Kultur

Neben atemberaubend schönen Landschaften bieten Erzgbirge, Mittelsächsisches Hügelland und die Leipziger Tieflandsbucht einen wahren Kulturgenuss. Lehreinrichtungen und Museen entlang des Mulderadwegs vermitteln Wissenswertes abwechslungsreich und spannend.
Egal ob sie lieber durch lange Gänge von Ausstellungen flanieren oder sich von mitreißenden Theaterstücken fesseln lassen, für jeden Kultur-Liebhaber ist etwas zu finden. Weitere kulturelle Höhepunkte der Regionen sind Architektur und Denkmäler, welche sogar von Ihrem Fahrrad aus zu bestaunen sind.

Architektur
Ausstellung
Denkmal
Lehreinrichtung
Museum
Theater

Architektur

Architektur Bauhaus in Dessau
3,4 kmzum Radweg

Bauhaus © Hertel
Wer an Dessau denkt, denkt an Architektur, Avantgarde und Design.
Am Bauhaus Dessau, 1926 nach Plänen von Walter Gropius als „Hochschule für Gestaltung“ eröffnet, wurden Stils und Formen geprägt, die bis heute weltweit das Verständnis von moderner Architektur, Kunst und Design beeinflussen. Das Bauhaus, heute Sitz der Stiftung Bauhaus Dessau, steht interessierten Besuchern aus aller Welt offen, ebenso wie die Wohnhäuser der Bauhausmeister Feininger, Muche/Schlemmer und Kandinsky/Klee. Mit der Wiederherstellung der Doppelhaushälfte Moholy-Nagy und des Einzelhauses für den Direktor des Bauhauses ist seit Mai 2014 der Gesamteindruck der Siedlung Meisterhäuser, die ebenso wie das Bauhaus zum UNESCO-Welterbe gehört, wieder erlebbar. Weitere zahlreiche Bauhausbauten, wie die Bauhaussiedlung Dessau Törten, das Historische Arbeitsamt und das Kornhaus, ein Ausflugsrestaurant an der Elbe, befinden sich im gesamten Stadtgebiet. Der geplante Neubau eines Bauhausmuseums, dass zum Jubiläum 100 Jahre Bauhaus im Jahr 2019 fertiggestellt werden soll, findet schon jetzt große internationale Aufmerksamkeit.
 
Architektur Bürgerhaus in Eilenburg
0,7 kmzum Radweg

Bürgerhaus © SV Eilenburg
Das Bürgerhaus bietet moderne Räumlichkeiten mit Licht-, Ton- und Videotechnik sowie Internetanbindung für Kulturveranstaltungen, Tagungen, Schulungen, Vereins- und Familienfeiern. Der Große Saal mit absenkbarer Bühne umfasst eine Fläche von 358 m² und bietet damit bis zu 476 Zuschauern Platz. Dem vollklimatisierten Kleinen Saal ist eine zum Teil überdachte Sonnenterasse angeschlossen. Er verfügt über eine Küche zur Selbstversorgung und bis zu 100 Plätze auf 131 m². Diverse Seminar- und Konferenzräume haben Kapazitäten für 30 bis 60 Personen.

Das Bürgerhaus ist behindertengerecht und verfügt über ausreichende Parkplätze unmittelbar am Haus. Eine gastronomische Versorgung über den vorhandenen Cateringbereich mit Schankanlagen ist möglich. 
Architektur Meisterhäuser in Dessau
3,0 kmzum Radweg

Meisterhäuser © S. Härtel, Stadtarchiv Dessau-Roßlau
Nur wenige Gehminuten vom Bauhausgebäude entfernt, befinden sich die ehemaligen Wohn- und Atelierhäuser der Bauhausmeister Kandinsky, Klee, Muche, Schlemmer, Moholy-Nagy und Feininger (Sitz des Kurt-Weill-Zentrums), die ebenfalls von Walter Gropius entworfen wurden. Im Mai 2014 wurden die Neuen Meisterhäuser im Beisein des Bundespräsidenten Joachim Gauck feierlich der Öffentlichkeit übergeben.
Architektur Ratsschulbibliothek in Zwickau
0,75 kmzum Radweg

Ratsschulbibliothek © KULTOUR Z
Mit ihrer Ersterwähnung im Jahre 1498 zählt die Ratsschulbibliothek Zwickau zu den ältesten öffentlich-wissenschaftlichen Bibliotheken Deutschlands. Gegründet als Bibliothek der städtischen Lateinschule, entwickelte sie sich im 16. und 17. Jahrhundert mit der Übernahme umfangreicher Gelehrtennachlässe zur universalen Büchersammlung. Auch in den folgenden Jahrhunderten wurde dieser Grundstock an Handschriften und Drucken um Bestände aus nahezu allen geisteswissenschaftlichen Fachgebieten ergänzt und bis in die Gegenwart stetig erweitert.

Ausstellung

Ausstellung Blockhausen in Dorfchemnitz
2,0 kmzum Radweg

Blockhütte © Blockhausen
Seit 2004 treffen sich in Blockhausen jährlich zu Pfingsten die besten
Kettensägenkünstler aus der ganzen Welt. Alle geschaffenen Kunstwerke verbleiben hier
und sind ständig zu besichtigen. Ob auf den Wegen zur Hütte oder im Gelände von
Blockhausen, überall finden Sie Kettensägenkunst vom Feinsten.
Ausstellung Deutsche Raumfahrtausstellung in Muldenhammer
0,6 kmzum Radweg

Raumfahrtausstellung © C. Leithold
Die Ausstellung befindet sich im Ortsteil Morgenröthe-Rautenkranz.

