Burgen, Schlösser und Mittelalterliches

Uralte, wuchtige Burgen, die hoch über der Mulde thronen und prächtige, verwunschene Schlösser können entlang des Flusses nicht nur Mittelalter-Enthusiasten begeistern. Für jeden gibt es längs des Weges etwas zu bestaunen, denn auch Kirchen und historische Rathäuser zeugen vom kulturellen Reichtum der Regionen und erinnern an eine andere Zeit.
 
Erklimmen Sie einen der Burgtürme und genießen Sie den Ausblick, besichtigen Sie eines der Schlösser und tauchen Sie für eine Weile ein ins Mittelalter rund um die Mulde.  Lesen Sie hier weiter und erfahren Sie, zu welchen historischen Sehenswürdigkeiten Sie die Mulde geleiten wird.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Basilika in Wechselburg
0,1 kmzum Radweg

Basilika © M.Lippmann
Die romanische Basilika „Heilig Kreuz“ aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten aus Rochlitzer Porphyr gestalteten Gebäuden. Baubeginn war um das Jahr 1160; 1168 wurde der östliche Teil der Kirche geweiht. Wahrscheinlich wurde die Kirche um 1180 vollendet, das Kloster etwas später.
Zu der einzigartigen Besonderheit der Kirche gehört der Lettner, eine Trennwand zwischen dem Gemeinde- und dem Chorraum. Dieser Lettner wurde erst nachträglich - wohl um das Jahr 1230/35 - in die Kirche eingebaut. Die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes unter dem Kreuz ist das markante Kennzeichen der Kirche.
Seit 1993 beherbergen die Räume neben der alten romanischen Basilika ein Benediktinerkloster, das vom bayerischen Kloster Ettal aus gegründet wurde. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Basilika und Kloster Wechselburg in Wechselburg
0,1 kmzum Radweg

Basilika © M.Lippmann
Die romanische Basilika „Heilig Kreuz“ aus dem 12. Jahrhundert zählt zu den bedeutendsten aus Rochlitzer Porphyr gestalteten Gebäuden. Baubeginn war um das Jahr 1160; 1168 wurde der östliche Teil der Kirche geweiht. Wahrscheinlich wurde die Kirche um 1180 vollendet, das Kloster etwas später.
Zu der einzigartigen Besonderheit der Kirche gehört der Lettner, eine Trennwand zwischen dem Gemeinde- und dem Chorraum. Dieser Lettner wurde erst nachträglich - wohl um das Jahr 1230/35 - in die Kirche eingebaut. Die Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes unter dem Kreuz ist das markante Kennzeichen der Kirche.
Seit 1993 beherbergen die Räume neben der alten romanischen Basilika ein Benediktinerkloster, das vom bayerischen Kloster Ettal aus gegründet wurde. In Wechselburg sind damit zum ersten Mal in der Geschichte Benediktinermönche.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Burg Mildenstein in Leisnig
0,2 kmzum Radweg

Burg Mildenstein © K. Lange
Bereits von Weitem erblickt man – auf steil abfallenden Felsen – die wuchtigen Mauern, die sich seit 1000 Jahren über dem Tal der Freiberger Mulde erheben. Die Dauerausstellung zur Burggeschichte spricht sowohl große als auch kleine Burgenfreunde an. Der kleine dicke Turm »Frieder Berg« nimmt die Kinder mit auf Zeitreise durch die Ausstellung und erzählt ihnen auf Knopfdruck spannende Geschichten und Burggeheimnisse. Für experimentierfreudige Kinder gibt es ein Wandpuzzle und ein Holzburgmodell zum Selberbauen. Zahlreiche Veranstaltungen, wie Konzerte, Familienführungen und der „Ferienspaß für Königskinder“ laden zu Entdeckungstouren in die Burgmauern.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Burg Stein in Hartenstein
0 kmzum Radweg

Burg Stein © A. Klich
Die Burg Stein befindet sich südöstlich von Zwickau im Hartensteiner Ortsteil Stein auf dem felsigen Ufer der Zwickauer Mulde. Die Schönburger waren mehr als ein halbes Jahrtausend in Hartenstein. Grund genug für Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein den großväterlichen Besitz im Jahr 1996 von der Stadt Hartenstein zurückzukaufen. Mit großem Engagement haben Prinz und Prinzessin von Schönburg-Hartenstein in den letzten Jahren zahlreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt und dadurch die Burg zu neuem Leben erweckt.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Burggelände in Eilenburg
1 kmzum Radweg

Blick auf die Burg © SV Eilenburg
Der Eilenburger Burgberg (Schlossberg) darf sich auch als eine Wiege Sachsens bezeichnen. Denn im Jahre 1089 schlug hier die Geburtsstunde des wettinischen Territorialstaates, aus dem der heutige Freistaat Sachsen hervorging. Die sagenumwobenen Eilenburger Grafen, die auch in der Heinzelmännchen-Sage von Eilenburg die zentrale Rolle spielen, stehen somit am Anfang der 829 Jahre währenden Herrschaft der mächtigen Wettiner. Im 10. Jahrhundert wurde hier die Ilburg mit dem noch heute erhaltenen Sorbenturm erbaut. Der Eilenburger Burgverein rückte dieses etwa fünf Hektar große Gelände wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nach dem Sorbenturm und dem Burgtor wurden inzwischen auch der kleine Bergfried und die Burgbergmauern saniert und der Hang gesichert. Über die Hundertstüfchen (Treppe) gelangt man vom Stadtzentrum aus auf den Rundweg des Burggeländes und kreuzt dabei den sächsischen  Lutherweg und den Radrundkurs EILENBURGER SCHLEIFE. Auf dem Burggelände befindet sich auch die Pension HEINZELBERGE, welche als Herberge aus einem ehemaligen Gefängnis saniert wurde.
 
Nur einen Katzensprung vom Burgberg entfernt, befinden sich die Zugänge zur Eilenburger Unterwelt. In den weitverzweigten Bergkelleranlagen wurde seit dem Mittelalter das wohlschmeckende und haltbare Eilenburger Bier gelagert, das über Jahrhunderte wesentlich zum Wohlstand der Stadt beitrug. Später wurden die Gangsysteme anderweitig genutzt, weiter aus- und umgebaut und dienten schließlich vielen Hundert Eilenburgern als Zuflucht vor dem Artilleriebeschuss im April 1945, der fast die gesamte Stadt zerstörte.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Dom "St. Marien" in Wurzen
1,0 kmzum Radweg

Dom St. Marien © Siesing
1114 wurde der Dom zu Ehren der Jungfrau Maria geweiht. 1260 erfolgte die Erweiterung des Ostchores. Nach Einführung der Reformation wurden ab 1542 im Dom evangelische Gottesdienste gehalten. In dieser Zeit wurde die Innenausstattung umgestaltet. Auf der Nord- und Südseite wurden 1555 und 1593 Emporen eingebaut, die aber später wieder entfernt wurden. 1817 erfolgte eine erneute Umgestaltung im Stil der Neugotik. Der jetzige Eindruck ist geprägt durch die expressionistischen Bronzearbeiten von Georg Wrba, 1931/32. An der Westseite des Langhauses die Jehmlich-Orgel von 1931/32.

