Weltliches

Lange Zeit im Besitz mächtiger Familien, sind die Burgen und Schlösser entlang des Mulderadwegs heutzutage für jederman zugänglich. Dies bedeutet jedoch nicht, dass sie an Charme und Ausstrahlung verloren haben. Im Gegenteil: Lassen Sie sich verzaubern, wenn Sie durch gewaltige Burgtore schreiten oder ihren Blick von kleinen Türmen über die Landschaft schweifen lassen.
Alternativ besteht die Möglichkeit für Sie an Führungen durch stattliche Herrenhäuser und architektonisch herausragende Rathäuser teil zu nehmen.

Burgen
Herrenhaus
Rathaus
Schloss

Burg

Burg Burg Mildenstein in Leisnig
0,2 kmzum Radweg

Burg Mildenstein © K. Lange
Bereits von Weitem erblickt man – auf steil abfallenden Felsen – die wuchtigen Mauern, die sich seit 1000 Jahren über dem Tal der Freiberger Mulde erheben. Die Dauerausstellung zur Burggeschichte spricht sowohl große als auch kleine Burgenfreunde an. Der kleine dicke Turm »Frieder Berg« nimmt die Kinder mit auf Zeitreise durch die Ausstellung und erzählt ihnen auf Knopfdruck spannende Geschichten und Burggeheimnisse. Für experimentierfreudige Kinder gibt es ein Wandpuzzle und ein Holzburgmodell zum Selberbauen. Zahlreiche Veranstaltungen, wie Konzerte, Familienführungen und der „Ferienspaß für Königskinder“ laden zu Entdeckungstouren in die Burgmauern.
 
Burg Burg Stein in Hartenstein
0 kmzum Radweg

Burg Stein © A. Klich
Die Burg Stein befindet sich südöstlich von Zwickau im Hartensteiner Ortsteil Stein auf dem felsigen Ufer der Zwickauer Mulde. Die Schönburger waren mehr als ein halbes Jahrtausend in Hartenstein. Grund genug für Dr. Alfred Prinz von Schönburg-Hartenstein den großväterlichen Besitz im Jahr 1996 von der Stadt Hartenstein zurückzukaufen. Mit großem Engagement haben Prinz und Prinzessin von Schönburg-Hartenstein in den letzten Jahren zahlreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt und dadurch die Burg zu neuem Leben erweckt.
Burg Burggelände in Eilenburg
1 kmzum Radweg

Blick auf die Burg © SV Eilenburg
Der Eilenburger Burgberg (Schlossberg) darf sich auch als eine Wiege Sachsens bezeichnen. Denn im Jahre 1089 schlug hier die Geburtsstunde des wettinischen Territorialstaates, aus dem der heutige Freistaat Sachsen hervorging. Die sagenumwobenen Eilenburger Grafen, die auch in der Heinzelmännchen-Sage von Eilenburg die zentrale Rolle spielen, stehen somit am Anfang der 829 Jahre währenden Herrschaft der mächtigen Wettiner. Im 10. Jahrhundert wurde hier die Ilburg mit dem noch heute erhaltenen Sorbenturm erbaut. Der Eilenburger Burgverein rückte dieses etwa fünf Hektar große Gelände wieder mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nach dem Sorbenturm und dem Burgtor wurden inzwischen auch der kleine Bergfried und die Burgbergmauern saniert und der Hang gesichert. Über die Hundertstüfchen (Treppe) gelangt man vom Stadtzentrum aus auf den Rundweg des Burggeländes und kreuzt dabei den sächsischen  Lutherweg und den Radrundkurs EILENBURGER SCHLEIFE. Auf dem Burggelände befindet sich auch die Pension HEINZELBERGE, welche als Herberge aus einem ehemaligen Gefängnis saniert wurde.
 
Nur einen Katzensprung vom Burgberg entfernt, befinden sich die Zugänge zur Eilenburger Unterwelt. In den weitverzweigten Bergkelleranlagen wurde seit dem Mittelalter das wohlschmeckende und haltbare Eilenburger Bier gelagert, das über Jahrhunderte wesentlich zum Wohlstand der Stadt beitrug. Später wurden die Gangsysteme anderweitig genutzt, weiter aus- und umgebaut und dienten schließlich vielen Hundert Eilenburgern als Zuflucht vor dem Artilleriebeschuss im April 1945, der fast die gesamte Stadt zerstörte.
Burg Museum Burg Stein in Hartenstein
0 kmzum Radweg

Museum Burg Stein © Stadt Hartenstein
Das Burgmuseum informiert über die Geschichte der Burg im feudalen Staatswesen und die Regionalgeschichte der Hartensteiner Umgebung. In den Ausstellungsräumen werden kulturgeschichtlich wertvolle Exponate aus Mittelalter und Neuzeit gezeigt.

