsten Back-Veranstaltung an die Wurzelstube der Erzgebirgischen Liqueurmanufaktur Bockau.
Industrie, Handwerk und Kultur Sternwarte "Juri Gagarin" in Eilenburg
2,8 kmzum Radweg

Sternwarte © Sternwarte Eilenburg
Die Eilenburger Sternwarte Juri Gagarin ist seit 1964 Anlaufpunkt der Astronomie-Freunde. Das Planetarium auf dem Mansberg besitzt einen Kuppeldurchmesser von 6 Metern und bietet insgesamt Platz für 40 Personen. Hier gibt es altersgerechte Vorträge für Schulklassen und öffentliche Familienvorstellungen. Von Oktober bis März werden zudem regelmäßig Beobachtungsabende angeboten. Das lichtstarke und computergesteuerte Spiegelteleskop ermöglicht den Zuschauern eine nahe Betrachtung des Sternenhimmels.

Auf dem Planetenwanderweg, welcher südwestlich am Eilenburger Tierpark beginnt und bis zum Bobritzscher Damm führt, werden auf 2,8 Kilometern Länge die Entfernungen und Größen unseres Planetensystems dargestellt.
Industrie, Handwerk und Kultur Stickereimuseum in Eibenstock
0,3 kmzum Radweg

Stickereimuseum Eibenstock © H. Schreiner
Im Stickereimuseum Eibenstock erfahren Sie Wissenswertes und Interessantes über die Entwicklung der Eibenstocker Stickereiindustrie. Tauchen Sie ein in die filigrane Welt der Tambourierkunst und bestaunen Sie die Fertigungskunst vergangener Epochen. Unternehmen Sie eine Zeitreise in die Vergangenheit und erleben Sie, wie die Kunstwerke vom Entwurf bis zur fertigen Stickerei entstanden. Besonderes Highlight sind die Vorführungen der historischen Stickmaschinen. Die hohe sächsische Maschinenbaukunst lässt jedes „Maschinenbauerherz“ höher schlagen. Begeben Sie sich zudem auf eine Zeitreise durch die Geschichte der Bergstadt Eibenstock. Sie erfahren Wissenswertes über die Besiedlung, das Aufblühen des Zinn- und Eisenerzbergbaues, über das Handwerk vergangener Zeiten sowie die Erzgebirgische Volkskunst. Als ständige Ausstellung ist die einzigartige "Trumpold'sche Sammlung" mit ca. 15.000 Einzelfiguren erzgebirgischer Volkskunst zu sehen.
Industrie, Handwerk und Kultur Technisches Museum Eisenhammer in Dorfchemnitz
2,0 kmzum Radweg

Eisenhammer © Gemeinde Dorfchemnitz
Der Eisenhammer ist ein historisches Hammerwerk in Dorfchemnitz und stellt ein bedeutendes Sachzeugnis der frühen industriellen Entwicklung im Erzgebirge dar.
Heute sind in ganz Sachsen neben dem Eisenhammer Dorfchemnitz nur noch drei weitere Hammerwerke funktionsfähig erhalten.
Die Geschichte des Eisenhammers Dorfchemnitz ist eng mit dem Eisenerzbergbau in Dorfchemnitz/Wolfsgrund verbunden.
Ab 1492 wurde hier Eisenerz abgebaut.
In Wolfsgrund im Übertageabbau und Dorfchemnitz an ca. 20 Stellen untertage.
Bergbauliche Spuren (Pingen, Hirschteich) sind heute noch in Wolfsgrund zu finden.
Das Eisenerz (Blaugrauer Magneteisenstein) wurde im Eisenhammer in einem sogenannten Renofen geschmolzen und mit den Hämmern weiterverarbeitet.
 
Einen ersten Nachweis für die Existenz eines Hammerwerkes im Ort gibt es aus dem Jahr 1495.

Seit 1969 kann der Eisenhammer Dorfchemnitz als Technisches Museum besichtigt werden.
 
Mit der vollständig funktionsfähigen Anlage, bestehend aus zwei Wasserädern, zwei Schwanzhämmern, einem Blasebalg zum Anfachen der Schmiedefeuer im Zusammenhang mit unserem reichen Bestand an originalem Werkzeug können die Besucher die historischen Arbeitsweisen der damaligen Hammerschmiede erleben.
 
Neben dem Hammerwerk lohnt sich ein Blick in die Heimatstube und die Stuhlfabrik mit originalem Maschinenbestand und Transmissionsantrieb, sowie einer Dauerausstellung „Bergmännisches Geleucht“.
Industrie, Handwerk und Kultur Trau-Auf-Gott-Erbstollen in Lichtenberg
3 kmzum Radweg

Erbstollen © Gemeinde Lichtenberg
Wie im gesamten Erzgebirge, hat es auch in Lichtenberg bergbauliche Aktivitäten gegeben, die hier aber nicht sonderlich erfolgreich waren. Ein noch vorhandenes Zeugnis der Bergbauvergangenheit Lichtenbergs ist der Trau-auf-Gott-Erbstollen. Das Mundloch befindet sich innerhalb des an der Dorfstraße gelegenen Schutzgebäudes. Der Stollen ist auf etwa 300 Meter befahrbar.
Er ist für kleine Besuchergruppen als Schaubergwerk zugänglich. Anmeldungen zu einer ca. einstündigen Führung tätigen Sie bitte im Rathaus.
 
Industrie, Handwerk und Kultur Uhlig-Mühle in Mülsen
3,0 kmzum Radweg

Uhlig-Mühle © Tourismusregion Zwickau e.V.
Am Standort der Mühle befand sich schon im 14. Jahrhundert ein „Pochwerk“ - eine Steinmühle, in der Eisenerz zerkleinert wurde. Später wurde hier eine Papiermühle betrieben, die Anfang 1864 Opfer der Flammen wurde. Im gleichen Jahr wurde das Gebäude in seiner jetzigen Form als Getreidemühle erbaut und ist seitdem in Familienbesitz. Die vollständig erhaltene Mühlentechnik kann nach Voranmeldung besichtigt werden. Im Erdgeschoss befindet sich ein Naturkostladen, in dem man regionale Köstlichkeiten erwerben kann.
Industrie, Handwerk und Kultur Wasserturm in Großschirma
3 kmzum Radweg

Wasserturm Siebenlehn © Gemeinde Großschirma
Der Siebenlehner Wasserturm wurde vor mehr als 100 Jahren errichtet und diente der Wasserversorgung des Stadtgebietes. Nachdem er für diese Zwecke nicht mehr benötigt wurde haben sich ein paar engagierte Einwohner des Bauwerks angenommen, einen Verein gegründet und das Objekt liebevoll restauriert. Bereits von weitem grüßt er die Vorbeifahrenden und die Gäste des Ortes.
Industrie, Handwerk und Kultur Wasserzentrum in Bitterfeld
0 kmzum Radweg

Wasserzentrum © Robert Doppelbauer
Aus dem stillgelegten Wasserwerk ist ein Wissensquell der besonderen Art entstanden. Historische Anlagenteile des Werkes geben Einblick in die Geschichte der Wasseraufbereitung. In einer interaktiven Ausstellung können Besucher durch spielerische Experimente naturwisenschaftliche Phänomene des Alltags erleben. Der Klangspeier bildet eine einzigartige Kulisse für Konzerte. Im Wasserzenntrum befindet sich auch die
Tourist.- Information Goitzsche.