Das älteste Vorgängerinstrument in St.Marien ist 1503 nachweisbar. Weitere Instrumente in unterschiedlicher Größe sind belegt, bis 1931/32 im Zusammenhang mit der historisierenden Neugestaltung des Innenraums die Firma Gebr.Jehmlich, Dresden, eine neue Orgel mit elektropneumatischer Steuerung und fahrbarem Spieltisch baute. III/44. Der Freipfeifenprospekt entspricht ganz dem Konzept der neuen Innenraumgestaltung. 1998 - 2001/2007 erfolgte eine  Generalinstandsetzung durch die Firma Christian Reinhold, Bernsdorf. Dabei wurde die Disposition zum Teil geändert, bzw. erweitert. Die Orgel hat z.Z. auf drei Manualen 48 Register und 7 Transmissionen/Auszüge.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Ev. Kirche St. Nikolai in Bad Düben
0,4 kmzum Radweg

Kirche St. Nicolai © Touristinformation Bad Düben
Schon von weitem ist der 63 Meter hohe Kirchturm von St. Nikolai zu sehen. Die Kirche wurde gegen Ende des 12. Jahrhunderts als Sitz eines Erzpriesters des Bistums Meißen errichtet. Trotz mehrfacher Umbauten blieb sie im Kern romanisch. Im Jahre 1661 brannte die Kirche aus, erhalten blieb der Turm mit Glocken (älteste heute noch vorhandene aus dem 14.Jh.). Um 1816/17erfolgte der Umbau des Kirchenschiffs mit klassizistische Ausgestaltung des Saals durch Carlo Ignacio Pozzi aus Dessau. In reformatorischer Tradition und im Sinne der Aufklärung des Klassizismus bilden seither Altar, Kanzel und Orgel (Sakrament, Wort und Musik) das Zentrum, um welches sich die Gemeinde versammelt, die Ostung wurde somit aufgegeben.
1887erfolgte eine Erhöhung und Umgestaltung des oktogonalen Obergeschosses des Turmes der bis 1904 bewohnten Türmerwohnung. Die Kirche beherbergt 2 Figuren vom Barocken Hochaltar, stammend E. 17. Jh. A. 18. Jh., im oberen Kanzelbereich stehend:  Mose und Christus, der Salvator;  Kanzel und Altar von 1816/17, einen im Kirchsaal stehenden Taufstein von 1907, ein seltenes Altarbild: Frau am Jakobsbrunnen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.
1907 erfolgte der Einbau der 6. Orgel in der Geschichte der Stadtkirche durch Orgelbauanstalt Wilhelm Rühlmann (Zörbig) in Vorgängergehäuse der Orgel von 1819 (Johann Carl Friedrich Lochmann). Nach völliger Unspielbarkeit durch Wasserschaden bei Bauarbeiten in den 90er Jahren erfolgte 2008 die komplette Restaurierung und Rückführung in den Originalzustand von 1907 durch Orgelbaufirma Christian Scheffler Sieversdorf.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Evangelische Kirche in Löbnitz
1,5 kmzum Radweg

Kirche © Gemeinde Löbnitz
Die über 700 Jahre alte Dorfkirche verfügt über eine eindrucksvolle Geschichte und beherbergt bedeutende sakrale Relikte aus unterschiedlichen Epochen. Hierzu gehören eine Vielzahl von Epithapien, einem ca. 400jährigen Flügelaltar und einer in Mitteldeutschland einzigartigen Bilderbibeldecke (Biblia pauperum 1691).  Als romanische dreischiffige Bachsteinbasilika findet die Löbnitzer Kirche im Jahre 1183 das erste Mal Erwähnung. Der Altar wurde 1629 von Georg Eckhard aus Freiberg erbaut und 1973 - 1980 von W. Pitzschler und P. Dietrich aus Crimmitzschau restauriert.
Ein erster Umbau der Kirche begann 1688 Umbau zur Saalkirche. Umfangreiche Sanierungen / Renovierungen fanden in den Jahren 1930 und 1972 statt. Seit dem Jahr 2012 erstrahlt die kulturhistorisch wertvolle Bilderdecke im neuen Glanz. Sie ist die größte Renaissance-Holzkasettendecke Mitteldeutschlands mit Bilderdarstellungen.
Im Inneren der Kirche befindet sich eine reichhaltige Ausstattung: Patronatsloge mit Säulenkapitell von 1586, Altar aus dem Jahr 1629, Taufstein von 1603, Kanzel aus dem 18.Jh., zahlreiche Epitaphien, zumeist für Angehörige derer von Schönfeldt, die 567 Jahre in Löbnitz ansässig waren. Abendmahlsrelief (1932) vom aus Löbnitz stammenden Bildhauer Otto Richter.

In der Kirche Löbnitz befindet sich die größte und umfangreichste Bilderdecke in Deutschland, 1691 vom Delitzscher Maler Christian Schilling gestaltet wurde. Sie setzt sich aus 250 einzelnen Kassettenfelder zusammen. 82 Felder sind mit floralen Motiven und 168 biblischen Bildern (36 aus dem Alten und 78 aus dem Neuen Testament) verziert. Weiterhin sind Einzelpersonen, wie die 16 Schriftpropheten, den 12 Aposteln und 4 Evangelisten sowie Moses, Jesus, Luther und Melanchthon in den Feldern abgebildet. Den Abschluss bilden 18 Bilder, die Engel darstellen.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Frauenkirche in Grimma
0,2 kmzum Radweg

Frauenkirche © Siesing
Die Frauenkirche Grimma ist eine frühgotische dreischiffige Pfeilerbasilika. Der romanische Westturm (Ende 12. Jahrhundert) prägt mit den beiden markanten Türmen das Bild der Stadt. Als bedeudenstes Kunstwerk beherbergt die Kirche einen spätgotischen Schnitzaltar vom "Meister des Knauthainer Altars", der die Weihnachtsgeschichte erzählt.
Die Frauenkirche Grimma begerbergt eine Hermann Eule-Orgel.
Hermann Eule (1846 - 1929) gründete 1872 den heute noch erfolgreichen Orgelbaubetrieb in Bautzen. 1928 baute die Frima Eule die 1890 von der Firma  Jehmlich, Dresden, für die Grimmaer Frauenkirche gebaute Orgel mit 25 Registern grundlegend um. Mit pneumatischer Traktur und Taschenladen wird die Orgel als Opus 167 im Herstellungsverzeichnis der Firma Eule geführt. Unter Taschenladen versteht der Orgelbauer ein spezielles pneumatische Windladensystem.  2005 wurde das Schwellwerk um das Register Oboe 8' aus der nicht mehr erhaltenen Eule-Orgel der Maria-und Marha-Kirche Bautzen erweitert. II/30. Die Orgel erklingt immer wieder in beeindruckender Weise im Gottesdienst und in Konzerten. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Freiberger Dom St. Marien in Freiberg
2,5 kmzum Radweg