Bekannt wurde Morgenröthe-Rautenkranz wegen seines „berühmten Sohnes“ Sigmund Jähn, dem ersten Deutschen im All. Die deutschlandweit einmalige Ausstellung zeigt sensationelle Exponate zum Thema Raumfahrt, darunter originale Raumanzüge, detailgetreue Raketen- u. Satelitenmodelle sowie das Trainingsmodul des Basisblocks MIR, dem Vorläufer der International Space Station (ISS).
Ausstellung Galerie am Domhof in Zwickau
0,5 kmzum Radweg

Galerie am Domhof © KULTOUR Z
Die 1977 eröffnete Galerie am Domhof befindet sich in einem neoklassizistischen Gebäude, das in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Ausstellungslokal des Zwickauer Kunstvereins errichtet wurde. Es steht zum Teil auf mittelalterlichen Grundmauern der ehemaligen Lateinschule. Gemeinsam mit den restaurierten Priesterhäusern und der Kirche St. Marien bildet es mit seiner Architektur ein besonderes städtebauliches Ensemble im Zentrum von Zwickau.
Ausstellung Galerie art gluchowa in Glauchau
0,5 kmzum Radweg

Galerie art gluchowe © art gluchowe
Direkt im historischen Stadtkern der über 750 Jahre alten Stadt Glauchau befindet sich die Doppelschloss - Anlage Forder - und Hinterglauchau. Einst Stammsitz der muldenländischen Schönburger beherbergt das altehrwürdige Gemäuer heute das kulturelle Zentrum der Stadt.
Gleich im Eingangsbereich finden Sie die Galerie art gluchowe, die in Trägerschaft des Kunstvereins der Stadt Glauchau weit über die Schlossmauern, Stadt - und Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Neben der "Festen Größe Galerie" wirkt der Kunstverein art gluchowe e.V. mit vielfältigen Aktivitäten.
Ausstellung Galerie der anderen Art in Aue
0,8 kmzum Radweg

Galerie der anderen Art © Stadt Aue
Galerie der anderen Art
Kunst und Kultur gehören zum guten Ton.
Nichts prägt eine Stadt über die Jahrhunderte hinweg mehr als ihre Kultur. Architektonische und plastische Kunstwerke geben der Stadt Aue den entscheidenden Charakter.
Zu erwähnen ist besonders die „Galerie der anderen Art“,
in welcher die zeitgenössischen Künstler keinesfalls untätig geblieben sind, um regionalen und überregionalen Besuchern der stetig wechselnden Ausstellungen einen hautnahen Einblick in ihr Schaffen und Wirken zu ermöglichen.
In den nunmehr seit über 10 Jahren festen Bestand hat sich die „Galerie der anderen Art“ stark etabliert und in das Stadtbild Aue eingefügt.
Die Stadt präsentiert sich mit einer überdurchschnittlichen, ansehnlichen und anders gearteten Kunstgalerie, im wahrsten Sinne des Wortes.
Begeisterte Besucher formulierten folgende Meinungen:

"...hier müsste Außenseiter Spitzenreiter her", "...hier muss unbedingt der Fernsehsender Arte einen Bericht darüber bringen", "...selbst in den größten, verrücktesten Städten haben wir eine solch` wahnsinnig phänomenal detaillierte Galerie noch nie gesehen.
Welch eine Liebe zum Detail und so überaus vielfältig – es ist für jeden Geschmack etwas dabei!"
Ausstellung Heckelhaus in Döbeln
0,05 kmzum Radweg

Geburtshaus Erich Heckel © Stadt Döbeln
Der Maler, Expressionist und Mitbegründer der Künstlervereinigung "Brücke", Erich Heckel, wurde am 31. Juli 1883 in dem Haus Niedermarkt 15 geboren. 
Die Kreissparkasse Döbeln fühlt sich diesem wertvollen Erbe als Hauseigentümer in besonderer Weise verpflichtet. Im Heckel-Haus werden in architektonisch, anregendem Rahmen einige der herausragenden Werke Heckels präsentiert. Auch die Stadt Döbeln mit der Kleinen Galerie und der Heckel-Freundeskreis engagieren sich stark für dieses kulturelle Erbe.
Ausstellung Lutherzimmer im Stadtgut in Leisnig
0,4 kmzum Radweg

Lutherzimmer im Stadtgut © P. Rehe
Im Obergeschoss des Stadtgutes finden Sie die Ausstellung zur Leisniger Kastenordnung, zur Leisniger Kirchenmusik sowie zur Stadtgeschichte Leisnigs.
Die umfangreiche Sanierung des historischen Gebäudes im Herzen der Stadt wurde 2013 abgeschlossen. Nach jahrzehntelanger Arbeit konnte die beachtenswerte Raumgestaltung restauriert bzw. rekonstruiert werden. Neben den geschichtlich wertvollen Ausstellungsstücken finden Sie auf großen Informationstafeln außerdem Wissenswertes zu den Themen: Martin Luther und die Reformation in Sachsen, Bürgerschaft und Frömmigkeit um 1500, Kloster Buch - Klosterleben und Bedeutung für die Stadt Leisnig, Leisniger Kantoren sowie Informationen zur Restaurierung des Obergeschosses.
Ausstellung Museum und Kunstsammlung in Glauchau
0,2 kmzum Radweg

Museum & Kunstsammlung Glauchau © Tourismusregion Zwickau e.V.
Ständige Ausstellungen:
  • historische Interieurs 16. bis 19. Jh.
  • Malerei und Plastik Ende 19. / Anfang 20. Jh.
  • Ausstellung zum Leben und Werk Georgius Agricolas
  • Sakrale Kunst
  • Auf der Straße
  • Kabinettausstellung Stadt- und Schlossgeschichte
Zusätzlich gibt es regelmäßig attraktive, wechselnde Ausstellungen.
 
Ausstellung Naturparkhaus in Bad Düben
0,3 kmzum Radweg

NaturparkHaus © C. Hüller
Im NaturparkHaus lädt eine multimediale Ausstellung des Naturparkes Dübener Heide rund um die Themen "Erlebnis Wildtier", "Heimat und Natur" sowie dem "Klimawandel" zu Besuch ein. Die Schau bedient sich moderner Medien, liefert grundlegende Informationen über den Naturraum Dübener Heide, der Teile Sachsens und Sachsen-Anhalts umfasst.
An einer Gästeinformation erhalten Besucher weitere Tipps für Ausflüge in die Naturlandschaft sowie in die Städte und Kommunen mit ihren Natur- und Kulturangeboten.
Direkt vor der Tür beginnt auch der 30 km lange Qualitätswanderweg Heide-Biber-Tour. Monatliche Vorträge, Sonderausstellungen, Workshops und kulturelle Veranstaltungen bilden ein breites Angebotsspektrum für Gäste aus nah und fern.
Ausstellung Roßweiner Kamelienhaus in Roßwein
0,4 kmzum Radweg