Herrenhaus

Herrenhaus Herrenhaus Muldenstein in Muldestausee
0,5 kmzum Radweg

Herrenhaus Muldenstein © C. Stark
Das Herrenhaus – an Mulde und Steinberg gelegen – ist Teil eines Anwesens, bestehend aus Kirche (12. Jh.) und Franziskanerkloster (15. Jh.). Im Zuge der Reformation verließen 1534 die letzten Mönche den Ort. In den folgenden Jahren wurde das Kloster zu einem Rittergut bzw. Hofgut umgebaut. Ende des 19. Jh. wurden Teile des Klosters abgerissen und auf dessen Kellern das heutige Herrenhaus von Guts- und Ziegeleibesitzer Arno Meisel in der Architektur des Historismus erbaut. Vereint sind alte Baustile von der Gotik bis zum Klassizismus. Von der Eingangshalle führt eine imposante Holztreppe aus der Gründerzeit ins Obergeschoss, Kamin- und Lutherzimmer sind geschmackvoll eingerichtet. Aus dieser Zeit stammt auch das repräsentative Eingangsportal mit dem Wappen der Familie Meisel. Das Herrenhaus bietet einen idealen Rahmen für Veranstaltungen, Ausstellungen und Feiern mit etwa 80 Gästen. Auch Trauungen sind im Herrenhaus und in der Kirche möglich.
Jährlich zum Tag des offenen Denkmals öffnet das Anwesen seine Pforten für Besucher oder nach telefonischer Anmeldung.   
 
Herrenhaus Jagdhaus Kössern in Grimma
0,3 kmzum Radweg

Jagdhaus Saal © Jagdhaus
Das im Stil eines großen Herrenhauses um 1709 errichtete Jagdhaus – oft auch als Jagdschloss bezeichnet - gilt als herausragendes Kleinod barocker Baukunst im Muldental. Architekt war Wolf Dietrich von Erdmannsdorff, Oberhofjägermeister und Ältesten-Minister im Kabinett des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I. und späteren Königs von Polen August II. - genannt “August der Starke”.

Schon von weitem grüßt das hohe Mansarddach die Besucher. Die straff gegliederte, reich bemalte Fassade zeigt sich in vollendeter Harmonie. Das Foyer im Erdgeschoss wurde beidseitig von vier starken Säulen getragen, um den Ausblick in den Großen Garten zu ermöglichen. Eine im Original erhaltene weitläufige Treppe führt in das Obergeschoss mit einem überraschend herrschaftlichen Festsaal, der von üppigem Stuck und einem großen Deckengemälde gekrönt wird. 

Angeboten werden heute Führungen in historischer Kostümierung, Konzerte, Veranstaltungen und Räumlichkeiten für Hochzeiten. Zudem erwartet Sie im Jagdhaus zu Kössern, das direkt am Mulderadweg liegt, ein touristischer Informationspunkt (Außenstelle der Stadtinformation Grimma).

Rathaus

Rathaus Jugendstilrathaus in Eibenstock
0,1 kmzum Radweg

Rathaus © TSC Eibenstock
Das fast wie ein Schloss wirkende Eibenstocker Rathaus (1907) zeigt vor allem in seinem Inneren typische Elemente prachtvollen Jugendstils. Ornamentale Bleiglasfenster symbolisieren zum Beispiel die Bereiche Schulwesen, Krankenpflege, Wasser- und Bauwesen. Der beindruckende Ratssaal mit Tonnengewölbe bietet eine einzigartige Akustik. An der Südseite lädt ein schöner Park mit Brunnengrotte und Bänken zum Verweilen ein.
Rathaus Rathaus in Penig
0,2 kmzum Radweg