Kirche und Museum Freiberg © A. Klich
Silber spielt in der Musik eine große Rolle – zumindest wenn es um die weltberühmten Gottfried-Silbermann-Orgeln geht. Mit ihrem einzigartigen Klang locken Sie nicht nur Musikfreunde, sondern auch Organisten aus der ganzen Welt nach Freiberg. Im Dom St. Marien erklingen Sie zu Führungen, Gottesdiensten und Konzerten. Goldene Pforte, Tulpenkanzel, Triumpfkreuzgruppe und die Grabstätte der Wettiner machen die spätgotische Hallenkirche zu einem Kulturdenkmal von europäischem Rang.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Grunaer Radfahrerkirche in Laußig
0 km zum Radweg

Kirche in Gruna © R. Nauditt
Die Kirche liegt im Laußiger Ortsteil Gruna

Als Nikolaikirche bezeichnet wird sie 1715 auf den Resten einer Vorgängerkirche neu erbaut. Der Kirchturm ist ein quadratischer Bau mit einer Laterne auf dem Zwiebeldach, der oben in einen achteckigen Teil übergeht. Oft von Hochwassern betroffen und 1945 von Granaten beschädigt, verfiel die Kirche immer mehr. Ende der 1980er Jahre fanden erste Bemühungen statt die Kirche zu retten. Allerdings wurde sie erst nach dem Muldehochwasser 2002 wieder komplett restauriert. Mittlerweile ist die Kirche in Gruna eine von zwei Radfahrerkirchen am Mulderadweg.
Bei Sanierungsarbeiten 2003 wurden Grabplatten der hier ansässigen einflussreichen Adelsfamilie “von Spiegel” geborgen, welche Kontakt mit Luther pflegte und sich mit für die Umsetzung der Reformation einsetzte.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Herrenhaus Muldenstein in Muldestausee
0,5 kmzum Radweg

Herrenhaus Muldenstein © C. Stark
Das Herrenhaus – an Mulde und Steinberg gelegen – ist Teil eines Anwesens, bestehend aus Kirche (12. Jh.) und Franziskanerkloster (15. Jh.). Im Zuge der Reformation verließen 1534 die letzten Mönche den Ort. In den folgenden Jahren wurde das Kloster zu einem Rittergut bzw. Hofgut umgebaut. Ende des 19. Jh. wurden Teile des Klosters abgerissen und auf dessen Kellern das heutige Herrenhaus von Guts- und Ziegeleibesitzer Arno Meisel in der Architektur des Historismus erbaut. Vereint sind alte Baustile von der Gotik bis zum Klassizismus. Von der Eingangshalle führt eine imposante Holztreppe aus der Gründerzeit ins Obergeschoss, Kamin- und Lutherzimmer sind geschmackvoll eingerichtet. Aus dieser Zeit stammt auch das repräsentative Eingangsportal mit dem Wappen der Familie Meisel. Das Herrenhaus bietet einen idealen Rahmen für Veranstaltungen, Ausstellungen und Feiern mit etwa 80 Gästen. Auch Trauungen sind im Herrenhaus und in der Kirche möglich.
Jährlich zum Tag des offenen Denkmals öffnet das Anwesen seine Pforten für Besucher oder nach telefonischer Anmeldung.   
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Jagdhaus Kössern in Grimma
0,3 kmzum Radweg

Jagdhaus Saal © Jagdhaus
Das im Stil eines großen Herrenhauses um 1709 errichtete Jagdhaus – oft auch als Jagdschloss bezeichnet - gilt als herausragendes Kleinod barocker Baukunst im Muldental. Architekt war Wolf Dietrich von Erdmannsdorff, Oberhofjägermeister und Ältesten-Minister im Kabinett des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. und späteren Königs von Polen August II. - genannt “August der Starke”.

Schon von weitem grüßt das hohe Mansarddach die Besucher. Die straff gegliederte, reich bemalte Fassade zeigt sich in vollendeter Harmonie. Das Foyer im Erdgeschoss wurde beidseitig von vier starken Säulen getragen, um den Ausblick in den Großen Garten zu ermöglichen. Eine im Original erhaltene weitläufige Treppe führt in das Obergeschoss mit einem überraschend herrschaftlichen Festsaal, der von üppigem Stuck und einem großen Deckengemälde gekrönt wird. 

Angeboten werden heute Führungen in historischer Kostümierung, Konzerte, Veranstaltungen und Räumlichkeiten für Hochzeiten. Zudem erwartet Sie im Jagdhaus zu Kössern, das direkt am Mulderadweg liegt, ein touristischer Informationspunkt (Außenstelle der Stadtinformation Grimma).
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirche Moldava in Moldava
0,05 kmzum Radweg

Kirche Moldava © A.Klich
Es ist nicht bekannt, wann genau der Grundstein der Kirche in Moldava gelegt wurde. Jedoch wurde sie mehrfach umgebaut. Sehenswert ist, neben der fantastischen Aussicht, die Sie von hier ins böhmische Erzgebirge genießen, der angrenzende Friedhof. Nutzen Sie den Moment, um Luft für den bevorstehenden, letzten steilen Abschnitt zu holen, den Sie erklimmen müssen, um die Muldequelle zu erreichen.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirche Nassau mit Silbermannorgel in Frauenstein
3 kmzum Radweg

Nassau Silbermann Orgel © Foto Böhme Frauenstein
Die Dorfkirche in Nassau brannte am 1. November 1526, am Abend Allerheiligen, komplett ab. Sie wurde schnell an gleicher Stelle und der heutigen äußeren Form wieder aufgebaut und 1527 geweiht. Der Ostteil ist in den Berg hinein gebaut. Strebepfeiler verstärken das Mauerwerk des Chores. Die Kirche ist einschiffig und hat eine flache Holzdecke. Doppel-geschossige Emporen umgeben das Schiff von allen Seiten. Zwischen 1855 und 1858 kam es zu Um- und Reparaturbauten. Die Kanzel, die sich in der Ecke der Sakristei befunden hatte, wurde in den Kanzelaltar eingebaut. Bei diesen Renovierungen gingen Kanzeldeckel, Schnitzwerk und Altarbilder verloren. Über dem Altarplatz schwebt ein Taufengel. Er wurde 1729 von einem Freiberger Meister geschaffen. Bei Taufen wurde der Engel herabgelassen, und in dem Kranz, den er in der Hand hält, wurde die Taufschale untergebracht. Seit 1816 wird der Taufengel nicht mehr benutzt, da in diesem Jahr ein Taufstein angeschafft wurde.
 