Rote Kamelienblüte © SV Roßwein
Vor den Toren der Stadt Roßwein an der Freiberger Mulde befindet sich im malerischen Wolfstal eine botanische Seltenheit, ein weiß gefüllt blühender Kamelienbaum (Camellia japonica alba plena), der seit über 200 Jahren hier seinen Standort hat. Er ist nach der berühmten ungefüllt rotblühenden Pillnitzer Kamelie der zweitälteste nördlich der Alpen in Europa. Die Kamelie weist eine Höhe und Breite von je 6.50 m auf und hat einen Stammumfang von über 70 cm. Ihre reinweißen, gefüllten Blüten erreichen eine Größe bis zu 10 cm und bieten in ihrer Blütezeit von etwa Januar bis März einen wunderschönen Anblick. Nicht umsonst nennt man sie die „ Teerose des Winters“. Wie bei der Pillnitzer Kamelie ist auch bei ihr kein genaues Pflanzjahr festzustellen. Nachgewiesen ist, dass Graf von Einsiedel auf Gersdorf bei Roßwein bereits eine Orangerie mit botanischen Seltenheiten, wie Orangen- und Myrtenbäumen, besaß und er nach dem Kauf des Wolfstalgutes im Jahre 1797 hier zwei Gewächshäuser errichten lies. Da er am Hofe Friedrich August III. verkehrt und der König, wie auch Graf von Einsiedel, ein großer Pflanzenliebhaber war, wird er aus der Pillnitzer Schlossgärtnerei so manche botanische Rarität erhalten haben. Aus einer alten Chronik ist zu ersehen, dass bereits im Jahre 1830 von einer wahren Völkerwanderung zur Kamelienblüte nach dem Wolfstal berichtet wird, also müssen die Kamelienbäumchen schon damals eine ansehnliche Größe besessen haben. 1845 kaufte der Tuchfabrikant Carl Friedrich Grafe das Wolfstalgut, erweiterte sachgemäß den Park und baute die Gärtnerei mit Blumenbinderei und Baumschule aus. Im Gärtnermeister Hartmann fand er einen hervorragenden Fachmann. Neben den Kamelien konnte Aralien, Azaleen, Philodendren, Myrten- und Orangenbäume und 1870 ein blühender baumartiger Stechapfel (Datura arborea) von vielen Besuchern bewundert werden. 1905 ging das Wolfstalgut in den Besitz der Stadt Roßwein über, die es seither verpachtete. G. Atzenrot richtete ein „Vegetarisches Erholungsheim mit Luft und Sonnenbädern“ ein. In den dreissiger Jahren schuf das Ehepaar Mehner mit der „Waldgaststätte Wolfstal“ ein beliebtes Ausflugsrestaurant. Durch Herrn Mehners Initiative wurde das Wolfstal zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, auch betreut er mit seinen Mitarbeitern aufopfernd das Kamelienhaus. 1956 übernahm das Roßweiner Schmiedewerk die Waldgaststätte und richtete ein Lehrlingswohnheim ein. Der oberhalb des Heimes wohnende Tischler Emil Heller (damals bereits 67 Jahre) wurde Hausmeister und nahm mit großer Hingabe die Kamelien in seine Obhut. 1961 musste das baufällig gewordene Gewächshaus erneuert und vergrößert werden. Es existierten damals noch drei Kamelienpflanzen. Den Neubau des Gewächshauses überstand nur der große weiß gefüllt blühende Kamelienbaum. Die Pillnitzer Schlossgärtnerei schenkte daraufhin Roßwein zwei 60 Jahre alte rot gefüllt blühende Kamelien, die heute also auch bereits über 100 Jahre alt sind.
 
Ausstellung Schloss Freudenstein mit terra mineralia in Freiberg
3 kmzum Radweg

terra mineralia, Afrika-Saal © Jan Rieger
In der terra mineralia - einer der größten und schönsten Mineralienausstellungen der Welt - sind die Schätze der Erde eindrucksvoll in Szene gesetzt. In modernem Ambiente des restaurierten Schloss‘ Freudenstein glänzen 3.500 Mineralien, glitzernde Edelsteine und galaktische Meteoriten. Nebenan im komplett sanierten Krügerhaus ist die Ausstellung der Minerale aus Deutschland zu bestaunen. Der Innenhof von Schloss Freudenstein wird im Sommer zum kulturellen Zentrum der Silberstadt. Die Freiberger Sommernächte laden zu Theater, Kino, Partys, Konzerten, oder zum Public Viewing ein.
 

Denkmal

Denkmal "Großer Topf zu Penig" in Penig
0,8 kmzum Radweg

Der Große Topf zu Penig 2 © Siesing
Die Topfproduktion beruht auf uralter Tradition, denn im Mittelalter war Penig eine recht bekannte Töpferstadt. Von Sagen umwoben ist der "Große Topf zu Penig", den Bürgern der Stadt nicht unbekannt. Dieser Riesentopf, als Weltwunder bestaunt, zu dem alljährlich zahlreiche Fremde aus allen Richtungen gepilgert kamen, wurde unter Anleitung des Meisters Hans Weider von den Töpfermeistern Penigs geformt.
Denkmal Förderturm des Türkschachtes in Zschorlau
4,2 kmzum Radweg

Der Türkschacht entstand 1887 - damals wurden in sechs Stunden ca.  20 Tonnen Gestein getrieben. Das Eisenfördergerüst des Schachtes ist das älteste aller in Deutschland noch existierenden Fördertürme. Die Höhe beläuft sich auf 18 Meter und es ist von einer Schachttiefe von 330 Metern auszugehen. Nachdem der Förderturm zum Denkmal erklärt wurde, findet man ihn in restauriertem Zustand bei Zschorlau. 
 
Denkmal Hängebrücke in Grimma
0 kmzum Radweg

Hängebrücke © Siesing
Sachsens längste Hängebrücke überspannt mit 80 Metern die Mulde bei Grimma. Sie verbindet das Stadtgebiet mit dem Stadtpark am gegenüberliegenden Muldeufer. 
Die Hängebrücke in Grimma wurde im Jahre 1924 erbaut, 1945 gesprengt und vier Jahre später als genietete Konstruktion wieder errichtet. Während der beiden Hochwasser im Jahr 2002 und 2013 wurde sie schwer beschädigt, so dass sie für mehrere Monate nicht zugänglich war. Heute ist sie aber vollständig wiederhergestellt und wird von Wanderern und Radfahrern oft passiert.
Denkmal Königlich-sächsische Postmeilensteine in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Stationsstein auf dem Kirchplatz © TSC Eibenstock
Wo heute Radfahrer auf ihre Kosten kommen, ging einst im wahrsten Sinne des Wortes die Post ab. Damals saß man allerdings auf einem Pferde- und nicht auf einem Fahrradsattel und zur Orientierung dienten keine GPX-Dateien, sondern am Wegesrand aufgestellte Steine mit Orts- und Entfernungsangaben in Meilen – die Königlich-Sächsischen Postmeilensteine. In Eibenstock (Ortsmitte) und ihrer Umgebung machen diese denkmalgeschützten Zeugnisse der sächsischen Verkehrs- und Postgeschichte die Vergangenheit an Originalstandorten für die Nachwelt erfahrbar und erlebbar.
Denkmal Kurfürstlich-sächsische Postdistanzsäule in Eibenstock
0 kmzum Radweg