Rathaus © Siesing
Das Peniger Rathaus findet 1367 erstmals urkundliche Erwähnung.
Es ist erwiesen, dass das im 14. Jahrhundert errichtete Gebäude größtenteils aus Stein gebaut war. Vor 1545 war es so baufällig geworden, dass ein neues gebaut werden musste. In den Jahren 1545/46, durch den Chemnitzer Baumeister Caspar erbaut, entstand das heutige Rathaus im Stil der Sächsischen Frührenaissance mit einem reichen dreiteiligen Hauptportal aus Rochlitzer Porphyr mit Stadtwappen und Wappen der Burggrafen von Leisnig.
Foto: M. Lippmann
Bei einem großen Stadtbrand 1632 wurde es neben vielen anderen Gebäuden der Stadt von einem österreichischen Armeekorps niedergebrannt und danach wieder aufgebaut. Ein Seigerturm und Uhrwerk kamen dazu.
1711 wurde es abermals durch einen Stadtbrand bis auf die Grundmauern niedergebrannt.
1717 war der Aufbau in der ursprünglichen Form beendet. Dachreiter und Windfahne stammen aus jener Zeit. Die Zwerchgiebel wurden erst 1922 aufgesetzt.
Zwischen 1993 und 1999 erfolgte eine umfassende Innen- und Außensanierung. Am 30.10.1999 wurde das Peniger Rathaus seiner Bestimmung als Repräsentations- und Dienstleistungshaus übergeben.

Schloss

Schloss Rittergut Trebsen in Trebsen
0 kmzum Radweg

Rittergut Trebsen © K. Lange
Trebsen entwickelte sich zu einem der größten Rittergüter in Sachsen. Mit über 1.000 ha Grundbesitz und den Zinseinnahmen von 2 Städten und über 10 Dörfern dokumentiert sich der Reichtum im Bau einer neuen Schlossanlage. 

Um 1494 erwarb Georg von Saalhausen das Trebsener Rittergut und begann mit dem Schlossbau. Zeugnis aus dieser Bauphase sind die qualitätsvollen Zellengewölbe in den Erdgeschossräumen. Mit dem Rittergutskauf im Jahr 1521 wurde unter Hans von Minkwitz das Schloss als vierflüglige Anlage fertig ausgebaut. Reger Besitzwechsel erzeugte weitere bauliche Veränderungen.

1945 wurden über 200 Soldaten der Roten Armee in den historischen Räumen einquartiert, was u. a. die fast völlige Zerstörung des einmaligen Gerichtsarchivs zur Folge hatte. Anschließende Plünderungen der Ausstattung führten schließlich bis zum Abriss der Dachstühle über dem West- und Nordflügel. 

Zu Zeiten der DDR ging das Schloss in das Eigentum des Volkes über. Die Räumlichkeiten des Ost- und des Südflügels wurden als Wohnungen genutzt.

1992 gründete sich der Förderverein für Handwerk und Denkmalpflege e. V. – Schloss Trebsen und zog im Schloss ein. Hauptinhalt dieses Fördervereins war der denkmalgerechte Wiederaufbau des Schlosses und die Nutzung desselben als Bildungseinrichtung für die Denkmalpflege und als kulturelle Begegnungsstätte.  Mit der Nutzbarmachung von Räumlichkeiten im Schloss und im Rittergut Trebsen war es dem Verein möglich, seine Angebote auf kulturellen Gebiet zu erweitern. Neben Konzert- und Theateraufführungen haben sich Jazz- und Bluesveranstaltungen zu einem festen Bestandteil der regionalen Kulturlandschaft entwickelt.
Schloss Schloss Colditz in Colditz
0,25 kmzum Radweg

Colditz Schloss 2 © Siesing
Das Schloss Colditz stellt das Wahrzeichen der Stadt Colditz dar.
Es wurde erstmals 1046 urkundlich erwähnt und steht auf einem 30 Meter hohen Felsen am Ufer der Zwickauer Mulde.
In seiner abwechslungsreichen Geschichte diente das Schloss unter anderem als Jagdschloss, Witwensitz für Kurfürstinnen, Armenhaus, Verwahranstalt für geistig Kranke, Schutzhaft-/ Kriegsgefangenenlager, Altenpflegeheim sowie als Krankenhaus. Nach dem Auszug dessen wurde es umfangreich saniert und rekonstruiert.
Heute kann das ehemalige Gefangenenlager als Kernstück, Kultur- und Kongresszentrum, Kostümwerkstatt, Mal- und Zeichenschule, Europa -Jugendherberge sowie die Landesmusikakademie Sachsen bewundert werden.
 