Drei wertvolle Bronzeglocken hängen am Dachreiter.
Alle Glocken sind vor dem Einschmelzen in den Weltkriegen verschont geblieben.
Die größte Kostbarkeit der Dorfkirche stellt die Orgel dar. Sie ist die 48. und letzte Orgel, an der Gottfried Silbermann selbst die gesamte Arbeit leitete.
Durch Kriegszeiten bedingt, zog sich der Bau dieses Instruments von 1746 bis 1748 hin. 740 Taler wurden für das fertige Werk bezahlt. Die Orgel hat 1110 Pfeifen, die in 19 Registern zusammengefasst sind. Sie bestehen teils aus englischem Zinn, teils aus Holz. Eine Schiebekoppel ermöglicht das Zusammenspiel von unterem und oberem Manual. Das Pedal hat zwei Register, den Sub- und den Posaunenbass. Die Orgel steht noch immer im Chorton, d.h. sie klingt etwa 7/8 Ton höher als die jetzt gebräuchliche Stimmung. Das Instrument füllt die Höhe der Chorempore aus, als Schlussverzierung trägt sie das Silbermannmonogramm.
1928 erhielt die Orgel einen Elektroventilator.
Fachleute bescheinigen der Orgel eine ausgezeichnete Beschaffenheit. Sie wurde 1998 zum 250-jährigen
Bestehen durch die Fa. Jehmlich restauriert.
Das Gebäude erhielt 1928 eine elektrische Beleuchtung, Kronleuchter aus böhmischen Kristall und Heizung. Im Jahre 1975 wurde der kirchliche Innenraum restauriert. Dabei wurde das geschnitzte Rankenwerk am Orgelprospekt mit Blattgold aufgefrischt. Kanzelaltar und Taufengel warten noch auf eine Restaurierung. Im Sommer finden Gottesdienste in der Kirche statt, auch die Katholiken haben dann hier eine Heimstätte. Orgelkonzerte erfreuen sich in der Saison eines guten Zulaufs. Festgottesdienste werden von Kantorei und Posaunenchor kirchenmusikalisch bereichert. So erklingt aus dem schlichten Dorfkirchenraum immer wieder das SOLI DEO GLORIA.

Die Kirche befindet sich im Ortsteil Nassau.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirche St. Marien in Eilenburg
1,8 kmzum Radweg

St. Marien © SV Eilenburg
Bereits um 940 entstand an dieser Stelle, vor den Toren zum Burgward, die erste Marienkapelle. Der Ausbau zu einer dreischiffigen spätgotischen Hallenkirche erfolgte ab 1516 und endete auf dem Höhepunkt der Reformation 1522. Bei seinen zahlreichen Aufenthalten predigte Martin Luther nachweislich mehrfach - 1522, 1536 und 1545 - hier. Die Innenausstattung der Kirche stammt überwiegend aus der ersten Hälfte des 17. Jh. Erlebenswert ist auch die historisch wertvolle und beachtenswert große Conrad Geißler - Orgel, mit neugotischem Prospekt, die 1864 hier ihren Platz fand und bis heute zu Konzerten und Gottesdiensten erklingt.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirche St. Nicolai in Döbeln
0,2 kmzum Radweg

Nicolaikirche © Siesing
Die Kirche wurde 1293 erstmals erwähnt und nach einem Großbrand 1333 im Neubau als frühgotische Basilika errichtet, deren Westportal von 1370 noch original erhalten ist. Ihren jetzigen, spätgotischen Charakter erhielt die Kirche 1479. Der mächtige, 60 m hohe Turm wurde nach Bränden von 1629 und 1733 errichtet. Bedeutendstes Ausstattungsstück ist der 12 m hohe 6-flügelige spätgotische Schnitzaltar von 1515/16, der vom sogenannten „Meister des Döbelner Hochaltars" (namentlich nicht bekannt) stammt. Weiterhin bemerkenswert sind die Kanzel von 1599, der reliefgeschmückte Sandsteintaufstein von 1603 und ein Abendmahlrelief von 1500. Auch die Eule-Orgel ist eine der bedeutendsten in Sachsen. Vor der Kirche steht seit 1902 ein Lutherdenkmal.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirche St. Nikolai in Eilenburg
0,85 kmzum Radweg

Nikolaikirche © SV Eilenburg
Die spätgotische dreischiffige Hallenkirche mit schönem roten Backsteingemäuer stammt in der heutigen Form aus dem Jahre 1444. Sie war Wirkungsstätte des Pfarrers und Liederdichters Martin Rinckart - Verfasser und Komponist des bekannten Liedes "Nun danket alle Gott". 1617 wurde der in Eilenburg geborene Martin Rinckart Archidiakonus an St. Nikolai. Er rettete 1639 die Stadt vor der Ausplünderung durch die schwedischen Truppen.
Das Lied ist heute noch fester Bestandteil des evangelischen Liedergutes und darüber hinaus wird das Lied konfessionsübergreifend in vielen Ländern der Erde gesungen. Namhafte Komponisten wie Johann Sebastian Bach, Max Reger, Johannes Brahms oder Felix Mendelsohn Bartholdy gaben dem Lied oder dessen Melodie in ihren Werken Raum.
Die Nikolaikirche gehört zu den ältesten Kirchenstandorten der Umgebung. Sie ist heute das älteste Bauwerk des Stadtzentrums und befindet sich direkt am Lutherweg Sachsen. Vermutlich um 970/980 entstand an dieser Stelle der erste Kirchenbau. 1404 wurden die Kirche und der sie umgebende Friedhof neu geweiht. 1435 und 1535 wird die Kirche durch Großbrände zerstört. Immer wieder machte ihr aber auch das Hochwasser zu schaffen (1413, 1434, 1573, 1771, 1854).
Der Wiederaufbau der 1945 schwer zerstörten Kirche ist bis heute nicht abgeschlossen. 2005 wurde ein restaurierter spätgotischer Schnitzaltar (von 1506) auf den Hauptaltar aufgestellt. Dieser stammt aus der ehemaligen Hospitalkapelle des Stadtfriedhofes.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kirchen in Großschirma
0 kmzum Radweg

Kirche © Gemeinde Großschirma
Die Kirchen des Stadtgebietes sind markante und ortsprägende Bauwerke, die eng mit der Geschichte der Region und den hier beheimateten Menschen verbunden sind. In den letzten beiden Jahrzehnten wurden sowohl im Inneren als auch im äußeren Erscheinungsbild umfangreiche Rekonstruktionsarbeiten vorgenommen.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Kloster Buch in Leisnig
0 kmzum Radweg