Kurfürstlich-sächsische Postdistanzsäule © TSC Eibenstock
Seit dem 1. Juli 2005 steht auf dem Postplatz die originalgetreue Nachbildung der kursächsischen Postdistanzsäule aus dem Jahre 1727. In Postkutschen fuhren früher Reisende auf holprigen Wegen durch Sachsen. Kartenwesen, Landvermessung und Straßenbau steckten noch in den Kinderschuhen. Doch der Aufschwung in den sächsischen Manufakturen und Bergwerken verlangte nach neuen Verkehrswegen. Sachsen benötigte eine neue Infrastruktur und die erste Vermessung der Straßen wurde eingeleitet. Sie diente als Grundlage für das System der kursächsischen Postmeilensäulen. Im Rahmen des kurfürstlichen "Befehls" vom 1. November 1721 und der dazugehörigen Verordnung hatte auch die Stadt Eibenstock eine Postdistanzsäule zu setzen und selbst zu finanzieren.
Denkmal Marktplatz in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Markt mit Rathaus © J. Richter
Der Rochlitzer Marktplatz ist das Herzstück des städtischen Lebens. Seine ungewöhnliche Ausdehnung ist wie ein Echo aus der Vergangenheit, das von den hochgesteckten Erwartungen des Stadtgründers mit Blick auf die erwartete Wirtschaftskraft zeugt. Das zentral auf dem Platz stehende Rathaus unterteilte das Areal ursprünglich in den Ober- und Untermarkt. Eine im 16. Jahrhundert baulich eingefügte Mittelzeile veränderte jedoch das Gesamtbild bis heute nachhaltig.
Im Jahr 2000 erfolgte die Sanierung des Platzes. Unter der Maßgabe der Revitalisierung der Innenstadt stellten die Planer die Weichen für eine spürbare Anhebung der Attraktivität des Stadtzentrums. Breite einladende Fußwege und über 80 gebührenfreie Parkflächen wurden kundenfreundlich angelegt. Eine Tempo-30-Zone kommt Fußgängern sowie Radfahrern entgegen und selbst Busreisende aus der Umgebung werden am Zentralhaltepunkt Marktplatz zu einem Stadtbummel animiert. Neben Handel und Kommunikation ist der Marktplatz Heimstatt für kulturelle und sportliche Höhepunkte wie Fürstentag,Oldtimerrallye, Hexenfeuer, oder auch den Weihnachtsmarkt. 
Denkmal Marktplatz in Lauter-Bernsbach
3,0 kmzum Radweg

Marktbrunnen © GV Lauter-Bernsbach
Mitten im Stadtkern liegt der im Jahre 2005 neu gestaltete Marktplatz. Von dort aus ist das Spirituosenmuseum, die Heimatstube und die Kirche schnell erreichbar.
Unmittelbar am Marktplatz befindet sich zudem eine neu gestaltet Informationstafel mit den schönsten Ausflugszielen rund um Lauter.
 
Denkmal Marktplatz in Lauter-Bernsbach
3,0 kmzum Radweg

Marktbrunnen © GV Lauter-Bernsbach
Mitten im Stadtkern liegt der im Jahre 2005 neu gestaltete Marktplatz. Von dort aus ist das Spirituosenmuseum, die Heimatstube und die Kirche schnell erreichbar.
Unmittelbar am Marktplatz befindet sich zudem eine neu gestaltet Informationstafel mit den schönsten Ausflugszielen rund um Lauter.
 
Denkmal Postmeilensäule in Roßwein
0,5 kmzum Radweg

Postmeilensäule © SV Rosswein
Die Postmeilensäule übersteht den Stadtbrand 1806 und wurde beim Rathausumbau 1862 entfernt. Seit dieser Zeit war sie verschwunden. Bei der Umgestaltung des Friedhofsvorplatz 1994/95 mußte die alte Friedhofsmauer umgelegt werden, und da kamen nach 130 Jahren Teile der Säule zum Vorschein. Auf diesen Teilen waren noch Ortsangaben und Wegestundenangaben zu erkennen. Nach jahrelanger Forschungsarbeit und der Finanzierung durch Fördermittel und Spenden konnte im Juli 2000 durch den Heimatverein in Roßwein eine Nachbildung der Postmeilensäule auf dem alten Standort wieder errichtet werden. Die Postmeilensäule besteht aus Sandstein, wurde aus acht Einzelteilen zusammengefügt, ist 5,07 Meter hoch und wiegt mit Sockel 4,5 Tonnen.
Denkmal Rösselturm in Lössnitz
5,6 kmzum Radweg


Der Rösselturm ist der letzte von 3 ehemaligen Wehrtürmen der alten Stadtbefestigung. Die markante Wetterfahne ist mit einem springenden Ross verziert. Heute ist der Rösselturm noch gut erhalten und in der Region der einzige seiner Art. 

Lehreinrichtung

Lehreinrichtung Geopark Porphyrland in Grimma
0 kmzum Radweg

Steinbruch Lueptitz © Heß
Der Geopark „Porphyrland. Steinreich in Sachsen" liegt südöstlich von Leipzig. Er erstreckt sich über Gebiete der Landkreise Leipzig, Nordsachsen und Mittelsachsen. Elf Städte und Gemeinden arbeiten in einer Kommunalen Arbeitsgemeinschaft unter dem Dach des Trägervereins Geopark Porphyrland. Steinreich in Sachsen e.V. zusammen.