Schloss Schloss Nossen in Nossen
0,2 kmzum Radweg

DSCF1533 © H. Boswank
Die Schlossgeschichte geht ursprünglich auf eine Burg aus dem Jahr 1150 zurück, die im Besitz der Ritter von Nuzzin war. Aus der nahe Siedlung gleichen Namens ging das heutige Nossen hervor. Heute zieht das Schloss als beliebtes Ausflugsziel mit wechselnden Ausstellungen große und kleine Besucher an. Das Schloss Nossen mit all seinen Geschichten und geheimen Gängen können Sie bei einer Führung kennen lernen.
 
Schloss Schloss Osterstein in Zwickau
0,2 kmzum Radweg

Schloss Osterstein © KULTOUR Z
Das ehemalige kurfürstliche Stadtschloss von Zwickau gilt als eines der ältesten und schönsten Baudenkmäler Sachsens. Nachdem es 1403 beim Stadtbrand stark beschädtigt worden war, wurde es abgerissen. Es wurde wieder errichtet, zum Renaissance-Schloss umgebaut und, mit Unterbrechungen, bis in die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg als Strafanstalt genutzt. Hier saßen zahlreiche prominente Häftlinge ein, darunter Karl May und August Bebel. Nach aufwändiger Rekonstruktion dient es seit 2008 als Seniorenwohnanlage.
Schloss Schloss Rochlitz in Rochlitz
0,2 kmzum Radweg

Schloss © J. Richter
Hoch über der Zwickauer Mulde, malerisch auf einem schmalen, an der Nord- und Südseite steil abfallenden Ausläufer des Rochlitzer Berges, thront das Rochlitzer Schloss. Weithin sichtbar prägen die beiden markanten Schlosstürme, im Volksmund die „Lichte“ und die „Finstre Jupe“ genannt, das Bild des Rochlitzer Muldentals.
Die Ursprünge der Burg reichen weit in die Vergangenheit. Es ist davon auszugehen, das die Anlage bereits zum Zeitpunkt der ersten urkundlichen Erwähnung eines Burgwards Rochilinzi im Jahre 995 bestand.
Ihre direkte Erwähnung geht auf das Jahr 1009 zurück. Als Mittelpunkt eines größeren Reichsgutkomplexes sah die Burg oft hohe Gäste, wie die verbürgten Aufenthalte von Kaisern und Königen eindrucksvoll belegen.
Die Geschichte des Schlosses ist in weiten Teilen kaum von der sächsischen Landesgeschichte zu trennen, diente es doch den Marktgrafen, Herzögen und späteren Kurfürsten von Sachsen – vor allem im 14. und 15. Jahrhundert – oft zur Hofhaltung. Viele schicksalhafte Entscheidungen und Entwicklungen nahmen vom Rochlitzer Schloss aus ihren Lauf. Das Schloss in seiner heutigen Gestalt ist das Produkt einer nahezu tausendjährigen Baugeschichte:
Jede Generation veränderte nach ihren aktuellen Bedürfnissen den vorgefundenen Bestand. Raumbedarf, Modernisierungen, bautechnische Anpassungen und die qualitative Verbesserung der Wohnbereiche boten meist Anlass für größere und kleinere Veränderungen. Der Anblick des Schlosses wird bis heute wesentlich durch die Bauaktivitäten des 14. und 15. Jahrhunderts geprägt. Die massiven Türme, aber auch die repräsentativen Räume im Inneren der Burg, die mit prachtvollen Holzdecken und Wandvertäfelungen ausgestattet sind, bieten ein weitgehend unverfälschtes Bild einer spätmittelalterlichen Schlossanlage. Viele, mitunter erst auf den zweiten Blick erkennbare Details, erlauben Rückschlüsse auf das Alltagsleben der einfachen Burgbewohner. Beim Betreten der großzügigen Burgküche vermeint man dem Duft köstlicher Speisen zu erliegen, ja selbst das Geschrei von Köchen, Mägden und Küchenjungen durchdringt scheinbar den Raum. Von nachhaltigen Eindrücken, beim Wandeln durch Gänge, Verliese und Folterkammer gibt es kein entrinnen, Geschichte begleitet einem hier auf Schritt und Tritt. Bei aller historischer und kunstgeschichtlicher Bedeutung ist das Schloss zu keinem Ort ehrfürchtiger Stille geworden. Aus einer dem Schloss verbundenen Tradition heraus ist die Verpflichtung erwachsen, das Haus als Ort des pulsierenden Lebens und der Kultur zu entwickeln. Schlossfeste, mystische Filmnächte, Theater und Konzerte verschiedenster Couleur erfüllen die alten Gemäuer mit Klang und Bewegung und eröffnen immer wieder bislang unbekannte Facetten und Möglichkeiten. 
Schloss Schloss Rochsburg in Lunzenau
1 kmzum Radweg