Kloster Buch © K. Lange
Die Gründung des Zisterzienserinnenklosters geht auf das Jahr 1192 zurück. Stifter des Klosters war Burggraf Heinrich von Leisnig. Bis 1250 waren alle Gebäude errichtet und eine Mauer zum Schutz des Klosters, von der heute noch Reste erhalten sind. Das Kapitelhaus sowie das Abthaus mit Infirmerie und Krankenkapelle sind vollständig erhalten. Auch die Ruine des einstigen Brauhauses und das Neccessarium - eine Mönchstoilette - können bestaunt werden. Wie in jedem Zisterzienserinnenkloster gehörten auch hier harte Arbeit und Gehorsamkeit zum täglichen Leben, aber auch Chorgebet und Chorgesang. Heute sind die historischen Gemäuer des Klosters, gelegen in der idyllischen Muldelandschaft, Anziehungspunkt für viele Besucher.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Klosterruine Nimbschen in Grimma
0 kmzum Radweg

Klosterruine Nimbschen © K. Lange
Kloster Nimbschen bei Grimma wird eng mit Martin Luther verbunden. Er machte häufig in Grimma Station und wetterte gegen den Ablaßhandel. Sein reformatorisches Gedankengut drang auch in das nahe gelegene Zisterzienserinnenkloster „Marienthron“ in Nimbschen ein, wo seit Ende des 13. Jahrhunderts rund 40 Nonnen untergebracht waren. Neun Nonnen, darunter Katharina von Bora, die spätere Ehefrau Martin Luthers, gelang 1523 die Flucht aus dem Kloster. Nach dem Tod der letzten Äbtissin wurde 1536 die Klosterwirtschaft aufgelöst und die Gebäude damit dem Verfall preisgegeben.
Wer heute nach Nimbschen kommt, findet in den einstigen Stallungen und Speicheranlagen des alten Klostergutes einen modernen Hotelkomplex. Die Gebäude wurden mit hohem Aufwand und viel Liebe zum Detail ausgebaut. 
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Marktplatz in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Markt mit Rathaus © J. Richter
Der Rochlitzer Marktplatz ist das Herzstück des städtischen Lebens. Seine ungewöhnliche Ausdehnung ist wie ein Echo aus der Vergangenheit, das von den hochgesteckten Erwartungen des Stadtgründers mit Blick auf die erwartete Wirtschaftskraft zeugt. Das zentral auf dem Platz stehende Rathaus unterteilte das Areal ursprünglich in den Ober- und Untermarkt. Eine im 16. Jahrhundert baulich eingefügte Mittelzeile veränderte jedoch das Gesamtbild bis heute nachhaltig.
Im Jahr 2000 erfolgte die Sanierung des Platzes. Unter der Maßgabe der Revitalisierung der Innenstadt stellten die Planer die Weichen für eine spürbare Anhebung der Attraktivität des Stadtzentrums. Breite einladende Fußwege und über 80 gebührenfreie Parkflächen wurden kundenfreundlich angelegt. Eine Tempo-30-Zone kommt Fußgängern sowie Radfahrern entgegen und selbst Busreisende aus der Umgebung werden am Zentralhaltepunkt Marktplatz zu einem Stadtbummel animiert. Neben Handel und Kommunikation ist der Marktplatz Heimstatt für kulturelle und sportliche Höhepunkte wie Fürstentag,Oldtimerrallye, Hexenfeuer, oder auch den Weihnachtsmarkt. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Mauritiuskirche Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,2 kmzum Radweg

Wolkenburg Kirche © Tourismusregion Zwickau e.V.
Die Mauritiuskirche Wolkenburg ist die stilreinste klassizistische Dorfkirche Sachsens. Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am 12. April 1794, fertiggestellt wurde sie im Jahr 1804. Bauherr war der damalige Eigentümer des Schlosses Wolkenburg und Finanzminister Sachsens - Detlev Carl Graf von Einsiedel.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Museum Burg Stein in Hartenstein
0 kmzum Radweg

Museum Burg Stein © Stadt Hartenstein
Das Burgmuseum informiert über die Geschichte der Burg im feudalen Staatswesen und die Regionalgeschichte der Hartensteiner Umgebung. In den Ausstellungsräumen werden kulturgeschichtlich wertvolle Exponate aus Mittelalter und Neuzeit gezeigt.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Rathaus in Penig
0,2 kmzum Radweg

Rathaus © Siesing
Das Peniger Rathaus findet 1367 erstmals urkundliche Erwähnung.
Es ist erwiesen, dass das im 14. Jahrhundert errichtete Gebäude größtenteils aus Stein gebaut war. Vor 1545 war es so baufällig geworden, dass ein neues gebaut werden musste. In den Jahren 1545/46, durch den Chemnitzer Baumeister Caspar erbaut, entstand das heutige Rathaus im Stil der Sächsischen Frührenaissance mit einem reichen dreiteiligen Hauptportal aus Rochlitzer Porphyr mit Stadtwappen und Wappen der Burggrafen von Leisnig.
Foto: M. Lippmann
Bei einem großen Stadtbrand 1632 wurde es neben vielen anderen Gebäuden der Stadt von einem österreichischen Armeekorps niedergebrannt und danach wieder aufgebaut. Ein Seigerturm und Uhrwerk kamen dazu.
1711 wurde es abermals durch einen Stadtbrand bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
1717 war der Aufbau in der ursprünglichen Form beendet. Dachreiter und Windfahne stammen aus jener Zeit. Die Zwerchgiebel wurden erst 1922 aufgesetzt.
Zwischen 1993 und 1999 erfolgte eine umfassende Innen- und Außensanierung. Am 30.10.1999 wurde das Peniger Rathaus seiner Bestimmung als Repräsentations- und Dienstleistungshaus übergeben.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Rittergut Trebsen in Trebsen
0 kmzum Radweg

Rittergut Trebsen © K. Lange
Trebsen entwickelte sich zu einem der größten Rittergüter in Sachsen. Mit über 1.000 ha Grundbesitz und den Zinseinnahmen von 2 Städten und über 10 Dörfern dokumentiert sich der Reichtum im Bau einer neuen Schlossanlage. 

Um 1494 erwarb Georg von Saalhausen das Trebsener Rittergut und begann mit dem Schlossbau. Zeugnis aus dieser Bauphase sind die qualitätsvollen Zellengewölbe in den Erdgeschossräumen. Mit dem Rittergutskauf im Jahr 1521 wurde unter Hans von Minkwitz das Schloss als vierflüglige Anlage fertig ausgebaut. Reger Besitzwechsel erzeugte weitere bauliche Veränderungen.

1945 wurden über 200 Soldaten der Roten Armee in den historischen Räumen einquartiert, was u. a. die fast völlige Zerstörung des einmaligen Gerichtsarchivs zur Folge hatte. Anschließende Plünderungen der Ausstattung führten schließlich bis zum Abriss der Dachstühle über dem West- und Nordflügel. 