Die Grenzen des Geoparks entsprechen in etwa dem Gebiet der Nordwestsächsischen Vulkanitsenke, die eine Fläche von über 900 Quadratkilometer einnimmt und eines der größten mitteleuropäischen Vulkangebiete ist. Gewaltige vulkanische Ausbrüche in der Rotliegendzeit vor ca. 300 Mio. Jahren hinterließen mächtige Ablagerungen von Lava und Glutwolken, die sich heute als wertvolle Rohstoffe darstellen (Quarz- und Granitporphyre, Porphyrtuffe, Ignimbrite etc.). Während des Tertiärs, beginnend vor 65 Mio. Jahren, mit seinem feucht-warmem Klima verwitterten die vulkanischen Gesteine tiefgründig. Es entstanden die heutigen Kaolinlagerstätten. Verwitterungsbeständige Gesteinsbereiche bilden heute die Kuppen dieser hügeligen Landschaft. Während der Elster- und Saale-Kaltzeit wurden diese Vulkanite markant überformt. Die Gletscher schliffen die Berge ab und gaben ihnen eine walrückenartige Gestalt (Rundhöcker). An der Form lässt sich die Vorstoßrichtung der Eismassen während der Saalekaltzeit rekonstruieren. Zurück blieben sichtbare Gletscher-Schliffe am Gestein.
Die Zeugnisse des Rotliegend-Vulkanismus und die am Porphyr sichtbaren Spuren der Eiszeit sind als bedeutende Geotope teils von nationalem Rang, im Geopark Porphyrland zu entdecken.

Aufgrund der Lage in Nordwest- bzw. Mittelsachsen ist der Geopark zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz schnell erreichbar. Er lädt zum Wandern und Radfahren, aber auch zum Wasserwandern ein. Radfahrer können sich innerhalb des Geoparks entlang der Mulde, aber auch zwischen Mulde und Elbe, Mulde und Parthe sowie entlang der Zschopau bewegen. Der ausgeschilderte Mulderadweg durchzieht das gesamte Gebiet von Süden nach Norden und führt durch zahlreiche Städte und an mehreren Geotopen vorbei. Durch den Geopark führt ein Abschnitt des Jacobspilgerweges und der Lutherweg Sachsen, den man ebenso wie den Muldental-Wanderweg per Pedes nutzen kann. Wasserwandern ist auf der schnellen, lange für die Energiegewinnung angestauten Mulde wegen der vielen Wehre in Tagesabschnitten möglich und ein tiefes Naturerlebnis auf dem kaum veränderten Flusslauf, der als europäisches Vogelschutzgebiet komplett unter Schutz steht.
Lehreinrichtung Sternwarte "Juri Gagarin" in Eilenburg
2,8 kmzum Radweg

Sternwarte © Sternwarte Eilenburg
Die Eilenburger Sternwarte Juri Gagarin ist seit 1964 Anlaufpunkt der Astronomie-Freunde. Das Planetarium auf dem Mansberg besitzt einen Kuppeldurchmesser von 6 Metern und bietet insgesamt Platz für 40 Personen. Hier gibt es altersgerechte Vorträge für Schulklassen und öffentliche Familienvorstellungen. Von Oktober bis März werden zudem regelmäßig Beobachtungsabende angeboten. Das lichtstarke und computergesteuerte Spiegelteleskop ermöglicht den Zuschauern eine nahe Betrachtung des Sternenhimmels.

Auf dem Planetenwanderweg, welcher südwestlich am Eilenburger Tierpark beginnt und bis zum Bobritzscher Damm führt, werden auf 2,8 Kilometern Länge die Entfernungen und Größen unseres Planetensystems dargestellt.
Lehreinrichtung Wasserzentrum in Bitterfeld
0 kmzum Radweg

Wasserzentrum © Robert Doppelbauer
Aus dem stillgelegten Wasserwerk ist ein Wissensquell der besonderen Art entstanden. Historische Anlagenteile des Werkes geben Einblick in die Geschichte der Wasseraufbereitung. In einer interaktiven Ausstellung können Besucher durch spielerische Experimente naturwisenschaftliche Phänomene des Alltags erleben. Der Klangspeier bildet eine einzigartige Kulisse für Konzerte. Im Wasserzenntrum befindet sich auch die
Tourist.- Information Goitzsche.
 

Museum

Museum Amalie-Dietrich Gedenkstätte in Großschirma
3 kmzum Radweg

Amalie-Dietrich Gedenkstätte © Gemeinde Großschirma
Amalie Dietrich war wohl die bekannteste und bedeutendste Einwohnerin von Siebenlehn, einem Großschirmaer Ortsteil. Sie unternahm Forschungsreisen, welche sie vor allem nach Australien führten. Das Museum in Siebenlehn wird ehrenamtlich betrieben und kann nach Vereinbarung oder in der Regel an den Sonntagen besichtigt werden. Es zeigt Bilder und Stationen aus dem Leben Amalie Dietrichs sowie einige Ihrer Mitbringsel aus fernen Welten.
Museum August Horch Museum in Zwickau
1,1 kmzum Radweg

Horch Museum IV © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das August Horch Museum lässt im Gebäude des früheren Audi Werks auf 3.000 m² Geschichte und Geschichten wach werden. Reiche Traditionen und gewachsene automobile Identität verbinden sich in eindrucksvoller Weise. So bieten eine Tankstelle der 20er Jahre und der Stand der Auto Union auf einer Ausstellung der 30er Jahre den Rahmen für Horchwagen, Audifahrzeuge sowie Modelle von Wanderer in Chemnitz, durch den Verbund der Auto Union eng mit der Zwickauer Historie verknüpft.
Museum AUTOmobile Trabantausstellung in Zwickau
0,06 kmzum Radweg

Trabantausstellung © KULTOUR Z
Im Museum sind Fahrzeuge aller Bauphasen von P70 bis Trabant 1.1 sowie Prototypen und die Duroplastanlage ausgestellt. Um das Thema Trabant und seine Entwicklungsgeschichte in Zwickau präsentieren zu können, werden seit 2015 besondere Ausstellungsstücke aus dem Fundus des August Horch Museums gezeigt. Für die Besucher beider Ausstellungen gibt es ein Kombinationsticket.
Museum Burg Düben mit Landschaftsmuseum in Bad Düben
0,3 kmzum Radweg

Burg Düben mit Landschaftsmuseum © A. Klich
Seit 1953 beherbergt die Burg Düben eine ständige Ausstellung zur Stadt- und Regionalgeschichte. Diese wurde 1999 umfassens überarbeitet und bietet den Besuchern neben der Stadtgeschichte einen interessanten Überblick zur Dübener Heide. Das Museum zeigt Bad Düben als Ackerbürger- und Handwerkerstadt, wobei besonders auf seine geographische Lage eingegangen wird. Dabei lassen sich drei große inhaltliche Linien verfolgen: Stadtgeschichte, Naturraum und Handwerk,
1000 jährige Burg mit Aussichtsturm "Lug ins Land" und Landschaftsmuseum.
Museum Dentalmuseum Zschadraß in Colditz
2 kmzum Radweg

Dentalmuseum © Dentalmuseum
Die im Jahre 2000 eröffnete Ausstellung entwickelte sich im laufe der Jahre zur größten Sammlung auf diesem Gebiet. Sie gibt einen eindrucksvollen Überblick in die Geschichte der Zahnmedizin/-technik.
Die ältesten Stücke stammen aus dem Römischen Reich (ca. 300 v.Ch.).
 
