Staunen

Was bringt Sie zum Staunen ? Von Aussichtspunkten in die weite Ferne blicken oder eher seltene Tier aus unmittelbarer Nähe betrachten ?
Fangen Sie die Schönheit der sanft geschwungenen Gebirgsformationen des Vogtlands und Erzgebirges, sowie die weitläufigen Muldeauen von historischen Aussichtstürmen oder hohen Felsen mit ihren Blicken ein.
Und auch ein Abstecher in den Zoo wird nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene in entzücktes Erstaunen versetzen.

Aussichtspunkt
Zoo

Aussichtspunkt

Aussichtspunkt Aussichtsfelsen "Alter Söll" in Schöneck/Vogtland
2,5 kmzum Radweg

Alter Soell © Engelbrecht
Schöneck, auch „Balkon des Vogtlan­des“ genannt, ist die höchstgelegene Stadt des Vogtlandes. Die historische Ursprungsstätte dieses Ortes ist der „Alte Söll“, welcher heute als gern besuchter Aussichtsfelsen dient. Von früher Historie zeugen freigelegte Teile eines Torbogens, und am Fuße des frü­heren Berggutes zwei Bierkeller aus dem 14. Jh. Vom Felsen aus erhält man, in 734 Metern Höhe über dem Meeresspiegel, einen wunderbaren Rundblick zum Elstergebirge im Süden, zum Fichtelgebirge im Westen und dem Thü­ringer Wald im Nordwesten. Bei klarer Sicht und gutem Auge soll schon einmal das Völker­schlachtdenkmal in Leipzig gesehen worden sein.
Aussichtspunkt Aussichtsturm "Glück Auf" in Eibenstock
1 kmzum Radweg

Aussichtsturm Glück Auf © TSC Eibenstock
Der kleine Berg (Bühl) mit seiner über 600-jährigen Buche am Rande der Stadt war bereits seit Ende des 18. Jahrhunderts ein beliebtes Ausflugsziel. Schon 1886 wurde vom Erzgebirgszweigverein Eibenstock eine hölzerne Ausflugshalle errichtet; 1910 folgte der Bau des Bühlhauses als Gaststätte und Wanderheim. Im April 2008 wurde der 34 m hohe Aussichtsturm „Glück auf“ eingeweiht. Wenn Sie die 168 Stufen überwunden haben, bietet sich von der Aussichtsplattform in ca. 28 m Höhe ein herrlicher Rundblick auf Eibenstock, die Talsperre Eibenstock, den Auersberg und die umliegenden Gemeinden Sosa, Schönheide, Burkhardtsgrün und Hundshübel. Der natürlichen Aussicht nachgezeichnete Panoramatafeln bieten interessante Zusatzinformationen über Bezeichnung, Höhenlage und Entfernung der markantesten Objekte. Außerdem lädt ein Spielplatz am Fuße des Aussichtsturmes die jüngeren Besucher zum weiteren Verweilen ein.
Aussichtspunkt Bismarckturm Dehnitz in Wurzen
0,45 kmzum Radweg

Bismarckturm © K. Lange
Der 20 Meter hohe Aussichtsturm wurde ab 1908 auf dem 148,5 Meter hohen Wachtelberg im Naturschutzgebiet “Wachtelberg- Mühlbachtal” erbaut, am 1. April 1909 eingeweiht und bietet an klaren Tagen von der Aussichtsplattform einen bis zu 40 Kilometer reichenden Panoramablick über das wunderschöne Muldental. Im Inneren des Turmes können die Besucher eine Ausstellung zu seiner 100-jährigen Geschichte und zur Flora des Landschaftsschutzgebietes 'Mittlere Mulde' besichtigen. Führungen durch das Naturschutzgebiet und Besichtigung der Ausstellung außerhalb der Turmöffnungszeiten sind nach Vereinbarung mit dem Naturschutzbeauftragten möglich.
Aussichtspunkt Burgberg in Lichtenberg
3 kmzum Radweg