Zu Zeiten der DDR ging das Schloss in das Eigentum des Volkes über. Die Räumlichkeiten des Ost- und des Südflügels wurden als Wohnungen genutzt.

1992 gründete sich der Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e. V. – Schloss Trebsen und zog im Schloss ein. Hauptinhalt dieses Fördervereins war der denkmalgerechte Wiederaufbau des Schlosses und die Nutzung desselben als Bildungseinrichtung für die Denkmalpflege und als kulturelle Begegnungsstätte.  Mit der Nutzbarmachung von Räumlichkeiten im Schloss und im Rittergut Trebsen war es dem Verein möglich, seine Angebote auf kulturellen Gebiet zu erweitern. Neben Konzert- und Theateraufführungen haben sich Jazz- und Bluesveranstaltungen zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft entwickelt.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Sankt Martinskirche Nerchau in Grimma
0 km zum Radweg

Kirche Nerchau © Kirchgemeinde Nerchau
Zieht man von Höfgen aus an Döben vorbei, ein Stück die Mulde abwärts, so führt der Mulderadweg direkt zur Sankt Martinskirche in den Grimmarschen Ortsteil Nerchau. Eine noch junge Lutherlinde begrüßt die Besucher am Friedhofseingang. Schaut man ins Innere des schlicht gehaltenen Kirchenraumes, so fällt der große Chorraum auf.  Von dessen Empore blicken ein alter Taufengel und ein Christkönig ins Kirchenschiff. Geht man an den beiden Figuren aus dem 13. und 17. Jahrhundert vorbei bis an den Altar, so kann man im beeindruckendem Deckengewölbe ein ganzes Sternenmeer finden.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Colditz in Colditz
0,25 kmzum Radweg

Colditz Schloss 2 © Siesing
Das Schloss Colditz stellt das Wahrzeichen der Stadt Colditz dar.
Es wurde erstmals 1046 urkundlich erwähnt und steht auf einem 30 Meter hohen Felsen am Ufer der Zwickauer Mulde.
In seiner abwechslungsreichen Geschichte diente das Schloss unter anderem als Jagdschloss, Witwensitz für Kurfürstinnen, Armenhaus, Verwahranstalt für geistig Kranke, Schutzhaft-/ Kriegsgefangenenlager, Altenpflegeheim sowie als Krankenhaus. Nach dem Auszug dessen wurde es umfangreich saniert und rekonstruiert.
Heute kann das ehemalige Gefangenenlager als Kernstück, Kultur- und Kongresszentrum, Kostümwerkstatt, Mal- und Zeichenschule, Europa -Jugendherberge sowie die Landesmusikakademie Sachsen bewundert werden.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Freudenstein mit terra mineralia in Freiberg
3 kmzum Radweg

Schloss Freudenstein © R. Menzel
In der terra mineralia - einer der größten und schönsten Mineralienausstellungen der Welt - sind die Schätze der Erde eindrucksvoll in Szene gesetzt. In modernem Ambiente des restaurierten Schloss‘ Freudenstein glänzen 3.500 Mineralien, glitzernde Edelsteine und galaktische Meteoriten. Nebenan im komplett sanierten Krügerhaus ist die Ausstellung der Minerale aus Deutschland zu bestaunen. Der Innenhof von Schloss Freudenstein wird im Sommer zum kulturellen Zentrum der Silberstadt. Die Freiberger Sommernächte laden zu Theater, Kino, Partys, Konzerten, oder zum Public Viewing ein.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Nossen in Nossen
0,2 kmzum Radweg

DSCF1533 © H. Boswank
Die Schlossgeschichte geht ursprünglich auf eine Burg aus dem Jahr 1150 zurück, die im Besitz der Ritter von Nuzzin war. Aus der nahe Siedlung gleichen Namens ging das heutige Nossen hervor. Heute zieht das Schloss als beliebtes Ausflugsziel mit wechselnden Ausstellungen große und kleine Besucher an. Das Schloss Nossen mit all seinen Geschichten und geheimen Gängen können Sie bei einer Führung kennen lernen.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Osterstein in Zwickau
0,2 kmzum Radweg

Schloss Osterstein © KULTOUR Z
Das ehemalige kurfürstliche Stadtschloss von Zwickau gilt als eines der ältesten und schönsten Baudenkmäler Sachsens. Nachdem es 1403 beim Stadtbrand stark beschädtigt worden war, wurde es abgerissen. Es wurde wieder errichtet, zum Renaissance-Schloss umgebaut und, mit Unterbrechungen, bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als Strafanstalt genutzt. Hier saßen zahlreiche prominente Häftlinge ein, darunter Karl May und August Bebel. Nach aufwändiger Rekonstruktion dient es seit 2008 als Seniorenwohnanlage.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Rochlitz in Rochlitz
0,2 kmzum Radweg

Schloss © J. Richter
Hoch über der Zwickauer Mulde, malerisch auf einem schmalen, an der Nord- und Südseite steil abfallenden Ausläufer des Rochlitzer Berges, thront das Rochlitzer Schloss. Weithin sichtbar prägen die beiden markanten Schlosstürme, im Volksmund die „Lichte“ und die „Finstre Jupe“ genannt, das Bild des Rochlitzer Muldentals.
Die Ursprünge der Burg reichen weit in die Vergangenheit. Es ist davon auszugehen, das die Anlage bereits zum Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung eines Burgwards Rochilinzi im Jahre 995 bestand.
Ihre direkte Erwähnung geht auf das Jahr 1009 zurück. Als Mittelpunkt eines größeren Reichsgutkomplexes sah die Burg oft hohe Gäste, wie die verbürgten Aufenthalte von Kaisern und Königen eindrucksvoll belegen.
Die Geschichte des Schlosses ist in weiten Teilen kaum von der sächsischen Landesgeschichte zu trennen, diente es doch den Marktgrafen, Herzögen und späteren Kurfürsten von Sachsen – vor allem im 14. und 15. Jahrhundert – oft zur Hofhaltung. Viele schicksalhafte Entscheidungen und Entwicklungen nahmen vom Rochlitzer Schloss aus ihren Lauf. Das Schloss in seiner heutigen Gestalt ist das Produkt einer nahezu tausendjährigen Baugeschichte:
Jede Generation veränderte nach ihren aktuellen Bedürfnissen den vorgefundenen Bestand. Raumbedarf, Modernisierungen, bautechnische Anpassungen und die qualitative Verbesserung der Wohnbereiche boten meist Anlass für größere und kleinere Veränderungen. Der Anblick des Schlosses wird bis heute wesentlich durch die Bauaktivitäten des 14. und 15. Jahrhunderts geprägt. Die massiven Türme, aber auch die repräsentativen Räume im Inneren der Burg, die mit prachtvollen Holzdecken und Wandvertäfelungen ausgestattet sind, bieten ein weitgehend unverfälschtes Bild einer spätmittelalterlichen Schlossanlage. Viele, mitunter erst auf den zweiten Blick erkennbare Details, erlauben Rückschlüsse auf das Alltagsleben der einfachen Burgbewohner. Beim Betreten der großzügigen Burgküche vermeint man dem Duft köstlicher Speisen zu erliegen, ja selbst das Geschrei von Köchen, Mägden und Küchenjungen durchdringt scheinbar den Raum. Von nachhaltigen Eindrücken, beim Wandeln durch Gänge, Verliese und Folterkammer gibt es kein entrinnen, Geschichte begleitet einem hier auf Schritt und Tritt. Bei aller historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung ist das Schloss zu keinem Ort ehrfürchtiger Stille geworden. Aus einer dem Schloss verbundenen Tradition heraus ist die Verpflichtung erwachsen, das Haus als Ort des pulsierenden Lebens und der Kultur zu entwickeln. Schlossfeste, mystische Filmnächte, Theater und Konzerte verschiedenster Couleur erfüllen die alten Gemäuer mit Klang und Bewegung und eröffnen immer wieder bislang unbekannte Facetten und Möglichkeiten. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Rochsburg in Lunzenau
1 kmzum Radweg