Museum Flößerhaus in Rechenberg-Bienenmühle
0,05 kmzum Radweg

Bauerngarten am Flößerhaus im Herbst © HGV
Das Flößerhaus im Ortskern wurde vor 1700 errichtet und war Wohnhaus für sogenannte Häusler, arme Leute.
Auf ca. 44 m² lebten 2 Erwachsene mit bis zu 10 Kindern, 2 Ziegen und Hühner  im Haus.
Der Hausherr war in der saisonalen Flößerei mit speziellen Aufgaben des Flößens betraut.
Heute ist das Flößerhaus museale Einrichtung und Sitz des Heimatgeschichtsvereins.
Am Flößerhaus wurde 2007 ein Bauerngarten angelegt, der  jederzeit frei zugänglich und  Teil des Kräuterlehrpfades in Rechenberg ist.

 
Museum Fluchtmuseum im Schloss Colditz in Colditz
0,1 kmzum Radweg

Colditz-Nachtaufnahme im Herbst © Siesing
Während des 2. Weltkrieges wurden im Schloss Colditz alliierte Gefangene mit höheren Dienstgraden untergebracht. Auf Grund seiner Lage auf einem Felsen und den baulichen Gegebenheiten wurde das unter Oflag IV C geführte Lager als "ausbruchssicher" eingestuft. Zudem wurde es nach aussen so geführt, dass es als Vorzeigeobjekt zur Einhaltung der Genfer Konvention genutzt werden sollte. Der hohe Bildungsgrad der inhaftierten Offiziere und deren Bestreben, ihre Langeweile mit Fluchtversuchen tot zu schlagen, sorgte stets für eine Art Katze und Maus Spiel zwischen Lagerinsassen und Wachpersonal. Die meisten der über 300 Fluchtversuche wurden von britischen Offizieren verübt, so die Überlieferungen, die gelungensten aber von französischen Offizieren. Der Ideenreichtum war schier unendlich, denn man hatte Zeit und bei einer Enttarnung mit keinerlei drastischen Strafen zu rechnen. So wurden bei der täglichen Zählung Puppen hochgehalten, damit das Fernbleiben eines Gefangenen nicht auffiel.
Museum Heimatmuseum in Roßwein
0,4 kmzum Radweg

Museumsportal Rosswein © Gemeinde Rosswein
Historisches Schriftgut und Sachzeugen aus verschiedenen Epochen bewahrt man am Besten im Museum. Hier können diese Zeugen vergangener Zeit von allen interessierten Bürgern der Stadt aber auch von den Besuchern besichtigt werden. Man weckt damit so manche Erinnerung. Auch unsere Stadt Roßwein hat eine lange wechselvolle Geschichte in Sachen Heimatmuseum erlebt. Es gab in jeder Epoche Leute, welche mit viel Herz an der Bewahrung der Heimatgeschichte hingen. Den Stein ins Rollen brachte wohl einst der Ehrenbürger der Stadt Roßwein, Herr Kammerrat Oswald Naupert, als er am 14.2.1914 dem Stadtrat zu Roßwein den Vorschlag machte ein Heimatmuseum einzurichten. Er schlug hierzu das Abthaus vor. Dieses Gebäude wurde 1537-1540 vom letzten Abt des Klosters Altzella, Andreas Schmiedewald, errichtet. Im Jahre 1544 schenkte er es seinem Bruder Antonio Schmiedewald, welcher Bürgermeister zu Roßwein war. Bereits im Jahre 1565 kaufte die Tuchmacherinnung das Abthaus für 700 Meißnische Gulden. Im Besitz der Innung blieb das Abthaus mehrere Jahrhunderte. Herrn Naupert wurde ein Raum im Abthaus bewilligt um ein kleines Museum einzurichten. Ein Aufruf an die Bürger der Stadt ergab eine große Resonanz und viele Sachzeugen wurden zur Verfügung gestellt. Im Jahre 1919, genauer am 15. Dezember, hatten sich wieder Bürger gefunden, welche der Bewahrung der Heimatgeschichte zugetan waren. Es gründete sich ein Verein, der die Heimatgeschichte aufarbeitete. Den Eingang zu unserem Heimatmuseum umschließt ein wunderschönes Renaissanceportal mit Sitznischen. Im Jahre 1975 wurde das im Original aus Porphyr gefertigte Portal durch eine Kopie aus Sandstein ersetzt. An den Kosten in Höhe 120000 Mark beteiligten sich der Rat der Stadt Roßwein, die Denkmalspflege und Roßweiner Betriebe. Im Jahre 1989 gelang es durch die Renovierung einen neuen Raum für Ausstellungszwecke zu gewinnen. In diesem Raum ist noch heute der Prunkofen aus Meißner Porzellan zu sehen. Im Jahr 1998, genauer am 15. Januar gründete sich der „ Heimatverein Roßwein e. V. “ . Von Anbeginn seiner Gründung bemühte sich dieser Verein dem nur nach Voranmeldung zugänglichen Heimatmuseum wieder Leben einzuhauchen, die nun schon seit 1984 stehende Ausstellung umzugestalten und das Museum wieder regelmäßig für die Bevölkerung und die Gäste der Stadt zu öffnen. 
Museum Heimatmuseum in Lunzenau
0,5 kmzum Radweg

Heimathaus Lunzenau © Foto Henning
Das Heimathaus als ältestes Haus der Stadt wurde in liebevoller Kleinarbeit durch den Heimatverein Lunzenau restauriert und beherbergt ein kleines Heimatmuseum.
Museum Industrie- und Filmmuseum in Bitterfeld
4 kmzum Radweg

Industrie- und Filmmuseum Wolfen © Kirsch
Die Wiege des modernen Farbfilms steht in Wolfen bei Bitterfeld. Hier, an der Quelle schier unerschöpflicher Rohstoffvorkommen, produzierte die weltberühmte Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation (Agfa) den ersten universell einsetzbaren Mehrschichtfarbfilm der Welt. Die Herstellung des "Agfacolor-Neu" können Sie im Industrie- und Filmmuseum Wolfen am Originalschauplatz mit Original-Maschinen verfolgen. Das ist einmalig. Tauchen Sie in die Welt schmelzender Emulsionen und gewaltiger Begießmaschinen, folgen Sie ehemaligen Mitarbeitern durch die Gänge und erleben Sie ein eigenwilliges Flair und den Hauch einer ganz besonderen Industrieromantik. Im Museum erwartet Sie mit über 800 Liebhaberstücken die größte öffentliche zugängliche Sammlung von Fotoapparaten und Filmkameras in Sachsen-Anhalt. 
Museum Kreismuseum in Bitterfeld
4 kmzum Radweg