Rochsburg © Foto Henning
Die mittelalterliche Burganlage der Rochsburg, einst Wohnsitz der Grafen zu Schönburg, lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Im Museum der Burg sollte man einen Rundgang durch die Dauerausstellung „1000 Jahre Mode“ auf jeden Fall einplanen. Heiratswillige können im kleinen Festssaal der Burg im feierlichen Ambiente den Bund fürs Leben schließen.
Schloss Schloss Trebsen in Trebsen
0 kmzum Radweg

Schloss Trebsen © K. Lange
Schloss Trebsen – Geschmackvolles in historischem Ambiente! Erleben Sie auf Schloss Trebsen glanzvolle Hochzeiten, unvergessliche private Feste, mittelalterlich inszenierte Tafeleyen und so kurzweilige Veranstaltungen, wie Kunst- und Handwerkermärkte, Ritterturnier und Live-Konzerte.

Nur eine halbe Stunde von Leipzig entfernt, mitten im grünen Herzen des Sächsischen Burgenlandes, erhebt sich das herrschaftliche Schloss Trebsen über das Westufer der Mulde. Schon von Weitem begrüßt die vierflügelige Schlossanlage ihre Besucher mit einer von facettenreichen Ziergiebeln durchflochtenen spätgotischen Fassade. Im Inneren von Schloss Trebsen lädt das charmante Restaurant zum Verweilen ein. Unter erhabenen Diamantgewölben verwöhnt man die Gäste mit frisch zubereiteten Speisen à la carte, süßem Naschwerk zum Kaffee, kurzweilig inszenierten Tafeleyen, stilvollen Hochzeiten, geschmackvollen Weinproben, individuell gestalteten Festen und ähnlichen Köstlichkeiten. Die Schlossküche kombiniert die Genüsse der traditionellen Landmannskost mit den Elementen höfischer Gaumenfreuden und würzt das Ganze mit einer Prise Kreativität. Alle Speisen werden frisch zubereitet und die Köche legen großen Wert auf Qualität und Herkunft der Zutaten, die man nach Möglichkeit aus der Region bezieht. Bei schönem Wetter bieten der Freisitz im Innenhof und die Schlossterrasse mit Muldenblick so manch gastliches Plätzchen. 
Schloss Schloss und Park Luisium in Dessau
1 kmzum Radweg

Luisium © Stadt Dessau- Roßlau
Fürst Franz von Anhalt-Dessau ließ das kleine Landhaus »Luisium« für seine Gattin Luise als privaten Wohnsitz erbauen. Im Jahre 1780 wurden Garten und Haus nach ihr benannt. 
Das von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff entworfene klassizistische Landhaus ist äußerlich besonders schlicht und edel in der Form.
Das Bauwerk ist von einem englischen Landschaftsgarten (14 ha) umgeben. Der von einer Hauptallee zweigeteilte Garten enthält einen wirtschaftlich genutzten Teil, in dem Obst- und Gemüseanbau betrieben wurde. 
Das Luisium ist die Anlage im Gartenreich, die während des Hochwassers 2002 durch Überflutung am stärksten betroffen war. Mit Unterstützung des Bundes und des Landes konnten alle Schäden beseitigt werden.
Es ist, wie die Wörlitzer Anlagen, Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs, das auf der Liste des Welterbes der Menschheit der UNESCO steht.
 