Rochsburg © Foto Henning
Die mittelalterliche Burganlage der Rochsburg, einst Wohnsitz der Grafen zu Schönburg, lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Im Museum der Burg sollte man einen Rundgang durch die Dauerausstellung „1000 Jahre Mode“ auf jeden Fall einplanen. Heiratswillige können im kleinen Festssaal der Burg im feierlichen Ambiente den Bund fürs Leben schließen.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Trebsen in Trebsen
0 kmzum Radweg

Schloss Trebsen © K. Lange
Schloss Trebsen – Geschmackvolles in historischem Ambiente! Erleben Sie auf Schloss Trebsen glanzvolle Hochzeiten, unvergessliche private Feste, mittelalterlich inszenierte Tafeleyen und so kurzweilige Veranstaltungen, wie Kunst- und Handwerkermärkte, Ritterturnier und Live-Konzerte.

Nur eine halbe Stunde von Leipzig entfernt, mitten im grünen Herzen des Sächsischen Burgenlandes, erhebt sich das herrschaftliche Schloss Trebsen über das Westufer der Mulde. Schon von Weitem begrüßt die vierflügelige Schlossanlage ihre Besucher mit einer von facettenreichen Ziergiebeln durchflochtenen spätgotischen Fassade. Im Inneren von Schloss Trebsen lädt das charmante Restaurant zum Verweilen ein. Unter erhabenen Diamantgewölben verwöhnt man die Gäste mit frisch zubereiteten Speisen à la carte, süßem Naschwerk zum Kaffee, kurzweilig inszenierten Tafeleyen, stilvollen Hochzeiten, geschmackvollen Weinproben, individuell gestalteten Festen und ähnlichen Köstlichkeiten. Die Schlossküche kombiniert die Genüsse der traditionellen Landmannskost mit den Elementen höfischer Gaumenfreuden und würzt das Ganze mit einer Prise Kreativität. Alle Speisen werden frisch zubereitet und die Köche legen großen Wert auf Qualität und Herkunft der Zutaten, die man nach Möglichkeit aus der Region bezieht. Bei schönem Wetter bieten der Freisitz im Innenhof und die Schlossterrasse mit Muldenblick so manch gastliches Plätzchen. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Waldenburg in Waldenburg
0,3 kmzum Radweg

Waldenburg Schloss 2 © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Schönburg-Waldenburg wurde 1859 erbaut und 1909-1912 unter der Bauleitung des sächsischen Hofarchitekten Gustav Fröhlich späthistoristisch ausgestattet. Zu besichtigen sind die prunkvollen Festsäle, die Bibliothek, das einzigartige Chinesische Speisezimmer, Gobelin- und Spiegelzimmer sowie eine beeindruckende Treppenhalle, die Schlosskapelle und der Schlosspark. Als besonderes Highlight werden Sonderführungen im Kanzleigebäude mit den Tresorräumen und dem Bergfried (Turm) angeboten. In den letzten Jahren diente es außerdem für einige Hollywood-Filme als Kulisse, wie z.B. für The Grand Budapest Hotel, welcher 4 Oscars gewann.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Wildenfels in Wildenfels
3,5 kmzum Radweg

Schloss Wildenfels © Gemeinde Wildenfels
Schloss Wildenfels erhebt sich auf einem Bergsporn über der Stadt. Im Schloss befinden sich die Schlossgalerie, der für Trauungen und Konzerte genutzte Festsaal, das Hochzeitszimmer, die ehemalige gräfliche Bibliothek und verschiedene museale Räume. In der Ausstellung „Musenhof" haben Exponate der einstigen Originalausstattung des Schlosses, unter anderem Teile der Ahnengalerie des Grafengeschlechts Solms-Wildenfels, nach mehr als 60 Jahren wieder ihren Platz gefunden.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schloss Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,3 kmzum Radweg

Schloss Wolkenburg © Tourismusregion Zwickau e.V.
Malerisch thront Schloss Wolkenburg inmitten eines weiten Parks über dem Muldental. Die Anfänge der Anlage reichen ins 12. Jahrhundert zurück, wie die ältesten Bauteile bezeugen können. Zwischen 1627 und 1945 war Wolkenburg im Besitz der Grafen von Einsiedel. Detlev Carl Graf von Einsiedel (1737-1810) ließ das Hauptgebäude im Stil des Klassizismus ausbauen. Kernstück ist der reichverzierte Festsaal, der auf Entwürfe des Sächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius und des Leipziger Akademiedirektors Adam Friedrich Oeser zurückgeht. Die gleichzeitig entstandene ovale Bibliothek ist eines der frühesten Beispiele für Neugotik in Deutschland und gilt als architektonische Rarität. Die Grafen investierten aber auch weitblickend in die ererbte Eisenhütte in Lauchhammer, die durch die Entwicklung des Eisenkunstgusses europäischen Ruf erlangte. Mehrere der Eisenkunstgussfiguren sind heute noch in Schloss und Park zu bewundern.
Heute werden einige Räume des Schlosses museal genutzt. Der Festsaal dient als Außenstelle des Standesamts Limbach-Oberfrohna, in ihm finden außerdem Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen statt.
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Schlösser Forder- und Hinterglauchau in Glauchau
0,2 kmzum Radweg

Glauchau Schloss 4 © Tourismusregion Zwickau e.V.
Die Schlösser Forder- und Hinterglauchau, nur durch einen Wallgraben getrennt, stellen geschichtlich und architektonisch eine Besonderheit dar.
Schloss Vorderglauchau gilt als einer der frühesten Profanbauten der Renaissance in Mitteldeutschland.
Die Schlösser Glauchau entwickelten sich zunehmend zu einem Zentrum anspruchsvoller Kulturevents (historisches Schlossspektakel, Nacht der Schlösser, historischer Weihnachtsmarkt).
 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches St. Kunigundenkirche in Rochlitz
0,15 kmzum Radweg