Bernstein © E.Witt
Deutschlands einzige Bernsteinquelle von wirtschaftlicher Bedeutung lag einst unter den mächtigen Braunkohleflözen des Bitterfelder Reviers. Bis 1992 förderten Bitterfelder Bergleute das über 20 Millionen Jahre alte fossile Harz. 
Seit 2001 zeigt das Kreismuseum Bitterfeld die Geschichte der einzigen nennenswerten Bernsteinförderstätte Deutschlands in einer beeindruckenden Dauerausstellung. Die Schau informiert über die Entstehungsgeschichte des fossilen Harzes von der Jungtertiärzeit bis zu ihrer Förderung in der Moderne. Beeindruckende Einschlüsse von Pflanzen und Insekten, ein Ausflug in die Vielfalt der Formen und Arten des Bernsteins, seine Gewinnung und die Verarbeitung machen einen Besuch im dem 1892 gegründeten Museum lohnenswert. 
Weitere besondere Schwerpunkte des Bitterfelder Museum sind die Geschichte der Geologie, des Steinzeugs sowie des Braunkohlebergbaus in der Bitterfelder Region.
 
Museum Kulturhistorisches Museum mit Ringelnatz-Sammlung in Wurzen
1,1 kmzum Radweg

Arkadenhof © Museum Wurzen
Dieses Renaissancegebäude aus der Mitte des 16.Jh. erhielt in den Jahren 1666-1668 sein heutiges Aussehen. Teile der Innenausstattung, wie die Wendeltreppe aus Eichenholz und barocke Stuckdecken sind heute noch erhalten und eine Besucherattraktion. Im vierseitig umschlossenen Arkadenhof finden Konzerte und Lesungen statt. Sie finden ein reichhaltiges Angebot aus Ur- und Frühgeschichte, Stadt- und Kulturgeschichte, Städtisches Handwerk und Volkskunde. Bemerkenswert sind ein Pestkarren anno 1607, Napoleons Tasse von 1813, das Polymobil von 1907 und der originale Seesack von Ringelnatz. Der Dichter Joachim Ringelnatz (eigentlicher Name Hans Böttiger) wurde 1883 in Wurzen/Sachsen geboren und starb 1934 in Berlin. Sehr bekannt sind noch heute seine Gedichtsammlungen Die Schnupftabakdose (1912) sowie Kuttel Daddeldu (1920).
Museum Max-Pechstein-Museum in Zwickau
0,75 kmzum Radweg

Kunstsammlungen Pechstein © KULTOUR Z
Im denkmalgeschützten Museumsgebäude, das der Zittauer Architekt Richard Schiffner (1912-14) mit einem repräsentativen Kuppelsaal als König-Albert-Museum errichtete befinden sich die Kunstsammlungen. Sie präsentieren ihre wertvollen Bestände in ständigen und wechselnden Ausstellungen. Zu den Schwerpunkten gehört das Werk des in Zwickau geborenen Expressionisten Max Pechstein.
Museum Museum "Göschenhaus" mit Seume-Gedenkstätte in Grimma
0,85 kmzum Radweg

Göschenhaus © K. Lange
Georg Joachim Göschen erwarb im Jahre 1795 ein Pferdnergut in Hohnstädt bei Grimma. Das Wohnhaus nutzte er als Sommersitz für die Familie. Schon bald wurde das Anwesen auch zum beliebten Treffpunkt von Schriftstellern, darunter auch Friedrich Schiller, und Freunden der Familie Göschen. Bis 1934 Eigentum der Nachkommen Göschens wurde es von der nachfolgenden Besitzerin Renate Sturm-Francke nach und nach wieder im Stil der Göschenzeit ausgestaltet, um es der Öffentlichkeit zu präsentieren. Seit 1995 gehört das Göschenhaus der Stadt Grimma. Als Deutschlands einziges Verlegermuseum bereichert es seither wieder das kulturelle Leben Grimmas.

Als Museumsräume sind 4 Zimmer zu besichtigen.
Die ehemalige Gartenstube mit dem Tonofen von 1798 spiegelt den Wohn- und Lebensstil der Biedermeierzeit wider. Viele Objekte aus dem Familienbesitz der Familie Göschen sind zu sehen. Der Bücherschrank birgt eine wertvolle Sammlung von Göschendrucken, daneben Werke von und über Johann Gottfried Seume. In einem  sechseckigen Anbau von 1853 befindet sich das Seumezimmer, welches mit klassizistischen Möbeln und einigen Originalstücken aus Seumes Besitz ausgestattet ist. Daneben sind Porträts von Seume, Ansichten von Hohnstädt (wie es Göschen und Seume gesehen haben), das frühste Bild des Grabes in Teplitz (heute: Teplice/CZ) sowie Landkarten zu Seumes Reisen zu sehen. Das Kaminzimmer mit der wertvollen Deckenbemalung, alten Möbeln und sonstigen Gegenständen ist heute der beliebte Treffpunkt für die K–K–K–Nachmittage: Kultur bei Kaffee und Kuchen. Hier finden auch Hochzeiten, Konzerte, Lesungen und Tagungen statt. In einem Anbau an das Wohnhaus befindet sich eine Sammlung bäuerlichen Hausrats des 18. bis 20. Jahrhunderts.

Der sich an das Haus anschließende 4.300 m² große Göschengarten ist heute der einzige klassizistische Privatgarten aus der Zeit um 1800, den es in Sachsen noch gibt. Göschen nutzte die vorhandenen Terrassen, legte eine Theaterbühne an und ließ einen Pavillon in Form eines Tempels errichten, ein Geburtstagsgeschenk an seine Frau Henriette. 
 