Aussicht Lichtenberg © Gemeinde Lichtenberg
Von der Burgbergaussicht hat man einen sehr schönen Blick u.a. in Richtung Freiberg. Der Burgberg ist mit 617,3 m (lt. topographischer Karte 5146 Lichtenberg Erzgebirge) die höchste Erhebung Lichtenbergs. Wie es sich für einen bedeutsamen Gipfel gehört, kann man sich auch in das Gipfelbuch eintragen. Zum Burgberg existiert eine bekannte Sage.
Aussichtspunkt Friedrich-August-Turm in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Friedrich August Turm © J. Richter
Weithin sichtbar, errichtet auf dem Gipfel Rochlitzer Berges, gehört der 27 Meter hohe Aussichtsturm zu den Wahrzeichen der Stadt Rochlitz. Vollständig aus heimischem roten Porphyrtuff erbaut, ist er Botschafter für das weltweit in seiner Farbe, Ausprägung und Beschaffenheit einmalig vorkommende Vulkangestein des vor 275 Millionen Jahren entstandenen Berges. Zum Gedenken an König Friedrich August II. († 1854), der zu Lebzeiten mehrfach den Bergwald aufsuchte, beschloss 1855 ein Gremium ihm ein Denkmal auf dem Rochlitzer Berg zu errichten. Die Bauzeit umfasste vier Jahre. Über dem Turmeingang ist eine Marmortafel mit folgender Inschrift angebracht:

Dem König
Friedrich August II. von Sachsen
Errichtet durch seines Volkes Liebe
MDCCCLIX

Die römischen Ziffern stehen für 1859, dem Vollendungsjahr des Friedrich-August-Turmes. Eingeweiht wurde er allerdings erst zwei Jahre später, am 18. Mai 1861, in Anwesenheit von König Johann. Mit dem Bau des Aussichtsturmes und des Bergcafés „Waldschlösschen“ nahm der Fremdenverkehr weiter deutlich zu. Bei guter Sicht ermöglicht der Turm einen umfassenden Rundblick zum Kamm des Erzgebirges bis zum Leipziger Völkerschlachtdenkmal oder auch zum Collmberg in Oschatz. 
Aussichtspunkt Morgenleithe in Lauter-Bernsbach
4,0 kmzum Radweg

Morgenleithe © GV Lauter-Bernsbach
Mitten im Wald, im Naturparadies Erzgebirge gelegen, lädt dieses schöne Ausflugsziel zum Verweilen ein. Der Aussichtsturm mit seinen 18 m Höhe bietet einen herrlichen Panoramablick auf das wunderschöne Erzgebirge. In der Gasstätte mit 50 Plätzen haben Sie die Möglichkeit, gutbürgerliche und erzgebirgische Küche zu genießen.
 
Aussichtspunkt Pegelturm in Bitterfeld
1 kmzum Radweg

Pegelturm © A.Klich
Den Pegelturm finden sie direkt neben der B100 vom Ortsausgang Bitterfeld Richtung Wittenberg. Ein kostenpflichtiger Parkplatz ist direkt in Höhe des Pegelturmes, ein kostenlosen Parkplatz finden sie direkt an der Bernstein Villa.Von dort geht es über den asphaltierten Rundwanderweg bis zum Pegelturm (etwa 5-10 min zu Fuss).Am Pegelturm finden Sie ein Restaurant mit Terrasse und Blick auf den Goitzschesee.
Aussichtspunkt Roter Turm in Muldestausee
1 kmzum Radweg

Roter Turm Pouch © C. Stark
Der Ort Pouch wurde im Jahre 981 erstmals erwähnt und bildete mit seiner Burg an der Mulde im 10.Jahrhundert den Mittelpunkt eines Burgwards.
Der "Rote Turm" mit einer Höhe von 30 Metern und einem Durchmesser von 10 Metern wurde im 13. Jahrhundert als Wehrturm an der Westseite des Burgplateaus erbaut. Seine jetzige Form erhielt er in der zweiten Hälfe des 15. Jahrhunderts
Im 16. Jh. verlor er als Wehr- und Schutzturm an Bedeutung und diente nun als Frontfeste und Gefängnis.
Heute ist der Rote Turm ein beliebter Aussichtspunkt für Einheimische und Gäste. Über 105 Stufen erreicht man die Aussichtsplattform. Dem Besucher bietet sich ein weit reichender Blick über die Goitzsche, die Ortschaft Pouch, dem Muldestausee und die Dübener Heide.
Bei schönem Wetter erkennt man sogar das Völkerschlachtdenkmal, die Universität von Leipzig und den Petersberg bei Halle.
 