Kunigundenkirche © J. Richter
Die Kunigundenkirche ist ein kunstgeschichtlich interessantes und wertvolles Bauwerk. Vom Vorgängerbau, einer Ende des 12. Jh. gegründeten kurzen querhauslosen Pfeilerbasilika mit Chor, ist nur das Untergeschoß der Doppelturmfront erhalten. Der Mittelturm und die beiden Hauben der seitlichen Türme sind wie die Vorhalle Hinzufügungen nach dem großen Stadtbrand von 1681. Schiff und Chor der Spätgotischen Hallenkirche entstanden in zwei architektonisch scharf getrennten Bauabschnitten. Der 1417 begonnene Chor steht mit seiner reichen Bauplastik noch in der Nachfolge der Prager Parler-Bauten. Er ist in der spätgotischen Architektur Sachsens einmalig. Das architektonisch Besondere der dreischiffigen Halle besteht in der raumvereinheitlichenden Figuration der 1476 vollendeten Gewölbe, die keine trennenden Arkaden zwischen den Schiffen mehr kennen. Die für die Statik wichtigen Arkaden zwischen den Pfeilern sind trotzdem vorhanden, sie liegen unsichtbar im Dachraum.
Die Kunigundenkirche besitzt einen riesigen Hochaltar (1513) mit dreifachen Flügeln aus der Werkstatt des Freiberger Bildschnitzers Philipp Koch. Bemerkenswert sind ein weiterer Flügelaltar (um 1521) von einem Cranach-Schüler, Reste der kurz vor 1430 entstandenen Glasmalereien und zwei farbig glassierte Tonplastiken (um 1430), die ältesten keramischen Großplastiken in Sachsen. 
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Stadtkirche "St. Wenceslai in Wurzen
0,9 kmzum Radweg

Stadtkirche St. Wenceslai © Siesing
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 961, Mitte des 13. Jahrhunderts wurde sie als Wenceslaikirche geweiht. Die jetzige spätgotische Hallenkirche stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige, quadratische Westturm trug noch 1628 ein Satteldach. In der Kreuz- und Marterwoche 1637 wurde die Kirche fast vollständig zerstört. Von 1663 bis 1673 erfolgte der Wiederaufbau. Seine barocke Haube erhielt der Kirchturm dann im Jahre 1689. Sehenswert ist die 1673 angebrachte Kassettendecke der Kirche, welche im Jahre 1926 restauriert wurde. Jedoch durch Fäulnis und Schwammbefall verursacht brach diese Kassettendecke 1975 zum Teil ein. Durch die Abtrennung des Altarraumes vom Kirchenschiff Ende der 80-er  Jahre konnte eine Winterkirche geschaffen werden, die auch eher der gegenwärtigen Gemeindegröße entsprach. Dort steht seit 1999 die neue Orgel. 
Die Kirche begerbergt eine Jehmlich-Orgel und eine neue Eule-Orgel aus der Orgelwerkstatt Hermann Eule.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Stadtkirche "Unser Lieben Frauen..." in Penig
0,2 kmzum Radweg

Die Stadtkirche Unser Lieben Frauen Auf Dem Berge 2 © Siesing
Die Weihe vollzog Bischof Adolf Merseburg im Mai 1515, erster reformierter Gottesdienst war im August 1539. Der Turm trägt einen barocken Helm, der 1781 aufgesetzt wurde. Das Gotteshaus war ursprünglich als dreischiffige Hallenkirche geplant, Pfeiler und Gewölbe kamen nicht zur Ausführung. Im Inneren befinden sich die bekannte Felderdecke von Constantin Saytz (Schneeberg), die 1688 geschaffen wurde, mit 70 Darstellungen aus der biblischen Geschichte, ein farbig gefasster Steinaltar von Christoph Walther (Dresden) im Stil der italienischen Hochrenaissance sowie ein Taufbecken von Gabriel Eckert (1609 verstorben). Ihr inneres und äußeres Aussehen erhielt die Kirche nach den umfassenden Umbauarbeiten 1891/96. Dabei wurden das Gestühl, die Emporen und die Buntglasfenster in der Apsis eingebaut. Auch die drei Sandsteinfiguren in der Südseite, Christus, Moses und Johannes darstellend, stammen aus dieser Zeit. Seit 1896 besitzt die Kirche eine Kreuzbachorgel (Borna) mit 40 Stimmen und seit 1969 wieder ein komplettes Geläut. Bereits 1968/69 wurden innen und außen Restaurierungsarbeiten durchgeführt. Umfangreiche Erneuerungsarbeiten am Turmdach begannen 1988, setzten sich mit Abputzarbeiten am Turm und Kirchenschiff fort, gelangten 1992 zum Abschluss und wurden 1993 mit der Restaurierung des Westgiebels abgeschlossen. Westlich der Kirche befinden sich Reste der alten Stadtbefestigung von 1488 mit dem Eckturm, um die Ortsmitte Grabmäler aus dem 16./17. Jahrhundert, darunter das bekannte "Stuttinger-Grabmal". Nach der These des Chronisten Dr. Herber Lang (Frankfurt/Main) befand sich am Standort der 1380 errichteten Begräbniskapelle "Zur Herrlichkeit" der Burggrafen von Leisnig (Kirchennordseite) ab 628 die Holzburg auf der Höhe "Wysseponx" (Hohenstockburg), die im Jahr 930 durch Kaiser Heinrich I. auf einem seiner Kriegszüge gegen die Slawen zerstört worden ist. Lang begründet auch das relativ zeitige Vorhandensein des ersten Peniger Schlosses damit.
Burgen, Schlösser und Mittelalterliches Stadtkirche St. Matthäi in Leisnig
0,1 kmzum Radweg

Kirche St. Matthäi © K. Lange
Die Ursprünge der Leisniger Stadtkirche St. Matthäi reichen ins 12. Jahrhundert zurück, sie wurde von den Leisniger Burggrafen erreichtet.
Mit dem wirtschaftlichen Aufstieg der Stadt im 13. Jahrhundert verlagerte sich das Stadtzentrum um die Kirche, die in der Zeit zwischen 1460 und 1490 zur spätgotischen Hallenkirche erweitert wurde.
Im dreißigjährigen Krieg brannten schwedische Truppen die Kirche nieder, bereits 1637 konnte mit dem Wiederaufbau begonnen werden. Der Meißner Bildschnitzer Valentin Otte errichtete den fast elf Meter hohen Altar, der den Chor ausfüllt.
1882 begann man den Innenraum der Kirche mit neogotischen Elementen auszustatten, und den Westturm zu erhöhen. Diese Umbauten wurden 1960 aus dem Kircheninnenraum entfernt, einzig der Kirchturm zeugt von aus der Bauperiode.