Schloss Schloss Waldenburg in Waldenburg
0,3 kmzum Radweg

Waldenburg Schloss 2 © Tourismusregion Zwickau e.V.
Das ehemalige Residenzschloss der Fürsten von Schönburg-Waldenburg wurde 1859 erbaut und 1909-1912 unter der Bauleitung des sächsischen Hofarchitekten Gustav Fröhlich späthistoristisch ausgestattet. Zu besichtigen sind die prunkvollen Festsäle, die Bibliothek, das einzigartige Chinesische Speisezimmer, Gobelin- und Spiegelzimmer sowie eine beeindruckende Treppenhalle, die Schlosskapelle und der Schlosspark. Als besonderes Highlight werden Sonderführungen im Kanzleigebäude mit den Tresorräumen und dem Bergfried (Turm) angeboten. In den letzten Jahren diente es außerdem für einige Hollywood-Filme als Kulisse, wie z.B. für The Grand Budapest Hotel, welcher 4 Oscars gewann.
Schloss Schloss Wildenfels in Wildenfels
3,5 kmzum Radweg

Schloss Wildenfels © Gemeinde Wildenfels
Schloss Wildenfels erhebt sich auf einem Bergsporn über der Stadt. Im Schloss befinden sich die Schlossgalerie, der für Trauungen und Konzerte genutzte Festsaal, das Hochzeitszimmer, die ehemalige gräfliche Bibliothek und verschiedene museale Räume. In der Ausstellung „Musenhof" haben Exponate der einstigen Originalausstattung des Schlosses, unter anderem Teile der Ahnengalerie des Grafengeschlechts Solms-Wildenfels, nach mehr als 60 Jahren wieder ihren Platz gefunden.
Schloss Schloss Wolkenburg in Limbach-Oberfrohna
0,3 kmzum Radweg

Schloss Wolkenburg © Tourismusregion Zwickau e.V.
Malerisch thront Schloss Wolkenburg inmitten eines weiten Parks über dem Muldental. Die Anfänge der Anlage reichen ins 12. Jahrhundert zurück, wie die ältesten Bauteile bezeugen können. Zwischen 1627 und 1945 war Wolkenburg im Besitz der Grafen von Einsiedel. Detlev Carl Graf von Einsiedel (1737-1810) ließ das Hauptgebäude im Stil des Klassizismus ausbauen. Kernstück ist der reichverzierte Festsaal, der auf Entwürfe des Sächsischen Hofbaumeisters Friedrich August Krubsacius und des Leipziger Akademiedirektors Adam Friedrich Oeser zurückgeht. Die gleichzeitig entstandene ovale Bibliothek ist eines der frühesten Beispiele für Neugotik in Deutschland und gilt als architektonische Rarität. Die Grafen investierten aber auch weitblickend in die ererbte Eisenhütte in Lauchhammer, die durch die Entwicklung des Eisenkunstgusses europäischen Ruf erlangte. Mehrere der Eisenkunstgussfiguren sind heute noch in Schloss und Park zu bewundern.
Heute werden einige Räume des Schlosses museal genutzt. Der Festsaal dient als Außenstelle des Standesamts Limbach-Oberfrohna, in ihm finden außerdem Konzerte, Lesungen und andere Veranstaltungen statt.
 
Schloss Schlösser Forder- und Hinterglauchau in Glauchau
0,2 kmzum Radweg

Glauchau Schloss 4 © Tourismusregion Zwickau e.V.
Die Schlösser Forder- und Hinterglauchau, nur durch einen Wallgraben getrennt, stellen geschichtlich und architektonisch eine Besonderheit dar.
Schloss Vorderglauchau gilt als einer der frühesten Profanbauten der Renaissance in Mitteldeutschland.
Die Schlösser Glauchau entwickelten sich zunehmend zu einem Zentrum anspruchsvoller Kulturevents (historisches Schlossspektakel, Nacht der Schlösser, historischer Weihnachtsmarkt).
 
Schloss Wasserschloss Podelwitz in Colditz
0,5 kmzum Radweg

Podelwitz Schloss © Siesing
Das im 15. Jahrhundert erbaute, direkt am Ufer der Freiberger Mulde gelegene Schloss Podelwitz lädt zu jeder Jahreszeit zu einem Besuch ein. Im Schloss befindet sich eine Heimatstube, mit einer einzigartigen Sammlung historischer Stücke aus zwei jahrhunderten
sowie einer riesigen Porzellan Sammlung.
Zudem kann man eine Ausstellung über Heimat- und Keramikgeschichte besuchen.