Aussichtspunkt Sorbenturm in Eilenburg
1,8 kmzum Radweg

Sorbenturm © SV Eilenburg
Der Sorbenturm ist Teil der alten Ilburg. Diese wurde im Jahre 961 erstmalig urkundlich erwähnt, was heute als Gründungsjahr Eilenburgs gilt. Der Sorbenturm ist als das einzige massiv ausgeführte Bauwerk der Ilburg erhalten geblieben. Es wurde vermutlich im 12. Jahrhundert an der höchsten Stelle des etwa 220 mal 150 Meter großen Plateaus errichtet und diente als Ausguck und Rückzugsort. Nachdem, vermutlich im 13. Jahrhundert, zwei weitere Burgfriede entstanden, verlor der Sorbenturm seine strategische Bedeutung und zerfiel. In der Mitte des 19. Jahrhunderts sollte er deshalb abgerissen werden. Doch engagierte Bürger retteten und erhielten dieses markante Bauwerk Eilenburgs. Der heute 16 Meter hohe Turm dient seit 1863 als Aussichtsturm. Er wurde 1997/98 rekonstruiert.

Zoo

Zoo Tiergarten "zoo der minis" in Aue
0,8 kmzum Radweg

Affe Tiergarten © Stadt Aue
Stehen die Besucher in anderen Zoos ehrfürchtig vor tierischen Riesen wie einem Elefanten oder einer Giraffe, so sind es hier die kleinsten Vertreter aus dem Tierreich , die für Staunen und Verblüffung sorgen.
Der "Zoo der Minis“ ist als weltweit einziger Zoo auf Mini-und Zwergtiere spezialisiert. Insgesamt mehr als 400 tierische Minis in über 70 Arten, darunter viele sehr seltene Miniformen aus der Wildnis sowie alle weltweit kleinsten Haustierrassen tummeln sich auf dem Tiergartengelände. Vertreten ist dabei fast das ganze Minitieralphabet, von „A“ wie Amerikanischer Miniesel über „F“ wie Fennek, oder „O“ wie  Ouessantschaf, bis „Z“ wie dem Zwerg-Otter 
oder der Zwerg-Ginsterkatze. Und damit auch die menschlichen Zwerge sich wohlfühlen, gibt es einen Spielplatz und ein Streichelgehege.
 
Zoo Tierpark in Eilenburg
1,5 kmzum Radweg

Tierpark © S. Teuber
Klein aber fein ist der Tierpark in Eilenburg, seine jährlich über 50.000 Besucher zeugen von der Qualität des Eilenburger Kleinods. In der vier Hektar grünen Oase inmitten des Stadtparks haben 210 Tiere von 34 Tierarten ihr Zuhause. Für Kinder gibt es überall etwas zum Spielen, Streicheln und Entdecken. Darüber hinaus können Besucher einen Naturlehrpfad durch Feucht- und Waldgebiete erkunden. Über das Jahr verteilt bietet der Tierpark jede Menge tolle Veranstaltungen für die ganze Familie an, besonders beliebt ist der Gruselspaß zu Halloween oder Weihnachten im Tierpark. Für das leibliche Wohl sorgt eine Gaststätte im Eingangsbereich, in der warmen Jahreszeit lässt es sich dort prima draußen sitzen, während die Kleinen auf dem Spielplatz toben.

Kommen Sie jeder Zeit vorbei – der Tierpark hat 365 Tage im Jahr Saison!