Museum Museum für Naturkunde und Vorgeschichte in Dessau
1,7 kmzum Radweg

Museum für Naturkunde © E. Witt, Welterberegion Anhalt Dessau Wittenberg / IMG Sachsen-Anhalt mbH
Der unübersehbare Turm des Gebäudes, das 1748 – 1750 als Leopold-Dank-Stift errichtet wurde, entstand im Jahr 1847 nach dem Vorbild des Hospitals St. Spirito bei Rom, seit 1927 wird das Gebäude als Museum für Naturkunde und Vorgeschichte genutzt. Schwerpunkte der ständigen Ausstellungen sind: Stein- und Bronzezeit im Mittelelbegebiet, Dessauer Land zwischen Germanenzeit und Mittelalter, Auenlandschaften Mittelelbe, Kostbarkeiten aus den Mineraliensammlungen und die Erdgeschichtliche Ausstellung „Schätze aus dem Untergrund“. Fossilien kann der Besucher im 40 Meter hohen Museumsturm bewundern. In der obersten Etage hat man zudem einen ausgezeichneten Rundblick über Stadt und Umgebung.
Museum Museum für Stadtgeschichte im Johannbau in Dessau
2,1 kmzum Radweg

Johannbau © S. Hertel, Stadtarchiv Dessau- Roßlau
In diesem ehemaligen Westflügel des Dessauer Residenzschlosses, errichtet im Renaissance-Stil, befindet sich eine Ausstellung zur Kultur und Geschichte von Anhalt-Dessau, in der auch die Zeit der Reformation betrachtet wird. Erinnert wird an Fürst Georg III. (1507-1553), einen Freund Luthers und Melanchthons, der maßgeblich zur Einführung der Reformation in Anhalt beitrug.
Museum Naturalienkabinett und Stadtmuseum in Waldenburg
0,5 kmzum Radweg

Mumie © Stadt Waldenburg
Das Waldenburger Naturalienkabinett zählt zu den ältesten naturkundlichen Museen in Deutschland und umfasst eine bedeutende Sammlung von Kunstwerken und Kuriositäten aus dem Nachlass der Apothekerfamilie Linck.
Museum Priesterhäuser in Zwickau
0,5 kmzum Radweg

Priesterhäuser © KULTOUR Z
Die Priesterhäuser am Domhof gehören zu den ältesten erhaltenen Wohngebäuden in Sachsen, die dem Besucher heute erlauben, in die Lebenswelt des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit abzutauchen. Noch vor einem Jahrzehnt dem Verfall preisgegeben, zählen sie heute nach aufwändiger, detailgetreuer Restaurierung zu den Schmuckstücken mittelalterlicher Baukunst und musealer Präsentation in Deutschland. Als Museum für Stadt- und Kulturgeschichte bieten sie Ihren Besuchern vielseitige Einblicke in die spätmittelalterliche Lebens- und Alltagswirklichkeit. Besonders sehenswert sind die behutsame restaurierten Stuben, Kammern und Rußküchen.
Museum Rathaus mit Museum, kleine Galerie in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Rathaus mit Museum © Stadt Döbeln
Hoch oben im Turm und im Dachgeschoss des Döbelner Rathauses, mitten im Herzen der Stadt, können Sie eintauchen in die über 1.000jährige Geschichte von Döbeln. Außerdem sehen wir uns als Geburtsstadt der berühmten Maler Erich Heckel und Bernhard Kretzschmar der Bildenden Kunst verpflichtet.
 
  • Stadtgeschichte Döbelns mit Altertumsausstellung
  • Wohnkultur um 1920
  • ständig wechselnde Ausstellungen
Museum Robert-Schumann-Haus in Zwickau
0,4 kmzum Radweg

Robert-Schumann-Haus Zwickau © Stadt Zwickau
Mit mehr als 4000 Originalhandschriften Robert Schumanns und seiner Gattin, der Pianistin Clara geb. Wieck (1819-1896) beherbergt es heute die weltweit größte Schumann-Sammlung und gilt als eines der schönsten deutschen Musikermuseen. In acht Räumen werden Leben und Werk Robert und Clara Schumanns in Portraits, Musikinstrumenten, Handschriften, Drucken, Programmzettel und Erinnerungsstücken anschaulich.
Museum Stadtmuseum in Eilenburg
0,55 kmzum Radweg

Stadtmuseum © SV Eilenburg
Das Eilenburger Museum präsentiert im traditionsreichen „Roten Hirsch“ die wechselvolle über 1055-jährige Geschichte der Muldestadt. Im Obergeschoss der einstigen Nobelherberge werden Zeugnisse der Eilenburger Vergangenheit, von den ersten Siedlungsfunden bis heute, teilweise im Ambiente ihrer Zeit präsentiert. Im Dachgeschoss hat eine beeindruckende Sammlung historischer Puppen, Puppenstuben und ihrer Bewohner ihren Platz gefunden. In einem Seitenflügel ist zudem ein originales Klassenzimmer der 1920er-Jahre eingerichtet. Hier werden bei Bedarf auch Schulstunden wie anno dazumal abgehalten, die besonders für Klassentreffen und Schulklassen sehr interessant sind.

Vom Museum aus werden auch die gigantischen Bergkelleranlagen betreut. Führungen für Gruppen, ob Schulklassen, Kindergeburtstag, Erwachsene oder gemischte Gruppen, sind nach Absprache jederzeit möglich.

Theater

Theater Anhaltisches Theater Dessau in Dessau
4,3 kmzum Radweg

Anhaltinisches Theater © Welterberegion Anhalt Dessau Wittenberg / IMG Sachsen-Anhalt mbH
Adresse:
Friedensplatz 1a
06844 Dessau-Roßlau

Kontakt:
0340 25110
theaterkasse@anhaltisches-theater.de

 
Theater Konzert- und Ballhaus "Neue Welt" in Zwickau
0,2 kmzum Radweg

Ballhaus neue Welt © KULTOUR Z
In der Blüte des Jugendstils (1903) wurde dieser wunderschöne Saal des Konzert- und Ballhaus „Neue Welt“ errichtet. Die Liebe zum Detail und die architektonische Umsetzung beeindruckt die Besucher immer wieder aufs Neue. Der wohl schönste und größte Terrassensaal Westsachsens empfing im Laufe seiner Geschichte viele namhafte Künstler und ist auch heute noch ein beliebter Veranstaltungsort.
Theater Stadttheater in Glauchau
0,7 kmzum Radweg

Stadttheater012 © Stadtverwaltung Glauchau
Das Haus mit seinem einzigartigen Flair ist weit über die Region für seine hervorragenden nationalen und internationalen Konzerte, Ballette, Musicals, Theateraufführungen, Galas und Shows bekannt. Das halbjährlich erscheinende Programm steht als gedrucktes Exemplar und im Internet jederzeit kostenlos zur Verfügung.